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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Oh Mein Gott, Probier den O-Saft!
Drogen:MDMA
Autor:DatSchroom
Datum:28.09.2018 23:28
Set:Gut gelaunt, Partystimmung, Vorfreude auf den Trip, aber ohne Erwartungen
Setting:Eine Party an der Mosel, der 20. Geburtstag von E.
Nützlichkeit:5,50 von 10 möglichen   (16 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Datum des Trips: 25-26.08.2018

Zu mir

Ich bin zur Zeit 19 Jahre alt und besuche die 13. Klasse eines Gymnasiums

Prolog

Ich hatte mir eine Woche vor der Feier bei jemandem 2 Pillen Ecstasy gekauft; einen braunen Pharao mit 199,7mg und eine grüne Heinecken mit 201mg. Meine Freundin, die sonst gegen MDMA ist, erlaubte mir den Konsum auf der Feier. Da ich von meiner ersten Erfahrung weiß, dass ich nicht viel MDMA brauche (maximal 70mg bei 54kg), viertelte ich den Pharao kurz bevor ich zur Feier fuhr. Ein Viertel zerstieß ich und schüttete es in eine Eistee-Flasche, das andere Viertel packte ich sicher ein um später am Abend bei Bedarf nachzulegen, die übrige Hälfte ließ ich Hause. So ging es dann zur Party.

Der Trip

Dort angekommen, stellte ich meinen Rucksack an einem Sitzstein nahe dem Feuer ab, nahm meinen Eistee heraus und trank einen Schluck. Danach stellte ich die mitgebrachten Getränke (bis auf den Eistee natürlich) zu den anderen und legte die Grillkohle zu einem bereits entfachten Feuer. Bei der Ankunft lief Rap, eine Musikrichtung, die ich hasse. Doch es dauerte nicht lange, bis elektronische Musik lief.
Ein lesbisches Pärchen, von denen beide aussahen wie jungen und beide wie 12 oder 13 (sie waren 18 und 19 btw) holte eine ein 25 cm langes Blunt-Pape heraus und bat uns alle um Weed-Spenden, damit sie es befüllen und E schenken konnten. Ich fand mich so in die Party ein und nippte immer wieder mal am Eistee. Als der Mega-Blunt fertig war, kamen alle auf ein Bild für E, dass er dann auch in den Status postete. Das Ding wurde angeraucht und (fast) jeder nahm mal einen Zug, einige rauchten natürlich mehr, immerhin waren locker 20 Gramm im Blunt. Ich begnügte mich jedoch mit einem Zug, da ich die MDMA Wirkung nicht kaputt machen wollte. Kurz drauf verzogen sich unser engerer Kreis, d.h. E, V, K, U und ich an den Rand der Feier, wo alle außer mir eine pinke, runde „Louis Vuitton“ schmissen (laut deren ticker 260mg, was ich mir aber kaum vorstellen kann anhand der Größe), da ich ja meinen Eistee hatte, wovon zu diesem Zeitpunkt niemand wusste.

Nach einer Weile kamen alle dauf und U haute es so um, dass er sich erst einmal hinlegen musste. Ich fühlte mich lediglich ein wenig unruhig. Ich schrieb meiner Freundin, dass ich sie vermisse und sie gerne dabei hätte, und vermisste sie in dem Moment auch sehr. Da ich immer unruhiger wurde, fragte ich K, ob ich irgendwie druff aussehe. Sie meinte zu mir, dass meine Augen immer größer und kleiner wurden, und ich hatte kurz Angst, dass in meinem Pharao 2C-B drin ist. Aber kurz darauf dachte ich, dass es jetzt eh zu spät sei und wenn es 2C-B ist, dass ich da jetzt durch müsse. Kurz drauf begann ich dann auch die Musik etwas verändert wahrzunehmen… klarer, vollkommener, besser.

Nach einiger Zeit, als es schon sehr dunkel war und aus die Box Psytrance spielte, ging ich mit einer guten Freundin ( ItsMason , ja sie hat mir erlaubt sie zu verlinken) und U, herüber zum Ufer der Mosel. Daran, dass ich MDMA intus hatte, dachte ich zu der Zeit gar nicht mehr großartig, da außer der Unruhe und leichter Tanzlust nichts großartig zu spüren war. Ich wedelte auf den etwa 50 Metern (die mir ewig lang vorkamen) immer wieder mit den Armen, wie ein Spielkind, und kurz bevor wie ankamen merkte ich die Euphorie. So hatte ich das noch nie verspürt. Liebe schoss durch meinen Körper, so unendlich viel Liebe. Von der einen auf die andere Sekunde war ich glücklich. Ich blieb stehen und Ich wurde gefragt was los sei. Ich grinste nur und ItsMason grinste zurück. Beide umarmten mich dann. Wir setzten uns auf eine Bank und ich erzählte den beiden wie geil es mir auf einmal geht und wir kamen ins Gespräch über Drogen. ItsMason und U steckten sich eine Kippe an. Beide wissen, dass ich Nichtraucher (Tabak) bin, aber da ich des Öfteren gehört hatte, dass rauchen auf MDMA sich sehr gut anfühlen soll, fragte ich ob ich einmal ziehen dürfe um das zu überprüfen. Spoiler: ich fand es genauso ekelhaft wie sonst auch.

Irgendwann gingen wir zurück zum Feuer und zu den Steinen um etwas zu trinken. Ich fragte ItsMason, ob sie was alkoholfreies zu Trinken habe und sie gab mir eine O-Saft Flasche. Ohne Erwartung setzte ich die Flasche an und war überwältigt, wie gut er schmeckte. Ich setzte ab und sagte ItsMason, wie geil das denn bitte schmecke und sie meinte auch, dass es extrem fruchtig und intensiv schmecke. Ich setzte mich mit ihr zusammen und konnte wunderbar mit ihr reden. Zwichendurch trennten wir uns weil sie mit anderen reden wollte und ich ging herum und umarmte so gut wie jeden anwesenden. Einigen meiner Freunde vertraute ich jetzt erst an, dass ich voll auf MDMA war, da mich im früheren Verlauf der Feier einige (darunter viele Minderjährige, sprich 14-16 jährige) fragten, ob ich ihnen ein teil klären kann. Denen sagte ich dass ich nichts habe, und als die meisten dieser Kiddos weg waren, fing ich an, mich meinen Freunden nach und anzuvertrauen. Alle freuten sich für mich, und fragten nach, wer mir ein Teil gegeben hatte. Ich grinste bloß und sagte „Pharao“. Die meisten verstanden.

Ab da habe ich nicht mehr so wirklich einen zeitlichen überblick… aber an einige Ereignisse kann ich mich erinnern

Ein Typ, von dem ich bis zu diesem Abend nichts hielt, sagte, dass er wieder zur feier kommen wollte; er war zwischendurch nach Hause gegangen, da es kurzzeitig Probleme mit einem anderen Typen gab, der sich hat vollaufen lassen und dann gekifft hatte. Erster Typ wird in Späteren tripberichten wahrscheinlich öfter auftauchen, deshalb wird er fortan M heißen. M fragte mich also, ob ich ihn daheim abholen komme (10 Minuten Fußmarsch). Ich willigte ein machte mich auf die Füße. Es fühlte sich an wie schweben und diese leichte Unsicherheit, die man normalerweise im Dunkeln hat, sie war bei mir einfach weg.
Bei ihm angekommen machte ich ein Bild von mir selber, einfach weil ich wissen wollte, wie ich auf MDMA aussehe und ich musste feststellen dass mich die Schallplatten in meinen Augen nicht gerade fotogener machten. M kam raus und ich Umarmte ihn erstmal, was ihn sichtlich überraschte. Ich erzählte ihm dass ich MDMA genommen hatte, dass es keine Pinke Louis Vuitton geschmissen hatte, sondern einen viertel Pharao in Eistee aufgelöst getrunken habe. Ich erzählte ihm auch, dass ich ihn inzwischen echt korrekt finde, was sich noch nicht geändert hat, jetzt, wo ich den Bericht schreibe.
Auf dem Weg zurück zur Feier erklärte ich ihm, wie gut es mir doch geht und wie pudelwohl ich mich fühle.

Ich war mich gerade mit V am unterhalten. Er hatte schon 2 Louis Vuitton geschmissen. Er spürte die Magie trotzdem nicht, weil er zu dieser Zeit mehrmals pro Woche konsumierte. Schade um ihn, er war mal ein sehr guter Schüler. Er teilte mir mit, dass er pinkeln müsse und wo ich so drüber nachdachte, ich musste auch ganz schön dringend, da ich mit ItsMason zusammen locker 1,5 Liter des göttlichen O-Saftes getrunken hatte . Ich sagte V, dass ich mitkäme. Es ist unglaublich, aber sogar das fühlt sich auf MDMA einfach nur gut an, Was mir V auch direkt bestätigte.

Irgendwann gegen Ende der Feier bekam eine der Jüngeren (15 soweit ich weiß), die ich wegen Mobbing an meiner Schwester und meiner Freundin verachte, mit, dass ich auch voll auf MDMA sei und haute mich promt an, ob ich nicht noch ein Teil für sie habe. Nein, hatte ich nicht und sie würde von mir auch nichts kriegen, weil sie eben so jung ist. Sie war ziemlich pissed. Ich konnte es nicht unterlassen (und ja das ist nicht nett gewesen) direkt neben ihr auf einem Blatt Papier den nächsten viertel-Pharao klein zu machen und in eine Flasche zu schütten. Aus der fing ich auch direkt an zu trinken, da die Wirkung nachgelassen hat.

Gegen 3 Uhr sind wir dann zu K in die Wohnung, da es uns zu kalt wurde draußen. Mir ging es sofort etwas schlechter, als wir die Wohnung betreten haben, da K oft in der Wohnung Raucherpartys veranstaltet und in der Wohnung so gut wie nie gelüftet wird. Auch so raucht sie als Kettenraucherin in der Wohnung, und lüftet nur, wenn Nichtraucher da sind. Ich vertrage einfach keinen Tabakrauch. Während es so morgen wurde trank ich noch ein paar schlucke aus der MDMA-Flasche, aber als die Wirkung nur noch aufputschend, aber nicht mehr euphorisch war, beschloss ich, nichts mehr zu trinken und auszunüchtern. Gegen 6 Uhr schloss ich in K’s verqualmtem Schlafzimmer kurz die Augen.

Mein Name, da war was. Ich sah schwarz. Dann auf einmal V und ein paar andere bekannte Gesichter. Wer waren die? Wer war Ich? Wo? Wann? Ach ja, MDMA… machte ganz schön verdattert beim aufwachen. Ich war kurz weggetreten. Ich fragte K, ob sie mich in ein Nichtraucherzimmer bringen könne, damit ich schlafen kann, und sie tat das. Handy an und noch immer mit Monden in den Augen zu Youtube-Videos eingeschlafen.


Epilog


Gegen 11 Uhr bin ich aufgewacht. Das Wachwerden war nicht mehr so verschallert, was mir zeigte, dass ich wieder so gut wie nüchtern war. Ich wartete noch 2 Stunden und um 13 Uhr bin ich dann erschöpft, aber keineswegs Depressiv oder down, nach Hause gefahren. Ich hatte eine Menge Schlaf nachzuholen.
Der Trip hat mir insgesamt besser gefallen als mein erster. Um ein Vielfaches. Beim ersten Mal, in K’s Raucherbude, mit ihren verrauchten Assi-Freunden, denen ich nicht über den Weg traue, das war einfach nichts. Aber jetzt draußen, mit guten Leuten, die ich mag, und denen ich vertraue, war das Ganze ein wunderschönes Erlebnis. Einer der schönsten Tage seit langem. Die erfahrung ist nun genau 5 Wochen her und ich freue mich schon auf den anderen halben Pharao in ein paar Monaten.
Seither gehe ich freudiger durch das Leben, komme einfach mit jedem besser klar und auch Musik höre ich viel detailreicher. Zuletzt möchte ich sagen, dass MDMA kein Spielzeug ist und in den falschen Händen absolut nichts verloren hat. Es hat sehr großes Potential und sollte nicht unbedacht angewendet werden.

Props gehen an alle raus, die den Bericht bis hierhin gelesen haben. Vielen Dank an euch. Lasst eine Bewertung da und wenn ihr Fragen habt, so fragt.
Au revoir! verliebt






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