your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu







Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Auf Tramadol zur Thaimassage
Drogen:Tramadol
Autor:Whereismymind96
Datum:05.12.2018 12:35
Set:Gute Laune, gefasst
Setting:Kleiner Massagesalon
Nützlichkeit:7,79 von 10 möglichen   (14 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Hallo zusammen, heute möchte ich mal einen etwas kürzeren Erfahrungsbericht über meine erste Bekanntschaft mit dem opioiden Schmerzmittel Tramadol zum Besten geben.
Es liegt etwa ein Jahr zurück und war meine erste Schmerzmittelerfahrung, weil ich vorher schlichtweg weder krankheitsbedingt, noch über Freunde die Möglichkeit gesehen habe mich an Medikamenten zu berauschen. Moralische Bedenken oder dergleichen hatte ich allerdings auch nicht, da der Begriff Medikament ja eigentlich nur definiert, dass es zur Anwendung bestimmter Symptome genutzt werden kann, was der berauschenden Wirkung ja nicht wirklich etwas abspricht... wie auch immer, es sollte nicht mein letzter Ausflug in die Welt der Medikamente sein. Aber fangen wir vorne an:

Mein bester Kumpel und ich hatten schon lange mal geplant, uns in einem Massagesalon ein wenig durchkneten zu lassen. Da wir beide Freunde des Rausches sind, haben wir also direkt überlegt davor schön einen durchziehen. Kiffen war zu dem Zeitpunkt jedoch bereits so banal für uns geworden, dass wir von Zeit zu Zeit über andere Möglichkeiten nachdachten. Es müsste etwas entspannendes sein, was gut dazu passt.

Mein bester Kumpel, sagen wir C, war schon immer recht fit in allem was mit Internet und so zu tun hat. Wann immer ich uns etwas klargemacht hatte, lief das über Kontakte oder durch Glück. Deswegen hatten wir bis dahin bis auf LSD auch eher mit den „gängigeren“ Strassendrogen zu tun. Also gingen wir gemeinsam den Katalog einer Internetseite durch, auf der man sich ohne direkten Kontakt legal Medikamente verschreiben und zuschicken lassen konnte. Für unsere Zwecke kamen letztendlich Valium oder Tramadol infrage. Es gab jetzt auch nicht endlos viel zur Auswahl, keine Oxys oder ähnliches. Also erstellte C einen kurzen Bericht über mein starkes Leiden, denn seit mehreren Wochen plagte mich eine furchtbare Migräne.
Und tatsächlich lag nur wenige Tage später eine fette Kiste voll mit Tramadolfläschchen auf meinem Briefkasten: 5 Flaschen 10ml Nobligan Tramadol Hydrochlorid zu jeweils 100mg. So simpel war das damals, kein Doktorshopping, keine illegalen Strassendeals. Hat sich aber nicht lange gehalten die Seite. (Warum nur?)
Die Beschriftung der Fläschchen war glaube ich auf schwedisch oder sowas aus der Ecke, über die Dosierung haben wir uns vorher aber schon genauer informiert.

Also ging es dann los, wir machten den Termin und C holte mich mit dem Auto ab. Wir hatten es etwas eilig, deswegen war das Nervositätsgefühl auch ein bisschen hintergründiger als sonst. Wir entschieden uns für eine etwas stärkere Dosis von je 120 Tropfen (wie viel mg das jetzt genau waren weiß ich nicht mehr, könnt es ja mal umrechnen, wen es interessiert, war auf jeden Fall nicht ganz wenig ohne Tolleranz).
Wenn ich heute an den Geschmack denke wird mir etwas komisch, es schmeckt doch schon recht intensiv... ist einer dieser Geschmäcker, die man nur kennt wenn man sie kennt. Schwer zu beschreiben, ein bisschen bitter, sehr bitteres Eukalyptus trifft es vielleicht gut, wie starke Medizin eben so schmeckt. Wir mischten es mit etwas Wasser und spülten es so früh wie möglich hinunter, es braucht nämlich ein bisschen um die volle Wirkung zu entfalten.

20 Minuten später waren wir da, und wie das halt immer so ist, bildet man sich ja meistens schon relativ früh eine schwache Wirkung ein. Fühlte mich etwas benommen etc., könnten aber auch einfach Placebos gewesen sein. Ich bekam dann einen Einzelraum, es war recht warm, leises, thailändisches Musikgedudel lief im Hintergrund und im allgemeinen fühlte ich mich dort sehr wohl. Auf der Liege war ein Loch um den Kopf hineinzulegen, man musste also von der Dame nichts sehen und konnte sich ganz dem Gefühl hingeben. Man zieht die Kleidung dort bis auf die Unterwäsche aus und bekommt eine sehr kuschelige, angenehme Wolldecke über den Körper gezogen, damit man nicht friert. Das war echt genau die richtige Location um das Trama zu genießen. Wir hatten eine einstündige Ölmassage gebucht - und die war einfach himmlisch. Ich merkte bald ein vermindertes Schmerzempfinden. Normalerweise bin ich bei sowas ein wenig empfindlicher, aber die Dame konnte echt zupacken und es fühlte sich einfach nur angenehm an. Ich merkte, dass mir bald sehr warm wurde und ein sehr angenehmes kribbeln zog sich über meinen Nacken hin zum Innern meiner Schläfen. Als die nette Masseurin dann anfing meinen Kopf leicht zu massieren, dachte ich, ich wäre im Himmel. Ich hatte die Augen die ganze Zeit geschlossen und war tiefenentspannt, jedoch zu keiner Zeit gefährdet dabei einzuschlafen. Ich ließ mich einfach fallen. Die Stunde ging dann gefühlt auch recht schnell vorbei, hätten gerne auch zwei sein können! Ich zog mich wieder an und traf meinen Kumpel C im Flur wieder, dessen tiefenentspannter Blick mir sagte, dass auch er es sehr genossen hatte.

Auf dem Weg zum Auto fühlten wir uns beide zwar leicht benommen aber relativ klar, sodass C sich dazu entschied die kurze Strecke mit dem Auto zurückzufahren. Klar, sollte man nicht unbedingt machen, aber er ist echt ein guter Fahrer, schien relativ klar zu sein, es war eine ruhige, kurze Strecke und ehrlich gesagt wollte ich auch schnell nachhause und es mir gemütlich machen.

Das tat ich dann auch, eigentlich war ich darauf eingestellt der Rausch würde bald nachlassen, aber er dachte garnicht daran. Im Gegenteil, es wurde immer stärker und stärker. Vor allem das angenehme Kribbeln in meinem Kopf intensivierte sich nochmal mindestens um das dreifache, und das bestimmt schon 5 Stunden nach der Einnahme. Es war immernoch angenehm, jedoch sehr präsent und das machte es irgendwann etwas anstrengend. Meine Gedanken waren zu dem Zeitpunkt durch die Glücksgefühle in meinem Körper aber auch sehr schlicht und positiv. Ich glaube die Hälfte der Zeit dachte ich einfach nur „Ahh ist das angenehm, boaah gehts mir gut!“

Etwas anstrengender wurde dann das Einschlafen. Trama vermittelt einem zwar den Eindruck von Tiefenentspanntheit und Hingabe, sobald ich mich jedoch ganz hingab um einzuschlafen wurde es mir wieder etwas zu stark. Man muss dazu sagen, dass es mir auf jeder Substanz außer Weed oder Benzos relativ schwer fällt einzuschlafen. Jedenfalls ging das dann echt fast die ganze Nacht so. Ich hatte Uni am nächsten Morgen und es war die eine von 10 Vorlesungen, zu der ich unbedingt hin musste. Es war jetzt nicht übertrieben früh, vielleicht so 9 Uhr als ich raus musste, aber ich fühlte mich wirklich, wirklich scheisse. Bin echt nicht zimperlich was Kater angeht, war sogar schon arbeiten nach durchgefeierten Mdma Nächten, was sich natürlich auch nicht wesentlich besser anfühlt, aber ich wollte es mal erwähnt haben. Spaß beiseite, mir ging es echt räudig, mir war sehr schlecht, Kopfschmerzen, Kälte und allgemein einfach ziemlich unbehaglich. (An der Stelle würde mich interessieren, ob ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht habt?)
Ich stand den Tag irgendwie durch und danach ging es dann auch wieder.

Mein zusammenfassendes Urteil ist, wenn ihr echt neugierig drauf seid, kann man es ruhig mal ausprobieren, es ist allerdings schon etwas anstrengend und intensiv und den nächsten Tag würde ich mir eher freihalten... passt auch auf jeden Fall eure Dosis an, ich denke es war bei mir wahrscheinlich etwas viel. Ansonsten hoffe ich, dass ich etwas von meinen Eindrücken vermitteln konnte und nicht mal wieder zu viel um den heissen Brei herum geschrieben habe :P Lasst mir euer Feedback super gerne auch schriftlich da, dann weiß ich beim nächsten mal worauf ich noch mehr achten muss. Wer Lust hat ließt hier bald gerne mehr von mir, passt auf euch auf und übertreibt es nicht.






Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen