Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Mir fällt jetzt kein angemessener Titel ein
Drogen:Peyote
Autor:normalverbraucher
Datum:19.09.2007 02:32
Set:Allein, 16.30 Uhr, tief im Wald, gutes Wetter, kühl
Setting:Entspannt, das übliche halt: vorfreude was sonst
Nützlichkeit:2,43 von 10 möglichen   (23 Stimmen abgegeben)
Status:Dieser Bericht wurde aus den Tripbericht-Listen entfernt. Er ist jedoch noch für alle lesbar.

Bericht:

Ich bin mitm Bus aufn Berg gefahren und hab mir auf der Fahrt ca. 7,5g Philosophers Stoners gegeben. Widerlicher Geschmack, aber könnt schlimmer sein. Die Sonne schien, blauer Himmel,

die Bäume schön bunt, nicht schlecht. 10 C und ich war mit 2 Pulli und ner Jogginghose drunter einigermaßen geschützt. Egal. Ich ging los und merkte nach 15 minuten schon wie dieses bekannte zeitlose Gefühl sich einstellt. Die im Sonnenlicht glänzenden leuchtenen Blätter wurden immer eindrucksvoller und der Tunnelblick wurde immer stärker. Ich merkte wie die Trennung zwischen mir und der Außenwelt immer geringer wurde. Es war als würde sich mein Ich und alle Erfahrungen, Meinungen, Wissen, die ich angesammelt habe, auflösen. Das Bewusstsein wurde immer freier von

konditioniertem Denken und ich nahm alles war, ich konnte mich nicht mehr so gut auf Gedanken konzentrieren, da ich von allem um mich herum abgelenkt wurde. Es stellte sich ein Gefühl von

Wunschlosigkeit und Zeitlosigkeit ein. Natürlich kam auch leichte Angst auf, da das einschätzende, urteilende Denken ausgeschaltet war und ich frei von schubladendenken wurde. Aber im Vergleiuch zu meinem ersten Trip war die Angst vor dieses geistigen Freiheit gering. Ich blieb oft stehen und schaute fasziniert in die Baumkronen, staunte über die Farben. Die Wolken über den Kronen

waren hellorange leuchtend und es stellte sich bei mir mehrmals beim Betrachten dieser wunderschönen Baumkronen mit den leuchtenden orangen Wolken und blauem Himmel ein

wahnsinniges Glücksgefühl ein. In diesem Moment spürte ich den Sinn des Lebens durch meine

gesamte Existenz fließen. Ich war unwichtig, ich hatte keinen Bezug mehr zu mir, nur

noch Liebe für die unglaubliche Schönheit der Natur. Und ich weiss nun was wahre Schönheit ist.

Sie ist zeitlos und man brauch einen freien Geist um sie zu erkennen.



Der Weg ist das Ziel. Definitiv