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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Subutex einstellen ..wie schnell nach letztem Heroin Konsum


Seite 1 (Beiträge 1 bis 6 von 6)

AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

dabei seit 2021

  Geschrieben: 02.12.21 12:59
Ich könnte mich selber wirklich in den Arsch treten das ich nicht mehr Kraft hatte durch zu halten ..
Hatte es geschafft immerhin 33 Stunden ohne Heroin zu bleiben nach dem ich 3 Monate einen Rückfall hatte, habe auch nicht super hoch dosiert konsumiert 0.2 bis 0.5 gramm am tag .Davor war ich einige Jahre komplett clean.
Ich hatte mir extra etwas Methadict besorgt aber da ich weiss ich vertrage es nicht gut habe ich nur 15mg genommen dachte es würde mir das ganze erleichtern, aber das hat es nicht. Für mich hat sich nun bestätigt das ich Methadict absolut nicht vertrage, mir wird übel, die schmerzen steigern sich, ich heule stundenlang rum und ich schwitze aber nicht wie man normal auf metha schwitzt ich kann nach 30 min mein shirt ausfringen.
Es ist fast so als löst das Medikament den entzug so richtig aus..
Das ist je höher die Methadict Dosis ist auch schlimmer also habe ich mir dann doch wieder was geholt ( könnte mich selber treten), aber ich möchte mich dem heroin nicht geschlagen geben und trotzdem wieder einen neuen Anlauf machen.
Ich war früher bevor ich clean wurde im Subutex programm und damit kam ich auch gut zu recht, jetzt habe ich da aber zwei drei fragen wo ich mich nicht auskenne
Wie lange muss ich warten nach dem letzten Heroin konsum bis ich das erste mal Subutex nehmen kann?
Da ich wirklich grosse Panik ( auch vom Arzt bestätigte "brechpfhobie" ) habe versuche ich natürlich einen Weg zu finden wo es etwas einfacher ist ohne brechen wisst ihr ob man codein im Körper haben darf wenn ich auf Subutex einstellen lasse also könnte ich die "wartestunden" damit überbrücken oder würde es auch den super Entzug auslösen?`
Wie hoch sollte die erste Dosis Subutex dann sein wenn mein Konsum zwischen 0,2 und 0,5 gramm am Tag in 3 Monaten lag?

Ich habe natürlich auch schon einige Ärzte besucht, bzw um Hilfe gebeten aber ausser das sie mich direkt ganz ins Methadon Programm stecken wollten oder in die Entgifgtung was echt im Moment aus persönlichen gründen nicht in Frage kommt.
Kein Arzt hier in Köln war bereit mir dabei zu helfen anders zu entgiften zb mit Medikamenten die es erleichtern ( aber klar nicht weg machen)
 
Moderatorin



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  Geschrieben: 03.12.21 17:50
Du darfst eine Weile vorher gar keine Opioide nehmen, da das sonst sehr sehr ungemütlich werden kann. Da lässt sich keine pauschale Zeitangabe machen, da jeder Körper Substanzen unterschiedlich schnell abbaut. Wichtig ist, dass bereits deutliche Entzugserscheinungen vorhanden sind. Sprich mit den behandelnden Mediziner*innen ehrlich über die konsumierte Menge und auch über deine Ängste. Manchmal wird die Einstellung auch stationär gemacht, d.h. selbst wenn Entzugserscheinungen ausgelöst werden, wird so lange weiter dosiert, bis diese weg sind.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 03.12.21 19:01
Ja Subutex oder dergleichen wird dir kein Arzt einfach so mit nach Hause geben. Vorallem wenn er dich nicht kennt. Kenne Leute die müssen 6 Monate lang clean sein, damit sie 1 Wochen Ration mit bekommen.

Du könntest aber versuchen an PREGABALIN ranzukommen. Das soll Wunder wirken bei zb. einem Heroin Entzug. Ansonsten evtl. ein paar Benzos....aber sowas wie Subutex wirst du wahrscheinlich nicht so einfach bekommen. Kenne mich damit aber nicht aus und vermute das nur! Gerade weil es speziell für Substitution gedacht ist. Denke das du da eher an zb. Oxycodon kommst.

Pregabalin soll ein echter Geheimtipp sein um so einen Entzug zu meistern. Ein Entzug ist immer hart und erfordert viel Kraft und Durchhaltervermögen. Gerade wenn man das ganze außerhalb einer schützenden Klinik macht. Dafür hatt man keinerlei Zeitdruck (was gerade bei zb. Benzodiazepine enorm wichtig ist) und je nachdem eine bessere "Bedarfsmedikation".


Andernfalls musst du halt in den saueren Apfel beißen und für ein paar Tage in eine Klinik. Ein Heroin Entzug (körperlich) dauert doch nur wenige Tage,oder? Vielleicht hast du das Glück das wenn der Arzt anruft um dich einzuweisen, die Klinik dermaßen überfüllt sind, dass er das ganze nur ambulant machen kann? Hast du einen Hausarzt? Denn ein fremder Arzt wird dir da wahrscheinlich eher weniger helfen.

Viel Glück und Kraft!
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2017

  Geschrieben: 04.12.21 00:48
Pregabalin kann ich auch nur empfehlen. Wenn es ein Benzo sein soll am besten Clonazepam oder Diazepam. Oder Chlordiazepoxid. Die werden oft bei Entzügen eingesetzt.
Nature is the healing
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

dabei seit 2021

  Geschrieben: 04.12.21 07:46
Ja das es schwer ist Subutex zu bekommen habe ich auch gemerkt, ich würde mich ja im Programm abdosieren lassen aber die Ärzte wollen einen hier am liebsten dann Dauer dosieren und das möchte ich nicht mehr.
wie kann ich mir vorstellen wirkt Pregabalin? Ich habe es noch nie genommen.
Macht es Müde, macht es das brechen weg?
In eine Klinik kommt wegen meiner Psyche und auch meinen bisherigen Erfahrungen leider nicht in Frage :(
Mein Hausarzt kennt sich leider mit dem Bereich Sucht so gar nicht aus auch wenn sie versucht mir zu helfen.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 04.12.21 11:05
zuletzt geändert: 04.12.21 11:41 durch allgoodthings (insgesamt 1 mal geändert)
Aber weiß dein Arzt von deiner Sucht? Denn das wäre wichtig, weil ich mir nicht vorstellen kann das dein Hausarzt dir da nicht hilft. Am besten wäre natürlich Subutex.....aber dafür musst du in ne Klinik oder ein Programm. Kann ich verstehen das du das nicht willst, deswegen mein Tipp mit dem( Lyrica) Pregabalin.

Aber vorsicht, dass hatt ebenfalls ein Sucht potenzial. Aber das bekommst du auf normalen rezept. Aber vielleicht verschreibt dir dein Arzt auch ein passendes Opioid zum abdosieren. Da würde ich ihm aber anbieten, dass Opioid ambulant auszuschleichen. Da merkt er, dass du das auch ernst meinst. Zuhause wäre das ja gefährlich oder? Zumal wenn welche übrig bleiben sollten wink , was machst du denn damit? Das würde ich an deiner Stelle wirklich ambulant machen. Das Pregabalin baut aber eine sehr schnelle und krasse Toleranz auf. Du musst die Dosis verdoppeln. Für ein Entzug ist es ja in Ordnung, wenn du dich da etwas "ablenken/dichten" kannst. Ich kenne Pregabalin mehr als Rauschmittel und kann zum Entzug nichts großartig sagen, da musst du selbst kucken wie du am besten klarkommst. Wichtig ist das du die auch in 150-300mg Schritten abdosierst. Benzos und andere GABA Substanzen verstärken das ganze.

Aber falls du wirklich keine Medikamente bekommen solltest, geh bitte in ne Klinik. Kannst dort ja wieder gehen nach ein paar Tagen. Doch wie geht es danach weiter? Jeder Entzug wird auch härter und länger, bedenke das. Habe auch gehört das dieses Methadon und Subutex noch viel schlimmer abhängig machen, da dauert der Entzug über Wochen...WTF?


 

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