your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu







Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Gefangen in der Ewigkeit
Drogen:Psilocybinhaltige Pilze
Autor:Birnbaumbluete
Datum:11.03.2021 10:00
Set:erster psychedelischer Trip seit längerem -->Euphorie
Setting:mein Zimmer an einem warmen Oktobertag, Freund dabei und psychedelische Musik
Nützlichkeit:Mindestanzahl an Bewertungen noch nicht erreicht
Status:Dieser Bericht wurde aus den Tripbericht-Listen entfernt. Er ist jedoch noch für alle lesbar.

Bericht:

Schon seit gut einer Woche lagen 15 Gramm Sclerotia Atlantis in meinem Kühlschrank. Die Euphorie begann bereits, als das kleine Päckchen im Briefkasten lag, und hielt die ganze Zeit über an. Die lange Wartezeit kam daher, dass Freitag der erste Tag von zwei Wochen ohne regelmäßige Verpflichtungen war. Ein wenig zu tun gab es natürlich, aber nichts Ernsthaftes oder Wichtiges.
Es war das erste Mal, dass ich jemanden dabei haben sollte, der von meinem Konsum weiß. Dieser jemand hatte bis dahin nur Erfahrung mit Koffein, Alkohol, Theobromin und Muskatnuss in normalen Gewürzdosierungen. Er hat selber nichts konsumiert an diesem Tag, die gesamten 15 Gramm waren nur für mich bestimmt. Vor über eineinhalb Jahren habe ich schon einmal Sclerotia konsumiert, allerdings eine andere Sorte und nur 10 Gramm. Da die Wirkung dort nur sehr unterschwellig war, habe ich mich dazu entschlossen, 5 Gramm mehr zu nehmen.

Freitagvormittag war ich zunächst einkaufen. Besorgt habe ich Erdbeer- und Bananensaft. Etwas zu essen habe ich nicht gefunden, aber es waren noch Pommes in der Gefriertruhe, deswegen war das nicht weiter tragisch.
Wieder Zuhause angekommen habe ich meinen Deckfarbkasten herausgeholt und ein wenig drauflos gemalt. Ich habe mir dabei nicht viel gedacht, ich habe einfach spontan die Farbe aufgetragen. Dabei hörte ich ein wenig Musik, mir ist aber entfallen, welche.
So zwischen zwei und halb drei kam dann meine Tripbegleitung vorbei. Wir sind erst noch mit dem Hund raus gegangen und dann habe ich das Päckchen aus dem Kühlschrank geholt, den Inhalt auf einen Teller gegeben und zerkleinert. Etwa 14:50 Uhr habe ich angefangen, sie langsam zu zerkauen. Der Prozess hat sich über eine halbe Stunde hingezogen. Wir beide saßen auf meinem Bett. Ab und an habe ich ein wenig Erdbeersaft getrunken, aber der gemischte Geschmack war noch ekliger als nur die Pilze. Sie haben an sich relativ gut geschmeckt, nur auf Dauer wurde es etwas unangenehm und ich hatte einen sauren Geschmack im Mund.

Dann habe ich mich erstmal hingelegt, aber es kam mir ziemlich schnell blöd vor, nur da zu liegen und auf die Wirkung zu warten. Deswegen habe ich ein wenig an meinem Laptop gespielt, der die ganze Zeit über Musik abspielte. Anfangs hörte ich das Album Ummagumma von Pink Floyd, aber eine Stelle bei Sysyphus habe ich nicht ertragen können und so wurde Musik gestrichen, allerdings nur für einen Moment, denn dann bin ich zu einer meiner Youtube-Playlists gewandert, in der tripgeeignete Musik ist.
Aber wieder zurück zum Anfang: Ich habe also Phun gestartet. Das ist eine Art Physik-Simulation, bei der man aus Kisten, Kreisen, Ketten, Zahnrädern und viel mehr alles Mögliche basteln kann. Ich habe ein Auto, ein Fließbandsystem und ein Trampolin gebaut.

Langsam bemerkte ich das Anfluten der Wirkung. Ich legte mich also hin und schloss die Augen. Es hat sich Schritt für Schritt aufgebaut. Zuerst bemerkte ich ein strahlendes, aber doch gedämpftes Rot, dann kamen immer mehr Farben dazu, und schließlich gab es klar definierte Muster. Ich wollte meine Augen nicht öffnen, ich wollte die Muster weiter beobachten. Irgendwann öffnete ich meine Augen trotzdem. Ich wusste zunächst nicht, wo ich mich befinde, da die Dimensionen meines Zimmers stark verändert waren. Das Bett kam mir zu breit vor, die hinteren Wände zu weit weg und die an der Seite waren zu nah. Oder andersherum. Es wechselte ständig. Ich fixierte den Regler der Heizung und als ich wieder wegguckte, bewegte er sich. Das erklärte ich meiner Tripbegleitung ungefähr folgendermaßen: „Die ganzen Gegenstände sind voll schlau. Zuerst wollen sie bemerkt werden, aber wenn man dann nicht mehr hinguckt, dann bewegen sie sich schnell. Das machen sie aber nur, wenn sie wissen, dass man sie eigentlich noch beachtet.“
Ich schloss meine Augen wieder und sah zwei Löwen mit pinken Schleifen in der Mähne auf Podesten sitzen. Davon erzählte ich auch. Das fand meine Begleitung um einiges amüsanter als ich.
Ich lag immer noch auf den Rücken und blickte an die weiße Decke über mir. Sie schien aus vielen relativ großen Punkten zu bestehen, die sich bewegten und Muster bildeten. Es war faszinierend und ich hätte der Decke am liebsten noch viel länger zugeguckt, aber irgendwas trieb mich dazu, mich hinzusetzen. Ich guckte meinen Begleiter so schräg über die Schulter an.
Unter seiner Nase sah ich für den Bruchteil einer Sekunde zwei Ostereier. Das endete in einem riesigen Lachflash. Nicht, weil die Ostereier so lustig waren, sondern eher der Gedanke daran, ihm zu sagen, dass er Ostereier unter der Nase hatte. Das kam mir ziemlich absurd und albern vor. Trotz des ganzen Gelaches, habe ich es ihm dann doch noch mitteilen können.
Ich kann nicht einschätzen, wie lang der Lachflash gedauert hat, aber es war schon ziemlich lange.

Was war dann?
Die Dimensionen meines Zimmers änderten sich ständig. Immer wenn ich mich umguckte, sah es anders aus. Die Einrichtung blieb dieselbe, nur die Wände veränderten sich. Das Zimmer kam mir mal größer, mal kleiner, mal breiter, mal länger vor. Guckte ich Dinge länger an, dann waren sie näher an mir dran als die anderen. Umrisse waren nicht mehr klar definiert. Sie waren lebendig, ähnlich wie die Zimmerdecke zuvor.
Mir kam meine Perspektive die ganze Zeit über merkwürdig vor. Ich sah meine Arme und manchmal auch den Rest meines Körpers, aber meine Sicht auf die Dinge kam nicht aus dem Körper heraus, aber trotzdem erschien mir der Körper nicht als fremd, auch wenn meine Wahrnehmung kein Teil von ihm war.
Da ich noch leichte Nachwirkungen einer Erkältung hatte, spürte ich manchmal ein Kratzen im Hals. Dann habe ich leicht gehustet, was allerdings mehr wie ein Räuspern klang. Ich fand das extrem albern und musste wieder lachen.
Es kam mir auch so vor, als ob ich jeden Moment mehrfach erleben würde.

(Das Nachfolgende ist besonders schwer zu beschreiben. Auf der einen Seite bin ich mir bei der Reihenfolge des Erlebten nicht sicher und auf der anderen ist es einfach sehr schwer in Worte zu fassen.)

Ich lag irgendwie auf meinem Bett, Haare überall im Gesicht. Die habe ich dann versucht, aus meinem Gesicht zu entfernen, war relativ kompliziert. Dann, als ich wieder etwas sehen konnte, habe ich mich verwundert in meinem Zimmer umgeguckt, alles war an seinem Platz. Mein Bett steht direkt vor Fenster und Heizung. Ab und an habe ich aus dem Fenster gesehen, aber die Welt da draußen hat mich nicht interessiert. Dann habe ich die Unterseite meiner Fensterbank gesehen, und eine Stimme hat mich daran erinnert, dass ich ja eigentlich raus gehen wollte. Über die Realität, wie ich sie momentan wahrgenommen habe, legte sich ein Bild von mir, wie ich aufstehe und Richtung Flur gehe. Ich sah das aus dem Blickwinkel, in dem sich mein wirkliches Ich befand. Mein echtes ich bewegte auch die Arme, aber das Bild, wie ich Richtung Tür ging blieb. Ich sah meine Arme nicht, obwohl sie in meinem Blickfeld hätten sein müssen. Ich weiß meine genauen Gedankengänge nicht, aber plötzlich war die Wand zum Badezimmer hin gläsern und „alles lief darauf hin, dass sie aufs Klo muss“.

Dann wachte ich auf. Ich hatte das Gefühl, etwas geträumt zu haben, und zwar das zuvor beschriebene. In der Realität lag ich aber auf meinem Bett, Haare überall im Gesicht. Die habe ich dann versucht, aus meinem Gesicht zu entfernen, war relativ kompliziert. Dann, als ich wieder etwas sehen konnte, habe ich mich verwundert in meinem Zimmer umgeguckt, alles war an seinem Platz. Mein Bett steht direkt vor Fenster und Heizung. Ab und an habe ich aus dem Fenster gesehen, aber die Welt da draußen hat mich nicht interessiert. Dann habe ich die Unterseite meiner Fensterbank gesehen, und eine Stimme hat mich daran erinnert, dass ich ja eigentlich raus gehen wollte. Über die Realität, wie ich sie momentan wahrgenommen habe, legte sich ein Bild von mir, wie ich aufstehe und Richtung Flur gehe. Ich sah das aus dem Blickwinkel, in dem sich mein wirkliches Ich befand. Mein echtes ich bewegte auch die Arme, aber das Bild, wie ich Richtung Tür ging blieb. Ich sah meine Arme nicht, obwohl sie in meinem Blickfeld hätten sein müssen. Ich weiß meine genauen Gedankengänge nicht, aber plötzlich war die Wand zum Badezimmer hin gläsern und „alles lief darauf hin, dass sie aufs Klo muss“.
Ich hatte erneut das Gefühl, aufzuwachen. Ich hatte wieder das Gefühl, dass das, was so eben passiert war, nur in meinem Kopf statt fand. Zunächst guckte ich immer in die Ecke meines Zimmers, die mir schräg gegenüber war, dann über mir nach oben. Ich bin mir nicht sicher, ob noch mal das Gleiche wie eben passiert ist, oder ob es zu einer neuen Szene kam.
Die neue war jedenfalls, dass ich auf meinem Bett lag, mein Tripbegleiter hinter mir, mich mit einem Arm umschlungen. Diesen Arm lege ich bestimmt zwanzigmal anders hin, auch meinen Arm lege ich anders hin, aber nie gefällt mir das Ergebnis. Entnervt nehme ich den Arm von mir herunter.
Was dann noch passiert ist, weiß ich nicht. Aber es kam wieder zum gleichen Spielchen. Ich hab das Gefühl, meine Augen aufzumachen, wieder zu mir zu kommen, habe noch eine Ahnung von dem, was zu vor passiert ist, und mache das gleiche noch mal.

Irgendwann dachte ich mir: „Wenn das hier die Ewigkeit sein soll, dann könnte sie ruhig geschmackvoller eingerichtet sein.“
Ich hatte das Gefühl, dass es ewig so weiter gehen wird. Glücklicherweise bin ich nicht panisch geworden. Ab und an habe ich auf den Laptopbildschirm geguckt, und dort ein anderes Lied gesehen, oder gemerkt, dass die Zeit eine andere ist. Es kam mir allerdings alles viel länger vor, obwohl, eigentlich hat Zeit überhaupt keine Rolle für mich gespielt.

Dann kam es zu einer anderen Szene. Ich kam mir die ganze Zeit wie im Film vor und hatte diverse Kommentare im Kopf. Es gab aber keinen Unterschied zwischen meinem Kopf und der Realität und bewusst habe ich auch nicht denken können.
Jedenfalls sah ich dann ein weißes Taschentuch neben meinem Laptop liegen. Ich versuchte, danach zu greifen. Als ich es in der Hand hatte, steckte ich es mir in den Mund und wollte es aufessen. Mein Tripbegleiter nahm es mir jedoch weg und fischte mir die Flusen aus dem Mund. Ich entwendete es ihm jedoch wieder, und nahm es wie ein Kuscheltier in den Arm und rollte mich um es herum zusammen. Irgendwann habe ich es weggeworfen, wollte es dann aber unbedingt wieder haben. Mein Begleiter hat es auch wieder gefunden und mir zurückgegeben.
Cut.

Ich liege wieder auf dem Bett. Ich sehe ein weißes Taschentuch auf dem Brett neben meinem Laptop liegen. Es erscheint mir weiter weg als eben gerade, aber das war ja eh nur in meinem Kopf. Ich greife nach dem Taschentuch, stecke es mir in den Mund, reiße ein Stück davon ab. Es wird mir weggenommen, ich erobere es zurück. Ich klammere mich um es herum, verstecke es unter mir. Dann werfe ich es wieder weg. Ich bin verzweifelt, weil ich es wieder haben möchte. Ich bekomme es zurück und…
Plötzlich liegt es wieder neben dem Laptop. Es ist schwieriger zu erreichen als die beiden Male zuvor, aber die gab es ja auch nicht wirklich, denke ich zumindest. Ich glaube, ich hatte das Taschentuch noch ein drittes Mal bei mir, bin mir aber nicht sicher. Wenn es so gewesen ist, dann ist alles noch mal genauso wie vorher abgelaufen. Dann hat mein Tripbegleiter es in die Fensterbank gelegt und es war plötzlich uninteressant für mich.

Dann hielt er mir einen kleinen runden Taschenspiegel vor die Nase und meinte: „Guck mal, das bist Du.“ Mich interessierte das aber überhaupt nicht. Stattdessen wollte ich mich hinsetzen und aufstehen und ins Bad gehen. Es war sehr schwierig aufzustehen. Irgendwann habe ich das aber doch geschafft und beim Gehen bin ich stark geschwankt. Mein Tripbegleiter half mir, das Gleichgewicht zu halten und ich habe es ins Bad geschafft. Ich merkte schon die ganze Zeit über manchmal, dass mir ziemlich schlecht ist. Dort merkte ich es auch, aber es verlief alles ohne irgendwelche Zwischenfälle. Ich bin dann also wieder zurück in mein Zimmer geschwankt und habe mich aufs Bett fallen lassen.

Irgendwann klingelte das Telefon. Zuerst konnte ich das Geräusch nicht zu ordnen, aber dann wusste ich, was es bedeutet, und ich habe versucht, mich „normal“ zu fühlen. Allerdings hat dann meine Schwester schon abgenommen, wir haben nämlich zwei Telefone.
Später hat es noch mal geklingelt, glaube ich, aber das war nicht so wichtig. Jedenfalls hatte ich dann irgendwann das Telefon in der Hand und knabberte an ihm herum. Mein Tripbegleiter hat es als eine Art Handpuppe benutzt und für es geredet. Er hat auch seine Stimme verstellt dabei und so Sachen gesagt wie: „Hallo, ich bin Herr Panasonic. Manchmal rede ich auch mit Dir.“ oder nachdem ich mit meinen Fingern den Bildschirm angefasst habe „Ey, fass mir nicht ins Gesicht, ich mag das nicht.“ Das Telefon hatte dann auch Angst vor mir, nachdem ich es angeknabbert habe und wollte von mir weg, aber ich habe es meiner Begleitung aus der Hand genommen und mit ihm gekuschelt, also mit dem Telefon. Während dieser ganzen Szene habe ich auch viel gelacht.

Irgendwie lag ich dann andersherum auf meinem Bett, also mit dem Kopf am Fußende. Ich fühlte mich überfordert, und hatte Angst, dass es nicht mehr aufhört und dass meine Begleitung sauer auf mich ist. Deswegen bin ich dann in Tränen ausgebrochen. Er hat mich in den Arm genommen und mich getröstet. Ich habe eine Weile lang geweint, weiß aber nicht wie lang genau. Meine Begleitung wollte mit mir reden, er dachte wohl, es wäre alles vorbei, aber das war es nicht. Ich war mir nicht sicher, ob das, was ich erlebe, echt ist oder nicht. Ich habe ihn gefragt, ob das alles real ist, aber er hat nicht verstanden, was ich meine. Das wiederum habe ich nicht verstanden. Denn er war ich. Schon die ganze Zeit über war ich der Auffassung, dass alles um mich herum „ich“ ist. Alles war ein Teil von mir, auch mein Tripbegleiter. Deswegen hielt ich es unterwegs nicht für nötig, ihm zu erklären, was in mir vorgeht, da er das ja auch weiß, weil er ja eben ich ist. Ich habe das sogar überprüft, in dem ich ihn und mich angefasst habe und beides Mal hat sich die Haut gleich angefühlt. Das war für mich der unumstößliche Beweis für meine Theorie.

Dann jedenfalls habe ich mich mehrmals gesehen, wie ich wieder aufstehe, in die Küche gehe und Pommes als Abendessen mache. Also habe ich irgendwann meiner Begleitung vorgeschlagen, etwas zu essen zu machen. Ich war immer noch sehr unsicher auf den Beinen und auch beim Stehen in der Küche bin ich mehrmals fast weggekippt.
Dann habe ich aber die Pommes aus der Gefriertruhe geholt und auf ein Backblech gegeben. Als es im Ofen war, habe ich mich irgendwann auf den Boden gesetzt, weil Stehen zu anstrengend war. Wir redeten ein wenig über das Erlebte und er meinte, dass ihn die Musik ziemlich genervt hat. Jedenfalls war er nicht mehr sauer auf mich, naja, es hat auf mich nicht mehr den Eindruck gemacht, als ob er es wäre.
Als die Pommes fertig waren, habe ich sogar das Blech aus dem Ofen geholt, allerdings habe ich es nicht geschafft, sie in eine Schüssel zu befördern. Das hat dann meine Begleitung übernommen.

Dann saßen wir im Wohnzimmer, haben die Pommes gegessen, ferngesehen und mit meiner Schwester geredet. Später kam auch meine Mutter nach Hause.
Beide haben nichts von meinem Konsum gemerkt.

Schlusswort:
Durch diese Wiederholungen des Erlebten und das Abtun als Träume und durch die anderen Dinge ist mir das ein oder andere klar geworden.
Dies hier ist mein Leben. Es gehört mir und ich bin dafür verantwortlich. Ich bestimme, was passiert. In der Vergangenheit habe ich gerne fremdbestimmt gelebt und mich einfach treiben lassen. Das möchte ich nun ändern.
Vielleicht werde ich eines Tages aufwachen und nur noch eine wage Erinnerung haben, an das, was bis dahin passiert ist. Die Welt in meinem Kopf unterscheidet sich kaum von dem, was wir Realität nennen. Ich möchte beides dazu nutzen, etwas zu erreichen. Etwas, das den Begriff der Realität übersteigt, was auch ohne ihn Gültigkeit besitzt.
Ich möchte mich gerne an diesen Traum namens Leben erinnern, wenn ich aufwache. Es soll etwas werden, was wert ist, wiederholt zu werden.
Lebenszeit ist etwas sehr kostbares und ich möchte meine nicht mehr vergeuden. Ich werde mein Leben anfangen zu gestalten und es so formen, wie ich es haben möchte.

Auch wenn dieser Umschwung nicht von jetzt auf gleich für alle sichtbar sein wird, er ist zu einem festen Bestandteil meiner Realität, meines Lebens geworden.






Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen