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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:REWE-Rausch, günstig, vielseitig & interessant!
Drogen:Muskatnuss
Autor:anonym
Datum:21.03.2020 15:50
Set:ungeduldig, voller Vorfreude, informiert, bereit für die Wirkung, gespannt
Setting:vorm REWE, im Park, im Auto, im Bett
Nützlichkeit:5,75 von 10 möglichen   (20 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Hallo, liebe Träumer*innen!

Ich möchte heute meinen (wenn auch kleinen) Erfahrungsschatz mit der Muskatnuss teilen.


Der Einkauf:

Ich hatte mich bereits über die Muskatnuss informiert und wusste, dass ich sie früher oder später einmal ausprobieren will. Als ich dann abends ein Video zu dieser Substanz ansah, wusste ich, dass es heute so weit sein sollte. Ich hatte nämlich nichts zum Rauchen aber würde nachher Zeit mit Freunden verbringen und wollte dabei nicht der einzige Nüchterne sein. Davon abgesehen stand die Muskatnuss sowieso schon lange auf meiner Liste. Während ich zum REWE lief, war ich schon voller Vorfreude und ging im Kopf noch einmal das Wirkspektrum durch.

Im Laden musste ich zunächst einmal das Gewürzregal suchen, doch dann ging es ganz schnell. Da ich wusste, dass man die Muskatnuss sowieso reiben muss, entschied ich mich für 50g in Pulverform, anstelle der überteuerten 2 Muskatnüsse, die nur einen Euro weniger kosteten aber weitaus weniger Material bieteten. Für 3 Euro bekam ich also 50g, was (wie ich finde) wirklich günstig ist.
Lustigerweise traf ich einen Kumpel, der lachen musste, als er erfuhr, weshalb ich hier war.


Das erste Mal:

Als wir draußen, vorm REWE standen, noch bevor ich eine Kippe anzündete, nahm ich einen flach gehäuften Zeigefinger voll des braunen Pulvers, nahm es in den Mund und wollte Schlucken. Ich hatte unterschätzt, wie trocken es werden würde und spülte schnell mit meinem O-Saft nach. Geschmacklich war es nicht wirklich ein Genuss aber auch nicht die Hölle.

Ich war über einen extrem schnellen Wirkungseintritt sehr überrascht. Erst hielt ich es für den klassischen, anfänglichen Placebo-Effekt, doch noch während der Kippe stellte ich gegenüber meinem Kumpel fest: „Nein, das ist safe kein Placebo mehr, jetzt geht’s ab!“ Dabei ist aber sehr schwer, zu erwähnen, was genau abging. Muskatnuss hat eine ganz eigene Wirkung und lässt sich von ihrer ausgelösten Grundstimmung her absolut mit nichts anderem vergleichen.

Als ich dann später mit meinen Jungs unterwegs war, die alle besoffen oder anderweitig dicht waren, war es mir, als passte sich mein Rausch an den ihren an. Er wurde immer Alkohol-mäßiger und neben Gleichgewichtsproblemen und einer stark sedierenden Wirkung war auch mein Humor immer kindischer und ich wurde Schritt für Schritt enthemmter, bis ich mich richtig dicht fühlte.

Dinge wie Schreiben oder Lesen bereiteten mir immer weniger Spaß. Ich wollte eigentlich nur noch zuhause, in meinem Bett Dokus anschauen. Doch der Abend war noch jung und ich hatte noch viel vor. Nachdem ich also mit meinen Jungs gechillt hatte, wurde ich noch von einem anderen Freund abgeholt und quatschte etwa 2 Stunden mit ihm. Hier kam ich auf die Idee, Tequila zu trinken, was definitiv keine gute Idee war! Muskatnuss verträgt sich mit Alkohol so wie ein Hund mit einer Katze. Trotz der entstehenden Kopfschmerzen und des steigenden Unwohlseins, wollte ich meinen Kumpel aber nicht sitzen lassen und so kämpfte ich dagegen an.

Ich war erschöpft und glücklich, als ich zuhause ankam und legte mich sofort ins Bett, nur um fast direkt einzuschlafen.

Und jetzt zeigte sich die schönste Wirkung, die ich von der Muskatnuss bisher hatte: Eine Traumkraut-Wirkung. Als ich aufwachte, waren die Traum-Erinnerungen so real, dass ich erstmal etwas brauchte, um sie als Träume zu entlarven.

Im ersten Traum habe ich auf einer sehr hohen Dosis Muskatnuss getrippt. Das interessante war, dass die Substanz in einer Art Gestalt bei mir war. Ich bat sie dann, mir beispielsweise eine Rose zu zeigen und auf der weißen Wand, vor der ich saß, bildete sich eine wunderschöne, aus Licht gezeichnete Blüte, die langsam aufging, um in ihrer vollen Pracht zu erstrahlen. Ich sah viele solche Dinge aber die Rose ist das einzige, an was ich mich aus diesem Traum erinnere.

Danach kam ein Traum, der mit meiner Höhenangst zu tun hat. Ich lief auf einer Art durchsichtigem Weg, der etwa 20 Meter über dem Meer in der Luft hing. Als ich runterfiel, klammerte ich mich oben fest. Ich wusste, dass ich mich nicht halten kann und früher oder später loslassen muss. Das Wasser unter mir war so echt und so weit entfernt, dass es mich schaudert, wenn ich daran zurückdenke.
Doch ich ließ los und stürzte. Ich fiel und fiel, bis ich auf meinem Bett aufschlug und mit weit aufgerissenen Augen meinen Oberkörper ruckartig aufrichtete.


Weitere Erfahrungen:

Ich habe seitdem auch noch andere Erfahrungen gemacht, jedoch immer nur in geringerer Dosierung. Deshalb kam auch keine an dieses erste Erlebnis heran.

Geraucht habe ich die Muskatnuss auch schon. Dies hat jedoch nur eine schwache Wirkung und schmeckt viel zu intensiv nach Muskatnuss, weshalb ich das nicht mehr machen werde.

Wie erwähnt, sollte man die Muskatnuss nicht mit Alkohol mischen, jedoch vermute ich, dass sie in Mischung mit THC sehr angenehm sein kann. Dies werde ich demnächst ausprobieren.

Auch die Kräuter-Kekse nach dem Rezept von Hildegard von Bingen werde ich früher oder später ausprobieren.

Vielleicht wage ich mich im Sommer auch mal an eine hohe Dosis heran und berichte dann davon, doch vorerst lerne ich die Substanz lieber im kleinen Rahmen kennen.


Fazit:

Die Muskatnuss ist eine schöne Droge, die jedoch im Mischkonsum und schon in geringen Maßen zu hoher Dosis sehr unangenehm werden kann. Durch ihren günstigen Preis und ihre Legalität hat sie mich jedoch überzeugt.

PS.: Passt auf, dass euch die Verpackung nicht aufplatzt. Muskatnusspulver haftet leider überall sehr gut und hat einen (auf Dauer) wirklich unangenehmen Geruch. lol






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