your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu






Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Gammler, Zen-Kühe und Hohe Berge
Drogen:Mischkonsum von Kaffee, Alkohol und Cannabis (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:Taolinitis
Datum:15.10.2018 15:44
Set:Freizeitgebrauch, und alles ist im Wandel
Setting:Almhütte, 1700 Fuß über dem Meeresspiegel.
Nützlichkeit:5,20 von 10 möglichen   (10 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Das besagte Wochenende wurde kurzerhand von meinen liebsten Gammlern, Kiffern und Quaffern auserkoren um sich zusammen ein, zwei Tage mal völlig ungestört vom Trubel des Alltags, der Verpflichtungen des Eltern-Seins und für mich den persönlicher Statusverbissenheiten zu verabschieden. Dabei ordentlich einen durchzuziehen, das Gras zu essen und dabei den Energiebalken aufzufüllen; durch Reinigungsprozesse - ausgelöst durch Essen, Sport und Überraschungen. Ein Wochenende als ultimatives Triebmittel für anstehende Aufgaben und sich völlig im Fluss zergehen zu lassen.
Wie ein Stück Butter in der Teflonpfanne.

Freitag: Wir fuhren los, ich konnte es wirklich nicht erwarten. Rief meine beiden Homies an und wurde nochmal um eine Stunde vertröstet. Wir packten den Opel Kombi mit Decken, Feuerzeugen, Trinkflaschen, Kletterschuhen, Wanderstöcken und Brettspielen voll.
Mit dem laufe der Zeit begann sich meine Vorfreude auf dieses Ungewisse schon stark zu erheitern. Ich hatte doch keine Ahnung was mich hier erwarten sollte. Wir fuhren auf eine Alm. Der Ort war für mich von Anfang an Interessant, gen Westen ist für mich die absolute Erfahrung, kein Urlaub an einen Ort der mir persönlich so sehr zu sagt, das ich von heute auf morgen dorthin auswandern würde.
Wetter: Golden
Es fühlte sich wie auf Wanderschaft an, unglaubliche Vertrautheit auf der ganzen Strecke. Schon hunderte male gefahren, aber ich bin bis dato nie angekommen. Ob ich bereits ahnte was mich innerlich erwartete? Es ist ein wie ein Trip sagte ich mir. Unbekanntes wird dich erwarten aber wie werde ich damit umgehen. Ich war der Träger des Hasches.
Die Hinfahrt war also in vollem Gange. Einer musste fahren, und evtl. ein zweiter. Also wurde ein zwischenstop geplant. Dort trafen wir auf 4 weitere des harten Kerns. M. und L. Brüder, ein dritter Bruder war J. Zwei weitere kamen aus anderen Ecken des Landes D. und T.
Der letzte im Bunde lebt um die Ecke der Alm. Ebenfalls ein T.
Im vornhinein wurde bereits besprochen wir essen die Cookies und gehen einfach unseren Lebensnotwendigen Verpflichtungen nach und würden unsere sehr lange Freundschaft zelebrieren.
Also zwischenstop. Wir mussten Lebensmittel einkaufen. Was braucht man auf einer Almhütte: Gas, Grill, Fleisch, Gemüse, Obst etc.
Dazu gabs: 2 Beutel Gras und Hasch, 2 Kisten Bier. Gin, Whiskey, Vaporizer und Apfelsaft. Nicht das wir das alles für unsere Tour gebrauchen würden. aber wenn man einmal anfängt Drogen in den Alltag einzubauen neigt man dazu perfektonistisch und Akribische Trips zu planen.

Essen wurde verstaut und der Trip begann von neuem. Die Landschaft änderte sich, die Straßen waren wenig befahren, die Berge waren in Dunkelheit gehüllt und das Navi verlor jeglichen Kontakt zu aussenwelt. Der Stecker ging Kaputt. Kann ich damit leben keine Telekommunikation für 3 Tage und dabei die Birne völlig losgelöst vom Alltag dahinschweben zu lassen? Ich denke schon.

Wir waren also im Vorort ohne Navi, verpassten die Ausfahrt und waren seit 6,5 Stunden unterwegs. Doch dann gings bergauf.
J: "Du darfst hier nicht auf die Bremse steigen, sonst wirst du nicht zu Hütte gelangen." Knapp fünfhundert Höhenmeter auf Schotter mit äußester Staubverwirbelung und quiteschenden Reifen stießen wir die letzten Meter durchs Gatter mitten auf der Alm auf dem Parkplatz und stellten den Motor ab.

Kiste Bier aus dem Kofferraum, ich mit Kippe im Mund blickte in den Himmel und verstand nicht ganz wo ich bin. Es war finster und steil. Aber wie weit waren wir gefahren. Wollten wir hier wandern oder steht das alles bereits auf gepflastetem Touristenterrain.
Gott sei dank nicht!

Wir gingen rein, es gab Toilette aber keinen Strom. Die Batterei musste sich nachladen und fing zu Piepen und pfeifen an. Oben die Betten. Speisekammer; Tisch und eine gute Runde begann. Bier eins war vertilgt, gegessen wurde ein wenig und wir diskutierten.
T, der Hüttenalmöhi: "Lass uns feuer machen"
Ich: ich dreh uns einen dicken Joint.

Ums Feuer in Parka und kurzer Hose, was für ein Wetter, Wer baut der Haut. In der Hälfte des Joints wurde hie und da CBD Tropfen dazu gepackt, und irgendwann hab ich das Ding dann plattgeraucht. Wie lange schon nicht mehr so viel für mich übrig geblieben ist. Herrliches Gefühl der Verplantheit. Dann noch ein weiteres Bier aufgemach und ich merkte wie ich einfach den Rausch genießen musste. Nicht mehr bewegen, und schallendes Gelächter.
Wir wurden allerdings immer betrunkener und fingen auch an uns selten dämlich am Hang festzuklammern um nicht umzufallen oder einfach über die totale Nichtigkeit der Menschlichkeit zu amüsieren.

Samstag: Jetzt wird gewandert! also los! Hat jeder was wir brauchen? A: ich lass die Drohne fliegen. D: Ich rauch den Vaporizter T: ich ess den Cookie Ich: Ich geh schwimmen !
Wir waren mitten beim Frühstück, da kam der Bauer: Lasst bloß das Tor nicht auf, sonst hauen mir die Kühe ab! Servus!
Ich: Hat der jetzt was gesagt? Ich hab nix verstanden.
M: Also los!

Es ging zügig bergauf, der Boden war teils nass dann wieder Durchzogen von Felswänden. großen arealen mit Bächen, Kuhtrampelpfaden und allerlei Natur.
T: in 40 minuten auf dem Gipfel!
Ich: Will schwimmen!
T: Ok, der Bergsee ist da hinten dort werden wir high und gehen schwimmen.

Wassertemperatur: unter 10 Grad, kristallklar, ein Frosch. Nack. Austrainierte Sportlerkörper die noch keinen Kater hatten, hatten Spass. Im Wasser: Ich, A. T. und L.
Wir waren ja auch am highsten.
Ok nach 1 Stunde wandern, M: "Wie lange noch zum Gipfel." Das Gipfelkreuz immer im Auge. alles voller Boulderfelsen und Gestein statt Wegen.
T: in 20 minuten!

Ungelogen nach weiteren 2 Stunden waren wir an der Gipfelpassage: wir kletterten wie die Weltmeister. Spalte, Links und rechts herum.
Der Hang war allerdings wirklich steil. Ich rutschte ab und konnte erst 10meter weiter unten halt finden. D, M, A, und J kehrten um. Es waren nochmal eine Stunde bis wir oben waren. Oben gabs zwei Gipfel. Einen mit seilaufstieg und einen mit Schnee und glatten Felsen. T. Almöhi war ganz oben. Ich, T. und L. auf dem sicheren mit den glatten Felsen.

Aussicht: Ganz nett! Wetter: Golden


Der Abstieg: T. vergas seine Jacke am Boulderfelsen, fand sie nicht mehr und wir verbrachten 1 Stunde im Gebirge darauf zu warten das er wieder kommt.
Wir tranken Bier hinter einem Felsen, dort war es Windgeschützt. Fotos gabs auch und wir hatten Internet aufm Berg! 4G!
HTA6RIy.jpg

Weiter unten am See waren wir wieder zusammen. T. musste noch woanders hin ein CrashPad holen. der braucht 15 minuten wernn man joggt sagt er. Wir wussten das kann sicherlich nochmal Stunden dauern, wie mit der Gipfelschätzung. Aber alleine schafft er das meinte er. Bevor es zu dunkel wird.

Wir gingen einen komplizierten Weg über Hügel statt Wege. Kuhpfade und durchs Gebüsch. Wir waren sehr schnell.

Ich und L. waren die ersten zurück in Sichtweite der Hütte. Als wir ankamen waren wir nicht die ersten. 5 Kühe standen an der Hütte. Aßen unseren mitgebrachten Kuchen und haben den Grill und Tisch umgeworfen.

Wir setzten uns zu ihnen und begannen sie zu streicheln. Ich schlich ums Haus und zusammen mit D. und einer Bierbank. trieben wir die Kühe auf die Weide. Eine kleine Kuh war dabei und eine war eher kompliziert aber die waren doch sehr angehnehme Kollegen.

Ende.






Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen