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LdT-Forum » Drogen » Cannabis & Hanf » THC im Blut durch CBD senken möglich?


Seite 1 (Beiträge 1 bis 14 von 14)

AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Träumer

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5 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.02.21 09:49
Hoi,
ist es möglich durch CBD ( welcher ja der Gegenspieler zum THC sein soll ) den Wert im Blut zu senken?
Oder gibt es eine Möglichkeit den THC Wert überhaupt schneller runter zu bekommen?
Weil so wie ich im letzten Video des Hanfverbandes verstanden habe, ist der Lappen sofort weg wenn man sogar Tage später noch angehalten wird und den Wert gemessen bekommt, da er so extrem niedrig angesetzt ist.
Danke!
 
Traumländer



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  Geschrieben: 27.02.21 14:31
Nein, CBD reduziert nicht den THC-Wert. CBD könnte ihn sogar erhöhen, da oft noch Reste THC im CBD Gras o.ä. drin sind, oder die Tests falsch anspringen. Zumindest wurde mir erzählt, dass jemand in ner Klinik CBD-Gras geraucht hat und auf THC positiv getestet wurde. Letzteres könnte auch nur Gelaber gewesen sein.

Und jop: paar Tage nach (heftigem) Konsum, ist der Lappen weg.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Dauer-Träumer

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386 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.02.21 15:23
Das mit dem CBD stimmt !
Eine Bekannte die sicher nur CDB in Ölform
konsumiert ist bei einem Verkehrsunfall
auch positiv auf THC getestet worden !
Und das war kein Schnelltest !
leben und leben lassen !
Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 27.02.21 15:24
20fox schrieb:
... dass jemand in ner Klinik CBD-Gras geraucht hat und auf THC positiv getestet wurde. Letzteres könnte auch nur Gelaber gewesen sein.


Ein Gelaber, das durchaus nicht von der Hand zu weisen ist.
Gerade erst gestern hat man mir Ähnliches erzählt. In einer Reha hat die Patientin (Frau eines Freundes) CBD geraucht und wurde "erwischt" dabei. Sie hatte das Originalgläschen mit noch Gras d'rin. Trotzdem hat man ihr nahegelegt, einen Test zu machen, sie müssten sonst etwas unternehmen ... Kurz und gut, der Test war positiv ! Irre Probleme hat das verursacht, denn die Frau ist ja dort um eine Behandlung zu machen.
Letztendlich hat man ihr Blut abgenommen, der erste Test war "falsch positiv" gewesen ... Glaube ich nicht ganz, ich schätze eher, dass die in den Labors schon etwas Durchblick haben in ähnlichen Fällen und einschätzen können, dass die eingenommene Menge THC nicht zum Törnen gereicht haben kann.
In ähnlichen Fällen meine ich deshalb, weil ich eine Reihe glaubwürdiger Meldungen über falsch-positive Tests gehört habe.
Mohnsamen sind alkaloidfrei. Trotzdem kann man nach dem Genuss von entsprechend viel (2 Stücke reichen) eines Mohnstrudels nachweisen, dass die Person ein Opiat eingenommen hat.
Vermutlich auch darum ist Mohnsamen in vielen muslimischen Ländern verboten. Montagearbeiter, die Mohn nach Libyen mitgenommen hatten (zum Kochen) sind monatelang im Knast verschwunden. Trotz allen diplomatischen TamTams.
Erst unlängst habe ich gelesen, dass es gar nicht gut ist, mit Mohnsamen in eines der Emirate zu reisen. Anscheinend ist wieder mal jemand als Rauschgiftschmuggler verhaftet worden.
So, jetzt bin ich abgeschweift. Es geht um die Nachweismöglichkeiten im Labor, die ja unglaublich sind.
Vielleicht kommt man irgendwann wirklich so weit, dass man zwar weiss, dass jemand, der auf der 5th Ave hinter einem hergeht, der kifft, positiv auf THC getestet werden kann, dass man aber auch erkennt, dass zu viel wie immer ungesund ist.
War mal ein grosser Fall in den USA. Der unschuldige TYp hat so lange Rambazamba gemacht, bis man die Laborleute befrat hat. Und die meinten, es sei durchaus möglich, was passiert ist. Sie messen extrem fein, da kann das schon passieren. Der Typ wurde freigesprochen !
Grüsse

PS: Pharmer kann dazu bestimmt genauere Info bieten als ich.

Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 27.02.21 19:31
Das einzige was hilft um den THC Gehalt zu minimieren, ist viel zu Trinken und oft abzupissen. So dass der Urin nur noch Wasser ist.
Das aber direkt vor der UK.
Das funktioniert ja auch nur, wenn man schon Stunden vorher weiß dass man abpissen muss.
Und THC wird dann auf jeden Fall noch positiv sein.
Nur der Wert geht etwas runter.
Und das reicht um den Führerschein zu verlieren, soweit ich weiß, null Toleranz .
(Edit: Wobei ich lese gerade dass sie einen THC Wert bestimmt haben? Der toleriert wird? Ist das richtig? Kannst Du das Video des Hanfverbandes verlinken, neZ? ) Leider.
Es ist auf jeden Fall Unrecht.
Als Kiffer muss man da immer Angst haben.
Leider auch bei einmaligem gelegentlichen Konsum.
Es kommt vielleicht auch darauf an wie schnell Dein Körper es abbaut bei gelegentlichem Konsum. Da wird es Unterschiede von Mensch zu Mensch geben.
Es wird 2 bis 4 Tage angegeben, bei der Nachweisbarkeit über Urin, bei einmaligen und gelegentlichen Konsum.
Nachweisbarkeit von Cannabis




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My Choice!
..........
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Traumländerin



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  Geschrieben: 27.02.21 20:10
Ich halte die Idee auch für sehr fraglich, da CBD wie erwähnt immer einen Teil THC beinhaltet. Hier in Deutschland müssen es gleich oder unter 0,2% sein.
Wasser trinken und Sport treiben sind die mir einzig bekannten Mittel, um den THC-Gehalt im Körper runterzuholen. THC lagert sich im Fettgewebe an, deshalb ist Sport nicht nur wegen des Ausschwitzens sehr gut geeignet. Vielleicht hilft auch Brennesseltee, da Brennessel die Ausscheidung von ungesunden Stoffen begünstigt.

Viel Glück!
"Guten Tag, ich bin Matratzenhändler, habe eine endogene Depression, [...] weil ich zu lange damit verbracht habe, mich zu finden. Dann habe ich mich gefunden und das war nichts Besonderes. Da war kein Genie in mir. Nichts." (GRM-Brainfuck)
Moderator



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  Geschrieben: 27.02.21 21:14
K I schrieb:
PS: Pharmer kann dazu bestimmt genauere Info bieten als ich.


Bezogen auf die Sache mit dem THC-positiv getestet werden nach Konsum von CBD-Gras? Da war Herzkasper schon schneller, verhält sich nämlich genau so wie sie schon geschrieben hat.

Es gibt kein völlig THC-freies CBD-Gras. Es handelt sich dabei um Züchtungen, die man gezielt zu einem geringeren THC-Gehalt hin gezüchtet hat - genauso wie mans andersrum gemacht hat, um möglichst THC-reiches Cannabis für Kiffer zu bekommen.
Das wird, nach allem was ich weiß, immernoch in erster Linie sehr ineffizient mit selektiver Züchtung gemacht, statt wesentlich präzisere und effektivere gentechnische Methoden zu verwenden. Die Pflanzen haben daher prinzipiell immernoch genau denselben Stoffwechsel und biosynthetisieren deshalb immernoch genau dieselben Inhaltsstoffe wie die "normale" Cannabispflanze, nur halt in anderen Verhältnissen.

Letztendlich ist CBD-Gras also so ziemlich das gleiche wie Industrie- bzw Faserhanf, nur dass man die selben selektiven Züchtungsmethoden noch dazu verwendet hat, einen möglichst hohen CBD-Gehalt zu erzielen.

Und das wiederum ist einfach nur in ein paar mehr Worten ausgedrückt dasselbe was schon Herzkasper sagt - CBD-Gras enthält immernoch (manchmal garnicht so-)kleine Mengen THC; für diese gilt die ebenfalls schon erwähnte Grenze von 0,2% THC - welche eigentlich mal für den Industriehanf eingeführt wurde.


Und joa, auch was die Frage des TE's und mögliche Alternativen angeht wurde hier eig schon alles gesagt. Viel trinken, Sport treiben, ggf. Diuretika wie zB. Brennesseltee trinken, das ist eig alles was man da machen kann. CBD beseitigt das THC nicht irgendwie aus dem Körper; es fungiert deshalb als Gegenspieler für THC, weil es an die selben Rezeptoren andockt, dort aber eine antagonistische Wirkung entfaltet. Sprich, es verdrängt das THC einfach nur von den Rezeptoren, an denen es sonst wirken könnte - das THC ist deshalb aber nicht raus aus deinem Körper.

Hab jetzt eig nicht allzu viel zum Thread beigetragen, aber hab mich von K I direkt angesprochen gefühlt^^
Half the fun is learning!
» Thread-Ersteller «
Träumer

dabei seit 2020
5 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.02.21 21:16
gugu schrieb:
D
(Edit: Wobei ich lese gerade dass sie einen THC Wert bestimmt haben? Der toleriert wird? Ist das richtig? Kannst Du das Video des Hanfverbandes verlinken, neZ? ) Leider.
[/url]


Hier ist das Video vom Deutschen Hanfverband und somit der aktuelle Stand zum Thema Cannabis und Führerschein ( Anhörung im Bundestag ):
https://www.youtube.com/watch?v=J7fXTSsNf-I
 
Endlos-Träumer



dabei seit 2019
466 Forenbeiträge

  Geschrieben: 28.02.21 08:53
Pharmer schrieb:
Hab jetzt eig nicht allzu viel zum Thread beigetragen, aber hab mich von K I direkt angesprochen gefühlt^^


Ja, ich meinte, dass du zu den Testmethoden zur Akkuranz der Tests etwas mehr zu sagen hast.
Grüsse
Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Neuer Träumer



dabei seit 2021
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  Geschrieben: 28.02.21 09:17
Aber ohne Ausfallerscheinungen darf ich mit 0,5 Promille fahren...


doh


Make it work, deal with it.
Traumländer



dabei seit 2016
11 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 28.02.21 11:44
"Kann man wegen CBD seinen Führerschein verlieren?
Selbstverständlich ist CBD e-Liquid in Deutschland legal, da es den illegalen Inhaltsstoff der Hanfpflanze – THC – nicht beinhaltet. Aber was, wenn der Drogentest trotzdem positiv ausfällt?

Glücklicherweise ist das Problem vielen Ärzten schon bekannt, weshalb man bei einem positiven Ergebnis grundsätzlich immer einen genaueren Nachtest fordern sollte. Im Nachtest kann mit genaueren Testverfahren wie der Gaschromatographie und der Massenspektrometrieanalyse die genaue Zusammensetzung der Probe bestimmt werden – und wer tatsächlich kein THC konsumiert hat, der hat auch im Nachtest nichts zu befürchten. CBD ist nicht illegal und wer einen zweiten Test fordert, der kann seinen Führerschein nicht wegen CBD verlieren.

Was kann man bei einem falschen Drogentest-Ergebnis machen?
Generell solltest Du immer einen genaueren Test fordern, wenn Du ein falsch-positives Testergebnis erhältst. Du hast das Recht dazu, weil ein Schnelltest Dir den Drogenkonsum nicht zweifelsfrei nachweisen kann. Der genaue Nachtest wird auch als “GC/CM-Test” bezeichnet und ist sehr genau. Diesen Test muss auch Dein Arbeitgeber machen, denn er darf Dich nicht wegen eines Schnelltests entlassen – auch nicht, wenn im Arbeitsvertrag etwas anderes steht!"

Quelle: https://kawika-liquids.com/cbd-und-drogentests/
Hoffe das ist regelkonform, dass ich den Link hier poste.


 
Moderator



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  Geschrieben: 28.02.21 11:53
eindichtermann schrieb:
"Kann man wegen CBD seinen Führerschein verlieren?
Selbstverständlich ist CBD e-Liquid in Deutschland legal, da es den illegalen Inhaltsstoff der Hanfpflanze – THC – nicht beinhaltet. Aber was, wenn der Drogentest trotzdem positiv ausfällt?


Das ist so nicht ganz richtig, siehe oben. Die Produkte müssen nicht völlig frei von THC sein, sondern einen THC-Gehalt von 0,2% unterschreiten - und das ist eigentlich garnichtmal so wenig. Davon abgesehen gabs auch schon Berichte von Produkten, die gegen diese Regelung verstoßen und wesentlich mehr THC enthalten haben. Da die Herstellung von Produkten, die wirklich völlig frei von THC sind, teurer und insgesamt auch aufwändiger ist, kann man davon ausgehen dass bei der Mehrheit der CBD-Produkte Spuren von THC enthalten sind.

Es ist also durchaus möglich nach Konsum von CBD-Produkten positiv auf THC getestet zu werden, nicht weil die Tests scheiße wären sondern weil man tatsächlich kleine Mengen THC aufgenommen hat. Je nachdem wieviel in dem Produkt war und wieviel man davon konsumiert hat, ist es durchaus möglich dass auch der nachträglich angeforderte Labortest positiv ausfällt.

An sich ist okay dass du diesen Link hier postest, aber Händlerwebsites sind keine wirklich glaubwürdige Informationsquelle. Der Sinn hinter deren FAQ's ist die Bedenken möglicher Käufer zu beschwichtigen und das Produkt besser hinzustellen, nicht tatsächlich aufzuklären.
Half the fun is learning!
Traumländer



dabei seit 2016
11 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 28.02.21 12:07
zuletzt geändert: 28.02.21 12:34 durch eindichtermann (insgesamt 2 mal geändert)
Pharmer schrieb:
Das ist so nicht ganz richtig, siehe oben. Die Produkte müssen nicht völlig frei von THC sein, sondern einen THC-Gehalt von 0,2% unterschreiten - und das ist eigentlich garnichtmal so wenig. Davon abgesehen gabs auch schon Berichte von Produkten, die gegen diese Regelung verstoßen und wesentlich mehr THC enthalten haben. Da die Herstellung von Produkten, die wirklich völlig frei von THC sind, teurer und insgesamt auch aufwändiger ist, kann man davon ausgehen dass bei der Mehrheit der CBD-Produkte Spuren von THC enthalten sind.

Es ist also durchaus möglich nach Konsum von CBD-Produkten positiv auf THC getestet zu werden, nicht weil die Tests scheiße wären sondern weil man tatsächlich kleine Mengen THC aufgenommen hat. Je nachdem wieviel in dem Produkt war und wieviel man davon konsumiert hat, ist es durchaus möglich dass auch der nachträglich angeforderte Labortest positiv ausfällt.


Schon klar, dass das für Blüten usw. gilt. Es geht hier aber um Liquids, die CBD enthalten. Die werden doch mit Isolat hergestellt, oder? Ich war jetzt der Auffassung, dass CBD alleine dazu führen kann (vermutlich bei einer großen Quantität), dass ein THC-Schnelltest positiv ausfällt. Bin ich da auf dem Holzweg?
 
Moderator



dabei seit 2012
2.525 Forenbeiträge

  Geschrieben: 28.02.21 12:45
Nee, CBD wird in keinem Test mit THC verwechselt. Das ist da nicht das Problem.

Kommt drauf an mit den Liquids; da muss nicht jeder Hersteller gleich arbeiten und auch ein vollkommen reines, THC-freies CBD-Isolat herzustellen ist nicht unbedingt einfach und sehr aufwändig, daher auch teuer - und du kannst dich darauf verlassen dass so gut wie alle Hersteller solcher Sachen mit den günstigsten, gerade noch so akzeptablen Ressourcen arbeiten.
Da die beiden Substanzen sehr ähnliche Eigenschaften haben ist es ohne größeren Mehraufwand schon so, dass leicht auch THC-Spuren darin verbleiben können.
Half the fun is learning!

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