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LdT-Forum » Konsum » Tripberichte » TB: Universum in Vier Wänden - Mein erstes Mal Ketamin


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AutorBeitrag
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  Geschrieben: 01.06.22 19:35
Dies ist eine automatisch erstellte Diskussion über den Tripbericht Universum in Vier Wänden - Mein erstes Mal Ketamin, welcher von resmark geschrieben wurde. Der Bericht ist vom 08.05.2022.

Diese Diskussion wurde am 01.06.2022 von Vandal38 gestartet.


 
Dauer-Träumer



dabei seit 2020
16 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 01.06.22 20:14
Toll geschriebener Bericht, mir gefällt dein Schreibstil sehr! razz Inhaltlich und chronologisch schön strukturiert (ist wohl dem wissenschaftlichen Studiengang geschuldet) und durch passende Wortwahl angenehm zu lesen. Du hast logisch und analytisch das Geschehene und vor allem die körperliche Wirkung wiedergegeben, was ein gutes Einfühlungsvermögen in deine Situation ermöglicht. Cool auch, dass du hin und wieder deine Gedanken mitgeteilt hast. An dieser Gedankenwelt hättest du uns gerne noch etwas mehr teilhaben lassen können (wie hast du bestimmte Situationen empfunden und bewertet?). Natürlich nur sofern es da noch mehr zu erzählen gibt - in der Gruppe ist man ja doch oft durch Tätigkeiten und Gespräche abgelenkt, die tiefere Gedanken gar nicht zulassen.
Als Alternativ-Setting für die 2. Chance würde ich dir neben deiner Natur-Idee gerne folgenden Vorschlag machen, der mir in der Vergangenheit sehr gefallen hat und die dissoziative Komponente stark hervorhebt: Zimmer vollständig abdunkeln, gute Musik vorbereiten und per Kopfhörer applizieren, ins Bett legen und Augen schließen. Das hat sich für mich immer angefühlt, als seien Körper und Geist tatsächlich voneinander getrennt, da der Körper aufgrund seiner Ruhelage noch weniger wahrgenommen wird. Ich musste bei den ersten Malen zwischendurch immer mal probehalber eine Hand bewegen, um zu schauen, ob der Körper noch da ist. biggrin Am Anfang etwas befremdlich aber man gewöhnt sich dran. Meine Theorie ist, dass im Gehirn Kapazität frei wird, weil es sich nicht mehr um die Verarbeitung der meisten Sinne (vor allem Tast- und Sehsinn) kümmern muss. Diese Kapazität kann dann für die Wahrnehmung der Musik und vor allem der Gedanken verwendet werden. Letzteres verleiht der Sache meiner Meinung nach eine psychedelische Komponente. Nicht vertrippt wie auf Pilzen oder LSD, sondern "kälter"/rationaler und dadurch klarer und analytischer.
Sorry für die lange Ausführung des letzten Absatzes aber darüber habe ich mir schon länger Gedanken gemacht und endlich die Möglichkeit gesehen, diese mal zu verschriftlichen. Vlt. kannst du meine Theorie ja in naher Zukunft stützen oder widerlegen wink
Achso: 9/10 cool

 

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