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Übersicht:

Titel:Erstes mal Kokain und Heroin
Drogen:Mischkonsum von Heroin, Kokain und Alkohol (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:anonym
Datum:26.09.2018 22:39
Set:Erschöpft, Überfordert mit meiner aktuellen Lebenssituation
Setting:Obdachlosenwohnheim, Innenstadt
Nützlichkeit:3,09 von 10 möglichen   (23 Stimmen abgegeben)
Status:Dieser Bericht wurde aus den Tripbericht-Listen entfernt. Er ist jedoch noch für alle lesbar.

Bericht:

Ich lebte seit wenigen Tagen im Obdachlosenwohnheim, in meiner Stadt auch als das Drogenhaus bekannt.
Es war ein ruhiger Abend und ich lag schon früh in meinem Bett, als plötzlich ein Mitbewohner an der Tür klopfte.

"Ey, ich muss dir was zeigen."

Ich völlig verschlafen die Tür aufgemacht.

"Was ist denn? Ich hab schon gepennt."

"Ey ich war grad Stadt, schnorren und so. Da kam aufeinmal son Metaller und hat mir 50€ gegeben. Komm mal mit zu mir aufs Zimmer."

"Okay, endlich Stoff." Dachte ich mir und folgte ihm.

Auf seinem Zimmer angekommen, legte ich eine CD Hülle auf den Tisch und er plazierte ein braunes und ein Weißes Pulver darauf.

"Ja, hier, hab ich sofort Koks und Schore beim Schwarzen geholt."

Mein Herz fing wie wild an zu klopfen, denn ich hatte beides noch nie konsumiert, nur viel darüber gelesen.
Er machte sich ein Blech fertig und Schob mir die Hülle rüber.
Ich zog es vor das Heroin Nasal zu konsumieren, das Koks sowieso.
Da er nun keinen Stoff mehr hatte, jedoch noch Geld, beschlossen wir in die Stadt zu gehen und mehr zu holen.

Als wir etwa 5 min unterwegs waren, bekam ich aufeinmal ein Unglaublich angenehmes Körpergefühl und eine Gänsehaut raste meinen Körper hoch und runter.
Besser als jeder Orgasmus. Ich genoss die bunten Stadtlichter und die Stimmung der besoffenen, die uns entgegen kamen. Es war schließlich Samstag.
Er besorgte an einer Bude noch Jägermeister und 2 Bier und wir chillten erstmal auf einer Bank.
So langsam erreichte die Mixtur aus Drogen und Alkohol ihren Höhepunkt
Mir ging es so gut, dass ich mich wie unbesiegbar fühlte.
Ich fing trotz der Kälte wie blöde an zu schwitzen, so dass es jedem Auffiel und es machten sich leichte Kreislaufprobleme bemerkbar.

Wir trafen endlich einen Schwarzen, der den Hals voller Bubbles hatte und die bestellte Menge hoch würgte. Eine Handlung, die ich noch sehr oft in meinem Leben sehen sollte.

Nach den nächsten Bahnen braunen und weissen Pulvers kam uns eine sehr dumme idee auf.
Mein Mitbewohner so:" Ey du hast doch ein Auto, lass Weiber abschleppen gehen."

Ich willigte dummerweise ein.

Wir gingen zu meinem Auto und ich sagte zu ihm:"Fahr du aber, mir ist ziemlich schwindelig."

Kaum waren wir losgefahren, merkte ich, dass er überhaupt nicht fahren konnte.

Er riss das Lenkrad nach links und nach rechts und das Auto fuhr über 4 Spuren Schlangenlinien.

Ich schrie ihn an:"DU FÄHRST JETZT SOFORT RECHTS RAN ODER ICH SCHLAG DICH!"

ER:" WAS?! RECHTS? Okay!"

Das Auto machte einen schlenker nach rechts, bei 80 km/h, und BUMM voll in ein Haus rein.
Ich wollte nicht glauben, was gerade passiert war.
Wir stiegen gleichzeitig in Zeitlupengeschwindigkeit aus und ich sah, dass mein heissgeliebter Polo einen Totalschaden hatte, sowie ein riesiges Loch in der Hauswand klaffte

"ALTER! MEIN AUTO" Schrie ich.

"Braucht ihr hilfe?" rief einer aus dem Fenster.

"Nee, aber rufen sie mal bitte Polizei, die müssen das aufnehmen." Antwortete ich.

Da die Wache nur einen Block entfernt war, war der Streifenwagen sofort da und die Beamten stellten uns einige Fragen zum Unfallhergang und stellten fest, dass wir beide unter Drogen standen.
Mein Mitbewohner wurde, da er fuhr, zur Blutentnahme mit auf die Wache genommen.
Ich blieb mit einigen Beamten vor Ort um die Protokollierung ab zu schließen und das Auto abschleppen zu lassen.

Als mein Schrotthaufen gerade auf den Schlepper aufgeladen war, kam mein Mitbewohner anstandshalber wieder und die Beamten rieten uns sofort ins Wohnheim zurück zu kehren.
Taten wir aber nicht, wir setzten uns ins nächste Parkhaus und ich rotzte noch eine ganz dicke Line Heroin.
Mir ging es nun zunehmend schlechter und die Kreislaufprobleme wurden so stark, dass ich mich mitten in der Fußgängerzone auf den Boden setzte.
Er Unterhielt sich solang mit einem fremden über Drogen.

-Blackout-

Ich wachte wieder auf meinem Zimmer auf und suchte sofort das Wohnheim nach meinem "Kollegen" ab.

"Ja der ist über alle Berge, wo isn dein Polo? Haha!"

Hieß es von anderen Mitbewohnern.


So und das wars eigentlich auch schon. Da alles, was jetzt noch kommen würde, ausschließlich mit dem Unfall zu tun hat.

Das Loch in der Wand existiert heute noch.






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