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LdT-Forum » Konsum » Drogen & Konsum » Der Drogen machen Schlagzeilen Diskussions-Thread


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Träumer

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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 16.02.21 10:47
Pharmer schrieb:
Die eigentliche Frage lautet, warum man sich auch heute noch (bzw. gerade heute) so vehement verweigert, das offensichtliche Scheitern der Drogenprohibition zu akzeptieren. Denn das worin sich die Antike von der Moderne bei diesem Thema klar unterscheidet: anscheinend hat man in der Antike meist sehr schnell eingesehen dass Verbote nicht wirken, und sich dann sehr schnell auf andere Strategien verlegt.


Man sollte dieser Diskussion vielleicht noch die Frage anfügen, wieso es überhaupt bestimmte Drogenprobleme in bestimmten Gegenden zu bestimmten Zeiten gibt. Schaut man sich verschiedene Dokus an, zB über Crystal oder liest man hier - vor allem in LZ - Tripberichten, so hat Drogenmissbrauch häufig seinen Ursprung in Problemen mit dem Zwischenmenschlichen. Oder, dass es eben überhaupt keine Angebote gibt für Jugendliche, wie sie sinnvoll ihre Zeit verbringen können.

Ich habe das Gefühl, dass wir zunehmend den echten Kontakt zu unseren Mitmenschen verlieren. Durch Corona auch sicher nochmal verstärkt. Klar, Drogenmissbrauch wird es in jeder Gesellschaft geben, aber würde man sich mal wirklich darum bemühen, den Zusammenhalt, Solidarität und das Miteinander der Menschen wieder in den Vordergrund zu bringen, so würde mit Sicherheit auch der Missbrauch von Substanzen zurückgehen, denke ich.
 
Moderator



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  Geschrieben: 16.02.21 11:53
Naja, die erste, einfache Erklärung hierfür ist eben, dass die Verfügbarkeit und Beliebtheit bestimmter Drogen darüber bestimmt, was wo wann Thema wird. Bevor es Heroin gab gabs natürlich auch kein Heroinproblem; als sich das Wissen um die Missbrauchsfähigkeit des pharmazeutischen Präparats herumsprach stieg der Konsum an, bis angefangen wurde die Verfügbarkeit einzuschränken. Da nahm der Konsum ab, bis sich illegale Produktion und Schwarzmarkt etabliert hatten und damit wieder zum Anstieg des Konsums führten. Hinzu kommen politische und gesellschaftliche Gegebenheiten, die ständigem Wandel unterworfen sind.

Aber: Ich denke bis auf wenige Ausnahmen (wie z.B. bei der Vorgeschichte die zu den Opiumkriegen geführt hat) ist es in Wirklichkeit garnicht so, dass bestimmte Drogenprobleme zu bestimmten Zeiten in bestimmten Gegenden auftreten. Ich denke, die "Drogenprobleme" sind prinzipiell überall die ganze Zeit vorhanden und schwanken nur in ihrem Ausmaß ein wenig. Zumindest ist das in unserer heutigen, globalisierten Welt so.
Der Eindruck dass es so wäre wie du sagst entsteht nur durch die öffentliche Aufmerksamkeit, die bestimmten Drogen zu bestimmten Zeiten in bestimmten Gegenden geschenkt wird.

Ein Beispiel dafür war die "Crack-epidemic" in den USA zwischen 1980 und 1990. Ja, der Crackkonsum stieg ziemlich schlagartig an weil Crack überhaupt erst da eine wirklich populäre Erscheinung wurde. Letztendlich ist Crack aber eben auch nur amateurhaft gebasedes (gebasetes? gebastes? fuckin Denglisch...) Kokain und Kokain war keineswegs eine neue Erscheinung; Crack war aufgrund seines niedrigeren Preises aber deutlich anders konnotiert und wurde mit einer ganz anderen Klientel in Verbindung gebracht. Während es also definitiv deutliche Veränderungen in der Konsumlandschaft gab die schlicht und ergreifend mit der Verfügbarkeit und Bekanntheit der Substanz zusammenhing, war die eigentliche, wesentliche Veränderung hier die Aufmerksamkeit die der Sache geschenkt wurde.
Eine gewaltige Medienkampagne vermittelte der Öffentlichkeit den Eindruck einer wahren Epidemie; ganz urplötzlich seien ganze Viertel dem Untergang geweiht weil sich die Droge wie eine Krankheit ausbreiten würde. Das war natürlich völliger Unsinn, aber die Schlagzeilen verkauften sich erstklassig. Auch allein den Medien ist es zu verdanken, dass Crackkonsum hauptsächlich mit sozial schlecht gestellten Schwarzen in Verbindung gebracht wurde - obwohl er tatsächlich unter der weißen Bevölkerung verbreiteter war. Und zusammen mit dieser Medienkampagne wurden massig absurder Mythen über die Drogen und ihre Konsumenten kreiert, wie beispielsweise der legendäre Mythos von den"Crack-babies", der durchaus ein wesentlicher Grund für den wachsenden Hass der Öffentlichkeit auf Crackkonsumenten war.

Das ist jetzt nicht unbedingt ein ideales Beispiel dafür wie mir gerade auffällt, weil Crack in diesem Zeitraum tatsächlich deutlich weiter verbreitet wurde als dies zuvor der Fall war, aber mein Punkt ist der:
Es wird erst zum "echten" Problem, wenn man darüber redet und es als solches bezeichnet. An Alkohol sterben unverhältnismäßig viel mehr Menschen als an allen anderen Drogen zusammengenommen, aber weil niemand von einer "alcohol-epidemic" spricht, wird es auch nicht als solches wahrgenommen. Die Öffentlichkeit entscheidet darüber, was wann und wo zum Problem wird und was nicht, und zwar einfach nur indem es thematisiert wird.
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  Geschrieben: 16.02.21 13:19
ja dem ist natürlich auch zuzustimmen, was du da schreibst. letztendlich wird es wohl eine kombination aus beidem sein.

das mit der medienberichterstattung hat natürlich krasse auswirkungen. wenn ich mir anschaue, wie über corona berichtet wird ("schon xyz tote diesen monat" etc...) dann frage ich mich immer, was es wohl für auswirkungen hätte, wenn so über zigaretten (120k tote im jahr = 10k tote im monat!) oder alkohol (80k tote im jahr) geschrieben wird. möglicherweise hätte das mittelfristig schon starke auswirkungen auf den missbräuchlichen konsum.

zumindest ist es nicht besonders ehrlich von den medien, so richtig krasse anti-drogen kampagnen aufzufahren, während gleichzeitig alkohol und zigaretten immer noch ziemlich verharmlos werden, obwohl die beiden zu den schlimmsten drogen gehören, was suchtpotential und schaden für konsumenten/allgemeinheit betrifft.
 
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  Geschrieben: 17.02.21 17:35
Einfamilienhaus in Hallein!?!?

Nochmal zum von K I im Drogen machen Schlagzeilen geposteten Beitrag:

Wenn ich mir so das Dachgeschoss anschaue muss das aber ein fucking riesiges Ein(!)familienhaus sein... kommt mir riesig vor, allein das Geschoss ist größer als meine Bude. Zumindest dem Foto nach.
Na ja, mein Einfamilienhaus ist in Rauch und Stoff aufgegangen, über die Jahre...lol


Make it work, deal with it.
Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 17.02.21 18:31
pastpresentfuture schrieb:
Na ja, mein Einfamilienhaus ist in Rauch und Stoff aufgegangen, über die Jahre...lol


Angeben liegt mir gar nicht, aber wenn ich so denke, wo ich mir überall ein Haus, eine Wohnung kaufen wollte, wird mir ganz anders. Der Witz ist nämlich der, dass ich zB die Wohnung in Istanbul (damals mein Wohnzimmer) praktisch in der Tasche hatte. Nur hab ich um das Geld dann doch H eine Menge gekauft. Obwohl ich wusste, dass ich nie etwas verkaufe, dachte ich, das Geld hol ich mir zurück mit dem Zeug. Denkste ! Alles selber verballert ... Und das war vieeel !
Detto mit einem weiteren Beispiel, einem wunderbaren Häuschen in Österreich. Eigentlich war alles geregelt, da fuhr der Verkäufer für zwei Wochen was weiss ich wohin. Da bin ich dann auch losgedüst und hab die Kohle "investiert". Was passiert ist, muss ich nicht extra erwähnen, oder ? lol
Trotzdem ist es mir gelungen, dass ich zusammen mit meiner Frau stolzer Besitzer von Haus und Garten bin. Allerdings bin ich sehr bescheiden und wäre mit weniger auch zufrieden. Ein Garten ist halt schon ein Hit. Aber darin könnte eine bescheidene Behausung stehen. Tiny Houses sind eh gerade in Mode lol
Nu ja, in einem Palazzo wohne ich jetzt auch nicht, das wäre mir vermutlich auch zu umfangreich. So eine Dependance in Venedig, am Canale Grande wäre auf der anderen Seite ... Nein, gar nichts ! Alleine das unbedingt nötige Hauspersonal würde mich den letzten Nerv kosten.
Zurück zum Einfamilienhaus in Hallein: das muss in der Tat riesig sein, einmal nach dem Foto und dazu kommt, dass sie angeblich nur den Keller als Plantage nützten. Der muss angesichts der doch recht üppigen Ernte schon eine gewisse Grösse haben. In der Regel wird in zum Zwecke einer Plantage angemieteten Häusern vom Keller bis zum Dachstuhl angebaut. In Badezimmern, überall, wo Platz ist.
Grüsse

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Träumer



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  Geschrieben: 17.02.21 18:49
K I schrieb:
...
Zurück zum Einfamilienhaus in Hallein: das muss in der Tat riesig sein, einmal nach dem Foto und dazu kommt, dass sie angeblich nur den Keller als Plantage nützten. Der muss angesichts der doch recht üppigen Ernte schon eine gewisse Grösse haben. In der Regel wird in zum Zwecke einer Plantage angemieteten Häusern vom Keller bis zum Dachstuhl angebaut. In Badezimmern, überall, wo Platz ist.
Grüsse


Ja, da hast du aber recht... mit Hausangestellten käme ich auch überhaupt nicht zurecht. Ich sage halt immer 'ne kleinere Wohnung ist auch leichter sauber zu halten (wichtig für Ex/Junkies lol), kostet nicht soviel und ist alles in allem gemütlich. Klar, einen Ball werde ich hier sicher nicht geben aber für ein paar ausgewählte Menschen würd's schon reichen.

Und ebenfalls ja, so kenne ich das auch eher dass jeder nicht sonstwie genutzter qm für's Anbauen benutzt wird. Und selbst da geht noch was, siehe Badezimmer. Wer muss schon duschen wenn man der Weedman ist... ;-)


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  Geschrieben: 12.03.21 09:45
gugu schrieb:
5800 Briefe mit rund 70000 Cannabis Samen aus den Niederlanden wurden vom Kölner Zoll abgefangen. Sensi Seeds, online Versand aus Amsterdam, stellt den Versand für Deutschland ein. Strafverfahren wurden eingeleitet. Betroffen sind Bestellungen vom Anfang des Jahres.
cannabis Samen abgefangen


Das sind im Schnitt 12 Samen pro Brief. Mit welcher Strafe müsste man bei einer solchen Menge wohl rechnen? Ist die Menge der Samen denn entscheidend für ein mögliches Strafmaß?

 
Traumländer

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  Geschrieben: 12.03.21 10:01
Nun ja...wir sind ja immerhin noch in Deutschland hier. Ergo werden die Staatsanwälte mal wieder ziemlich kreativ sein. Soll heißen, dass die aus den Breederangaben solche Rechnungen aufstellen werden, die besagen : SensiSeed bewirbt den Strain XY mit einem Ertrag pro Pflanze von 500 g , man hat 12 Samen bestellt und dann werden die in ner Anzeige vom versuchten Verkauf von 6 Kilo ausgehen...viel Spass.
Jeder der eventl. seit Tagen auf seine Bestellung wartet, sollte sich zügig um einen Rechtsbeistand bemühen!
LG an alle die betroffen sind!






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  Geschrieben: 12.03.21 10:08
Ist auch gut möglich dass das wieder in einer großflächigen Hausdurchsuchungswelle resultieren wird - wer Samen bestellt, wird wahrscheinlich auch was damit anbauen. Wer sich dazu zählen muss und zu den hier Betroffen mit reinzählt, sollte also vielleicht auch für Ordnung zuhause sorgen.
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  Geschrieben: 12.03.21 10:13
schnoden schrieb:
Mit welcher Strafe müsste man bei einer solchen Menge wohl rechnen? Ist die Menge der Samen denn entscheidend für ein mögliches Strafmaß?


Seit wann sind Samen in D verboten ? Sie beinhalten keine Wirkstoffe ...
Es gibt tatsächlich Leute, die sammeln Samen (was gibt es eigentlich nicht ?) und bauen niemals auch nur eine Pflanze an, sie kiffen nicht einmal. Wird da einer mit einem Kühlschrank voller Samen zum Staatsfeind ?
Nichts Neues, dass politische Entscheidungsträger verwirrt und überfordert sind, aber da scheint ihnen ein besonderer Coup gelungen zu sein. Bin gespannt, wie das weitergeht. Ist es das letzte Aufbäumen einer Kaste von Ignoranten, bevor mit einem grossen Knall die Legalisierung ansteht ?
Es tut sich ja einiges auf der Welt - siehe USA (Gras, Pilze etc), neuerdings Mexiko - da wird der deutschsprachige Raum (unsere Leute in AT sind ja auch geistige Nackerbatzerln) bald zur Insel.
Mir ists egal, ich bewege mich seit vielen Jahren recht gemütlich in der Illegalität, ich lasse mir den Konsum nicht vermiesen - verbieten können sie es eh nicht, Konsum ist straffrei. Und Mittel und Wege, an das Zeug zu kommen gibt es ja wirklich genügend.
Grüsse
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  Geschrieben: 12.03.21 10:29
Tatsächlich sind die Samen der Cannabispflanze im BtmG als Pflanzenteile aufgeführt und daher auch verboten. Tatsächlich strafbar macht man sich aber eigentlich erst durch den Anbau, soweit ich das verstanden habe, da die Samen wie du schon sagtest keinerlei THC enthalten. Deutschland ist tatsächlich das einzige EU-Land, dessen Rechtslage sich überhaupt um Samen schert.
Aber auch wenn das nicht so wäre könnten die leicht argumentieren dass man die Samen üblicherweise zum illegalen Anbau verwendet - dass es solche eher obskuren Verwendungen wie Sammeln gibt schließt diesen Schluss ja erstmal nicht aus; gibt immer Ausnahmen von der Regel.

Joa, ich hab ja schon öfter dazu gesagt dass die jetzige Rechtslage um Cannabis wohl nichtmehr lang haltbar ist. Und wo die Stimmen nach Veränderung immer lauter werden ist es nur natürlich für die Unterstützer der Prohibition, ihre Haltung umso stärker zu zementieren - man versucht wohl, dem ganzen künstlich mehr Ernsthaftigkeit zu verleihen. Wie lang das noch so geht, keine Ahnung, aber ich tendiere dazu dir recht zu geben und es als ein letztes Aufbäumen zu sehen.

Und jo, natürlich wissen wir alle dass es nichts an der Verfügbarkeit von Cannabis verändern wird.
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  Geschrieben: 12.03.21 11:07
zuletzt geändert: 12.03.21 11:34 durch schnoden (insgesamt 1 mal geändert)
K I schrieb:
Seit wann sind Samen in D verboten ? Sie beinhalten keine Wirkstoffe ...
Es gibt tatsächlich Leute, die sammeln Samen (was gibt es eigentlich nicht ?) und bauen niemals auch nur eine Pflanze an, sie kiffen nicht einmal. Wird da einer mit einem Kühlschrank voller Samen zum Staatsfeind ?


Habe gerade erfahren, dass es nicht strafbar ist über eine Straftat nachzudenken und auch vorzubereiten — um sich dann zu entscheiden es einfach doch nicht zu machen. Das ist nicht strafbar. Das gilt nur nicht für Gewaltverbrechen.

Bin zum Glück nicht betroffen.
 
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  Geschrieben: 12.03.21 11:46
zuletzt geändert: 12.03.21 11:57 durch K I (insgesamt 1 mal geändert)
Pharmer schrieb:
Tatsächlich sind die Samen der Cannabispflanze im BtmG als Pflanzenteile aufgeführt und daher auch verboten.

Echt ? Das wusste ich nicht. Man lernt eben nie aus.
Was ist aber mit Hanfsamen aus Vogelfutter zum Beispiel ? Muss man da mit einer HD rechnen, wenn man die Vogerl füttert ?
Wie wollen die bestimmen, ob es sich um Vogelhanf oder um potente Pflanzen von SS handelt ? Natürlich wäre es möglich, aber mit welchem Aufwand ...
Bei uns in AT werden beschlagnahmte Pflanzen oft gar nicht untersucht. In zumindest einem Fall (den kenne ich sehr gut) hat man eine Analyse einer anderen Ladung hergenommen. Allerdings haben die Flachwasserpiloten vergessen das Ganze anzupassen. Im einen, dem Fall mit den untersuchten Pflanzen ging es um 15 Stück, im konkreten Fall, bei dem einfach das alte Gutachten hergenommen wurde, sind aber nur 10 Pflanzen beschlagnahmt worden. Noch dazu ist die genannte Analyse zeitlich VOR der Beschlagnahme gemacht worden ...
Da gehts um Kohle, die haben kein Geld mehr für aufwändige Analysen.
Darum rate ich jedem, nicht nur in AT, darauf zu bestehen, dass alles, jedes Krümchen analysiert wird, wenn etwas mitgenommen wird. Achtet auch auf Anzeichen ähnlicher Vorgehen wie oben. Es gibt viel mehr davon, ich kenne eine Anzahl sehr ähnlicher Fälle, aber ich berichte konkret lieber nur von einem, wo ich die Beweise verfügbar habe.

schnoden schrieb:
Habe gerade erfahren, dass es nicht strafbar ist über eine Straftat nachzudenken und auch vorzubereiten — um sich dann zu entscheiden es einfach doch nicht zu machen. Das ist nicht strafbar.

Gedanken sind übrigens auch zollfrei lol
Man kann von einer begonnenen Straftat auch "zurücktreten", diese also nicht vollenden und sich sofort selbst anzuzeigen. Dann gibt es, je nach Straftat und Vollendungsgrad, weniger Schmalz vom Richter.

Grüsse

editiert: Bei uns in AT sind Pflanzen so lange legal, bis sie nicht blühen. Da gibt es dann Spezialisten, wie meinen Bruder, dem ich Pflanzen zeigte (outdoor, im September, Anfang Blütezeit) und er meinte nur, ach so, die blühen heuer ja eh nicht mehr, da kann dir nichts passieren ... freak
Das heisst, um zum Ernst zurückzukehren, illegal sind nur die Blüten bzw das daraus gewonnene Harz.
Glücklicherweise hat sich noch nicht weit genug herumgesprochen, dass auch nicht blühende Pflanzen schon eine gewisse Potenz entwickeln. Ich sehe immer wieder glückliche Leute, die mit einem Joint aus Blättern zufrieden und auch stoned sind. Einer meiner Docs ist so einer lol
Man bekommt sogar Stecklinge von hochpotenten Pflanzen. Ganz normal im Shop zu kaufen. Nur sind die meisten inzwischen so verseucht mit Schädlingen, dass immer weniger Leute sie kaufen.
Na, das wird eine Gaudi, eine neue Schmuggelroute entsteht - Samen/Stecklinge aus Österreich >> Deutschland ...

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  Geschrieben: 12.03.21 14:05
K I schrieb:
Was ist aber mit Hanfsamen aus Vogelfutter zum Beispiel ? Muss man da mit einer HD rechnen, wenn man die Vogerl füttert ?

Ich nehme an dass das hier das entscheidende ist:

Pharmer schrieb:
Tatsächlich strafbar macht man sich aber eigentlich erst durch den Anbau, soweit ich das verstanden habe, da die Samen wie du schon sagtest keinerlei THC enthalten.

Aber ich bin kein Jurist, wie das nun ganz genau geregelt wird kann ich nicht wirklich sagen.
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Traumländer



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  Geschrieben: 12.03.21 14:42
wird eh fortlaufend schwieriger, da immer mehr cbd anbauen und kaufen und die meisten kiwara keine ahnung haben, was was is...so wie pharmer scho richtig schreibt, is das vielleicht alles ein letztes großes aufbäumen, aber die büchse der pandora is in amerika und anderen ländern schon geöffnet; also das thema cannabis-prohibition is mittelfristig obsolet...hoffen wirs halt mal alle...
 

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