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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Highdose LSD Zuckerwürfel
Drogen:Mischkonsum von LSD und Cannabis (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:XOneX Clyde
Datum:06.12.2021 15:51
Set:Allround gute Verfassung und beste Laune
Setting:Zuhause mit Partnerin
Nützlichkeit:9,00 von 10 möglichen   (5 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Moin zusammen,

es ist zwar schon etwas her als ich das letzte mal auf 600μg unterwegs war, jedoch habe ich hier kaum Highdose-Berichte von LSD gefunden, die das Erlebte so schildern wie ich und wohl alle die ich kenne es wahrgenommen haben.
Desweiteren finde ich auch diverse low- und middose Berichte oftmals einfach unsachgemäß getuned... oder sagen wir mal, da ging bei einigen die religiös/ poethische Ader durch ;).

Daher möchte ich hier gerne einen Versuch starten, meinen "LSD Tripbericht" so verständlich, autenthisch, ehrlich und interessant wie möglich für euch zu gestalten um die Basis eines LSD highdose Trips erstmal kennenzulernen.

Ich sage nur schonmal vorweg, es wird etwas länger.
Denn eine Kurzfassung wird der Droge einfach nicht gerecht.

Wünsche euch viel Spaß beim Lesen,
denn den hatte ich über die Jahre auch ;)

Stichwöter zu mir (nur für einen kurzen Überblick):
Männlich, 30 Jahre alt, 1,80m groß, athletisch trainiert, gelernter Ergotherapeut, 10 Jahre Drogenerfahrung, stabile Psyche, keine körperlichen Erkrankungen, positiver und neugieriger Mensch, glaube nur das was ich sehe, reichlich schlechte Erfahrungen im Jugendalter, aktuell 6 Jahre glücklich in einer Beziehung mit meiner Partnerin und ständige Mittripperin.

Inhalt:
LSD Tripbericht - 600μg Zuckerwürfel.

INFO:
Im folgenden Bericht werde ich nichts verherrlichen, sondern ausschließlich Fakten über mein Erlebtes berichten.





# Let's Trip #....




doch um zu trippen muss man ersteinmal den Weg zu dieser recht speziellen Droge finden.
Ich hatte bereits im Jugendalter mal auf Partys gekifft und begann mit 13 Jahren schon harten Alkohol zu trinken.
Es kamen natürlich auch skuriele Phasen wo ich legale Drogen ausprobiert habe wie z. B. Muskatnuss oder Schlaftabletten.
Wie gefährlich das war und das ich als Lohn dafür den nächsten Morgen nur aussah wie ein obdachloser Dämon war okay für mich.
Schließlich bin ich neugierig und wollte gerne so viele Erfahrungen wie möglich machen.

Bis heute habe ich durch das Kennenlernen meiner Partnerin und ihrem Freundeskreis SEHR vieles ausprobieren können und verdammt lustige und interessante Dinge erlebt.
Abhängig war ich nie, agespackt bin ich von Drogen ebenfalls noch nie und hatte mein Leben bis heute eigentlich immer gut im Griff.
Ich rotiere mit Drogen und konsumiere in verschiedenen Intervallen.
Soll bedeuten ich hab meine sogenannten "Stammdrogen" über die Jahre auserwählt (Weed, Speed, Teile, MDMA, LSD) die ich mal öfters im Monat nehme oder mal 3 Monate die Finger davon lasse, je nachdem wie ich Bock habe oder es in meinem Reallife passt.
Ja... auch bei Weed ist es so :) nur da rauch ich eher mal nen Monat durch und mache dann aber auch gut nen Monat Pause damit es im Anschluss wieder gut wirkt.

Bei Allem was ich bislang probiert habe gibt es nur eine Droge, die es geschafft hat mich tief zu beeindrucken und damit möchte ich nun auch auf mein eigentliches Thema kommen.

"LSD"

Ich habe schon mehr LSD Trips hinter mir als ich bereit war zu zählen und habe seit dem 1. Konsum das große Spektrum bzw. die Vielfalt dieser Droge schätzen gelernt.
Kenne die guten und schlechten Seiten, wobei es für mich "eigentlich" keine wirklich schlechten Seiten gibt.
Mit der richtigen Herangehens- bzw. Denkweise habe ich über die Zeit gelernt selbst Bad Trips meist als super interessant zu empfinden.

Meine persönliche Lieblingsdosis liegt zwischen 250 und 600μg.
25 - 75μg ist meine Dosis wenn ich noch irgendwas Zocken möchte und halbwegs Fähig sein will (also ne gute Abendverlängerung).
Zwischen 100 und 200μg, wenn ich nicht genügend Tage zeit habe um mich gut zu erholen (z. B. durch Arbeit, Termine etc.) und einfach nen kleinen Reset vom Reallife brauche.
Egal was ich konsumiere oder wie viel ich konsumiere, ohne Weed im Mischkonsum nehme ich nichts zu mir.
Es gibt mir für mich persönlich nichts ungemütlicheres als härtere Drogen ohne Weed... das hab ich mal mit 250μg LSD ausprobiert und hatte das wohl nervigste Runterkommen aller Zeiten + nicht so geilen Trip.

Somit ist auch im folgenden Bericht immer reichlich Weed dabei.





# Der 600μg Zuckerwürfel #




Nachdem ich mit meiner Partnerin schon einige Trips hinter mir hatte wollten wir irgendwann einfach mal eskalieren und so haben wir uns das 1. mal 2x 600μg Zuckerwürfel geholt, für jeden ein logischerweise.

Die Würfel lagen Zuhause und wir haben uns voller Vorfreude wie immer erst um was gekümmert?

#Das Setting:

Wir haben eine 110m² Wohnung die einen U-Schnitt hat.
Unser Flur und Eingangsbereich ist der Boden vom "U", linke Seite gibt es ein Schlafzimmer, dann ein Durchgangszimmer, dahinter ist die Stube bzw. Wohnzimmer.
Die Rechte "U" Seite hat ein Bürozimmer/Trainingsraum, dann kommt die Küche und zuletzt das Bad.

Wir legen in der ganzen Wohnung bis hin zur Stube immer Knicklichter aus, damit wir kein nerviges Licht anmachen müssen um uns zu orientieren
(Sozusagen als Wegweiser).
Dennoch haben wir an diversen Ecken oder auf Sideboards mal warm gedimmte Lichter.
Dann dürfen bei uns Luftschlangen im metallic look nicht fehlen, die sind der hit wenns mal richtig Morpht (sieht aus als wäre es windig im Zimmer und verleiht nen kleinen retro Look wenn man sie in silber glänzend holt).
Knabbersachen muss!, nichts schmeckt besser als auf LSD.
Wir haben immer Joghurt mit der Ecke, M&M's, Mars, Kaugummi für Beißer, Jelly Beans und co. am Start.
Musik ist ebenfalls ein MUSS!, natürlich Techno.
Wir bevorzugen antreibende bzw. pushende Set's.
minimal Bounce, minimal Tech, DnB, Jungle, Hardstyle (Qlimax Set's), prog. Trance, GoA etc.
Warum Sets und keine einzelnen Tracks?
Es reißt mich irgendwie immer ein wenig raus und nervt wenn ich auf den nächsten Track warten muss.
Ein nahtloser und guter Übergang in andere Platten find ich deutlich angenehmer.
Auf unserem Großen TV laufen Visuals von Youtube, auf dem kleineren daneben kann bei bedarf gezockt werden (Xbox, Switch, Retrokonsolen).
Die Fensterfront bekommt dünne Decken im GoA Style als Gardinen.
Deckenfluter leuchtet in einem angenehmen blau-violetten Ton als einzige Lichtquelle abgesehen der Visuals und Gaming vom TV.
Mittlerweile liegt bei Highdose Trips immer ein Notfallzettel auf dem Tisch, was drauf steht erfahrt ihr im eigentlichen Tripbericht der gleich kommt.
Desweiteren kommen mal verschiedene Brettspiele, Geschicklichkeitsspiele, Malsachen, Partyspiele, Leucht und Flackerzeug etc. mit im Raum.
Außerdem ne schöne Shisha & ne noch schönere große Bong namens "Black Mamba".
Im Kühlschrank ausreichend zu trinken, u. A. Eistee, Cola, Fruchtsäfte.
Joints werden immer vorgedreht (so ca. 4-5 Stk., mit OCB auf Rolle ca. 2 Zigarettenschachteln lang, Mischverhältnis 30-40%Weed/60-70%Tabak).

Alles Vorbereitet!





# DER TRIP #





Endlich!
Alles vorbereitet, der Abend ist gekommen, der Körper beginnt schon leicht zu Schwitzen weil er Ahnt was auf ihn zukommt.
Meine Partnerin und ich haben mächtig gute Laune und haben bereits seit einer Stunde Musik laufen um uns in Fahrt zu bringen.

[ca. 20:00 Uhr] - Einnahme des 600μg Zuckerwürfels.

Freundin einen Kuss geben, sich einen guten Flug wünschen und rein damit.

Mit extrem guter Laune hauen wir uns auf die Couch, hören gemütlich Musik, schnacken und warten wie immer erstmal ab wie schnell und hart es kommt.
So nach 10 Minuten wird die erste Tüte angehauen.
Es ist direkt sehr angenehm nicht 15 Minuten auf einer Pappe rumlutschen zu müssen bzw. sie im Mund zu verstauen.

Im gegensatz zur Pappe, treten erste Wirkungen schon nach ca. 20 Minuten ein astatt nach 40-45 Minuten und wir sind positiv überrascht.
Das Körpergefühl verändert sich, es gibt einen kleinen Bodyload, Kopfbrightness und Euphorie machen sich ein wenig bemerkbar, die Musik scheint lauter und klarer zu werden.
Meine Finger und Füße sind schweinekalt.
Bei meiner Freundin sind sie heiß ohne Ende.
Wir werden beim sogenannten "Raufkommen" immer weniger Gesprächig, atmen mal tiefer durch, lassen die Tüte mal ein wenig liegen und genießen die Musik bis wir übern Punkt sind, an dem es weniger Anstrengend ist.
Das dauert ungefähr weitere 20 Minuten nach eintritt der ersten Wirkung.

Meine Freundin hat mit dem Raufkommen immer ein wenig Probleme und empfindet es als unangenehm wenn sich die räumliche Wahrnehmung schrittweise ausdehnt und sich das gesamte Empfinden so schlagartig ändert.
Sie schlägt sich aber immer wacker und lässt es einfach geschehen.

*kleine Info*
Wer mal LSD in Dosen von 250μg+ genommen hat sollte es kennen.
Der Raum in dem man sich befindet wirkt größer als vorher.
bei 600μg wirkt er halt viel größer und auf eine Art auch rundlicher, ähnlich wie die standard Skatercams, nur etwas schwächer.
Deswegen kann es beim Laufen auch zum "Moonman" kommen.
Man hat dann einfach das Gefühl auf der Spitze einer Kugel zu laufen und neigt den Körper automatisch nach hinten um das Visuelle auszubalanzieren (sieht ewig witzig aus).
Vielleicht ist mir das ja auch passiert ;), mal sehen...
*Info ende*

Ich hingegen finde es meist lustig und Scherze ein wenig herum.
Manchmal bin ich etwas verpeilt, besonders wenn die Wirkung Schubweise kommt.
Bei Highdose kann es mal vorkommen, dass es während des Raufkommens zwei Schritte vor geht, dann ein zurück, zwei vor, ein zurück und während es zurückgeht entsteht eventuell das Gefühl von "Huch, komme ich gerade runter?".
Die gute Nachricht ist...
Ihr vergesst dieses Empfinden genau wie ich sowieso wenn es weiter nach vorne geht und das wird es unter Garantie.

Wir befinden uns immernoch in den ersten 20 Minuten nach eintritt der ersten Wirkung.
Wir merken, es geht voran und voran und hört garnicht auf voran zu gehen.
Das Morphen beginnt, wenn man seinen Blick ca. 2-3 Sekunden auf etwas fixiert.
Im Mund macht sich mittlerweile der typisch metallische Geschmack bemerkbar und es fühlt sich an, als hätte man ein ordentlichen Kloß im Hals (Let's go Räusperparty).
Von ihr und mir hört man mal öfters "Puuuh..." weil auch als erfahrene Acidliebhaber die Wirkung recht schnell anklopft, oder hämmert?
die 20 Minuten kommen einem trotz Chaos im Körper nicht so lange vor und es geht uns wirklich gut.
Da wir realisieren wie heftig das wird steigert sich unsere Freude noch mehr.
Meine Freundin sagt noch:
"Ich glaube wir wurden verarscht, die Würfel wirken garnicht"
Ich schieb direkt mein 1. Lachflash, stecke sie damit an, wir späßeln noch ein wenig herum, dass wir unseren Dealer mal verprügeln sollten :D und promt haben wir das Raufkommen überwunden.

Das ist dann auch der Moment, wo wir wieder anfangen in unserem verklatschten Zustand die Tüte weiter zu ziehen.
Da auf LSD alles gute genial schmeckt, schmeckt auch das Weed einfach spitze.
Ne Zigarette hingegen schmeckt nach abgebrannten Tanklaster und der ekel Geschmack setzt sich ewig im Hals fest.
Deshalb rauchen wir beim Trippen längst keine Kippen mehr.

Das was jetzt folgt, sind ein paar Stunden purer Wahnsinn und gefühlt 4 Stunden Peak den ich versuche so detailliert wie möglich zu Schildern.





#Wir sind drauf#





Was fällt mir direkt nach dem Raufkommen auf?

Ich bin direkt begeistert, dass ich mich auf keinen Punkt mehr konzentrieren muss damit etwas morpht.
Alles ist einfach kontinuierlich im vollen Sichtfeld am morphen und unterhält mich direkt sehr nice.
Die Farb- und Soundwahrnehmung ist ebenfalls extrem intensiviert und ich hab das Gefühl mir geht gleich einer ab weil ich so ein üblen Bock auf Musik und allgemein Alles habe.
Ich habe ein rundum warmes Körperempfinden, alles fühlt sich geschmeidig an.
Selbst wenn man auf Eckige Dinge fasst fühlt es sich dank falscher Wahrnehmung total weich und rund an.
Da 600μg jetzt nicht gerade wenig ist muss man natürlich auch mit Verstärkung der etwas unangenehmeren bzw. skurieleren Dinge rechnen und das ist auch so.
Der typisch metallische Geschmack im Mund ist sehr dominant und es fühlt sich an als hätte ich viele kleine borstige Haare im Mund, was mich zwischendurch dazu veranlasst mal mit den Fingerspitzen zur Zunge zu greifen um zu kontrollieren ob da wirklich Haare an der Zunge kleben.

Meiner Freundin geht es da genauso (für sie fühlte es sich an wie Zuckerwatte) aber was sich im Nüchternen unerträglich anhört ist im verklatschten Zustand eher interessant und wir müssen öfters lachen wenn sich wer an die Zunge greift, weil es...
sind wir mal ehrlich total behindert aussieht.

Beißer bzw. Maulsperre und Kieferspasstik ist sowieso am start wie immer aber das nehlen wir kaum wahr und dafür gibt es Kaugummi.

Der Raum ist für den Anfang schon seeehr gedehnt und wirkt um locker die Hälfte größer als vorher.
Die Gedanken sind jetzt anders komplex.
Soll bedeuten, dass man sich nicht mehr viele unterschiedliche Gedanken macht, sondern seinen Fokus viel mehr auf einen speziellen Gedanken richtet der einem in den Sinn kommt und diesen dann wirklich "Endgradig" verfolgen und ausdiskutieren kann (wenn es denn ein diskussionswürdiger Gedanke ist).

In unserem Fall und somit auch weiter im Programm ist es erstmal kein Gedanke der uns in ein Laberflash katapultiert.

Wir sind happy jetzt Drauf zu sein und bei meiner Freundin macht sich Tatendrang breit.
Die Musik fetzt so hart (wird als solches wahrgenommen), dass sie nochmal an der Tüte zieht und erstmal auf dem großen Teppich ne Runde abdanced.
Bei mir wird der Tatendrang wie immer erst richtung Peak kommen und somit ziehe ich ebenfall am Jolly und lege mich erstmal auf die couch.
Genieße die krassen Farben, Optiken, die Musik und meine tanzende Freundin (die wirklich gut tanzen kann und sich erstmal ein abshuffled).

Für uns ist das kein Problem mal unterschiedliche Dinge zu tun,
wir zwingen uns während des Trippens gegenseitig nichts auf.
Wenn der Eine den Anderen ansteckt ist es cool aber jeder sollte das machen wodrauf er Bock hat.
In meinem Fall ist es immer erstmal das Visuelle genießen.
Wir sind im selben Raum, bekommen eh alles voneinander mit, wir schnacken und lachen natürlich viel.

Aber meine wenigkeit muss jetzt auf's Klo!
Also raff ich mich das erste mal auf und merke das Laufen ne Bitch ist.
Gefühlt torkel ich und meine Beine sind wie Pudding.
Als ich den Knicklichtpfad richtung Bad Laufe bemerke ich im großen Spiegel des Durchgangszimmers, dass ich übertrieben weit nach hinten geneigt am laufen bin (Geil! Das erste mal Moonman) drehe direkt wieder um und erzähle meiner Freundin lachend, dass ich im Limbowettbewerb wohl krass abrocken würde.

Als sie bemerkt, was ich für nen Moonman mache bricht sie vor lachen in tränen aus und muss jetzt wegens auch pinkeln.

Also zu Zweit auf's Klo maschiert und erstmal das tun, was wir immer tun.
Licht an und in den Spiegel gucken.
Es war immer schon endlos faszinierend wie heftig man auf LSD-Optiken im Spiegel aussieht aber auf 600μg knallt es die Gänsehaut an's Limit.
Im Sekundentakt wirkt man extrem alt und Jung im wechsel,
würde ich nur denen empfehlen, die sich stets bewusst sind das man Trippt und kontinuierlich wissen, dass nichts so ist wie es scheint.
Je nachdem wie die Kopf- und Gesichtsform ist nimmt man gerne auch mal Fantastische- bzw. Fabelformen an (meist Kobold, Troll, Oger etc.).

#Das denke ich mir nicht aus, dass ist der Objektwahrnehmung plus dem Morphen zu verdanken#

Der Blick bleibt erstmal im Spiegel (pinkeln geht gleich auch noch) und mich fasziniert die Steigerung der Schärfe und des Kontrastes.
Jedes Gesichtshaar wird deutlich erkennbar, jedes Haar auf dem Kopf sieht wie mit Photoshop herausgestochen scharf auf.
Licht kommt nach der Begeisterung wieder aus und wir pinkeln erstmal.
Ich hab wie immer auf LSD so meine schwierigkeiten während meine Freundin wie ein Elch strullt.
Dabei fällt uns eine Sache auf die genauso geil ist wie das Bild im Spiegel.

Wir haben in der Küche eine analoge Uhr hängen die normalerweise im Sekundentakt... naja: "Tick, Tack" macht.
Jetzt machen wir beide aber ne erstaunliche Entdeckung was 600μg mit der Zeit- und der Soundwahrnehmung anrichtet.
Meine Freundin fragt mich, als sie auf Klo sitzt direkt:
"Hörst du das auch?"
Ich bestätige es sofort, da ich mir sicher bin zu wissen was sie meint.
Es ist kein schnelles "Tick, Tack" mehr, sondern ein sehr verlangsamtes und Echogetränktes "Tick Tick Tick, Tack Tack Tack", eine Sekunde scheint 2-3 Sekunden zu dauern.
Das hinterlässt direkt mal Eindruck und beste Laune.
Außerdem hallt die Klospülung extrem nach.

Abenteuer Badezimmer ist durch und wir laufen das gaaaaaanze "U" unserer Wohnung wieder zurück in die Stube.
Unterwegs erwischt mich kurz ein kalter Schauer weil ich mir einbilde in der Ecke des Schlafzimmers was gruseliges zu spüren und zu sehen.
Ich schmunzel, da ich es einfach lustig finde.

In der Stube angekommen merken wir durch die Bewegung...
Peak is so gut wie da.
(seit Einnahme dürfte ca. ne Stunde vergangen sein).
Also Erst Kiffen, dann ne Runde schnacken und den Peak begrüßen.

Wir kiffen und reden ca. 30 minuten über allmöglichen Kram, werden mal emotional, späßeln rum und erfreuen uns der guten Laune.





*Der Peak*





Auf 600μg + Kiff hat man einen laaangen Peak und kann so einiges Unternehmen in der Zeit.
Da das Zeitempfinden bei uns, wie bei jedem anderen auch immer komplett im After ist, kann ich nur schätzen aber der Peak sollte bei uns wohl so um die 4-5 Stunden gedauert haben ohne Abschwächung der Wirkung.

Wir heißen also den Peak willkommen und ich schlage vor Bowling auf Nintendo Wii zu zocken.
Sie hat auch Bock drauf und wir schmeißen die Konsole an.
Wir fangen an zu lachen, weil das einfach nichts werden kann mit den überheftigen Optiken und der allgemeinen Verpeilung.

Also rein in's Game und wieder nen Lachflash bevor das Spiel losgeht.
Wir haben schon lange 2 Charaktere (Avatare), sogenannte Mii's erstellt.
Diese haben übergroße Köpfe und Augen, Pupillen wie Tellerminen, Monobraue und ein Pottschnitt.
Meiner heißt Druppi und ihrer heißt Druppina.
Mit den zusätzlichen Optiken sehen die sowas von lustig aus und deshalb das gelächter mit Tränen.
Wir schaffen es danach in's Game und die Runde geht los.
Normalerweise ist die Bahn fix und es bewegt sich nur der Charakter + die Kugel.
Wir sagen beide etwas wie "Oha!" weil die Bahn so am morphen ist, dass man das gefühlt bekommt auf eine im Wind flatternde Nudel bowlen zu müssen.
Komischerweise klappt das Alles aber noch überdurchschnittlich gut.
Eine Runde ist jetzt durch und diese war anstrengend wie Sau!
Die ganze Zeit den Fokus zu bewahren und bei der sensiblen Lichtwahrnehmung auf den hellen Fernseher zu starren veranlasst uns mal wieder die Couch zu besuchen.

Wir Kiffen, wir reden über das was wir sehen, wie wir es wahrnehmen, stellen fest das wir den Trip bislang ziemlich gleich erleben und gehen zur Musik ab.

*kleine Info*
Das Bislang physikalisch Beschriebene sollte eigentlich bei Jedem etwa gleich sein, auch wenn es mal anders interpretiert bzw. wahrgenommen wird.
Bei der physikalischen Wahrnehmung gibt es halt nicht all zu viel Spielraum und darum kann ich an der Stelle sagen, dass 600μg echt heftig wirkt und sich während des Peaks sehr geil anfühlt (für uns).
Bei alles unter 600μg ist es deutlich anders... fast schon als könne man sagen das es ab 600μg ein kleinen Breakthrough gibt wie man es von DMT liest (nur schwächer natürlich...). Da ich aber noch nicht in den Genuss von DMT gekommen bin kann ich nur spekulieren.
Jedenfalls ist ab 600μg bei uns einiges Anders.
Das was man von 250μg-450μg kennt wird physikalisch einfach verstärkt.
Was mit der Psyche geschieht empfinde ich fast noch interessanter.
Man hat während des Peaks irgendwie das Gefühl, dass es kein "Außen" mehr gibt und sich Alles für Ewig in dem Raum abspielen wird wo man sich gerade befindet, in unserem Fall größtenteils die Stube und manchmal den Rest unserer Wohnung.
Für das psychische kommt im folgenden Text noch einiges, lasst euch überraschen.
*Info ende*

Plötzlich haut meine Freundin in einer Lautstärke die mich zusammenzucken lässt raus:
"Wir haben doch noch Knabberkram!"
Ich lach mir über die Lautstärke nen Ast, frag sie warum sie es auf mein Trommelfell absieht.
Sie lacht auch und macht sich auf'n Weg in die Küche, sagt: "Bis gleich!"
... ja ne is klar, wenn ich eins gelernt habe während unserer Trips,
dann das bei ihr auf LSD bis gleich, bis später heißt.

*kleine Info*
Sie düst los und sagt: "Bis gleich".
Unterwegs entdeckt sie dann meist was interessantes,
macht noch 1000 andere Dinge, lacht herum weil irgendwas verpeiltes abging, fixiert Sachen und genießt dahinten noch optiken etc. etc.
Also wird es ein bis später ;).
*Info ende*

Ich bin noch körperlich kaputt vom zocken, lege mich auf die couch um zu warten und möchte gern mal überprüfen wie es mit den CEV's (closed eye visuals, sprich krasse Optiken mit Augen zu) aussieht auf dieser Dosis.
Schnell merke ich, dass es nichts wird weil meine Augen offen bleiben wollen.
Mit Augen zuhalten klappt es bei mir nicht und sie zukneifen bringt ebenfalls nichts.
Da die Sache vom Tisch ist beschäftige ich mich bis meine Freundin kommt halt mit meinen Gedanken, den Optiken und genieße einfach Kiff und Musik.

Ich bin zu der Zeit übelst verklatscht und so fixiere ich einfach mal diverse Objekte im Zimmer, um zu sehen wie es morpht und was mein verballerter Kopf da so hineininterpretieren wird.
Das morphen hat sich mittlerweile wie ein Pokemon entwickelt und umfasst nicht nur Links, Rechts, Oben, Unten, Breite und Länge sondern auch den "Zoom".
Soll heißen es kommt mir vor als würde man mit ner Kamera immer ran und wegzoomen, als würde ich immer nen halben meter vor und zurückschwanken.
Ich starre also erstmal unseren dicken, normalgroßen Teppich an.
Durch die Schattierung am Rand, das morphen und dem Ausbleiben des peripheren sehens (sprich das Wahrnehmen der Bilder im äußeren Sichtfeld) sieht es so aus als würde der Teppich nach einer gewissen Zeit fliegen und hebt sich auch optisch wirklich gefühlt nen halben meter ab.
Das is genial, ich liebe solche "halluzinationsartigen Optiken".
Das Starren auf unsere Holzdecke ist auch geil.
In meinem Zustand denke ich, dass da oben Laminat verlegt ist und verbinde es sofort ungewollt mit dem Gedanken: "Aber Laminat ist doch für den Boden" und bekomme Gänsehaut weil ich kurz denke das ich dadurch an der Decke liege und zum Boden schaue.

Jetzt realisiere ich unterbewusst und auch nur halb, dass ich zunehmend weniger kontrolle über mein Denken habe aber das is voll okay.
So braucht man nicht "Loslassen" um zu genießen, man lässt automatisch einfach los und genießt, entscheidet meist nur noch spontan und gibt sich den Situationen die auftreten hin.

*größere Info*
Auch wenn die volle Kontrolle über Denkvorgänge so ein wenig dahinschwindet kann man aber durchaus noch wichtige Dinge kontrollieren und ist sich vieler Dinge noch bewusst, sobald man in Situationen kommt wo es erforderlich ist.
Kleines Beispiel: man kann garnicht wirklich an die Zeit denken, Zeit existiert während des Peaks irgendwie nicht.
Schaut man jedoch zufällig zur Uhr ist alles wieder da bis man wegsieht und wieder abtaucht.
Ich formuliere es mal so...

Auf Highdose setzt man sich während des Trippens früher oder später immer mit dem eigenen Ich und/oder Sachen aus eigener Lebenserfahrung auseinander und trifft je nach Stimmungslage auf Dinge, die im Leben einen höheren Stellenwert haben.
Ist man eine z. B. eine ängstliche Person könnte es sein das man unbewusst gruseligere Dinge jeglicher Art provoziert.
Hat man was heftiges erlebt und verdrängt, wäre es nicht unwarscheinlich damit konfrontiert zu werden.
Ist man ein Denker sind Gedankenschleifen realistisch aus denen man teils nur schwer ausbrechen kann, die aber unheimlich interessant sein können.
Das ganze geht aber natürlich auch positiv was meistens der Fall ist solange Set und Setting stimmen.
Ist man frisch in einer Beziehung und trippt mit dem Partner sind positiv emotionale Inhalte fast schon vorprogrammiert (viel Umarmen, Küssen, langer intensiver Sex wenn die untere Region das mitmacht etc.).
Ist man Jemand, der gerne schöne Dinge sieht kann man gefühlt ewigkeiten auf ein Punkt glotzen und dabei ewiges Glück spüren.
Musik kann bis zum Orgasmus führen bei Musikliebhabern.
Ich denke ihr wisst wie ich es meine :)
Die eigene Stimmung wirkt sich halt extrem auf die Selektion (Auswahl) der bisherigen Erlebnisse und die aktuelle Situation im Trip aus.
Deswegen sollte man nur auf Highdose trippen, wenn man sich kennt und sich selbst nicht belügt, denn nur dann könnt ihr auch das Set und Setting dementsprechend gestalten um unangenehmen Situationen zu entgehen
(wobei es nie eine Garantie gibt).
Seid ihr ein ängstlicher typ, stell ihr im Setting halt sicher, dass kein rotes Licht leuchtet, sorgt für wenig bis keine dunkle Ecken und nimmt LSD nur mit Personen, denen ihr zu 100% vertraut.
Fühlt ihr euch bei größeren Menschenmengen unwohl, trippt ihr nicht auf Partys und bevorzugt eher kleinere Gruppen.
Und so weiter...
*Info ende*

Mittlerweile glotze ich auf die herausstechenden Adern meines Armes.
Die Optiken sind mittlerweile so krass, dass es scheint als würde mein Blut mit 3 Bar dadurch pumpen und die Adern Tango tanzen.
Fasziniert fasse ich mir an mein Herz um zu schauen ob es rast.
Puh... Alles gut, ich fühle jedoch nicht den geringsten Herzschlag aber da ich noch lebe und atme geh ich mal davon aus das alles paletti ist ;).

Wunder geschehen!
Meine Freundin kommt mit Naschkram zurück und ich sage, dass ich schon ne Vermisstenmeldung rausgeben wollte.
Sie war bestimmt nur 10-15 Minuten weg aber kam mir vor wie ne Stunde.
Hab sie umarmt und gesagt, dass ich sie schon vermisst habe.
Sie packt die ca. 5 Millionen Bonschen und Riegel auf den Tisch und erzählt erstmal was unterwegs in die Küche alles abging.
Mal hier was gesehen, mal dort was gehört, der Uhr nochmal gelauscht, gelacht weil sie unterwegs einmal vergessen hatte was sie überhaupt wollte und dann einfach auf Klo gegangen ist.

Also wie ich vermutet habe und ich muss wie immer darüber lachen :D.

Nun liegt da viel Naschkram aber mehr als 2 Riegel schafft man sowieso kaum auf dieser Dosis.
Meine Freundin und ich entscheiden uns für ein Lion und Skittles.
Unfassbar wie krass das schmeckt und wie man die Konsistenz wahrnimmt.
Das Lion schmeckt so verdammt gut und es fühlt sich an, als würde man direkt aus nem Schokibrunnen schlürfen.
Ich habe unterschätzt wie anstrengend das wird, denn ich ertrinke fast an meinen Speichelfluss :D, muss sogar die Luft anhalten weil ich sonst Sabber in die Luftröhre bekommen und mir ein abröcheln würde.
Coole Erfahrung aber momentan zu anstrengend um sie zeitnah zu wiederholen.
Der Rest wird mit Cola runtergespült und dann erstmal an der Tüte nuckeln.

Ich sage es wie es ist, wir sind vom ganzen Lachen, der Anstrengungen und der Droge an sich körperlich ein wenig kaputt und brauchen ne kleine Auszeit.
Also entscheiden wir uns mal nen Gang runterzuschalten und mal wieder Musik zu hören, dabei kiffen und etwas schnacken.

Hier wirds kurz interessant, weil sich mal wieder ein alter Feind bemerkbar macht.
Die Gedanken- bzw. Gesprächsschleife auch bekannt als "Loop".

*kleine Info*
Beim Trippen, auch auf niedriger Dosis kann es zu diesen "Loops" kommen.
Das sind sich immer wiederholende Sprach- oder Gedankenmuster aus denen man nur sehr schwer ausbrechen kann, wenn man es nicht bereits trainiert hat oder einen zu Beginn genannten Zettel auf dem Tisch gut sichtbar liegen hat.
Auf diesem Zettel steht bei uns ganz Dick:

"THEMA WECHSELN, NICHT VERGESSEN!
Auch wenn ihr kaputt seid... habt ihr das Gefühl in einem Loop
zu stecken, nehmt euer Handy und schaut euch kurz Youtube Videos an"

Tut man dies nicht oder hat man nicht trainiert auch ohne Zettel darauszukommen kann dieser Loop den ganzen restlichen Trip dauern.
Man erzählt immer wieder die selben Sachen und vergisst sofort worum es ging.
Man realisiert zwischendurch, dass was nicht stimmt aber man ist zu verpeilt ne Lösung dafür zu finden bis man wieder vergisst das was nicht stimmt und man wieder über das selbe redet.
Das kann sich wiederholen, bis man ein Stimmungstief erreicht hat weil sich mit jedem mal realisieren, dass was nicht Stimmt die Laune drosselt und das summiert sich halt irgendwann.
Ist uns schon 2 mal passiert und es war anstrengend... sehr sogar.
*Info ende*

Aber wir haben gut trainiert und wissen mittlerweile auch im verpeilten Zustand was wir zu tun haben um den sich anbahnenden Loop zu engehen.
Den Zettel brauchen wir garnicht.
Wir schnappen uns kurz das Handy, Youtube und Game an und zack sind neue Gesprächsthemen da und der Loop kann allein in der Ecke schmollen gehen.

Den Rest des Peaks wird überwiegend simpel gehalten, wir erfreuen uns einfach der Situation an sich, genießen Optiken, schnacken über so Vieles, Kiffen uns die Birne dicht, knabbern zwischendurch noch ein paar Snacks und nähern uns dann irgendwann "ruckartig" dem...





*Runterkommen/Downcoming*




Ich sagte ruckartig, denn es ist so.

*kleine info*
Wenn man den Peak verlässt wird Alles erstmal ordentlich gedrückt.
So auch dieses mal, denn von einer
"Ultrahoch, es soll am besten nie enden"
Stimmung von jetzt auf gleich zu ner
"Ui, was ist jetzt los... oh schade der peak ist vorbei und somit auch bald der gesamte Trip" Stimmung zu kommen ist erstmal kurz ätzend.
Man wird in der Regel auch richtig aus dem Peak rauskatapultiert und wird viel klarer in seinen Gedanken.
Dann heißt es umswitchen und sich auf die Ruhephase vorbereiten, was auch noch echt lange dauern kann.
Seht selbst wie es bei uns läuft...
*Info ende*

Wir sind wie immer kurz geknickt und reden darüber wie heftig der Peak war und das die würfel sich endlos gelohnt haben.
Da der Trip an sich aber noch sehr lange nicht vorbei ist, wir aber zu kaputt sind etwas zu tun widtmen wir uns unserem guten alten Ritual:
Kiffen und Filme schauen.
Es gibt fast nichts lustigeres als im klareren Zustand mit überharten Optiken Filme zu schauen.
Ich kann es kaum beschreiben aber die Fressen und Synchros der Schauspieler passen zu keiner Scene im Film, da durch das Morphen und dem akustischen Chaos alles hilarious falsch wirkt.
Dadurch entsteht der Eindruck als wären da nur gestörte Leute und das lenkt uns beide super ab vom unangenehmen Runterkommen (zum Runterkommen selbst gleich ne lange Endinfo).

Wir haben jetzt 2, 3 Filme geschaut und alles wird unbequem.
Der Körper ist kaputt, die Psyche auch, geredet wird kaum noch und darum hauen wir uns ins Bett um uns auszuruhen, am besten schlafen.

Im Bett angekommen beginnt wie immer meine kleine Folter, während sie nach ca. 30 Minuten tief und fest pennt, liege ich noch ewig wach und erlebe mal wieder Dinge die ich gleich in der Endinfo mit reinbringe.

Erstmal aber das...





*Fazit des Abends*




Es ist eine heftige Reise gewesen, 600μg Zuckerwürfel sind der absolute Hammer, mit meiner besseren Hälfte umso mehr.
Viele Situationen versuche ich erst garnicht zu beschreiben weil es nicht möglich ist mit unserem Wortschatz.
Da muss man einfach selbst mal den Schritt wagen wenn man es wissen möchte.
Es gibt so vieles zu entdecken und erleben, Glücksgefühle an jeder Ecke, die Optiken sind so geil, dass man sie nicht oder nur halb beschreiben kann und obwohl ich das Runterkommen immer höchst unangenehm finde ist es mir jeder möglichen Zeit recht, wieder zum Würfel zu langen :)

Kommen wir zum Abschlussthema, mit dem ich meist härter zu kämpfen habe, dem...





*Runterkommen Allgemein*




Es ist mir wichtig, diesen Teil gesondert in meinem Bericht zu verfassen weil das Runterkommen für mich das wohl anstrengendste an einem Trip mit LSD ist.

Es gab bei mir schon so viele Probleme beim Runterkommen, dass es mir schwer fällt einen Anfang zu finden, jedoch sei gesagt, dass die Probleme erst ab ner Dosis von 250μg auftraten und je höher die Dosis war desto anstrengender war es auch insgesamt für mich.
Erst nach langer Zeit habe ich gelernt bis zum heutigen Zeitpunkt gut mit dem Runterkommen umzugehen.

Fangen wir mal da an, wo der Peak schlagartig nachlässt.

Man hat während des Peaks den Raum als super ausgedehnt und viel größer als Real wahrgenommen.
Auch das körpereigene Empfinden ist ausgedehnt gewesen.
Somit ist es nur logisch, dass sich die ausgedehnte Wahrnehmung während des Downcomings wieder zusammenzieht bzw. auf Normalempfinden schrumpft.
Das kann lange dauern so nebenbei erwähnt... bis man richtig kaputt ist.
Den Prozess hab ich für mich zutreffend "Verschachtelung" getauft, denn nach und nach wird es schubweise enger, als würde man von der größten Schachtel langsam stück für stück in eine immer kleinere wandern, bis man sich ganz zum Schluss wieder in der "Reallife normalgroßen Schachtel" befindet.
Dabei enstand bei mir lange Zeit das Gefühl unangenehm erdrückt zu werden, weniger Luft zu bekommen, die Gelenke und Knorpel knacken mal durch die harten Verspannungen.
Hatte bei zum Glück nur 2 von sehr vielen Trips so heftige Pankattacken, dass ich dachte ich sterbe gleich.

Mittlerweile lenke ich mich immer mit Filme schauen ab oder halte mir bewusst vor Augen, dass es grad Alles nur ne art Wahrnehmunsstörung ist und die Phase ohne Schäden vorbeigeht, was ja auch wirklich so ist.

Desweiteren hing ich schon im Zeitchaosfest, soll bedeuten das ich im Minutentakt immer zwischen
"Das war ein schöner Trip",
"Das ist ein geiler Trip"
und der ständigen Frage ob das jetzt ein geiler Trip ist oder war hin und hergejumped bin weil mein Zeitempfinden komplett im Arsch war.
Das hinterlässt Verwirrung.

Dann hab ich mich zu Beginn und wenig LSD-Erfahrung in Panikloops katapultiert und wusste nicht ob der Zustand jemals wieder normal wird.
Ob der jetzige Zustand für immer so bleibt.
Mittlerweile bekomme ich sowas garnicht mehr.
Ich weis einfach das Alles normal wird und mir nichts passieren kann.
Ohne Erfahrung kann und wird es wohl mal vorkommen ;)

Wenn ich Schlafen will und im dunkeln liege habe ich (auch heute leider noch) ein helles stroboartiges Flackern auf den Augen was gefühlt ewig dauert bis es nachlässt.
Woher es kommt ist klar... Ich entspanne meine Augen nicht, blinzel wenig und starre zu viel, daher bekomme ich später die Quittung der überreizten Sehnerven.

Allgemeiner Tipp:
Leise bis sehr leise Musik laufen lassen bei Gedankenchaos.





*Das wars schon*





Wenn ihr es bis hierhin geschafft habt sage ich erstmal vielen Dank für's lesen :).
Ich hoffe ihr habt einen kleinen Eindruck bekommen können und habt euch gut unterhalten gefühlt.
Wie ich schon erwähnt habe gibt es noch mehr, wofür man aber einfach nicht die Worte finden kann weil es höchst individuell im psychischen Rahmen wahrgenommen wird und das von Jedem anders.
Was ich geschrieben habe sind Dinge, die sozusagen die Basis bilden und jedem bekannt vorkommen sollten der schon auf höheren Dosen unterwegs war.

Wenn ich eure Neugier geweckt habe und ihr jetzt auch mal 600μg
ausprobieren wollt kann ich kur sagen.

Tut es bloooß nicht ;), weil ich ja nichts verherrliche ;).
Aber wenn euch mal Jemand hinterrücks nen getränkten Würfel in den Mund schiebt wisst ihr ja was los ist und könnt es bei der Gelegenheit dann auch gleich genießen.

Schöne Grüße und viel Spaß!






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