Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Johanniskraut - Langzeiterfahrung
Drogen:Johanniskraut
Autor:DrGonzo_1977
Datum:03.05.2006 15:18
Set:Sonnenschein
Setting:Frohe Welt
Nützlichkeit:8,46 von 10 möglichen   (26 Stimmen abgegeben)

Bericht:

So nun melde ich mich zurück... mit meinen Erfahrungsberichten zum Johanniskraut. Wie schon beschrieben, mit hochdosierten EXTRAKTEN - zwar auch in Drogeriegeschäften erhältlich (aber nicht ganz so hochdosiert, da muss man dann deutlich mehr nehmen) oder auch bei Online-Apotheken bestellbar, was ich mache.

Mein persönlicher Tip: "Felis 425" - davon ca. 3 Kapseln am Tag! Wirkt echt Wunder! Auch Langzeittherapie möglich, ich fühle mich immer noch wunderbar, nicht so gestresst, lockerer, lustiger, und und und... habe mich schon länger irgendwie an alles "gewöhnt", aber das ist wohl normal. Mir fällt es also nicht mehr so auf wie am Anfang, da war es krass. Aber wenn ich so nachdenke, es ist genau so wie am "Anfang" eben, nur die Gewöhnung macht mein alltägliches Leben nun fröhlich, lustig, entspannt, locker, und ich nehme es als "normal" hin.

Ich habe letztens Mails gelesen, die ich jeden Tag (unter der Woche!!) an meine Freundin so schreibe, schon JAHRE lang. Diese waren vor der Therapie - ich muss sagen, das klang alles schon sehr negativ, deprimierend, und oft verärgert über die alltägliche Situation. Die "neueren" mails dagegen - huh, ein ganz schöner Unterschied. Alles viel positiver. Kein Ärger irgendwie.

Wegen den Nebenwirkungen wollte ich noch was hinzufügen: Es heißt ja, stark dosierte Einnahme von JOH-Krautextrakt wirkt auch auf viele Arzneimittel - denn diese werden oft über ein Enzym abgebaut, das P-450 heißt. Durch intensive Einnahme des JOH-Kraut Extrakts ergibt sich aber auf Dauer eine starke Erhöhung und Verfügbarkeit dieses Enzyms im Körper - mit anderen Worten: die Substanzen werden viel schneller wieder abgebaut. Das ist wissenschaftlich erwiesen.

Konkret: ich merkte dies, als ich zu einer OP am Handgelenk zum Chirurgen musste: eine örtliche Betäubung am dem Oberarm abwärts also. Obwohl mein Anästhesist davon wusste und mit mehr Betäubungsmittel gespritzt hat als üblich, wurde mein Arm nur sehr langsam "taub" und schließlich gefühllos. Es dauerte 1 Stunde und 15 Minuten - andere wurden schon längst operiert und haben zur gleichen Zeit die Spritze bekommen wie ich. und das obwohl ich ja eine höhere Dosis bekommen hatte.

Im Begleitzettel zur Narkose stand, dass das Narkosemittel den Arm für ca. 6-12 Stunden nach der OP noch taub stellt. Bei mir war die Wirkung schon 5 Stunden nach der OP komplett weg. Zwar komplett, aber 4 Stunden war es noch ganz taub, und dann begann es zu kribbeln und das Mittel ließ nach. Wie geschrieben, 5 Stunden nach der OP konnte ich meien Arm wieder komplett bewegen und es war keine Betäubung mehr vorhanden.

Ich führe das auch auf den verstärkten Abbau durch diese Enzyme zurück! Die werden in der Leber gebildet und deshalb sollte man das bei solchen Sachen bedenken. ebenso bei anderen Schmerzmitteln und Medikamenten.

Über die Sonne und so kann ich nix sagen. Ich habe eh eine etwas dunklere Haut, also nicht ganz so hell, von daher bin ich sowieso nicht ganz so empfindlich in der Sommersonne. Bei starker Sonne und so im Juni / Juli kann ich ca 30min in der Sonne sein, aber danach habe ich auch einen Sonnenbrand. Wie es jetzt ist, weiß ich nicht. JOH-Kraut soll ja lichtempfindlich machen.

Ach ja, das licht sehe ich immer als viel heller. Heller als vor Beginn der Einnahme. Oft fühle ich mich regelrecht geblendet von der Sonne, vor allem seit dem Frühjahr, davor nicht.

Aber mit sonnenbrille geht es ja :-))))

Also frohen Tag noch!

Ich trink grad Wodka da ich Urlaub habe und mache einen Test (siehe Alk).