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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Eine Nacht auf dem Klo
Drogen:Mischkonsum von Psilocybinhaltige Pilze, Alkohol und Cannabis (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:Child of the night
Datum:27.09.2009 20:48
Set:gespannt und vorfreude
Setting:ruhig und gemütlich
Nützlichkeit:7,57 von 10 möglichen   (51 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Ich berichte hier über meinen Trip in der Nacht vom Freitag zu Samstag am 25/26 09.2009



Pilzdosis: wir hatten keine Waage dürften so um die 40 - 50 gramm frische mexis gewesen sein





Ich kam Freitag gegen 19 Uhr nach hause vom Besuch bei meiner Mutter

Wie es so Usus ist wird erst einmal der PC angeschaltet um zu schauen wer alles Online ist.

Mein Kumpel S war online und fragte mich ob ich nicht Lust hätte mit ihm Pilze zu essen.

Nach einiger Bedenkzeit stimmte ich zu und fuhr zu ihm nach Neukölln.

Noch ein paar Bierchen und Zigaretten gekauft und anschließend die Wohnung betreten.

Mit Goa Musik von Dr. Changra haben wir es uns gemütlich gemacht und die ersten Pilze zu uns genommen frisch geerntet aus seiner Box..

Bier getrunken gequatscht bis die erste Wirkung eintrat.

Die Wände und der Boden fingen an sanft wie das Meeresrauschen vor sich hin zu pulsieren.

Gedanken schossen ins Gehirn doch was sind das für welche was wollen sie mir sagen?

Nebenbei immer ein paar Schlücke des Berliner Kindl Bieres bis die erste Notdurft heran drang und ich auf die Toilette musste.

Die Toilette war mit einem PVC Boden ausgelegt der aussah als ob kleine Würmer dort sich hin und her bewegten. Diese „Würmer“ pulsierten in einer ruhigen sanften harmonischen Bewegung.

Die Wände waren mit Raufasertapeten tapeziert und in einen hellen gelben pastellton gestrichen.

Diese Farbe wirkte auf mich beruhigend. Die Ruhe auf der Toilette und die hellen Farben luden mich ein dort länger zu verweilen.

Ich wollte in meine Gedanken versinken und einfach diese Harmonie genießen.

Aber da war ja noch mein Kumpel im Wohnzimmer also entschloss ich mich erst einmal wieder zu ihn zu gehen und mich auf das Sofa zu packen und der Musik zu lauschen.

Neben bei lief der Fernseher und wir sahen irgend eine Doku.

Die Bilder waren faszinierend sie hatten den Anschein dass die Menschen die man sich vordergründig anschaut nicht in das Bild passten als ob sie computertechnisch in den Hintergrund gesetzt wurden.

Die Bilder hatten eine unglaubliche Tiefe.

Je länger ich auf den Fernseher schaute umso mehr fühlte ich als ob ich in die Doku mit hineingezogen werden würde und live dabei bin.

Ich wandte mein Blick wieder ab und schloss die Augen um mich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren.

Ich fing an nach den Beat die Finger zu bewegen die Musik zog mich immer mehr in ihren Bann was später sich noch verstärken sollte.

Das Bier machte sich wieder bemerkbar und ich musste wieder auf diese für mich wunderschöne Toilette setzte mich rauf, nahm mein Handy und schrieb einer Dame eine SMS.

Wieder war es so, wenn ich was fixiert habe, dass dies vollends im Mittelpunkt stand. Der Boden und die Wände pulsierten immer mehr um mich herum aber das Handy war der Mittelpunkt und scharf

Nun entschloss ich mich dauerhaft auf der Toilette einzuziehen.

Ich ging raus ins Wohnzimmer, schnappte mir ein MP3 Player mit der Goa Musik, Aschenbecher Zigaretten und das Bier und setzte mich im Toilettenraum auf den Boden.

Ich begutachtete das Toilettenpapier mit seinen Musterspiel und war fasziniert wie weich es doch war. So flauschig. Ich spielte mit dem Papier und lauschte den rascheln beim zusammenknüllen.

Anschließend starrte ich wieder die gelbe Tapete an und die Raufasertapeten schlossen sich zu reliefartigen Bildern zusammen.

Die Sanitärrohre sind bei der Toilette alle an der Wand angebracht und als ich die Raufasertapeten anschaute, wandelten sich die Rohre im Hintergrund zu einer Art Statue um. (Die Falten von der Kleidung bei Statuen).

Ich stand auf um mir neue Zigaretten zu holen und blieb beim Spiegel stehen. Schaute mein Gesicht an. Es morphte.

Die Augen flossen nach unten meine Nasenlöcher weiteten sich.

Die Umgebung im Spiegel also der Raum wirkte viel größer viel weiter.

Ich befand mich nun nicht mehr in der Toilette sondern irgendwo anders.

Nachdenkend konzentriert zu stehen ist nicht einfach und so riss ich mich immer wieder aus diesem Spiel heraus und mein normales Gesicht tauchte wieder auf um nur kurze Zeit später wieder in die Welt hineingezogen zu werden.





Als ich in den Spiegel starrte sah ich im Blickwinkel am Ende wo die Toilette und noch mehr Rohre, dass jemand immer und immer wieder eine Tür auf und zu macht.

Nach gefühlten 10 Minuten fiel mir wieder ein das ich eine Zigarette holen wollte, was ich dann auch tat und ich ging wieder in die Toilette setzte mich wieder hin und fixierte mich diesmal auf die Abflussrohre des Waschbeckens.

Sie wandelten sich zu einem Rüssel wie vom Elefanten zusammen um anschließend zu eine Art Außerirdischer zu werden. Das Waschbecken-der Kopf die Rohre-der Hals wie die Wesen bei Independence Day.

Ich schloss kurzzeitig die Augen und merkte welch prächtiges Farbenspiel und Muster die cev’s hervorbrachten.

Ich öffnete die Augen wieder und hielt im sitzen das Waschbecken mit den Händen fest und versank in Gedanken

Ich war Harmonie bedürftig und mir schossen die Gedanken durch den Kopf dass ich endlich mal eine Freundin brauche die ich lieben kann mit der ich mein Leben teilen darf und hielt mich an diesen Gedanken eine weile auf bis mir andere in den Sinn kamen die ich hier nicht näher erläutern will.

Ich wurde aus diesen Gedankenfluss raus gerissen als ein Freund von der Nachbarin zu uns kam. Er war feiern und völlig aufgedreht und ich war leicht verwirrt mir wurde es zu viel und ich ging weiter auf der Toilette nachdenken. Anschließend stoß die Nachbarin, mit der ich mich mittlerweile etwas angefreundet habe, zu uns.

Sie kam auf die Toilette und fragte mich wie es mir geht und wir gingen dann gemeinsam ins Wohnzimmer um dort ein wenig zu sitzen.

Mir gefiel es nicht das meine Zigaretten nun alle waren und eine drehen kann ich nicht. Also entschloss ich mich Nachts mich auf den Weg zu machen und noch welche zukaufen.

Ich ging nur mit T-Shirt hinaus es war kalt und die Lichter im Viertel leuchteten hell.

Ich bekam husten trockenen Husten und je mehr ich hustete um so trockener wurde der Mund und der Hustenreiz verstärkte sich noch weiter.

Ein Angst Gefühl kam hoch ich allein draußen mitten in der Nacht in einen nicht gerade harmlosen Bezirk Berlins.

Was ist wenn mir was passiert? Wird mir jemand helfen? Ich versuchte diese Gedanken zu verdrängen was ich dann auch gut hin bekam und erreichte auch den Kiosk endlich.

Kaufte meine Zigaretten und machte mich wieder auf den Weg zurück.

Mittlerweile machte ein Joint mit teuren Gras die Runde und ich als eigentlicher Nichtkiffer rauchte ein paar Züge und versank völlig in Gedanken. Es lief Musik und mein Fingerspiel verstärkte sich diesmal nun und ich war eins mit der Musik. Es ist meine Musik die Beats sie gehören mir sie lösten ein Feuerwerk im Kopf aus und ich konnte nicht aufhören bis ich mit geschlossenen Augen völlig auf dem Stuhl zappelte und mich freute und völlig Glücklich war.

Die Besucher machten sich nun auch aus den Staub und störten mich in meinen Zustand aber als sie weg waren versank ich wieder.

Mein Kumpel S schlief ein und mein Körper wollte auch nicht mehr lange wach bleiben.

Ich nahm mir einen Hocker und legte dort die Beine rauf und schlief dann auch kurz darauf ein.

Als ich dann gegen 12 Uhr Mittags aufwachte war ich immer noch in Gedanken versunken und Ruhig.

Nachdenklich was ich in dieser Nacht erlebt habe.






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