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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Von Geistern und Ranken
Drogen:Mischkonsum von DXM und DHM (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:Towely
Datum:21.05.2008 16:00
Set:chillige atmosphäre
Setting:beim Kollegen im Keller wie immer
Nützlichkeit:7,14 von 10 möglichen   (21 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Moin Träumer!

Es ist soweit, mein erster TB. Er handelt von meinem heftigsten Trip bis jetzt.



DIE VORBEREITUNG

Das alles trug sich gestern zu.

Es war Dienstag in meinem 160.000 Seelen Kaff ( ja, im Ruhrgebiet ist das wenig ;))

Nachdem ich 6 Apotheken abgeklappert hatte, hatte ich endlich alles, was ich für diesen Tag brauchte: Eine Packung Hustenstiller und ein Päckchen Emesan Tabletten. Es war zwar ein normaler Schultag allerdings hatten wir diese woche montag und donnerstag frei und im unterricht wird eh nix mehr gemacht, alle Arbeiten sind geschrieben etc...



AUFBRUCH



Ich chillte mich also an den PC und da ich bis ca. 7 Uhr Sturmfrei hatte nahm ich direkt 8 Hustenstiller zu mir (240 mg). Zu dem Zeitpunkt war es genau 15.30 Uhr.

Eine Halbe Stunde später nahm ich 4 weitere kapseln, dazu noch 4 Emesan. Wieder eine halbe Stunde später rief mich ein Kollege (A) an, der gerade in seinem Keller mit nem anderen Kollgegen (B) ein paar Köpfchen killn wollte. "Aaah, die perfekten Tripsitter^^", dachte ich mir und stand ca. 20 minuten später vor A’s Haustür. Mit dem Standart-begrüßungs-dialog "Du siehst voll breit aus!" "Alter, du auch!" bin ich eingetreten und hab mich in den Keller zu B gechillt.



Dort habe ich nach weiteren 10 minuten noch 2 Emesan und den Rest Hustenstiller geschluckt. Also insgesamt 600mg DXM und 600mg DHM, genau wie geplant. Nachdem ich eine Stunde lang das anfluten meine ersten DXM Trips spüren durfe und mich immer mehr chillte, hatten A und B, besonders B, ziemliche Lachflashs. Ich hatte zwar noch ordentlich Gras dabei und hab es auch den anderen zum Bauen gegeben, diese waren jedoch zu breit dazu, und da ich eh keine besondere Lust auf Kiffen hatte rauchte ich auch nicht Bong. Das war wahrscheinlich besser so...



DER TRIP



Es fing damit an dass wir uns wie immer irgendwelche schwachsinnigen Youtube Videos anschauten.

Langsam bemerkte ich schon, dass das erst der Anfang war. Komische Konturen bildeten sich auf den Wänden. Die dauernden Lachflashs von B rissen mich immer mehr mit.



Und dann war ich innerhalb von einer Minute von 0 auf 100.



Erst bemerkte ich ein komisches Wabern in der Luft, wie man es an heissen tagen oft auf Fensterbänken sieht. Oder auf Autos. Aber definitiv nicht im Keller von A.



Und schon formte sich der komische wabernde haufen in eine Art Gehirn, wo allerlei tentakeln herrausschauten, welche ziemlich heftig umherpeitschten. Die Konturen waren in etwa Vergleichbar mit dem, was meist als Unsichbarkeit in Filmen dargestellt wird, durchsichtig, aber doch erkennt man es. Ich freute mich wie ein kleines Kind dass ich die ganzen Tabletten nicht umsonst geschluckt hatte.



Nach und nach kamen immer mehr solcher Dinger zum Vorschein, einmal sah ich die Katze von A’s Nachbarn , wie sie wie so oft durch Fenster kam und sich auf den Sitz des Hometrainers setzte. Wär ja alles nicht so tragisch gewesen, wäre die Katze nicht 2 Wochen vorher mit dem Nachbarn weggezogen. Weit weg. Allerdings sah ich die Katze auch wieder nur als "Geist".



Die ganze Zeit wusste ich dass es Hallus sind, und hielt meine Kollegen auf dem laufenden, was so alles in Meiner Geisterwelt passiert. Immer mehr solcher Viecher flogen durchs Zimmer und ich beobachtete sie alle. Da gab es einen Adler, da unten eine Art Dachs und den Weihnachtsmann.



Ja, der Weinachtsmann ist auf seinem Schlitten Hinter A’s kopf hergeflogen, als dieser kurz das Fenster aufgemacht hatte.



Alle diese Hallus waren auch Verhältnismäßig klein, z.B. war der Weihnachtsmann samt Schlitten nicht viel Länger als 20 cm..



Aber das war ja nicht meine Einzige Gabe die mir das DXM gab *g*

Denn alle was ich anschaute, fing kurz darauf an sich zu bewegen. Papiere auf dem boden krabbelten fröhlich herum, Stifte, Kabel, alles fing an sich zu drehen, zu rotieren, zu zittern oder wollte vor mir wegrennen, alles. Bis auf A und B. Die sassen nur da und feierten mich aus.



Aber das war schon okay, mir gings die ganze Zeit über blendend, von Übelkeit keine Spur, dafür wurde ich mit der Zeit ziemlich müde. Ich sass im Sessel,guckte eine spannende Tierdoku und war fasziniert. Genauso wie die anderen, weil ich 10 minuten lang ein Holzkommode anschaute meinen Freunden sagte sie sollen still sein weil ich schliesslich auch was hören wollte und B wegschubste als dieser "im Bild" stand. Der Fernseher war den ganzen Abend über aus. Ich setzte meine Freunde noch schnell über die beiden Kokosnüsse in Kenntniss, die unter dem Schreibtisch lagen und hin und her rollten und chillte mich dann auf die Couch.



Nachdem ich dort fast eingeschlafen wäre (und dabei ständig vergaß wo ich bin und wer alles in "meinem" Zimmer rumlungert), ging ich erstmal auf die Toilette. Je länger ich auf die Schüssel starrte, um so mehr kleine Tannanbäume wucherten heraus. In allen Farben des Regenbogens. Mir kam das in dem Moment allerdings kein bisschen merkwürdig vor, erst als ich es eine Minute später noch einmal beaugapfeln wollte.



Damit wären wir in der Botanik.



Überall wucherten jetz Ranken heraus und zwar immer auf mich zu. Das fand ich jedoch nicht unheimlich, denn die ganze Zeit wusste ich dass es halt nur Einbildungen sind. In Farbe. Und in 3d.



Eine wuchs innerhalb von 10 sekunden vom Fernseher/Holzregal (ca. 3,5 meter entfernt von mir) bis an mich heran und verschwand ganz plötzlich, mir egal, ich schaute lieber 2 kleinen Gestalten zu, die sich in der Luft bekämpfen und stänndig den Ort wechselten ( irgendwie wie bei Dragonball^^). Ich weiss nicht wie ich darauf kam, das letzte mal als ich das geguckt hab war ich vllt 13...



Um ca. halb 9 war ich immernoch gut dabei, fühlte mich aber durchaus dazu imstande, nach Hause zu fahren. Die Warnungen meiner Kollegen, dass ich für Zuhause ( also für die prüfenden Blicke meiner Mutter ) noch nicht bereit war, schlug ich in den Wind. Ging bis jetzt immer gut und ich war schon einige Male verdammt breit. Allerdings immer auf Gras und ich konnts auf Schlafmangel schieben. Aber diese Ausrede erschien mir selbst dann noch als schwachsinnig, als ich torkelnd und lallend vor meiner Mutter stand und sie mich ziemlich misstrauisch fragte, ob ich etwas genommen hätte. Ich konnte ja garnicht normal sprechen und meine Pupillen waren....sagen wir, überproportional groß. Ich schobs auf den Alk, und heute Abend will sie nochmal mit mir sprechen, "da ich ja gestern nich so wirklich dafür in der Verfassung war". Bei ihrer ersten Moralpredigt waren nämlich schon wieder die kleinen kämpfenden Männchen da, ihr Kampf war um einiges interessanter....

Und immernoch bewegten sich viele Sachen um mich herum, allerdings konnte ich das gut ignorieren.





Nachdem ich ca 9 Stunden geschlafen hatte fühlte ich mich wieder einigigermaßen fit und ging zur Schule. Bis auf einige Farbflecken an der Wand war alles wieder normal.



Also was lernen wir daraus?

Drogen sind wirklich unberechenbar, und bei meinem allerersten dxm versuch (11 tabs) hatte ich nichts davon außer 3 Stunden Juckreiz der übelten Sorte.



In diesem Sinne:

Haut rein!



Towely






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