your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu






Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Candy Flip
Drogen:Mischkonsum von LSD und Ecstasy (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:anonym
Datum:07.05.2018 23:54
Set:Zufall, ausgeschlafen, emotional ziemlich glücklich
Setting:Bei Freunden, Stadt, Wald, Bus
Nützlichkeit:Mindestanzahl an Bewertungen noch nicht erreicht
Status:Dieser Bericht wurde aus den Tripbericht-Listen entfernt. Er ist jedoch noch für alle lesbar.

Bericht:

Candy Flip

10:00 Uhr:

Gestern Nacht lief eine Party bei einem Freund in der Wohnung, die er wie er sie selbst nannte Marv's Corner.
Klar hatte ich an dem Tag Bock auf die Party gehabt, allerdings hatte mich das Gras ermüdet und ich bin eingepennt.
Schön, ganze Party verpennt.
Am nächsten Tag bin ich aufgewacht alle außer mir hatten durchgemacht und ich war der Lacher des Tages "er kommt auf die Party zum pennen Haha".
Direkt nen Morgendübel rein und fit war ich da wieder, allerdings hat das Gras nicht viel mit dem Tag zu tun gehabt, was ich bis dato noch nicht wusste.

Nach einem ausgediegenen Frühstück kam er, nennen wir in mal Medizinschrank, in das Corner.
Nach einer Weile meinte er, dass er einen ausgibt, ich wusste allerdings nicht worum es ging.
Dann fing er an jeden die Briefmarken Stücke zu überreichen, klar, es war LSD.
Ich weiß noch wie Marv meinte, ob ich dabei wäre, natürlich war meine Antwort gewesen, war ja schließlich nicht das erste Mal.

Nachdem ich also das Pappe ähnliche Gebilde in meinem Mund hin und her wandern ließ, überströmte mich das Gefühl das das Licht heller wurde, es schien gar als würde mir jemand eine Lampe ins Gesicht halten, soweit so gut.
Doch ich wusste nicht wie krass das eigentlich war...

12:00 Uhr:

Nach etwa 10 Min fing es an, mein Körper fühlte sich leichter und schwerer an, ein Takt der zur Musik passte. Ich fing an Wellen in den Dingen zu sehen, ein leichtes Glücksgefühl übermannte mich. Ich aß chips zu der Zeit, als mir einer ein Teil zu warf.
Ich war noch in der essphase und so kam es wie es kommen musste und ich aß das Teil.
Der Medizinschrank fing an zu lachen als er mich aufklärte, ich war geschockt gar außer mir.

Die nächsten 20 Min kann ich gar nicht richtig erklären, ich fing an in den Dachziegeln des Nachbarhauses Smileys zu sehen, sie lachten und tanzten herum, sie schienen mich anzugucken und ich lächelte zurück.
Sie wanderten in den daneben gelegenen Wald und da sah ich es, alles war gezeichnet. Es sah aus als hätte Picasso persönlich sich die Zeit genommen den Wald amzumalen.
Etwas derartig schönes hatte ich noch nie erblickt.

13:00 Uhr:

Mir fiel irgendwann auf das ich stur in den Wald geschaut habe als ich mich zusammengerappelt hatte und wieder anfing mit den Leuten zu reden.
Und das reden war Geil, also nicht schön nicht cool nein es war Geil, es schien als hätte das Teil Fuß gefasst.
Ich fing an alles schön zu finden, ich hatte ein wohliges und unbeschwerte Gefühl, fast so als wären Dämonen aus meinem Körper entwichen.
Marv sah es und lachte, sein Lachen zog sich durch den ganzen Raum, er wurde gelb, fast wie ein Minion.
Auch die anderen fanden es witzig und fragten ob ich Spaß habe.
"Es macht alles Spaß weil alles Geil ist!", wären meine Worte gewesen.
Ich beamte mich von den anderen weg und zog durch meine Traumwelt, ich durchlebte verschiedene TV Serien in meinem Kopf, als die anderen mich anstupsten und meinten sie gingen in den Wald.

14:00 Uhr:

Wir stiefelten los, es war Herbst und ziemlich kühl draußen, doch trotzdem lief ich ohne Schuhe hinaus.
Der Boden hatte eine angenehme Struktur und fühlte sich halt Geil an.
Der Weg den Berg hinauf zum Wald werde ich nie vergessen.
Wir liefen hoch doch plötzlich kippte die Welt unter meinen Füßen, der weg der gerade noch hochging war plötzlich komplett grade und die Häuser waren alle gekrümmt wie der schiefe Turm von Pisa, die Sonne fühlte sich an als würde sie mich wärmend umarmen und der Boden unter mir wurde weich, schier gummiartig. Die Leute die vor mir liefen verschmelzten mit der Umwelt, sie waren ein Teil von ihr.

15:00 Uhr:

Ich ließ mich in das weiche Gras fallen und schaute in den Himmel.
Die Wolken gehorchen meinen Befehlen.
Ich ließ sie gegeneinander kämpfen, sich versöhnen, eine Stadt aufbauen und ein Leben führen, allerdings wollte ich mehr fühlen.
Ich fing an meine Umwelt zu betasten und zu riechen.
Alles fühlte sich neu und ungewohnt an, doch das Gefühl ließ mich glücklich werden.
Alles war wie ausgewechselt, eine Welt ohne Probleme, die perfekte Welt, in der alles im Einklang war.
Meine Freunde sahen mich und lachten laut, viele meinten sie wollen alle so einen schönen Trip führen wie ich ihn gerade hatte, doch dann fing eine eher horror mäßige Erfahrung an.
Ich sah sie nicht mehr als Freunde sondern als eine Art Aufpasser, die mich beschützen wollen und das wollte ich nicht.
Ich überlegte ob ich weglaufen sollte doch erinnerte mich daran das wir auf uns gegenseitig geschaut hatten, deshalb ließ ich es bleiben.

17:00 Uhr:

Wir brauchten Wasser, das Gefühl zu verdursten stieg an, deshalb beschloss ich mit einem anderen Wasser zu holen. Wir liefen in die Stadt hinunter und der Weg war wieder großartig, ich hatte mich gefühlt wie auf einer kleinen Weltkugel, ich sah eine Rundung mit einem Horizont vor mir.
Ich war der Held dieser Welt, das dachte ich zumindest.
Wir kamen an den Fluss und schöpften Wasser in eine große Plastikflasche und das Lied Wasser von Inan€ kam mir in den Sinn.
Ich hörte das Lied klar und deutlich und mir machte es Spaß zuzuhören. Ich trank und hörte das trink trink trink und trink trink trink ganz deutlich, doch mein Freund meinte lass uns zurück gehen und wir machten uns auf den Weg.

Fortsetzung folgt, habe leider keine Zeit gerade weiter zu schreiben...






Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen