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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
125 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.09.14 18:34
Wirklich sicher würd ich sagen 7-10 Tage ? Habe das Zeug auch genommen hat mir aber ziemlich die Libido geraubt, es deswegen abgesetzt.
50mg ist aber auch noch eine recht geringe Dosierung. Aber bei TCAs sollte man immer besser auf Nummer sicher gehen!
Freiheit macht uns zu Sklaven unserer Wünsche und Ängste. Gleichheit ließ uns glauben, man würde uns etwas schenken.
Abwesender Träumer

dabei seit 2012
175 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.09.14 13:26
PsiloToad schrieb:
Eine Abhängigkeit tritt von dem Medi bestimmt nicht auf, außer vielleicht im Kopf des Patienten, sonst würden es die Ärzte nicht so oft verschreiben.


Da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken.

Es gibt genügend Medikamente, die bereitwillig auch langfristig verschrieben werden, obwohl sie bekanntermaßen abhängig machen. Opioide, Benzos, Z-Drugs, Lyrica oder Sachen wie Venlafaxin, die zwar nicht unbedingt Missbrauchspotential haben, aber beim Absetzen fiese Entzugserscheinungen hervorrufen.

In einigen Fällen finde ich sogar, dass das, was Ärzte da betreiben an fahrlässige Körperverletzung grenzt. ("Setzen Sie die 50mg Diazepam am Tag, die ich Ihnen seit 3 Jahren verschreibe mal ab, ich verschreibe Ihnen nichts mehr. Die Krankenkasse hat sich beschwert.")

Sollte jetzt nicht zu OT werden, aber die Einstellung, dass etwas "bestimmt nicht" abhängig macht, weil Ärzte es so oft verschreiben, halte ich für fahrlässig und etwas naiv.
Der Geist ist chillig, aber das Fleisch ist wach.
Abwesender Träumer

dabei seit 2014
74 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.09.14 14:21
Hallo Zusammen,

Amitriptylin ist ein TZA (Nichtselektiver Monoaminwiederaufnahmehemmer) mit
Noradrenalin(NA)- und 5-HT-Wiederaufnahmehemmung zusammen mit
Neurorezeptorwirkungen.
Die sedierende Komponente kann man mit ängstlich-agitierter Ausprägung mit Antidepressiva, die ein sedierendes und schlafanstoßendes Profil haben
(z. B. Mirtazapin, Amitriptylin, aber auch mit dem AAP Quetiapin), zunutze
machen. Hier zeigen sich sark ausgeprägte antiadrenerge, aber auch anticholinerge und antihistaminerge ( die teilweise für die Sedierung verantwortlich sind) Wirkungen.
Wie ein Vorredner schon erwähnte ist die Dosis ausschlaggebend für die Indikation:

Depressive Störungen(Hypothetisches Patient): Initial wird 2‒3 × 25 mg, Erhaltungsdosis 3 × 50 mg, wobei 1 Teil morgends und 2 Teile Abends eingenommen werde. (Klinische Medikation kann bis 300mg/d steigen)

Schlafstörungen ohne depressive Symptomatik( Hypothetischer Patient): 25–50 mg ( abends )

Ebenso kann Amitriptylin zur Schmerzbehandlung, Behandlung des Fibromyalgiesyndrom, oder auch zur Migräneprophylaxe eingesetzt werden. Hier gelten auch andere Dosierungsrichtlinien

Unbedingt zu beachten sind die Interaktionen mit anderen Wirkstoffen:
-Vorsicht bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol oder Einnahme anderer
zentraldämpfend wirkender AM: mögliche Wirkverstärkung.
-Vorsicht bei Kombination mit CYP2D6- oder CYP1A2-Inhibitoren, z. B. Bupropion,
Cimetidin, Fluoxetin, Fluvoxamin, Metoprolol, Paroxetin oder Propranolol,
ebenso bei Kombination mit CYP3A4-Induktoren, z. B. Carbamazepin
( Laut Lehrmeinung wird unter Kombination mit Fluoxetin über schwere Intoxikationen berichtet )


Lg Speedy

 
Abwesende Träumerin

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MSN
  Geschrieben: 05.07.15 21:28
hallo,
ich wollte mal fragen, ob Saroten also Amytriptilin auch Blutdruck senkend wirkt? Weiss das jemand? Habe seit der Einnahme einen tollen Blutdruck, der vorher immer stark erhöht war.
Gruss Sonja
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 30.12.15 22:00
Hallo Leute!

Ich habe anfang letzten Monats Amitryptilin gegen spannungsbedingt kopfschmerzen verschrieben bekommen.
Mir wurde die 25mg variante verschrieben und ich habe in dem wissen, dass ich zu silvester MDMA konsumieren werde
immer nur jeweils eine halbe genommen, also grob über den Daumen gepeilt 12,5mg.

Ich hab die jetzt auch aus sicherheitsgründen 2 wochen vorher abgesetzt, keine Ahnung ob das bei der geringen Dosierung
überhaupt eine Rolle spielt, aber ich will da wirklich kein Risiko eingehen.

Meine Frage wäre nun: Wie lange sollte ich dann nach Silvester am besten warten bevor ich wieder anfange das zeugs zu nehmen? reichen da 2-3 Tage? Will damit eigentlich so schnell wie möglich wieder anfangen, denn seit einigen Tagen merke ich doch
recht deutlich, dass es mir mit dem Zeugs besser ging...
 
Abwesender Träumer

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3 Tripberichte

  Geschrieben: 07.01.16 18:24
Hane im internet leider nichts gefunden.

WAS kann ich konsumieren bei gleichzeitiger täglicher Einnahme von Saroten (Amitriptylin 25mg)? Habe das Medikament für chronische schmerzen verschrieben.

Habe aus UNWISSENHEIT mehrmals das hohe Risiko eingegangen als ich Amphetamin&Mdma konsumiert hatte & am Abend vor dem Schlafen Amitriptylin genommen. Risikogefahr ist ja das Serotonin-Syndrom?!

Stimmt es dass es ein Serotonin und Noradrenalin-Hemmer ist?
Wieviele Tage müsste ich ds absetzen um kein Risiko einzugehen?

Alternativ Medikamente vielleicht als Wechsel?
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Moderator



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  Geschrieben: 07.01.16 20:13
Venuslove schrieb:
Risikogefahr ist ja das Serotonin-Syndrom?!


Ja.

Venuslove schrieb:
Wieviele Tage müsste ich ds absetzen um kein Risiko einzugehen?


Schlechte Idee. Du bekommst das Amitriptylin verschreiben weil du darauf angewiesen bist, des weiteren muss es ausgeschlichen werden. Entweder du verzichtest auf Drogen die man nicht mit Amitriptylin kombinieren kann oder du setzt es (bitte in Rücksprache mit deinem Doc) dauerhaft ab - aber erstmal eine Begründung finden dann ;)

Venuslove schrieb:
Alternativ Medikamente vielleicht als Wechsel?


Vielleicht möglich, allerdings musst du bedenken das Amitriptylin in der Schmerztherapie eine ziemliche Sonderstellung innehat. Es gibt nicht viele Antidepressiva die hier ebenfall Anwendung finden. Ob es Alternativen gibt musst du so oder so mit deinem behandelnden Arzt besprechen.

Venuslove schrieb:
Stimmt es dass es ein Serotonin und Noradrenalin-Hemmer ist?

Wikipedia schrieb:
Amitriptylin wirkt im Zentralnervensystem als relativ unselektiver Hemmstoff der Monoamin-Rückaufnahme aus dem synaptischen Spalt in die Präsynapse. Auf diese Weise erhöht sich die Konzentration von Neurotransmittern (vor allem Serotonin und Noradrenalin) im synaptischen Spalt.

...also auch Dopamin, Acetylcholin und wohl auch ein paar andere Neurotransmitter. Hättest du auch selbst kurz googeln können...


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Abwesender Träumer

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3 Tripberichte

  Geschrieben: 07.01.16 20:30
zuletzt geändert: 07.01.16 20:43 durch Venuslove (insgesamt 1 mal geändert)

Schlechte Idee. Du bekommst das Amitriptylin verschreiben weil du darauf angewiesen bist, des weiteren muss es ausgeschlichen werden. Entweder du verzichtest auf Drogen die man nicht mit Amitriptylin kombinieren kann oder du setzt es (bitte in Rücksprache mit deinem Doc) dauerhaft ab - aber erstmal eine Begründung finden dann ;)

Jaein. Meine Schmerzen lindert es wenn überhaupt auch nur wenig, weswegen ich das Medikament nächsten so oder so am Wochenende nicht nehmen würde um zu schauen wie es ohne ist, weil wenns nichts bringt, warum medis nehmen wenns ohne gleich ist?

Venuslove schrieb:
Stimmt es dass es ein Serotonin und Noradrenalin-Hemmer ist?

Wikipedia schrieb:
Amitriptylin wirkt im Zentralnervensystem als relativ unselektiver Hemmstoff der Monoamin-Rückaufnahme aus dem synaptischen Spalt in die Präsynapse. Auf diese Weise erhöht sich die Konzentration von Neurotransmittern (vor allem Serotonin und Noradrenalin) im synaptischen Spalt.

...also auch Dopamin, Acetylcholin und wohl auch ein paar andere Neurotransmitter. Hättest du auch selbst kurz googeln können...

Klar auch gefunden nur das ich nur von Serotonin & Noradrenalin bescheid gewusst hatte, also da ke für die Antwort! :D


Und wie gefährlich wäre der Mischkonsum mit Alkohol? Bzw. Bier

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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 31.01.16 00:22
Wenn Amitriptylin 25mg über 4/5Monate 1x täglich Abends genommen wurde, wie lange muss ich es absetzen bis ich wieder Mdma konsumieren kann, ohne das eine Gefahr eines Serotoninsyndrom möglich ist? Mittlerweile wäre ich auf 11Tage? Und wie sieht es mit Pilzen,LSA und Amphetamin aus?
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Traumländer



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110 Forenbeiträge

  Geschrieben: 31.01.16 01:27
Du solltest das ganze in jedem Fall mit einem Arzt besprechen. Er wird bei Bedarf eine gute Kombination aus Medikamenten finden. Leider sind es immernoch Ärzte die Medizin studiert haben und von Medikamenten prinzipiell keine Ahnung haben. Sie werden dir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht sagen können ob sich etwas mit etwas anderem verträgt außer sie wissen es. Hier empfiehlt sich möglicherweise ein Gang zum Apotheker. In Frankreich haben die Apotheker sogar ein Zimmer in dem man mit ihnen reden kann was dort durchaus üblich ist.

Die genetische Forschung zeigt das Antidepressiva teilweise bei 50% der Patienten garkeine Wirkung zeigen da ihnen zum Beispiel die Enzyme fehlen um eine Pro-Drug in eine aktive Substanz umzuwandeln, außerdem werden die Antidepressiva unterschiedlich schnell abgebaut, teilweise fehlen auch Enzyme um die Stoffe abzubauen und es ist mit starken Nebenwirkungen zu rechnen ohne einen therapeutischen Nutzen.

Leider ist ein entsprechender Test mit über 300€ relativ teuer (Antidepressiva Test - STADA Diagnostik aus der Apotheke). Allerdings kann man damit sicherstellen endlich ein Medikament zu erhalten das einem wirklich optimal hilft und auch die richtige Dosierung zu finden. Im Prinzip ist es sehr teuer wenn man bedenkt das Humatrix nur wenige Gene analysiert für das Geld und das ganze auswertet. 23andme analyisiert über eine Million Stellen im Genom und stellt sogar Rohdaten zur Verfügung für 99$ mit 40$ Hin- und Rückversand. Aufgrund rechtlicher Beschränkungen in den USA werden nur Daten aus der Ahnenforschung zur Verfügung gestellt, keine gesundheitlichem Daten (Erkrankungswahrscheinlichkeiten etc).

Liebe Grüße,
ozmium
Aprendí que nunca es tarde, mirá, la vida es hoy. Y aprendí que es importante, mirar en tu interior. Dime que ves!
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 31.01.16 12:03
Danke erstmals für deine ausführliche Antwort, jedoch beantwortet sie es die Frage nicht ganz.. Leider kann ich keine Alternative-Medikamente probieren, weil wir schon alles ausprobiert haben (laut meinem Arzt vom Spital) und er sonst auch nichts mehr weiss was probiert werden könnte oder will es einfach nicht. Mittlerweile bin ich mit einem Medikamenthersteller in Kontakt und werde vielleicht als "Testperson in der 3.Phase" erproben können, da es dennoch warscheinlich 1 Jahr braucht bis es auf dem Markt wäre. Akupunktur werde ich in der nächsten Zeit dazuziehen, vielleicht bringt es etwas. Und bin auf der Suche nach einem Naturheiler, welche meine Krankenkasse zahlen würde.

Ich habe gestern noch etwas gefunden, da steht man sollte etwa 7-10Tage mindestens Pause einlegen?

Habe auch schon etwa 4-6x getrippt und hatte das Amitriptylin ganz gewöhnlich genommen. (Serotoninsyndrom war mir zur dieser Zeit nicht bekannt, erst im Nachhinein erfahren.) Da ging alles guet ZUM GLÜCK, jetzt will ich aber nicht mehr auf das Glücksspiel setzen wie damals unbewusst.
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  Geschrieben: 31.01.16 13:34
Ich bin leider weder Arzt noch Apotheker und mit rechtlichen und medizinischen Ratschlägen sollte man sich generell in Foren meiner Meinung nach zurückhalten. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Verträglichkeit ganz andere Ursachen haben kann. Ich persönlich habe weder Imipramin noch Doxepin vertragen, im Gegenteil, ich hatte massive Beschwerden und wünsche jedem ein Medikament, das ihm hilft.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich berichten, dass häufig bei Einnahme zusätzlicher anderer Wirkstoffe umgestellt wird auf bekannte Kombinationen aus Wirkstoffen. Möglicherweise gibt es auch für dieses Präparat gute ergänzende Antidepressiva. Wenn die Umstellung auf ein anderes Medikament ausgeschlossen ist wird dein Arzt möglicherweise verschiedene Präparate mit dir ausprobieren bis etwas passendes gefunden wurde.

Liebe Grüße,
ozmium
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 31.01.16 22:51


[/quote]Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich berichten, dass häufig bei Einnahme zusätzlicher anderer Wirkstoffe umgestellt wird auf bekannte Kombinationen aus Wirkstoffen. Möglicherweise gibt es auch für dieses Präparat gute ergänzende Antidepressiva. Wenn die Umstellung auf ein anderes Medikament ausgeschlossen ist wird dein Arzt möglicherweise verschiedene Präparate mit dir ausprobieren bis etwas passendes gefunden wurde.

Liebe Grüße,
ozmium [/quote]

Kombination von wirkstoffen? Hab ich jetz noch nie gehört oder ähnliches.. klingt aber interessant.
Und das mein Arzt mir keine umstellung auf ein anderes Medikament gibt weiss ich auch nicht, und was wär denn der Unterschied zum Präparat? Weil gesagt wird mir dass es nichts anderes gibt und Punkt.

Finde es eigentlich nicht ganz korrekt, ich meine chronische Bauchkrämpfe sind ja wohl nicht so schwer zu bekämpfen bei einer solch grossen Medikament auswahl oder seh ich das so extrem falsch..?

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  Geschrieben: 01.02.16 00:27
zuletzt geändert: 01.02.16 02:17 durch ozmium (insgesamt 15 mal geändert)
Gegen Magenprobleme (auch Krämpfe) helfen mir sehr gut die Pantoprazol (Protonenpumpenhemmer zur Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren). Ich bekomme die auch wegen normaler Magenbeschwerden verschrieben und viele andere auch.

Manchmal nehme ich noch eine Ibuprofen gegen die Schmerzen. Die Ärzte meinen das würde den Magen angreifen und nicht helfen aber mir hilft es sehr gut.

Manchmal wenn es garnicht geht nehme ich noch eine Moradorm oder eine Vivinox Schlaftablette (beide mit dem Wirkstoff Diphenhydramin). Selbst wenn ich nach einer Stunde aufwache sind alle Leiden vergessen. Ich nehme diese Medikamente vielleicht alle paar Monate einmal ein wenn es nicht anders geht.

Der Wirkstoff Diphenhydramin ist ebenfalls in Vomex-Tabletten gegen Übelkeit (Dimenhydrinat) ergänzt um 8-Chlortheophyllin als anregendes Mittel um die Müdigkeit zu vermindern.

Diphenhydramin hat ein breites Spektrum und ist in der Apotheke frei erhältlich. Es wirkt antagonistisch am Histamin-1 Rezeptor peripher (antiallergisch) und zentral (sedierend), außerdem an muskarinischen Acetylcholinrezeptoren als Anticholinergikum (senkt den Tonus der glatten Muskulatur des Magendarmtraktes sowie der ableitenden Harnwege und unterdrückt die Magensaftproduktion) und hilft auch gegen Parkinson - ist in Deutschland allerdings für diese Indikation nicht zugelassen. Es blockiert auch die Natriumkanäle (wirkt lokalanästhetisch) und hemmt die Wiederaufnahme am Serotonintransporter und wirkt sich positiv auf die Stimmung aus (antidepressiv). Außerdem entfaltet es seine Wirkung an μ, δ und κ-Opioidrezeptoren und wirkt auch schmerzunterdrückend. Ich fühle mich morgens immer sehr ausgeglichen.

Man sollte es in jedem Fall in normalen Mengen konsumieren und den Beipackzettel lesen.

Ich hatte zeitweise Atosil (Promethazin) auf Rezept. Es hat mir wenig bis garnicht geholfen. Besonders wenn ich Cannabis geraucht habe hat es mich fast umgehauen. Ich konnte mich kaum halten auf meinen Beinen. Ich gehe davon schlafen bevor es irgendeine positive Wirkung entfaltet. Ich lasse mir trotzdem hin und wieder ein Fläschchen aufschreiben und hebe es auf.

Beide Stoffe werden maßgeblich über das Leberenzym CYP2D6 aus der Cytochrom P450-Gruppe abgebaut. Promethazin bindet auch noch an anderen Rezeptoren: Serotonin 2A und 2C, Dopamin D2, NMDA-Glutamat und α1-Adreno. Das breiteste Wirkspektrum hinsichtlich der Rezeptoren hat Zyprexa (Olanzapin) welches noch an deutlich mehr Rezeptoren bindet als LSD.

LG
ozmium
Aprendí que nunca es tarde, mirá, la vida es hoy. Y aprendí que es importante, mirar en tu interior. Dime que ves!
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  Geschrieben: 23.03.17 12:35
Hallo,
ich nehme seit ca. 2 Monaten Amitriptylin 20mg abends gegen meine Rückenschmerzen. Nun habe ich doch langsam wieder bock etwas Blödsinn zu betreiben, habe aber gelesen das das mit Amitriptylin problematisch sein kann.
Einersetis habe ich gelesen das unter Umständen das Serotoninsyndrom droht, woanders habe ich gelesen das es in der Dosierung keine Probleme macht.
Ich würde gerne wissen ob ich dazu Elvanse 30/70 mg konsumieren kann. Wie sieht es mit Duogrippal aus? (30 mg Pseudoephedrin).
Schonmal vielen Dank für eure Beiträge.
 

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