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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Ein Rausch zwischen Leichtigkeit und Selbstreflektion
Drogen:Ecstasy
Autor:weiche
Datum:21.01.2018 02:04
Set:entspannt und etwas Müde
Setting:Zuhause (Anfangs allein)
Nützlichkeit:Mindestanzahl an Bewertungen noch nicht erreicht
Status:Dieser Bericht wurde aus den Tripbericht-Listen entfernt. Er ist jedoch noch für alle lesbar.

Bericht:

Hallo Miteinander, dies ist mein erster Tripbericht, also habt bitte etwas Nachsicht ;)

Zu Anfang möchte ich gerne erklären, dass ich eine geringe Menge an MDMA zu mir genommen habe, um ein Level zu erreichen, wo ich mich nicht komplett in Extase versetze und nichts mehr checke.

Gegen 19:15 Uhr an einem Samstag Abend habe ich allein zuhause vor meinem PC gesessen und auf meine Freundin gewartet, die bis 20 Uhr arbeiten musste und erst gegen 21 Uhr nach Hause kommen sollte. Ich entschied mir den Abend etwas zu versüßen und konsumierte eine viertel Tablette mit MDMA. Die Menge an Wirkstoff schätze ich vorsichtig auf 40 mg.
Nach gut 30 Minuten verspürte ich bereits die ersten Effekte. Mein Herzschlag wurde deutlich spürbar und ich spürte eine Art Erregtheit im ganzen Körper. Die Effekte waren schwach und ich konsumierte noch ein Viertel Tablette.
Nach ca. 20 Minuten merkte ich eine deutliche Steigerung der Wirkung. Mir wurde plötzlich etwas schwindelig und und meine Arme und Beine wurden kalt. Eine Art Gänsehaut nahm meinen Körper ein, was ich als sehr angenehm empfand. Das Einsetzen der Wirkung (Bodyload) ist teilweise etwas überwältigend und ich bekomme anfangs das Gefühl, dass ich die Kontrolle über den Rausch verlieren könnte. Dieses Gefühl hält aber nur kurz an und geht schnell in ein Gefühl der Leichtigkeit und des Wohlbefindens über.
Ich begann unsere Wohnung aufzuräumen, was mir unter dem Einfluss von MDMA durchaus Spaß machte, da die Bewegung dieses Leichtigkeitsgefühl verstärkte und ich sehr gute Laune hatte. Auch körperliche Effekte haben sich bemerkbar gemacht, denn ich begann relativ schnell an zu schwitzen und mir wurde warm, angenehm warm. Ich trank etwas Wasser, welches ich als erfrischend empfand.
Deutlich interessanter fand ich aber die Wirkung auf meine Denkweise und meine Gefühle. Ich habe mich gefreut, dass meine Freundin bald nach Hause kommen sollte und ich hatte das Gefühl, dass ich sie etwas vermisse, aber nicht auf eine negative, sonder eher auf eine positive Weise.
Ich begann nachzudenken und konnte mich selbst besser reflektieren als sonst, da ich mich sehr schnell angegriffen fühle und dann komplett blockiere. Besonders deutlich machte ein Gespräch zwischen meiner Freundin und mir, die mittlerweile von der Arbeit nach Hause gekommen war. Wir redeten über Gott und die Welt und es machte mir richtig Spaß, ihr einfach nur zuzuhören. Ich fragte sie , was sie an meinem verhalten stört und was ich in Zukunft besser machen kann. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich richtig in sie hineinversetzten konnte und akzeptierte auch jede Aussage.
Diese Art der Selbstreflektion ist in meinen Augen besonders und diese Gefühle die bei mir bei einem MDMA Rausch entstehen fühlen sich wie frisch verliebt an. Ich habe den Drang zu kuscheln und meine Freundin in den Arm zu nehmen und ihr zu sagen, dass ich sie liebe. Auch das allgemeine Körpergefühl ist sehr angenehm und man lässt sich einfach fallen. Die Zeit verfliegt jedes mal wie im Flug und man hat das Gefühl, man lässt den Alltag hinter sich. MDMA bringt in einen grauen Alltag etwas Farbe und macht aus ihm ein Gemälde.
Die Wirkung ließ langsam nach und ich hatte Lust, dieses Gefühl wieder bzw. stärker zu erleben. Das craving von MDMA ist nicht zu unterschätzen. Was mir positiv auffällt ist die Tatsache, dass ich nach einem solchen Rausch, bei einer geringen Menge MDMA, keinen Kater bekomme und ich bereits ein „Experiment“ gemacht habe, und 2x hintereinander MDMA konsumiert habe. Jedes mal war der Rausch ähnlich, aber immer gleich Intensiv.
Das war mein kleiner Tripbericht zu einem meiner MDMA Erlebnisse, ich hoffe er hat euch gefallen.

Gruß,

Weiche






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