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Langzeit-Berichte lesen

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Titel:3 Jahre standby
Droge:Kratom
Autor:anonym
Datum:04.10.2020 09:46
Nützlichkeit:8,54 von 10 möglichen   (13 Stimmen abgegeben)

Bericht::

Hey allerseits,



ich wollte schon sehr lange einen Langzeitbericht über meine Erfahrungen mit Kratom berichten. Konnte mich nie aufraffen einen langen Text zu schreiben, jetzt habe ich aber wie es der Zufall so wll jemandem per Nachricht näher gebracht was ich durchgemacht habe. Ich werde das alles mal hier einfügen. Die Form und Grammatik ist sicher nicht die feinste, aber ich hoffe man kommt einigermassen gut durch. Bedenkt beim lesen bitte dass dad gesendete Handy Nachrichten sind, sie sind auch so geschildert dass Leute die nichts mit Drogen am Hut haben besser nachvollziehen können. Da Tilidin der Vorreiter für Kratom war, beginnt der Bericht dementsprechend damit. Tilidin in Form von 1-200 mg retard tabletten.



ACHTUNG, die manchmal euphorische oder übertriebene Schreibweise soll keines Weges zum Konsum ermuntern! Es dient als Warnung mit was man es da zu tun hat, am Ende schreibe ich auch ob es diese Wirkung wert war, und welche negativen Effekte das ganze „Abenteuer“ mit sich bringt.



Ich habe mit 18 angefangen tilidin zu nehmen (wurd mir leichtsinnig angeboten, frechheit, man sollte niemals jemandem etwas anbieten vor dem er sich selber noch nicht zu schützen weiss, daher lehne ich das argument man ist für seine entscheidungen selber verantwortlich in diesem Fall zu 50% ab, d.h. Ich gebe die schuld an den ders mir angeboten hat ab und 50 nehme ich auf meine kappe. Mit 18 denkt man eben noch nicht so viel drüber nach, vorallem wenns vor dir liegt, dir ohne zu fragen angeboten wird gehst du als neugieriger jungspund nicht unbedingt erstmal recherchieren, und selbst wenn man kann nicht alles schlechte direkt auf einmal finden. Ausserdem ist es bei aufklärung meiner Ansicht nach wichtig, exakt zu sagen wie geil die Droge wirklich ist, anschliessend erst die Kehrseiten beschreiben, damit man sich auch vorstellen kann warum die schlechten seiten ihre daseinsberechtigung haben, und warum diese zustande kommen. Wenn ich nur lese, oder in der Realschule bei einer Drogenwarnung-Veranstaltung gesagt bekomme wie schlecht die Droge ist, weiss ich nicht warum das so ist.. Kann mich noch daran erinnern, es war bei mir ein teaterstück von 3-4 ehemaligen abhängigen (oder vil auch noch suchtbesiegenden), welche nur vorgeführt haben wie sie in der gosse kriechen und nach stoff krächzen. Springender punkt ist also: Warum soll ich dieses szenario mit der tablette vor mir in Verbindung bringen, wenn ich doch sehe dass es andere freunde auch machen und die NICHT in der Gosse liegen. ->jugendlich=neugierde (nicht verallgemeinern, ich war in dem moment nicht neugierig, sondern hab einfach spontan zugesagt, hab mir kein kopf gemacht weil ich ja keinen triftigen grund vor mir sehe nein zu sagen.





Habe den Konsum von Tilidin in Gesellschaft angefangen, mit Verbindung mit alkohol auch, also mischkonsum, die party ging ab, solche Europhiewellen in der Form kannte ich nicht, das war einfach geil, Laberflashs leichtigkeit, und KOMFORT (eine couch ist 10 mal so bequem), schmerzen am körper existieren nicht.





Da das die ersten male in Verbindung mit Alk von statten ging, habe ich die eigentliche potenzielle Wirkung gar nicht kennengelernt. Es war die nächsten male immer mit freunden zusammen in verbindung mit Alkohol, das hat noch nicht so wirklich süchtig gemacht, weil die Wirkung quasi viel nebenher ablief, sie war zwar stark, und durch den alkohol wurde die euphorie noch mehr gepusht, aber dadurch dass wir immer in der runde waren, war man der tablette nicht selber ausgeliefert..



Eines Tages, habe ich mal etwas tilidin daheim probiert, habe mich hingelegt, musik angemacht und gemerkt, wie krass tiefenentspannt das ohne alkohol wirkt... man spürt eine krasse Innere Zufriedenheit, die Euphorie wird in diesen Szenario mit der Zufriedenheit ausgetauscht, klar hat man noch euphorie aber die Zufriedenheit kommt auf diese Art und weise viel mehr zum Vorschein.. ich habe musik angemacht, mich aufs bett gelegt, und das war so gemütlich und zufriedenstellend, in diesem Moment fühlt man sich einfach als würde alles passen wie es ist... ab und zu schaue ich mal aufs handy, dann macht man wieder die Augen zu, und wenn mans richtig macht, kann man mit geschlossenen Augen dann träumen und die Träume im Wachzustand miterleben, das waren (bei mir) keine realen träume mit realitätsnahen bildern und personen, sondern eher wie in einer Computerspielwelt, wenn ich mich an was erinnern kann dann an ein „Level“ wo ich in der Ego perspektive durch maschinenräume mit grossen sich bewegenden zahnrädern gewandert bin (Hört sich nicht do spannend an, aber in dem Moment ist es das, die wohlige Wärme und die Gemütlichkeit, in Verbindung mit diesem Traum ist pure Enstpannung). Jetzt wo ich das gerade schreibe fällt mir auch auf dass mich der traum vielleicht auf die folgen meiner weiteren konsumentwicklung gewarnt hat. Opiate/ Opioide lassen einen nämlich zu einer Maschine mutieren.. Das menschliche geht verloren.. Emotionen und so weiter, man funktioniert nurnoch.



Aber soweit war es da noch nicht.







Ich habe das dann 6-8 mal jedes wochenende 1 mal gemacht, manchmal vielleicht auch 2 mal.





Mir wurde ziemlich schnell klar, dass diese Wirkung viel zu geil ist, um sie dauerhaft haben zu können, 1. entwickelt man schnell Toleranz, und 2. hatte ich einfach ein schlechtes Gewissen, man muss dazu sagen dass ich 1 Jahr zuvor eine ca 6monate exzessive phase mit chemischen Drogen hatte, wo ich zum Glück zur Vernunft kam. Mit dieser Erfahrung kam wohl auch in dem Moment noch zum Glück das schlechte Gewissen dass es nicht gut sein kann jedes Wochenende so starke intensive Drogenräusche zu erfahren.





Ich habs dann tatsächlich erstmal sein lassen. Leider hatte ich da schon eine Erinnerung in meinem Gehirn angefertigt, dass man diese Form von Gefühlen und Körperlichen Effekten beiführen kann:



-Tiefste Zufriedenheit

-wohlige wärme im körper (man kann sich das wie eine angenehm kribbelnde Heizung vorstellen die deinen Körper permanent durchströhmt, dieses Gefühl ist HAMMER)

- Intensivere Wahrnehmung von Musik, auch das erhöhte Interesse in Sachen musikgeschmack den horizont zu erweitern

-Keine schmerzen (Tilidin ist starkes schmerzmittel), das heisst alles ist einfach gemütlich-> auch rauchen ist durch die betäubung sehr angenehm, macht viel mehr spass

-Abdriften in die Traumwelt durch hinlegen, augen zu, musik (Druguserfachbegriff: Nodden)

-Einfach Wohlfühlen! ZUFRIEDENHEIT!!

-Probleme ausblenden oder abblocken! Man redet sich entweder alle Probleme die man hat schön, blendet diese aus durch ZUFRIEDENHEIT, oder blockt diese Gedanken direkt beim Auftauchen ab. Bei Tilidin wars wohl sogar so dass man wirklich gar nicht mit seinen Problemen konfrontiert wird, man denkt überhaupt nicht dran. Das ist wirklich komplett krank.. will gar nicht wissen wie das bei einer Heroinsucht aussieht

ein lockeres „cooles“ mundwerk.. bei tilidin kommt das zur geltung ja, tilidin ist aber so stark und körperlich einnehmend, dass man sich meiner Erfahrung noch Gedanken darum macht dass man es einem anmerken kann, aber selbst dann kann man ziemlich leicht auch das „Proplem“ ausblenden und einfach drauf scheissen. Woher ich das weis? Habs auch in der Berufsschule oft probiert. Ich war aber nie von Tilidin abhängig, da ich mich aber etwas mit Sucht auskenne, geh ich davon aus dass die Skrupel vor anderen Leuten auf der Droge zu sein ziemlich schnell verflogen wären.







Wow, wir sind noch nichtmal da angekommen worums eigentlich hauptsächlich geht, aber es macht mir auch gerade spass das zu schreiben, man redet ja nichz mit jeder person über sowas, folglich kann man sich den „Frust“ nicht immer von der Seele reden. Wenn ich das jemandem erzähle stärkt das immer die Gedanken in meinem Kopf warum ich das nicht mehr nehmen sollte, kann auch nur an andere Süchtige empfehlen über deren Konsum zu reden, das ist der einzige weg von dem was man sich ins hirn an drogenwirkung eingeprägt hat, sie wieder rauszuschmeissen, weiss nicht ob das jemand von euch kennt, aber wenn ihr gerade mit jemand über ein problem intensiv geredet habt, fühlt es sich danach gut an und man ist voller Hoffnung.... Der Gedanke ist in dem Moment stärker eingeprägt und man kann fokussierter anfangen das Problem zu lösen. Spricht man das Problem nicht aus, blockt es nur ab, bleibt es ein Teil von dir. Bei einer Sucht kann das wirklich helfen, bei einer richtigen körperlichen Abhängigkeit ist es sicherlich schon schwieriger weil man dort nämlich im Gegenteil daran erinnert wird warum man es nehmen sollte ! (War nie Körperlich Abhängig, nur kurz davor, aber hab mich viel damit auseinander gesetzt)





Also jetzt gehts richtig los



Nach 2-3 monaten abstinenz von tilidin, habe ich kratom entdeckt, habe vorher schonmal was drüber gelesen gehabt, das ist eine Pflanze, sie wächst in Süd Ost Asien, wirkt ähnlich wie tilidin und ist ein reines Naturprodukt, ist sogar legal in DE, kann man sich bestellen in diversen online shops. Damals war ich gerade kurz vor Anfang 20. (Dabei fällt mir ein, ich habe tilidin also doch länger als über ein Jahr mehr oder weniger regelmässig konsummiert ( hatte gerade geschrieben dass ich mit 18 angefangen habe, aber erst mit 19 habe ich angefangen das alleine richtig auszuprobieren, und da hab ich erst angefangen das mehrere wochenenden am stück, alleine zu hause zu nehmen).



Habe mir was bestellt, das erste mal habe ich nichts gemerkt, gar nichts. Habs erstmsl ad akta gelegt.



Die Erinnerungen an diese kürzlich erfahrenen Tilidin Erfahrungen waren aber einfach immernoch zu präsent.. Habe bei nem anderem Shop bestellt und dann hats geklappt..



Kurz zum Verständniss: Da Kratom ein Naturprodukt ist, habe ich es gleich mal verharmlost weils keine Pharmamedikamente sind. Bei Tilidin wusste ich immer ich kann schnell körperlich abhängig werden wenn sich mein Konsummuster verschlimmert hätte. Weiterer Pluspunkt: Kratom kann man sich jederzeit bestellen, es ist legal und ausreichend verfügbar.



Beim ersten Konsum habe ich alles so gemacht wie bei Tilidin, musik an und ins Bett liegen.. (das kratom kommt pulverisiert, ich habe es immer mit saft oder wasser vermischt und auf ex getrunken, Anfangs noch mit saft weil die gemahlenen Blätter echt nicht gut schmecken.)



Ist die Plörre im Magen dauert es keine Minute bis es los geht (1. Suchtfaktor! -> sehr kurzes Warten auf die Wirkung)



Die Wirkung unterscheidet sich vom Tilidin etwas. Das Anfluten geschieht sofort, bei T. hat sich das konstant über die ersten 2-3 Stunden gestreckt, es kam langsam und gleichmässig, der Peak (Höhepunkt der Wirkung) war also viel länger vorhanden und man hatte nicht so schnell das Verlangen mehr zu nehmen, 1-2 Tabletten wirkten immer gut 6-8 Stunden, selbst wenns vorbei war , war das danach ins Bett gehen sogar noch traumhaft gemütlich schön.



Beim Kratom flutet es wie gesagt sofort an, die wohlige Wärme kommt von den Füssen und zieht dir super angenehm kribbelnd von unterkörper zu oberkörper.. die Wärme die man fühlt ist ungefähr 2-3 mal stärker als bei Tilidin und ist so ziemlich eins der Highlights der Wirkung. Vorallem in der Magengegend ist dieses warme Kribbeln unbeschreiblich geil.. man geniesst das wirklich total.. ohne scheiss, wenn ich anmerken müsste was mir von der Droge am stärksten im Gedächtniss geblieben ist, ist es die Wärme... jemand der keine Drogen konsumiert kennt Wärme nur wie sie von aussen an den Körper strahlt, aber wenn sie dir von innen eine Weltklasse Massage verpasst, das ist kein Vergleich, dazu das Kribbeln, enorm schön..



Ihr merkt schon ich beschreib das als wäre es was gutes, in diesem Moment ist es aber auch einfach das geilste überhaupt..



Ok also es flutet an, die Wärme deckt einen von innen zu, mit von der Partie sind Euphorieschübe, mit diesen Schüben wird das Kribbeln an den warmen Stellen intensiever, hört man Musik die einen stark berührt, kann man die Wärmemassagen und Euphorieschübe pushen..



Auch das mit den Träumen klappte ähnlich wie beim Tilidin, wenn man die entsprechende Dosis nimmt.. Anfangs war ich wirklich brav, naja halbwegs, dadurch dass ich mit dem pflanzlichen Produkt automatisch „weniger gefährlich“ verbunden habe, habe ich mir erlaubt alle 2-3 tage 1 mal zu konsumieren. Ging damals auf ein Berufskolleg, hab auf dem Heimweg wenns soweit war immer schon meinem Aufenthalt in meinem Bett mit Kratom entgegengefiebert. Muss auch dazusagen, hab zu der Zeit kein Geld verdient, was die Eskapaden wohl noch herausgezögert hat. Habe Kratom auch Freunden gezeigt, und in deren Gesellschaft manchmal konsumiert. Auffallend ist hier besonders erwähnenswert: Sobald man in Gesellschaft ist, stellt sich dieser körperliche Rausch stark ein, und man ist vom reden her etwas flüssiger im Gespräch, hat Momente wo man wirklich coole Sprüche klopfen kann, und das aller beste, kein Schwein der nicht von der Droge weiss, wird dir was vom Konsum anmerken, was die ganze Sache sehr gefährlich macht. Die Wirkung von Kratom erstrickt sich übrigens über einen Zeitraum (bei neukonsumentrn) von etwa 3-4 Stunden, die erste Stunde mit dem warmen flauschigem Anfluten ist der Hammer, danach ist man zwar körperlich entspannt, auch gut schmerzfrei ähnlich wie bei tili, aber es ist keinesweges so potent wie tili. Warum es dir niemand anmerkt? Du merkst es dir selber nicht an, sobald jemand ungebetenes vor dir steht, während dem Rausch, ist es zu erst mal ungewohnt ja, eure Blicke fangen sich, aber du merkst selber, du bist kaum auffälliger als nüchtern, vorallem wenn du das Kratom gezielt nicht zum „chillen“ konsumierst, sondern um Aktivitäten, nachtzugehen, richtet sich der Kopf darauf ein, und du kannst den Rausch quasi von aussen auf unsichtbar schalten.. Keiner wird merken dass du etwas gesprächiger bist als sonst, denn diesen Eindruck überbewertet man tatsächlich selbst ziemlich stark, der Gedankenfluss ist einfach ein wenig angeregter, ein plapperndes Fliessband wird aber nicht aus dir. Es ist aber tatsächlich wahr dass man ganz andere Konversationsflüsse aneignet als zuvor, man ist auch hemmungsloser, mutiger, aber man sieht die dinge immer komplett klar! Man kann alles bestens analysieren, es kommt nichts dummes auffälliges aus dem Mund was man mit einem Drogenrausch in Verbindung bringen könnte. Man müsste wirklich darauf achten wenn man es dir anmerken will, oder selber das zeug nehmen. Auch die Pupillen sind weitestgehend human, erst wenn man höhere dosen oder mehrere am tag nimmt, verwandeln sie sich in Stecknadeln wie bei Tilidin.





Ich mach jetzt mal einen sprung.



1 Jahr später fing ich an zu arbeiten



Seit ca. 2 monaten nahm ich Kratom dann täglich, nur selten mal nen Tag pausen, aber immer mal nach 2-3 monaten konsum machte ich 4 wochen lang pause.





Also die ersten 2-4 Wochen ging ich ohne Kratom zu meiner Arbeitsstelle (damals noch leiharbeit), da war ich auch bei weitem nicht mal in der nähe der hohen Dosierung die ich bis vor kurzem hatte.



Ich sah es also noch als Freizeitspass an, bis ich irgendwann aus heiterem Himmel auf die Idee kam das auf der Arbeit auszuprobiern. Grösster Fehler ever. Die Leistungsfähigkeit ist extrem erhöht, keine Schmerzen bei schweren Lasten, das schleppen von Kommissionierwaren machte sogar Spass, und der Rausch war zu dem Zeitpunkt eben noch so gut bemerkbar, dass ich trotz einer laufenden körperlichen und geistigen Beschäftigung einen leichten Rausch am Körper verspürte, es fühlte sich eben entspannt an, leichtes Kribbeln war vorhanden. Hatte ja vorhin erwähnt dass sich der Fokus auf den Rausch abschaltet wenn man mit Personen ist, dies ist auch so wenn man konzentriert einer Tätigkeit nachgeht, wo meine Toleranz noch niedrig war, konnte ich es aber trotzdem noch als Rausch bezeichnen. Also was ich damit sagen will : Arbeiten auf Kratom geil. Ab da an täglich auf Arbeit, aber „nur“ 2 mal am tag !!! Das Feierabendkratom zuhause gabs natürlich auch noch. Dieses Verhalten zog sich über ein paar Monate... ich machte nochmal 1-2 mal je 3-4 wochenpausen, august fing dann meine ausbildung an, mein Konsum war zu dem Zeitpunkt trotz täglicher Einnahme echt nichts im Vergleich dazu was noch kommen sollte.. Wollte auch auf keinen Fall auf Kratom bei der Ausbildung anfangen zu arbeiten, wollte sogar vorher clean werden, aber naja, in meiner Freizeit hatte es einfach einen zu hohen Stellenwert.. Ich hatte mich einfach in diese Abende, allein zu hause verliebt.. Habe tagsüber human dosiert, aber abends es dann darauf angelegt mir die Lichter auszuknippsen.. also Kratom schlucken, meistens Serie, und wenn ich dann merkte mir fallen die Augen zu, habe ich nen Wrestling podcast rein und die augen zu gemacht, bei Kratom gabs schon nach kurzer Zeit keine wachträume mehr, dafür aber habe ich bei hohen dosen gemerkt wie der körper „einschläft“, und je mehr die Augen zufielen kam ich dann in eine Art Hypnosemeditation... Das mit den Podcasts hat Wahnsinn spass gemacht, irgendwann habe ich auch angefangen dazu bier zu trinken, das hat das ganze intensiviert. Gab heftige Zeiten, ich stand total auf diesen Zustand mir die Lichter auszuknippsen, betäuben betäuben betäuben ! Hatte keine Probleme mehr im Kopf! War eine ewige betäubungsspirale.... Eine zeitlang ging der abend so : kratom trinken, bier schnell hinterher, kratom trinken, bier schnell hinterher.............



Das war mir tatsächlich irgendwann einfach zu krank, ich habe zwar nicht auf arbeit konsumiert, aber mich dafür abends gnadenlos weggebeamt, am wochenende doppelt so stark. Wenn ich sozialmässig vor die Tür ging, auch nur mit kratom.. Mein bester Freund wusste als einziger von meiner Sucht, ich habe zwar selber gewusst, dass das langsam aus dem Ruder läuft, aber man muss dazu sagen, dass ich trotzallem relativ gering dosiert war.. Hatte aber fast vergessen zu erwähnen dass ich in der Berufsschule die ich 2 mal wöchentlich habe, immer auf kratom war. In der Berufsschule habe ich gemerkt wie leistungssteigernd das Pulver tatsächlich sein kann... ich war früher nie so fokussiert in der Schule gewesen.. Nur 1er und 2er, mündlich war ich auch top. Leistung macht süchtig... Das Selbstwertgefühl war dadurch top !



Trotz allem.. ich wollte nicht mehr.. Jeden Tag diesen Mist zu schlucken, ich hatte derbste Gewissensbisse, ich wollte aufhören.





Winter 2018, habe mir 2 wochen freigenommen und habe dort zum ersten mal straight aufgehört zu konsumieren , also langfristig geplant. Der Plan war aufzuhören, aber der Plan war irgendwie auch rückfällig zu werden.





Als ich am ersten cleanen arbeitstag am bahnhof stand und auf die bahn gewartet habe.. habs kaum ausgehalten, ich war die Kälteeinwirkung ohne innere Heizung in meinem Körper nicht mehr gewohnt.





Es war arschkalt, und in dem Moment wusste ich, das wird der schlimmste Winter meines Lebens !



Ich habe es draussen nie ausgehalten, habe mich so krass immer zusammengeränkt weil ich so gefroren habe, es taten mir immer alle knochen weh wenn ich mal draussen war mit meinem besten freund, mit ihm habe ich immer über die sache reden können.



Auf der Arbeit lief es gut. Berufsschule hatte ich tatsächlich angst, ich dachte alle würden merken dass ich auf einmal anderst bin, es lief jedoch relativ entspannt ab, vielleicht war ich etwas ruhiger, aber keln gravierender Unterschied. Habe mir in der Schule als Suchtersatzstoff am Anfang immer ne Termoskanne kaffee mitgenommen, dass ich das Gefühl habe, etwas pusht mich an, ich habe mir dort nüchtern einfach nicht vertraut.



Was ganz schlimm war, ich wechselte schneller als man gucken kann vom Kratom zum Alkohol, ich trank jeden Tag mindestens 1 Bier, auch direkt nach der BerufsSchule, ich war so an ein berauschendes Körpergefühl gewöhnt.. ich wollte mich gar nicht darauf einlassen dem nüchtern sein ne chance zu geben. Das ging ein halbes Jahr lang so, ich war 6 monate clean, durch das tägliche Bier fühlte ich mich aber körperlich sau schlecht, und ich bekam mächtige Anzeichen von Depressionen.. Kratom

Konnte meine schlechten Gedanken weitestgehend betäuben, Alkohol nicht. Durcj den täglichen Bierkonsum wiederte ich mich irgendwann an, als ich mit meinen eltern dann eines tages mal esse war, musste ich weinen, ich habe dann gesagt dass ich ein alkoholproblem habe.. was ich damals auch so gesehen habe, ist ja auch wahr. Das war reinste Suchtverlagerung die ich da betrieben habe, nur dass es wenigstens erst nach Feierabend und Schule passiert ist.. das war ungefährt april/mal 2018, mein alter :22



Auf meiner Arbeit stand ein Abteilungswechsel an, in die Abteilung die jeder hasst, dort ist es absolut madig... Stress, Überwachung, Drecksarbeit. ich war zu dem Zeitpunkt so instabil, körperlich am sack durchs alk (jeden tag nur 1 bier setzt dem körper schon zu), ich traute mir das nicht zu und so wurde ich ab dem Zeitpunkt wo es in der Abteilung losging GEPLANT rückfällig. Die Wirkung war trotz der 6 monatigen Pause nicht wieder stärker geworden, das Highlight beim privaten Konsum daheim war eigentlich blos das warme Anfluten, was aber wesentlich weniger intensic war wie früher, und auch viel kürzer. Wenn man hohe Dosen verwendete, konnte man zu dem Zeitpunkt ähnliche Effekte erzielen wie früher, aber es kam trotzdem nicht mehr ran. Mit dem Wiederkehren des Kratomkonsums ab Juli 2018 kam ich wieder vom täglichem Bierkonsum weg. Durch den Opiat Effekt „alles ist gut, mir ist alles egal“, konnte ich die Zeit auf der Arbeit gut rummkriegen, ich hatte mich nüchternnur 2 tage auf den Scheiss eingelassen, dann wurde ich rückfällig, ich fand die Arbeit so nervig, monoton, ich habe mich binnen 2 monate heftig hochdossiert. Während ich vor einem halben jahr damals wenn man von einem Leistungstag spricht, also Berufsschule (arbeit war da noch tabu) grob geschätzt nur 4 -5 gramm konsummiert habe, anschliessend daheim unter der woche höchstens noch 5 g dazu, also ca im durchschnitt 8-9 g an berufsschultagen, an arbeitstagen direkt nach feierabend 3g und daheim nochmal 3-5 also auch ca 8g .



Als es bei der besagten Abteilung losging dosierte ich mich also hoch, und hatte nach ca 2-3 monaten nach einem Arbeitstag stolze 12-15 g intus! Die feierabenddosis daheim noch nicht einberechnet! Wisst ihr was das heisst, morgens vor dem zur arbeit los fahren immer erst mal 4 Arizona eisteeflaschen mit kratom befüllen. Dann auf arbeit immer alle 2-3 h zum spint gerannt, die plörre getrunken und weiter gearbeitet... Ich war gar nicht mehr darauf auf leistung zu bringen, sondern wollte durch die hohe Dosierung eine permanente körperliche Sedierung erreichen, sprich dass ich keine Sekunde auf der Dreckshalle nüchternheit verspüren musste..



Durch die krasse Dosiserhöhung bildet der Körper eine krasse Toleranz, es war echt nurnoch ein leichtes entspanntes Körpergefühl zu spüren, wenn ich beschäftigt war auf arbeit.



Wenn ich meine ruhe hatte, in der Freizeit habe ich dad warme anfluten nurnoch in sehr schwacher Form gemerkt, da ich es nach der Pause immerhin nichtmehr eingeführt hatte mich abends bis in den Schlaf zu schiessen, habe ich meiner Erinnerung nach viel Zeit mit zocken verbracht, ab und zu noch weggehen, da alkohol wieder weniger wurde, freute ich mich am wochenende mal ein paar gläser trinkenzu können, um dem dauerbetäubten Kratomgefühl auszuweichen.



Es wurde halt echt ekelhaft als ich irgendwann unter der woche wo ich funktionieren musste anfing auch direkt nach dem aufstehen was zu schlucken, in dem moment geht die selbstachtung krass flöten... und den konsum den man eh schon längst nicht mehr aus genuss tut, den kann man sich nun auch nicht mehr schön reden. Wer sich auf 15+g am tag dosiert, der macht das nicht um Leistung zu bringen sondern weil er sich selber in eine verzwickte Situation gebrachht hat.. 1-2 monate später wurde ich gott sei dann krank... nein wirklich zum glück. Musste antibiotika nehmen, und war ne woche krankgeschriebeb, ich habe beschlossen mich runter zu dosieren, hatte extrem angst davor dass die Wirkung viel zu schwach ist. Auch wollte ich mal testen ob ich bereits einen Entzug habe. Was ist das geilste für mich an Kratom? Was hat mir das Kratom dafür zurückgegeben? Kälte! Ich wage zu bezweifeln dass mir wegen der Krankheit so kalt war... bei normaler Zimmertemperatur hat sich meine Haut eklig kalt angefühlt, als würde etwas fehlen .. ach stimmt ja kratom fehlte. Ich fing direkt an, ich achtete dadrauf dass ich erst ab 12 uhr mittags konsumieren und nur 4x 1,5-2g dosen.



Die krankheit war glaube ich mein glück. Ich weiss noch wie ich früher als ich noch gekifft habe krank war trotzdem geraucht habe, die wirkung hatte stärker eingeschlagen weil der körper empfindlicher aufnahmefähig ist. So war es auch hier.



Ich kam mit den 2 gramm dosen über den tag und konnte mich binnen einer woche zuhause von den widerwärtigen 15-20 g täglich auf 8- max 10 g dosieren ! Dieses muster konnte ich einigermassen gut durchbringen über 1-2 monate.



Dann wurde winter und die nächste scheiss abteilung hat gerufen, dort musste ich nur 3 wochen hin und dann ging es in eine richtig gute abteilung, dort brauchte ich eigentlich nichts nehmen weil das dort einfach 1a atmosphäre ist, arbeit gut, team gut. Aber ich hatte mich zu süchtig gefühlt um einfach so auf zu hören.



Das waren bereits wieder 7 monate täglicher Konsum! Habe mich dann minimal wieder hochdosiert aber nicht wieder in diese unmengen..



Einmal kam meine lieferung nicht rechtzeitig und ich hatte höllenangst auf arbeit am nächsten tag nicht zu funktionieren.. mir fiel dort natürlich sofort auf wie arsch kalt mir wieder ist, dieser Gedanke dass ich seit Ewigkeiten mit dieser virtuellen Heizung im Körper unterwegs war machte mich fertig, ich hatte einfach angst dass ich niemals wieder kälte richtig ertragen könne, fühlte mich immer sofort unwohl beim hauch von zu kalt ! Ich wusste ich muss aufhören, das schlechte gewissen konnte nun nicht mehr betäubt werden.. nur konnte ich mir absolut nicht vorstellen aufzuhören...



->



Als ich hörte ich komme zurück in die kackabteilung brach für mich fast ne welt zusammen... ich wollte aufhören aber ich traute mich nicht. Ich erinnerte mich daran wie hoch ich mich dosiert hatte letztes mal in dieser abteilung, zu diesem jetzigem zeitpunkt bei der rückkehr in die abteilung waren es 10-13 g täglich. Auch nicht wenig, aber weniger als im vergleich zum vorjahr..



Also juni 2019, ich gab dem nüchtern keine chance, aber ich stellte mir ein ultimatum. Kurz vor ende august. Entzug!



Ich wollte nicht mehr, und ich wollte diesmal alles richtig machen, ich hatte 2 wochen urlaub, und wenn ich im sommer aufhöre, kann ich mich im winter besser an die kälte rantasten.



Die 1 woche habe ich genutzt um zu „entziehen“. Ich hatte echt angst dass ich diesmal wirklich nen richtigen Entzug durchmachen musste, jedoch hatte ich Glück... ich hatte nur ein seltsames Gefühl als die Sonne auf meine Haut kam (das erste mal nüchtern seit über einem jahr! ) , nicht dass sie brennt, aber es war ein merkwürdiges kribbeln?! Ich habe dabei die Vorstellung wie wenn ein flammenwerferstrahl und ein eisstrahlwerfer sich kreuzen..



Desweiteren war ich 3 Tage so körperlich ko, ich hatte 0 energie... woher auch wenn man 1 jahr lang nur rummliegt. Es war auch sehr ungewohnt und überfordernd für mich beim aufwachen einen klaren kopf zu haben.. hatte vorher immer nen grauen schleier im kopf beim aufstehn.





Bin in der woche spazieren gegangen und habe durch das schöne wetter auf der nüchternen haut wieder emotionen gespürt, auch das erste mal mit freunden weggehen war total verstörend, ich dachte ich bekomme kein wort raus, doch es ging sogar besser als zuvor, ich kam mir wie ferngesteuert vor... surreal irgendwie.



Doch es sollte sich zeigen dass gerade das soziale Nüchtern viel besser funktioniert als auf dem Stoff. Ich geh jetzt wieder viel mehr in konversationen rein , viel tiefer, vorher war ich immer mit wenig ZUFRIEDEN. Das ist das hauptproblem was dieser scheiss mit mir gemacht hatte.. Ich bin die ganze zeit total stagniert, die Droge nimmt einem jegliche Motivation irgendwas an seinem Leben zu ändern.. ich bin in den besten jahren meines lebens, aber im alter von 20-23(bis vor ca 4 monaten) habe ich nicht gelebt. Die permanente Betäubung im Geist lässt einen nicht richtig nachdenken, man ist zufrieden so wie es ist, „alles ist gut“ das ist das was einem das opiat sagt, aber nichts ist gut, das ist einfach nur der pause button in meinem Leben gewesen. Die Entwicklung die ich in den letzten 4 monaten gemacht habe( diesmal ohne suchtverlagerung!), hat mich schockiert.. Ich kanns nicht fassen dass ich meinen Charakter gar nicht wiedererkenne.. Gewisse Blicke auf gewisse Dinge im Leben, die sieht man auf der Droge nur aus 1 Blickwinkel : Und zwar so dass man am besten dem Problem oder der Frage aus dem weggeht, hauptsache ignorieren, aufschieben oder was auch immer..



Nüchtern betrachtet man die Dinge über mehrere Ecken die man auf der Droge gar nicht erkennen kann.. auch nicht mit Fernglas.



Alle positiven Effekte die die Droge anfangs mit sich brachten hatten sich geändert

- Zufriedenheit zu zweifeln

- wärme zu kälte (wenn ich nicht konsumiert habe), das gilt auch für geistige kälte! Man stumpft richtig ab! Man kann die schönen Momente gar nicht an sich heran lassen!

-Leistung -> keine lust mehr leistung zu bringen sondern nur das nötigste tun

-kommunikation -> wurde immer abgestumpfter und für nichts mehr zu begeistern

-Betäubung - > durch das viele rummliegen merkt man gar nicht dass man in ungünstigen positionen liegt weil man keine schmerzen spürt, dafür kriegt man aber früher oder später die quittung !

-Desweiteren möchte ich noch anmerken.. dass sich mein Stuhlgang vermutlicherweise dank es Kratoms sehr verändert hat, ich versuche das mal möglichst "nicht eklich" zu beschreiben.

Spoiler:
Bei einer gewöhnlichen Sitzung legt man seine 1-2 Würstchen und das wars. Bei mir gab es irgenwann keine Würstchen mehr. Da kam irgendwann nurnoch ein komischer Brei, und den musste ich selber mit mehreren Pressausstössen nach draussen befördern. Die grossen Geschäfte waren irgendwann wirklich ein nervige Qual ! Es ist gerade dabei sich wieder zu verbessern, hoffentlich auch normalisieren. Ich weiss nicht ob das am Kratom liegt, ich habe das einem Arzt noch nicht erzählt, aber es wird ja gerade wieder besser daher gehe ich der Annahme.





Die Isolierung ist auch nicht zu unterschätzen, man möchte weniger seiner Zeit für soziale Kontakte opfern, weil es die zeit nicht wert sein könnte, wenn mich nemlich jemand nur leicht genervt hat, dann sinkt man sehr schnell in ein stimmungstief und will seine ruhe, daher am besten gleich daheim bleiben wo eh alles gut ist, dann kann man sich ja noch auf den letzten funken vom rausch fokussieren der übrig geblieben ist nach 3 jahren.



Aktuell bin ich bald 4 monate sauber, und diesmal ist es ernst gemeint.



Ich möchte anmerken dass mir die ersten 2 Monate nach dem Aufhören schwer fielen, man muss wieder lernen all seine Beschäftigungen die man macht im nüchternen Zustand auszuüben, also selbst ein lässiges vorm PC sitzen muss wieder neu erlernt werden. Was mir sehr geholfen hat um diesmal meine Ambition den Schlussstrich zu ziehen verstärkt zu verinnerlichen: Ich habe 3 Bücher gelesen bei denen es um Drogensucht geht, vielleicht sind einige der Meinung man sollte sich von dem Thema fern halten, ich sehe das so dass man ohnehin am Anfang nicht davon wegkommt an die fernbleibende Wirkung zu denken, in meinem Fall die wohlige Wärme des anflutens. Ich habe es sehr geliebt. Durch das Lesen der Bücher prägt man sich einmal mehr ein, wo das alles im Extremfall hinführen kann, und dort möchte Ich nicht hin. Das Lesen der Bücher hat auch in gewisser Weise eine therapeutische Wirkung gehabt, man fühlt sich verstanden weil die Autoren ähnliches durchmachen. Die Bücher haben meinen Willen sehr bestärkt !







Update 4.10.20:



Ich bin immer noch sauber vom Kratom und seit langem hatte ich mal wieder ein erfolgreiches Jahr, was mit dem Dauerkonsum einer Droge schon lange nicht mehr vorkam.



Tatsächlich bin ich nun schon über ein Jahr "clean". In dieser Zeit habe ich es endlich geschafft meinen Führerschein zu machen, ich bin so stolz auf diese Tatsache, weil ich mich immer stets dagegen gewehrt hatte. Mein Desinteresse an Autos hätte mich beinahe dazu gebracht mein Leben lang Bahn zu fahren. Durch das Aufhören mit dem Kratom, konnte ich endlich mal wieder richtig nachdenken ohne diesen Dauernebel im Kopf, der einen auf eine Falsche Fährte führt. Zwar habe ich immernoch kein Interesse an Autos, aber ich bin nun endlich im Komfort, nicht mehr jeden Tag 15 Minuten laufen, 20 Minuten warten + 45 Minuten Bus/Bahn fahren zu müssen.



Desweiteren habe ich meine Ausbildung mit einem 2.0er Schnitt abgeschlossen, zwar denke ich dass es auch mit Kratom geklappt hätte, aber immerhin habe ich mir so bewiesen dass ich es auch aus eigener Kraft geschafft habe.



Zudem habe ich nach all den Jahren endlich das angefangen was ich mir schon lange vorgenommen hatte, und zwar Musik produzieren.



Kurz und knapp, durch Weglassen des Konsums habe ich richtig den A**** hoch bekommen :).



Ich denke manchmal noch an Kratom, aber sicher nicht jeden Tag, und wenn es mal vorkommt, dann denke ich einfach "Nein ! Nie Wieder". Das ist mein Schutzmechanismus und es blockt die Gedanken immer sehr gut ab.






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