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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Politik & Justiz » Die globale Drogenprohibition


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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 14.08.09 20:27
zuletzt geändert: 14.08.09 20:29 durch Cortex (insgesamt 2 mal geändert)
Hab gerade einen excellenten bericht über das scheitern der globalen Drogen-prohibition entdeckt:

wiki-news

Artikel bei Heise.de
“A paranoid is someone who knows a little of what's going on.
A psychotic is a guy who's just found out what's going on.”
- William S. Burroughs

"Let me be clear about this. I don't have a drug problem. I had special problems."
Ex-Träumer
  Geschrieben: 14.08.09 20:45
Alle Jahre wieder... Dieses Thema wurde schon 2000 mal angesprochen und es hat sich bis heute nix geändert :(
 
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 14.08.09 20:55
zuletzt geändert: 14.08.09 20:55 durch Cortex (insgesamt 1 mal geändert)
Ja es wird sich wohl auf grund der - niemals zu unterschätzenden dummheit - der allgemein-bevölkerung so bald auch nichts daran ändern.

Fakt ist auch - nach wie vor - das nicht gerade wenige regierungen aktiv oder indirekt an der derzeitigen "rechts"-lage mitverdienen - auf kosten der freiheit und gesundheit der end-konsumenten.

*MOTHERFUCKERS*!!
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  Geschrieben: 15.08.09 15:41
die berichte sind leider schon sehr alt. man bräuchte aktuelle um die sache dem verblödeten menschenmaterial wieder ins gedächtnis zu rufen.
aber selbst das würde nichts bringen, denn:

Cortex schrieb:
Ja Fakt ist auch - nach wie vor - das nicht gerade wenige regierungen aktiv oder indirekt an der derzeitigen "rechts"-lage mitverdienen (...)

das habe ich schon öft gehört. ich bezweifle nicht, dass das nicht stimmt. kannst du mir aber dennoch an einem beispiel erklären, woran der staat genau an der prohibition verdient? des weiteren stellt sich noch die frage ob er mit einer freieren drogenpolitik nicht mehr verdienen würde.



ahói
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Montesquieu (1689-1755)
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 15.08.09 15:52
Hallo!

Also der Staat verdient in sofern mit, dass die Leute, anstatt verschiedene illegalisierte Drogen unbesteuert zu sich zu nehmen, aufgrund der prohibitiven Drogenpolitik viel eher die legalen, sehr schnell abhängig machenden (und versteuerten) Drogen Alkohol und Nikotin zu sich nehmen.
Ich weiß jetzt nichts über die Höhe der Alkohol- oder Tabaksteuer, aber die Zigaretten sind hier gerade wieder 40- 50 cent teurer geworden ;-)
Die Einnahmen aus Tabak- und Alkoholsteuer gehen übrigens hier in NRW lustigerweise in das Präventionsprogramm. Aber Geld stinkt ja nicht.

LG, der Dieter
Kein Alkohol am Steuer!
Ein Hügel auf der Straße reicht und sie verschütten alles!
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.08.09 17:34
@BwieDieter:

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass die Alk- und Tabaksteuern die ganzen Kosten für Polizei, Justiz usw. aufwiegen können. Außerdem würde ja eine Freigabe auch wiederum neue Steuerquellen mit sich bringen, was den Ausfall bei Tabak und Alkohol mit Sicherheit ausgleichen würde, wenn nicht sogar übertreffen.
In manchen Ländern kommen ja noch größere (nicht nur) finanzielle Probleme wegen der Prohibition zustande, wenn man mal an Mexiko denkt. Jedes Jahr ein paar Tausend "Drogentote" (wegen bewaffneter Konflikte).

Zu dem Präventivprogramm: das macht auch irgendiwe Sinn bei mir. Ist doch naheliegend das Geld da reinzustecken.

Ob der Staat vllt. doch irgendwo an der Prohibition verdient weiß ich allerdings auch nicht. Zumindest daran mMn nicht.
Wobei ein finanzielles Interesse natürlich nicht abwegig ist. Kennt man ja auch aus anderen Bereichen, mit ordentlicher Lobbyarbeit.
Und die eigene Lebensaufgabe wird zur Lebensaufgabe. Oder umgekehrt.
Traumländer



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  Geschrieben: 06.07.20 02:58
zuletzt geändert: 06.07.20 05:00 durch Zitronenfalltür (insgesamt 1 mal geändert)
BwieDieter schrieb:
Also der Staat verdient in sofern mit, dass die Leute, anstatt verschiedene illegalisierte Drogen unbesteuert zu sich zu nehmen, aufgrund der prohibitiven Drogenpolitik viel eher die legalen, sehr schnell abhängig machenden (und versteuerten) Drogen Alkohol und Nikotin zu sich nehmen.
Der Staat könnte genausogut jede andere Droge (hoch) besteuern, wenn er deren Verkauf denn zuließe.

Für die globale Drogenpolitik ist leider seit nunmehr fünfzig Jahren das Konzept permanenter Kriegführung gegen die eigene Bevölkerung zentral.

Ironischerweise führt(e) genau das zu enormen und weiter steigenden Gewinnspannen sowie einer stetig eskalierenden Gewaltspirale im internationalen Drogenhandel.
Alles, was dem Zeitgeist der 1940er widerspricht, ist Disney-Propaganda queer-stalinistisch-zionistischer Feminazikomitees zum Genozid arisch-männlicher Leistungsträgerschaft durch Chemtrailverschwulung + Islamisierung.

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