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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Trüffel im Centerpark
Drogen:Mischkonsum von Psilocybinhaltige Pilze und Cannabis (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:tdogg70
Datum:29.11.2018 02:57
Set:Sehr gute Laune, Sommerurlaub und deshalb keine Sorgen
Setting:Lichtung hinter einem dichten Wald, neben einem kleinen Fluss
Nützlichkeit:9,50 von 10 möglichen   (6 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Hallo liebe Community vom LdT.
Seit etwa 2 Jahren lese ich mittlerweile Tripberichte aus diesem Forum und es hat mir bereits sehr geholfen mich auf Erfahrungen mit Drogen vorzubereiten.
Jetzt habe ich mich schließlich auch dazu entschieden mal meine Erfahrungen zu teilen und möglicherweise anderen Leuten zu helfen, die sich für die Wirkung von Drogen interessieren und möglicherweise vorhaben welche zu konsumieren. Dies ist also mein erster Tripbericht.

Kurz zu meiner Person:
Alter: 18
Größe: ca. 1,80
Gewicht: ca. 73kg
Drogenerfahrungen: Alkohol, Cannabis, DXM, Pilze, Ketamin, LSD (chronologische Reihenfolge)


Ich interessiere mich schon seit etwa 3 Jahren für alle möglichen Drogen von Cannabis bis zu Heroin. Ich habe seitdem schon einige Erfahrungsberichte gelesen, Youtubevideos und mit Leuten geredet, welche schon konsumiert haben.
Das erste Mal Alkohol habe ich mit 3 Jahren getrunken (Heimlich ein paar Schlücke Bier von einer Flasche die auf dem Tisch stand lol ) und das erste Mal besoffen war ich mit 14. Mit 16 habe ich dann das erste Mal Cannabis konsumiert und war relativ schnell von dessen Magie begeistert.
Besonders haben mich jedoch von Anfang an psychedelische Drogen interessiert.
Als ich dann im April 2018 das erste Mal psilocybinhaltige Pilze konsumiert habe, war es zwar ganz anders als erwartet, trotz der Tatsache dass ich jahrelang alle möglichen Informationen zu dem Thema aufgesaugt habe.

Etwa zwei Monate nach dem ersten Pilzkonsum bin ich dann mit 3 sehr guten Freunden nach Holland gefahren. Wir haben dort für eine Woche ein Ferienhaus gemietet. Dieses befand sich in einem Centerpark, wie genau dieser hieß weiß ich leider nicht mehr. neutral
Als wir zunächst in Amsterdam ankamen kauften wir direkt jeder an die 5 Gramm Cannabis in einem Coffeeshop. Dann haben wir einen Smartshop gesucht, da zumindest ich auf jeden Fall Trüffel kaufen wollte, meine Kollegen hatten dies zunächst nicht geplant.
Als wir dann nach 5 Minuten Laufen einen Smartshop gefunden hatten kaufte ich dort die Trüffel ,,Atlantis''. In der Packung waren 10 Gramm. Als wir aus dem Laden raus waren entschieden sich zwei meiner Kollegen dann doch Trüffel zu kaufen und gingen nochmal in den Laden.
Ich kürze meine Kollegen ab hier mit R, F und M ab. R und F holten sich also jeder auch eine Packung Trüffel. R hatte auch 10 Gramm Atlantis und F hatte 10 Gramm ,,Tampenensis''.
Für die beiden sollte es das erste Mal sein. M war bei meinem ersten Trip mit dabei, wollte aber keine psychedelischen Drogen probieren.
Dann machten wir uns auf den Weg zu dem Centerpark.

Der Centerpark war mitten im Nirgendwo und der Bus, der uns dort hingefahren hat ist einfach irgendwann von einer Landstraße in einen Wald gebogen.
Wir waren auf dem Weg schon ziemlich stoned aber als wir in den Centerpark bogen wusste ich, dass es der perfekte Ort für eine psychedelische Erfahrung wäre.
Die ersten beiden Tage haben wir uns komplett weggekifft und waren in einem Wasserpark, wo wir mega high alle Wasserrutschen ausprobierten.
Für den dritten Tag waren dann die Trüffel geplant.


TAG DES KONSUMS
Wir sind so ca. gegen 11 Uhr aufgestanden und F und ich haben nach dem Frühstück jeder einen Joint in Zigarettenpapes geraucht, also keine riesen Tüten. Ich habe beim ersten Mal während ich auf die Wirkung gewartet habe auch gekifft, was ich als angenehm empfand, da ich nicht direkt vom nüchternen in den psychedelischen Bewusstseinszustand geworfen wurde. Ich war halt schon in einer halbwegs anderen Welt wodurch es nicht ganz so bizarr war.
Dies habe ich meinen Kollegen erzählt und deshalb hat F auch einen Doobie am Morgen geraucht.
Keine Ahnung mehr warum R nichts rauchen wollte, ich glaube er wollte sich komplett auf die Trüffel konzentrieren. Die Trüffel aben wir abgewogen, wobei wir festgestellt haben, dass bei jedem von uns etwa 3-4 Gramm mehr als angegeben in den Packungen waren. mrgreen
Dann haben wir etwas gefrühstückt, ich glaube bis auf M jeder nur 1 Brot um keinen vollen Magen zu haben. Wir packten die Trüffel in Baggys um, wobei jeder seine 10 Gramm dabei hatte und noch ein Baggy um gegebenenfalls nachzulegen. Darin waren nochmal etwa 7 Gramm, die Sorten waren durchmischt.

Es ist lange her und ich kann die Zeitangaben nur schätzen.
Gegen 13 Uhr sind wir dann aus dem Ferienhaus raus und durch den Centerpark gelaufen. Wir waren auf der Suche nach einem Platz, wo keine Leute rumliefen, was sich zunächst als schwierig herausstellte. Am Eingang des Parks fanden wir schließlich einen Trampelpfad, welcher in einen dichten Wald führte. Wir mussten gar nicht diskutieren sondern wussten alle das wir da rein mussten. smile

Auf dem Weg mussten wir durch Brennnesseln, unter einem umgestürzten Baum hindurch und durch dutzende Mückenschwärme bis wir an einer Waldlichtung ankamen. Der Platz war schon nicht schlecht aber wir wussten irgendwie, dass es nicht der Platz war an dem wir trippen sollten. Als sind wir noch ein Stück weiter, bis wir aus dem dichten Wald heraus an eine Lichtung kamen. Es war perfekt. Wir waren absolut im Nirgendwo. Vor uns war ein kleiner Fluss der links und rechts meterweit verlief. Dahinter waren Bäume mit großen Baumkronen welche voller bunter Blätter waren hinter denen die Sonnenstrahlen glitzerten.
Wir hatten jeder ein großes Handtuch, zum Hinsetzen, etwa 10 fertig gedrehte Joints (pur), einen Vaporizer mit vorbereitetem Kopf, Äpfel, 3 Brote, Brotstangen, einige Wasserflaschen und einen Saft mit hohem Zuckergehalt, da uns im Smartshop gesagt wurde, dass dies die Wirkung etwas runterstufen würde falls es zu stark werden sollte.
Wir einigten uns auf ein Wort, was man sagen konnte wenn einem alles zu viel wird. Das Wort auf das wir uns einigten war ,,Stopp''.

Gegen 14 Uhr saßen wir gemütlich auf unseren Tüchern und aßen jeder unsere 10 Gramm.


DER TRIP
Bei meinem ersten Pilztrip hatte ich 2 Stunden vor der Einnahme noch einen Teller Nudeln gegessen, woraufhin es 2 Stunden dauerte bis die Wirkung einsetzte.
Ich rechnete nun auch damit, mindestens eine Stunde warten zu müssen, die Wirkung setzte jedoch schon nach etwa 20 Minuten ein.
Wir haben uns nachdem wir die Trüffel gegessen haben (sie waren unglaublich ekelhaft) zunächst über irgendwelche Themen unterhalten, um die richtigen ersten Effekte zu merken und einen Placebo zu vermeiden. Es war jedoch ganz klar die Wirkung, ich fühlte diese leichte Nervosität die sich im Körper ausbreitete. Der Come-Up begann also. Bei den anderen ging es etwa gleichzeitig mit mir los. F hatte seine Trüffel in einem Brot mit Erdnussbutter oder so gegessen und ihm ging es sehr gut. R und mir war jedoch extrem schlecht, von den Trüffeln die nun in unserem Magen verarbeitet wurden oder einfach vom Geschmack der einfach nicht weg ging. Nur auf den Rücken legen half um die Übelkeit ein wenig loszuwerden. Durch die Übelkeit wurde der Come-Up etwas unangenehm. Wann die Wirkung komplett anfing kann ich gar nicht mehr sagen, da ich nur noch einzelne Gedankenfetzen in Erinnerung habe.

Irgendwann begann jedoch auch die Optik sich zu verändern: Der Boden unter uns begann zu atmen, alles morphte leicht und die Blätter der Bäume sahen wie immer unglaublich aus.
Farben wurden auch intensiver.
Ich war nach nichtmal einer Stunde in dem Zustand in dem ich beim ersten Pilztrip war.
Wir redeten weiter über dies und das und über die Wirkung und lachten über wirklich alles.
Wir merkten, dass wir immer dümmer wurden und vergaßen bereits direkt nach Gesprächen über gewisse Themen, worüber wir überhaupt geredet haben.
Ich hatte einen Skizzenblock dabei und wollte verschiedene interessante Gedanken aufschreiben und versuchen zu malen (ich male sehr gerne und auch nicht schlecht, wie mir oft gesagt wird - dazu später). Ich weiß nicht mehr genau worüber wir geredet haben, ich glaube es waren Affen, als irgendjemand einen Spruch über diese machte und ich aus voller Überzeugung sagte: ,,Aber das sind doch wir''. Das brachte uns sehr stark zum Lachen und dieses war bei uns Trippenden ein lautes schreiendes Lachen. Es war einfach unendlich lustig in dem Moment. Den Spruch habe ich mir dann auch in das Skizzenheft aufgeschrieben.

Irgendwann wollten R, F und ich dann einmal die Natur erkunden und ein Stück laufen. M war einverstanden und blieb bei unseren Sachen. Wir liefen in einer Richtung den Fluss entlang und konnten nicht aufhören darüber zu lachen wir absolut dumm wir gerade waren. Nach ca. 20 Metern ging es um eine Kurve. wir konnten M also nicht mehr sehen. Als wir um die Kurve gingen war dort ein großes kahles Feld. Der Boden war kaum bewachsen und fast komplett nur Erde.
Mit dieser kahlen Location wechselte sofort die Stimmung und es war sehr bedrückend und bedrohlich. Wir gingen sofort zurück. Als wir wieder um die Kurve kamen war alles wieder schön.
Es war so als wäre man im Winter draußen in einem Warmen Whirlpool gewesen, kurz aus dem Wasser gekommen in die Kälte und dann zurück in den warmen Whirlpool. mrgreen
Da wir alle das selbe gefühlt haben lachten wir uns kaputt.
Nachdem der Lachflash irgendwann vorbei war bemerkte ich mein mittlerweile extrem krasses Körpergefühl. Es war echt sehr intensiv und es überwältigte mich. Ich fühlte mich sehr fremd und so als würde mein Ich nicht mehr zu 100% in meinem Körper sein. Es ist nicht wirklich möglich das zu beschreiben. R und F lachten immernoch über irgend einen Scheiß und ich hatte den Anschluss an die Konversation verloren, so fühlte ich mich zumindest. Ich wusste nicht was ich sagen sollte, obwohl die beiden extrem gute Freunde von mir sind. Langsam überkam mich ein panisches Gefühl und ich wusste nicht ob der Trip nochmal schön werden würde. Ich überlegte unser Notwort ,,Stopp'' zu sagen. Ich hatte jedoch das Gefühl, komplett einen Badtrip zu kriegen wenn ich das täte also sagte ich meinen Kollegen wie ich mich fühlte und dass ich das Gefühl hatte den Anschluss verloren zu haben. Daraufhin sagten sie das alles gut ist und wir wieder zurück zu M gehen. Den hatten wir in der ganzen Zeit in der wir in einer komplett anderen Welt auf Erkundung waren komplett vergessen. Direkt mussten wir wieder lachen.
Ich war erleichtert und wieder in guter Stimmung.
Auf dem Weg zurück holte R auf einmal Bluetooth-Kopfhörer raus und setzte sie F auf.
Ich habe absolut nicht verstanden wo R die Kopfhörer plötzlich her hatte und beobachtete F. Dieser sah absolut geflasht aus und lachte ein wenig, sah aber auch sehr überwältigt aus.
Nach kurzer Zeit gab F mir die Kopfhörer, sagte aber nicht welches Lied lief.
Ich setzte die Kopfhörer auf und es lief mit sehr lauter Lautstärke das Lied
,,Neuer Tag, Neues Drama'' von GZUZ.
Ich höre kaum Deutschrap und das Lied passt absolut nicht zu einem solchen Zustand aber es war wirklich überwältigend. Ich konnte Frust und Hass aus GZUZ Stimme raushören und habe den Typen irgendwie komplett ,,verstehen''.
Ich hörte das Lied dann bis wir wieder bei M waren. Wir entschuldigten uns, dass wir so lange weg waren und er sagte uns, dass es nur etwa 15 Minuten waren was mich wieder komplett flashte.

All diese Eindrücke freuten mich und ich fand es interessant wie diese Trüffel wirkten, was mir immer hilft, keine Angst vor dem Zustand zu haben, wenn es sehr bizarr oder intensiv wird und es aus einer Art wissenschaftlicher Sicht seines nüchternen Ichs zu sehen. Dadurch erinner ich mich immer daran, dass der Zustand wieder endet und ich wieder nüchtern werde.
Ab diesem Moment wurde es erst richtig bizarr.
Mein Zeitgefühl war komplett verändert und ich dachte ich wäre schon auf dem Peak (falsch gedacht) und da dieser Zustand zwar sehr intensiv, aber auch sehr schön war, rauchten wir erstmal alle einen Doobie. Uns allen war klar, dass Cannabis die Wirkung der Trüffel intensiviert.

Wir saßen mit unseren Tüchern in einem Kreis und in der Mitte lag eine JBL-Musikbox.
Ich erinner mich nicht mehr welche Musik wir hörten (die meiste Zeit ließen wir Musik weg und lauschten der Natur, was meiner Meinung nach am schönsten, aber auch am intensivsten, ist).
Ich erinner mich jedoch an einen Moment als wir ein Lied von Tame Impala hörten. Das Lied war unglaublich schön. Es brachte mich in eine Art Trance und es war einfach unbeschreiblich. Tame Impala ist generell die perfekte Musik zum trippen, wie ich finde.

Ab hier habe ich nurnoch einzelne kurze Gedankenfetzen. Ich glaube da begann der Peak.
Ich bemerkte wie sich inzwischen meine Optik verändert hatte. Als ich in die Gesichter meiner Kollegen schaute, hatten diese auf einmal Indianerbemalung im Gesicht. Diese war in hellblau und orange und verlief durch das gesamte Gesicht. Der grasige Boden auf dem wir saßen war in meiner Sicht nurnoch ein grünes Netz, welches ich sogar anheben konnte. eek
M hielt mir den Vaporizer hin und sagte ich sollte einen Zug nehmen. Dabei grinste er frech und er war von einem roten Schein umgeben. Auch seine Haut war leicht rot und er sah für mich etwas teuflisch aus. Dies machte mir jedoch keine Angst ich fand das alles einfach sehr spannend. Generell habe ich die Optiks sehr unscharf in Erinnerung.
Wir rauchten zu viert den Vaporizer und ab da wurde es richtig krass.
R meinte ich sollte ein Monster malen und ich holte meinen Skizzenblock und einen Kugelschreiber raus. Ich sah auf das leere Blatt aber mein Kopf war komplett leer und ich hatte absolut keine Idee. Ich sagte R er soll mir ein Monster beschreiben und ich male es.
Er sagte irgendwas über einen dreieckigen Kopf, einen Wolkenkörper und 3 Beine.
Meine Kollegen sahen mich erwartungsvoll an, da ich wie gesagt freizeitlich viel male und immer positives Feedback bekomme. Ich sah dann von ihren erwartungsvollen Blicken auf das Resultat und musste extrem hart lachen. Ich konnte nurnoch den Skizzenblock in die Mitte des Sitzkreises werfen und lag lachend am Boden. Als die anderen es sahen mussten auch sie heftig lachen.
Es sah aus wie von einem 2 jährigen Kind gemalt.
Dann sagte M ich solle uns als Gruppe malen. Ich versuchte es aber ich war der Meinung, dass es viel zu persönlich wäre ein Gesicht von einem meiner Kollegen zu malen. Am ende malte ich Umrisse von 4 Gesichtern mit Fragezeichen darin.

Darauf folgt wieder eine Gedächtnislücke. Ich erinner mich, dass wir ab da an keine Musik mehr hörten und nur den Wind zwischen den Bäumen hörten und ab und zu Vögel. Die Trüffel drückten ab hier sehr stark. Ich hatte das Gefühl von einer Kraft in die Erde gedrückt zu werden und komplett mit der Natur zu verschmelzen. Es war unglaublich schön aber auch sehr intensiv und anstrengend. Zwischenzeitliche Optiks die mir in Erinnerung geblieben sind und mich echt geflasht haben waren etwa, dass M einmal zwei Köpfe hatte als ich ihn ansah. Einmal sah ich zu R und sein Gesicht war halb im Schatten, wodurch es aussah als würde die Schattenseite seines Gesichts hinter der anderen Gesichtsseite sein. In seinem Ohr war nochmal sein Gesicht. freak
Als ich in den Wald sah hatte ich eine Vision wie auf dem Albumcover vom Album ,,Innerspeaker'' von Tame Impala. Das alles war sehr beeindruckend.
Ich glaube in der Zeit hatten auch alle Joints aufgeraucht die wir dabei hatten, die waren jedenfalls am Ende alle weg.

Das krasseste was ich auf dem Trip erlebt habe war folgendes.
Ich saß im Schneidersitz und malte. Ich malte ein Quadrat. Ich sah nur auf das Quadrat und plötzlich wurde alles um das Quadrat in meinem Sichtfeld dunkel und das Quadrat begann in hellem Blau zu leuchten. Es hob sich vom Blatt ab und ich sah nurnoch das leuchtende Quadrat. Dann sah ich wieder alles um mich herum, sah jedoch auch mich selbst von oben, wie ich da saß und auf den Block geguckt habe.
Danach habe ich wenig geredet und viel über mein Leben nachgedacht, erkannt was falsch läuft und erkannt was für eine schöne Verbindung ich zu meinen Freunden habe. Mit F war ich zwar schon lange befreundet und schon viel mit ihm erlebt aber als wir später über das Erlebte sprachen fanden wir, dass wir uns auf einer tieferen Ebene connected haben.
Es war einfach extrem schön und wir alle sprachen darüber wie gut unsere Freundschaft ist und das wir gerade in Holland einen Urlaub machten. Wir überlegten was wir in den nächsten Tagen machen würden. F holte dann den Apfel und die 3 Brote raus. Ich freute mich und fragt ob ich den Apfel haben dürfte. F gab mir den Apfel und ich biss rein. Der Apfel schmeckte jedoch unglaublich schlecht, wie Essig. Ich spuckte den Bissen aus und schmiss den Apfel in den Fluss.
M meinte im Nachhinein, dass ich dabei aussah wie ein kleines Kind.
Generell teilten wir einfach alles, ohne nachzudenken.

Dann hatten wir den Plan nachzulegen. Mein Zustand war so krass, dass ich glaubte einen Ego-Death zu haben, wenn ich mich hinlegen würde und die Augen schließe.
Ich konnte den Zustand jedoch extrem gut kontrollieren und mir kaum vorstellen wie es noch stärker werden konnte also stimmte ich zu.
Das Baggy mit den übrigen Trüffeln zum Nachlegen lag in der Mitte von uns. Etwa 20 Minuten haben wir gebraucht die restlichen Trüffel endlich zu nehmen, weil wir jedes Mal vergaßen was wir machen wollten und wo die Trüffel waren. Das führte wieder zu mehreren Lachflashs.
Nachdem wir die restlichen Trüffel dann gerecht aufgeteilt hatten und gegessen haben redeten wir noch eine Weile. Nach ca. 30 Minuten sagte M dann, dass es schon spät sei und fragte ob wir zurück gehen. Kurz machte sich ein wenig Stress in mir breit, aber wir waren alle einverstanden, da wir auch noch essen machen wollten. Wir packten unsere Sachen zusammen und als wir unsere Tücher eingepackt hatten sah der Platz an dem wir zuvor saßen unglaublich eklig aus. Ich sah überall Fliegen und Käfer und es sah einfach dreckig aus (nicht durch Müll der so).

Der Rückweg durch den Wald war mega geil. Wir redeten alle kein Wort aber der Wald war sehr magisch. Überall sah ich noch Muster im Boden und in den Baumzweigen (keine Mandalas, ich sehe meist Muster wie aus Indianerkultur oder Aztekenmuster).
Irgendwann waren wir im Ferienhaus, den Weg dorthin kaum geredet und die anderen Menschen im Park sahen für mich aus wie Menschen, die vor dem Horizont sitzen und gar nicht ahnen, was dahinter alles möglich ist. Sie taten mir irgendwie Leid, das sie gerade nicht erlebt hatten, was ich erlebt habe.

Im Ferienhaus sah ich noch Muster in den Wänden und der Decke und war wundervoll entspannt. Ich versank quasi im Sofa. Die Atmosphäre war der harmonisch und man merkte wie sich unsere Verbindung in der Freundschaft (auch bis heute) verändert hat. Es bestand mehr Vertrauen, Verständnis und generell eine stärkere Freundschaft.


FAZIT
Meine Kollegen meinten im Endeffekt, dass sie kaum Optiks hatten. Auch über ein besonderes Körpergefühl sagte keiner was. Es klang bei R und F eher wie bei meinem ersten Pilztrip (1,3G).
Ich kombiniere psychedelische Drogen nun nichtmehr mit Cannabis, oder wenn dann nur sehr vorsichtig. Durch Cannabis wurden bei mir die Optiks aber besonders das Körpergefühl extrem verstärkt und es macht den Trip paranoider.
Auch würde ich nicht empfehlen nur auf dem Boden zu sitzen, da das irgendwie auch viel intensiver ist und mehr drückt (erster Trip auf Bank).

Nach dem Trip habe ich ein besseres Verhältnis zu meinen Freunden entwickelt, mehr Zeit mit der Familie verbracht und die mehr zu Schätzen gelernt (Habe zu der Zeit viel gekifft und mich von der Familie oft zurückgezogen). Der Trip hat jetzt, ein halbes Jahr später noch Veränderung auf mein Leben, welche nur positiv sind. Kein Trip ist zu 100% nur angenehm, was die Gefühle betrifft (bei mir jedenfalls) und ich muss sagen, dass ich aus den negativen Gefühlen am meisten mitnehmen konnte um mein Leben zu verbessern.
Behandelt psychedelische Drogen mit Respekt und sie belohnen euch dafür.

Peace






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