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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Horrortrip auf 2,7 g Psilcoybe cubensis
Drogen:San Isidro
Autor:ungelesene Bettlektüre
Datum:14.03.2019 02:47
Set:freudige Erwartung
Setting:sichere Wohnung
Nützlichkeit:7,40 von 10 möglichen   (5 Stimmen abgegeben)

Bericht:

N.B.: dies ist ein alter Tripbericht von uns, den ich noch niemals als Tripbericht gespeichert habe, sondern nur im Forum: Original-Link im Forum.

Gestern, am Mittwoch, dem 9. Februar 2005, trafen wir uns zu viert zu unserem zweiten Pilztrip. Set und Setting waren ähnlich ideal dem ersten, über den hier schon ein ausführlicher Bericht vorliegt. Wir hatten wieder eine Wohnung zu unserer alleinigen Verfügung, sämtliche mögliche Störquellen waren ausgeschaltet. Auch die teilnehmenden Personen waren die gleichen:

Thomas (alias sturmisturmi, alias die_unkrot): 1,4 g
Stephan (alias ungelesene_bettlekture, alias "Christian") 2,7 g
Kalliope (alias "Conny") 1,3 g
Aurora (alias "Sarah") zunächst nichts - Tripsitterin

(Im ersten Tripbericht verwendete Thomas Codenamen, weil er sich nicht des Einverständnisses zur Verwendung der echten Vornamen versichert hatte. Kalliope und Aurora haben dieses nach wie vor verwehrt.).

Somit hatten wir alle unsere Dosis im Vergleich zum ersten Mal in etwa verdoppelt. Die verwendeten Pilze waren Psilocybe Cubensis, und zwar teilweise der Strain "South Africa", teilweise "Koh Samui", die ein Bekannter aus den Sporen gezüchtet hatte. Thomas hat in der Zwischenzeit übrigens zwei weitere niedrigdosierte (0,6 - 0,7 g) Trips absolviert, die ich gesittet hatte.

Stephan an der Tastatur
Um 18:00 starteten wir drei Tripper mit der Einnahme, vorher hatten wir dem traditionellen Ritual entsprechend Chocolatl konsumiert, wenn auch nicht in der klassischen Form mit Chilli-Schoten, sondern die modernere Variante mit der lila Kuh. Thomas verzehrte seine Pilze wieder auf einer Pizza, Kalliope auf einem Weckerl mit Frischkäse, ich pur und dem Ritual entsprechend in Paaren, insgesamt verzehrte ich dabei 30 Paare, wobei auch die winzigsten Pilze mitgezählt sind. Außerdem versuchte ich durch langes Kauen bereits eine sublinguale Aufnahme des Wirkstoffes zu erreichen, was die anderen reichlich ekelhaft fanden - ich dagegen finde den Geschmack der Pilze ja gar nicht so unangenehm. Auch Aurora kostete eine sicher nicht wirksame Spurendosis, um den Geschmack zu erfahren, den sie auch als durchaus angenehm beschrieb ("Besser als Champignons!").

Durch das lange Kauen vermeinte ich bereits nach sieben Minuten eine subtile Wirkung wahrzunehmen, die sich in einer Art Schwindel äußerte, aber das kann sehr gut nur ein Placebo-Effekt gewesen sein.

Nach der Einnahme, die in der Küche stattfand, begaben wir uns ins Wohnzimmer, wo wir es uns auf einer großen Liegefläche gemütlich machten und bei den Klängen von sphärischer Musik (Jam & Spoon - Trip-o-matic Fairytales 2001 wie schon beim ersten Trip) auf die Wirkung warteten. Diese wurde dann bei mir um 18:20 schon eindeutig feststellbar, ich fühlte ein verändertes Körpergefühl, einen Zug nach hinten, irgendwie als ob ich aus meinem Körper herausgezogen werden würde. Auch die anderen beiden vermeinten eine leichte Wirkung wahrzunehmen, korrigierten sich aber kurz darauf wieder.

Zu diesem Zeitpunkt äußerte auch die Tripsitterin Aurora überraschenderweise (bisher stand sie Halluzinogenen eher ablehnend gegenüber) den Wunsch, auf niedriger Dosis mitzureisen, worauf ihr Thomas nach einiger Diskussion 0,3 g gab, die sie dann auch pur verzehrte.

Ab 18:30 setzte dann bei uns dreien eine deutliche Wirkung ein. Thomas erfuhr dieses Hochkommen als wellenartiges Heranfluten, welches sich in verändertem Körpergefühl und beginnenden Halluzinationen bei geschlossenen Augen zeigte, Kalliope und ich vertieften uns wieder in die Decke, die uns auch beim Coming-Up des ersten Trips schon so fasziniert hatte. Kurz darauf begann bei mir wieder die Glastüre zu wabern, und Kalliope schien mir wie eine Prinzessin aus tausend und einer Nacht. Wenig später verließ sie uns, um sich wieder in den Kunstoffboden des Ganges zu vertiefen, wieder ein Phänomen, wie wir es auch beim ersten Trip erlebt hatten, genauso wie die wabernde Glastür. Wieder nur wenige Minuten später sah ich bei geschlossenen Augen sehr plastische bunte Muster, die mich an aztekische Kunst erinnerten. Auch Thomas hatte beeindruckende CEVs: vor seinen geschlossenen Augen tobte ein dreidimensionaler Sturm aus farbigen Wolken.

Ab 18:45 hatten Kalliope und ich dann schon deuliche Optics bei offenen Augen. Ich sah Farben durchs Zimmer huschen und die Wände atmen. Kalliope vertiefte sich in Betrachtungen ihrer selbst im Spiegel und erkundete die Welt dahinter. Sie verglich den Anblick mehrfach mit Werken von Künstlern wie Salvador Dali und Peter Bruegel. Auch Thomas berichtet bereits von einer deutlichen Wirkung, irgendwie ist alles ganz anders als sonst.

Mein Zeitempfinden war zu diesem Augenblick stark verändert, mir erschien der Trip schon ewig zu dauern, obwohl es noch nicht einmal 19:00 war. Zu dieser Zeit gab sich Thomas auch seine Kontaktlinsen hinein und stellte fest, daß dies viel besser sei, darauf hatte er schon ziemlich starke Halluzinationen bei offenen Augen: er sieht die Schatten von Kerzen sich bewegen, und die Verstrebungen der Deckenlampe lösen sich auf und erscheinen wieder wie in einer Computeranimation.

Als ich Aurora ansah, wirkte ihr Gesicht abwechselnd unscharf, dann pixelig, dann wieder schienen ihre Augen und ihr Mund mehrfach gespiegelt, als ob ich sie durch ein Beugungsgitter betrachten würde.

Einige Minuten später teilte uns Thomas mit, daß er mit seinen Händen Farben in die Luft zeichnen konnte.

Mir kam zu dieser Zeit die Erkenntnis, daß es ziemlich komisch ist, daß man einen Körper hat, und ich war mir meiner eigenen Körperhaftigkeit nicht mehr so recht sicher. Speziell daß meine Füße noch zu mir gehören sollten erschien mir seltsam, wo diese doch so weit weg waren. Einen Mund schien ich jedoch noch zu haben, denn wenig später erschien mir dieser mit der Welt eins. Daß meine Füße doch Teil meiner selbst waren wurde mir wenig später intensiv demonstriert, als mir Kalliope versehentlich etwas Wasser drüberleerte. Nie zuvor habe ich das Gefühl nasser Füße so intensiv und angenehm wahrgenommen.

Die große Erkenntnis von Thomas zu dieser Zeit war, daß die Welt schön ist, während sich Kalliope noch immer mit dem Spiegel beschäftigte, trotz der Warnungen von Thomas, daß derartige Aktivitäten auf Pilztrips oft zu Angstzuständen führen.

Thomas an der Tastatur
Etwa um diese Zeit (20:00) erreichte die Wirkung bei mir ihren Höhepunkt. Ich zog mich für einige Minuten alleine in mein Zimmer zurück und verbrachte die Zeit bewegungslos auf dem Rücken liegend, den Klängen von Pink Floyd lauschend. Die Wände beulten sich extrem nach innen und die Unterschiede von nah und fern verschwammen. "Die Zimmergeometrie löst sich in elementaren Formen (Spiralen, Kreise) und Farben auf" wäre ein irrational klingender, aber nichtsdestoweniger angemessener Satz, um die Erfahrung zu beschreiben. Am absoluten Peak waren die verschiedenen Sinneseindrücke kaum mehr zu trennen. Sehen und Hören wurde eins. Begleitet wurde dies alles von einem extrem angenehmen Körpergefühl.

Stephan an der Tastatur
Mein Rausch steigerte sich noch beständig an Intensität, nun war auch die Klarheit meiner Gedanken, die bei meiner ersten Pilzerfahrung nahezu unverändert bestehen blieb, deutlich getrübt, ich versteigerte mich in irren Assoziationen, z.B. fragte ich mich nach dem Zusammenhang von Relativitätstheorie und Bart Simpson (ich hatte unmittelbar vor dem Trip "Simpsons" geschaut und davor einen Artikel über Einstein gelesen). Auch fand ich die abenteuerlichsten Parallelen zwischen meinem mathematisch-physikalischen Wissen und meinem gegenwärtigen Erleben, z.B. Betrachtungen über verschiedendimensionale Räume. Bei dem Versuch, mein Weltbild wiederherzustellen, bat ich meine Mittripper laufend, mir die selbstverständlichsten Dinge zu erklären, was aber leider meist nur zu noch weiter verwirrenden Gegenfragen führte.

In diesem eher hilflosen Zustand wurde schon ein WC-Besuch zum Abenteuer, für das ich jedoch durch das irre Farbenspiel auf den Klofliesen entschädigt wurde. Außerdem erschien mir die Toilette groß und erfurchtserbietend wie ein Dom.

Eins der für mich faszinierendsten Ereignisse war nun, daß ich den Schutz-Aufkleber eines Handy-Displays fand, auf dem die Anzeige einer Digital-Uhr abgebildet war. Dieser schien mir als Allegorie auf die Zeit selbst, und bei dem Gedanken, die Zeit in Händen zu halten fühlte ich mich wie Alice im Wunderland. Auf die verwunderte Frage, was ich da gefunden hatte, antwortete Aurora mit "einen Bildschirmschoner", was für allgemeine Erheiterung sorgte.

Meine Halluzinationen wurden noch intensiver, mir erschien alles nur mehr als Farbenmeer, dabei war es nun mehr oder weniger egal, ob ich die Augen geschlossen oder geöffnet hatte. Mehrfach erwähnte ich ein Zitat aus einem Pilz-Tripbericht in dem Buch "Psychoaktive Pflanzen" von Bert Marco Schuldes, daß meinen Zustand sehr gut zu beschreiben schien: "Das ist nicht normal, das muß eine Droge sein". Nur mit Mühre konnte ich mich daran zurückerinnern, daß es sich dabei um Pilze handelte.

Wenig später vertiefte ich mich gemeinsam mit Aurora, die nun auch eine leichte, aber deutliche Wirkung spürte, in die Mysterien einer Fußmatte.

Die Verwirrung meiner Gedanken nahm noch weiter zu, was beängstigende Ausmaße annahm. Zeit schien nicht mehr zu existieren, wodurch mir das ganze Konzept von Ursache und Wirkung überholungsbedürftig erschien. Wachte oder schlief ich? War das alles schon immer so gewesen, würde es weiterhin so bleiben? War ich vielleicht gar tot? Doch was bedeutet "tot sein" eigentlich? Ganz alltägliche Dinge wie Essen oder Verrichtung der Notdurft erschienen mir seltsam und fremd. Es fiel mir sehr schwer, mich an mein nüchternes Dasein zu erinnern, genauso wie es mir jetzt schwerfällt, meine Gedanken in diesem psychedelischen Rauschzustand nachzuvollziehen, gleichzeitig kamen aber auch Erinnerungen aus früherer Vergangenheit wieder hoch. Der Gedanke der ewigen Wiederholung, also Zeitlosigkeit war gleichzeitig tröstlich als auch beängstigend. Vielleicht war ich ja unsterblich und also Gott? Leider fehlen mir die literarischen Qualitäten, diesen Zustand extremer Ich-Auflösung in angemessene Worte zu kleiden.

Da mir dieser Zustand zu stressig wurde - ich wollte die Kontrolle wiederhaben, bat ich die Tripsitterin, ihn zu beenden. Gott sei dank wußte sie noch, wie man Tabletten nimmt, denn ohne ihre Hilfe hätte ich die zwei Tabletten Myolastan (mit je 50 mg Tetrazepam) nicht in mich hineingebracht. Kurz vor der Einnahme zögerte ich jedoch noch einmal, war mir nicht mehr sicher, ob ich den Trip tatsächlich beenden wollte. Aurora sagte so etwas wie "jetzt willst du nüchtern sein, doch dann willst du vielleicht wieder so sein wie jetzt", und ich kam mir vor wie im Film "Die Matrix", wo sich Neo auch zwischen der roten und der grünen Pille entscheiden muß. Schließlich nahm ich sie doch, komischerweise kann ich mich noch genau an den bitteren Geschmack erinnern, der aber wohl auch nur ein Hallu war (Thomas hat die Tabletten vorher schonmal probiert und keinen Geschmack festgestellt). Daraufhin brachte sie mich zu Bett und kümmerte sich rührend um mich, was ich als sehr tröstlich empfand, und verabreichte mir noch eine dritte Tablette. Diese zeigten auch rasch Wirkung, die optischen Halluzinationen hörten auf und ich wurde müde. Ich dachte auch kurz an Schlafen, wurde aber dann doch wieder munterer. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich irgendwie Schuldgefühle, ich hatte das Gefühl, eine große Dummheit begangen zu haben - hängt wohl mit der unverständigen Haltung meiner Familie gegenüber "Rauschgift" zusammen, die meine Großmutter erst an diesem Tag wieder zur Sprache brachte. Daher nahm ich Aurora auch mehrfach das Versprechen ab, mich daran zu erinnern, sowas nie wieder zu machen - ich konnte kaum glauben, daß ich mich freiwillig in diesen Zustand versetzt hatte und mußte mich dessen mehrfach versichern. Irgendwie fühlte ich mich wie ein alter Mann am Sterbebett.

Thomas an der Tastatur
Kalliope und ich waren natürlich etwas besorgt über den Zustand von Stephan, wussten ihn aber bei Tripsitterin Aurora in guten Händen. So konnten wir die verbleibende Wirkzeit noch genießen. Kalliope bekam plötzlich Lust auf einen Kaffee - wie macht man Kaffee noch gleich ...? Wir rätselten herum. Wasser ... heißes Wasser ... irgendwie spielt da auch ein Filter eine Rolle ... und Kaffeebohnen ... oder Kaffeepulver ... wir kamen auf keinen grünen Zweig. Ich schaffte es dann, einen Eiskaffee mit Milch und Fertigpulver zu rühren, Kalliope musste auf ihren "echten" Kaffee tatsächlich warten, bis Tripsitterin Aurora wieder Zeit hatte.

Wir unterhielten uns über verschiedenste Dinge und hatten allerlei kranke Gedankengänge. Ich äußerte das Bestreben, beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Schadenersatzklage zu erheben, da bei meiner Partnerin ganz eindeutig kein Ablaufdatum zu lesen war und diese doch bestimmt ein Genussmittel nach Europäischem Recht wäre.

Gegen 22 Uhr fanden sich alle Anwesenden wieder im Wohnzimmer ein, wo es Stephan schon bedeutend besser ging. Ein paar Bierchen wurden gezischt und bei allerlei witzigen Gesprächsthemen begann der Trip langsam aber sicher auszuklingen.


Stephan an der Tastatur
Bei mir hatte das Tetrazepam zwar die optischen Halluzinationen beendet und wieder einigermaßen den Realitätsbezug hergestellt, doch nachdem die Müdigkeit überraschend abgeklungen war, hatte ich immer noch etwas verquerte Gedankengänge. Die Gespräche meiner Freunde erschienen mir als unzusammenhängendes Druffi-Gequatsche, das es wohl in Wahrheit nicht war, vielmehr war wohl mein Sprachverständnis verquert. Doch dann war ich aber auch teilweise der Meinung, daß sie immer genau das aussprachen, was ich gerade dachte oder von ihnen erwartete, was mich wiederum zu der Ansicht brachte, daß ich ein unbeteidigter Beobachter (also Gott?) sei. Als ich den Inhalt meiner Geldbörse überprüfte, glaubte ich im Nachhinein, ihn beeinflußt zu haben, d.h. daß ich die Realität steuern könnte wie in einem Computerspiel. Aber ich wurde zunehmend nüchterner, und zwar in Wellen, was ebenfalls verwirrend war. "So, ich werde also nüchterner. Gut. Doch dasselbe habe ich doch eben schon gedacht? Dann dachte ich also, daß ich nüchtern war und war es doch nicht?! Dann kann ich jetzt logischerweise auch noch nicht nüchtern sein!". Meine Gedanken drehten sich also mehr oder weniger im Kreis, doch auch dieser Zustand klang langsam ab, und wir saßen noch gemütlich zusammen, und aßen dann noch gemeinsam etwas Junk-Food, während wir über das Erlebte plauderten. Die Rückkehr in die Realität erschien mir als glückliche Heimkehr, ich fühlte mich wie in Einzelteile zerlegt und neu zusammengesetzt.

Thomas rauchte noch ein kleines Köpfchen Gras und entschwand dann sediert in sein Bett, auch ich nahm einen kleinen Zug, von dem ich aber nicht viel spürte. Wenig später ging auch ich zu Bett, fand jedoch überraschenderweise trotz meiner hohen Dosis Beruhigungsmittel nur wenig Schlaf, weil ich noch viele Gedanken im Kopf hatte.

Nachtrag: Die nächsten beiden Tage schlief ich dann außergewöhnlich viel, was einerseits auf den Nachholbedarf nach dieser Nacht mit wenig Schlaf zurückzuführen ist, aber auch auf mein unbewußtes Verarbeiten des Trips, denn ich hatte dabei viele verworrene Träume, an die ich mich aber leider kaum erinnern kann.

Fazit:
Die erste Phase meines Trips wahr sehr schön und faszinierend, es standen die beeindruckenden Optics im Vordergrund, im Gegensatz zu meinem ersten Trip, der relativ arm an tatsächlichen Halluzinationen war, dafür umso reichern an Euphorie, kindlichem Staunen und Heiterkeit. Diese erste Pilzerfahrung würde ich von der Intensität her eher mit einer intensiven Cannabis-Erfahrung gleichsetzen (nur ungleich schöner!), während dieses Erlebnis tatsächlich das war, was ich mir immer unter dem Begriff "Trip" vorgestellt habe.

Der zweite Teil war dann zwar beängstigend und damit doch ziemlich unangenehm, jedoch nicht so schlimm wie ich mir einen Horror-Trip eigentlich vorgestellt hätte. Rückblickend betrachte ich auch diesen Teil als interessante Erfahrung, die mein Leben bereichert hat, und die ich damit nicht missen möchte - Parallelen zu meinen Salvia-Trips sind erkennbar, auch diese empfinde meist als eher unangenehm, aber dafür eben als sehr schräg und also interessant, nur wird das durch die kurze Wirkdauer von Salvia sehr entschärft.

Klarerweise war dieses extreme Erleben durch die Überdosis hervorgeruften - ich hatte die Pilze nach meinem ersten, nur leichten Trip etwas unterschätzt. Meinem Vorsatz, das nie wieder zu machen, werde ich daher insofern nachkommen, daß ich in nächster Zukunft bei Pilztrips wesentlich vorsichtiger dosieren werde - maximal 2 Gramm Cubensis oder eher noch weniger.

Thomas an der Tastatur
Für mich wars eine super Erfahrung mit ganz tollen Eindrücken, die ich erst noch richtig verarbeiten muss. Genau so oder fast so hatte ich mir den 1,4g Trip vorgestellt.
Leider konnte ich mich manchmal nicht völlig auf mein Erleben konzentrieren, da ich im Hinterkopf immer ein bisschen Angst um meine Wohnung hatte (bewohne ich gemeinsam mit meiner Mutter, und die ist da sehr pingelig) und mich auch irgendwie für die Mittrippenden verantwortlich fühlte.
Super fand ich, dass unsere Sicherheitsmaßnahmen griffen und der abdriftende Stephan durch Chemie und Tripsitter seinen Trip doch noch abfangen konnte.






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