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Wirkstoff-Info: Meskalin

Name:

Meskalin

Chemischer Name:

3,4,5-Trimethoxyphenethylamin

Informationen:

Das Alkaloid Meskalin wurde 1896 von A. Heffter aus dem Peyote-Kaktus isoliert und 1919 von E. Späth in seiner chemischen Struktur aufgeklärt und seynthetisch hergestellt. Es war das erste als reine Substanz vorliegende Halluzinogen oder Phantasticum (wie dieser Wirkstoff von Lewing bezeichnet wurde), mit dem chemisch erzeugte Veränderungen von Sinnesempfindungen, Sinnestäuschungen (Halluzinationen) und Bewußtseinsveränderungen studiert werden konnten. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden mit Meskalin ausgedehnte Experimente am Tier und Versuche am Menschen durchgeführt, worüber K. Beringer in seiner Schrift 'Der Meskalinrausch' (Berlin 1927) zusammenfassend berichtete. Da diese Untersuchungen keine Anwendungsmöglichkeiten von Meskalin in der Medizin erkennen ließen, erlosch das Interesse an diesem Wirkstoff.
(Aus: LSD - Mein Sorgenkind, A. Hofmann, München 2001)

Die Wirkungsweise wird fälschlicherweise oft mit der des LSD verglichen. Der orale LD50-Wert für eine Maus liegt bei 880 Milligram pro Kilogramm. Todesfälle bei Menschen sind nicht bekannt. Die Wirkung setzt nach etwa 1 bis 2 Stunden ein. Die Erfahrung dauert je nach Dosis 6 bis 12 Stunden. Wirksame Dosen beginnen bei 2 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Ab 3 Milligramm pro Kilogramm setzen zunächst Hyperaktivität und innere Unruhe, dann leicht veränderte Wahrnehmung und ein intensiviertes Farbensehen ein. Halluzinatorische Visionen ohne Realitätsverlust können eintreten. Ab 4 Milligram pro Kilogramm setzen zunächst Hyperaktivität und innere Unruhe, dann eine deutlich veränderte meist als verschärft empfundene Wahrnehmung und ein deutlich intensiviertes Farbensehen ein. Halluzinatorische Visionen und Traumbilder ohne Realitätsverlust treten ein. Ab 5 Milligramm pro Kilogramm setzen zunächst Hyperaktivität und innere Unruhe ein. Die Wahrnehmung verändert sich sehr stark. Intensiv leuchtende Farben werden wahrgenommen. Die Wahrnehmung mit allen Sinnen ist deutlich verschärft. Halluzinatorische Visionen, mit ekstatischen Glücksgefühlen bis hin zur ozeanischen Ich-Auflösung setzen ein. Die Erfahrungen werden mit religiöser Tiefe beschrieben.
(Aus: Wikipedia.de)

MAO-Status:

Giftig bei MAO-Hemmung

Enthalten in:

Peyote

Chemische Struktur:




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