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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Loperamid für den Opioid-Entzug

Umfrage: Habt ihr schon selbst Erfahrung mit dieser Einsatzmöglichkeit von Loperamid?
   (Gestartet: 02.03.2012 10:41 - zeitlich unbegrenzt)

»  ja, es wirkt gut58  
33 %
»  nein, es hat keine Besserung gebracht14  
8 %
»  Ich habe es noch nie probiert104  
59.1 %

« Seite (Beiträge 16 bis 30 von 110) »

AutorBeitrag
Abwesender Träumer



dabei seit 2013
222 Forenbeiträge

  Geschrieben: 05.08.13 20:23
zuletzt geändert: 05.08.13 23:56 durch Holden Caulfield (insgesamt 6 mal geändert)
Also, ich habe mir nach meinem doch eher im Placebo-Bereich anzusiedelnen 1. Versuch mit 2mg heute 4mg verabreicht. Die letzte Einnahme von Kratom ist schon über 17 Stunden her, und ich habe noch keinerlei Entzugssymptome. Vorhin, so gegen 18:50 Uhr, habe ich schon so langsam gespürt, dass der Entzug sich anschleicht, worauf ich dann die besagten 2 Kapseln eingenommen habe.

Momentan bin ich stabil: fühle mich ganz normal. Bis jetzt spüre ich auch noch kein Verlangen Kratom einzunehmen. Ich bin gespannt! Wenn ich jetzt bis nach Mitternacht weiter so stabil bleibe, dann würde ich diesmal einen Placebo-Effekt zu 100 Prozent auschließen können.

Ich werde nachher nochmal berichten. :)

Edit:
So, wie ich festgestellt habe, müsste ich bei 4mg (18:15 Uhr) jetzt (22:40 Uhr) wieder 4mg nachlegen, weil so langsam die Entzugserscheinungen wieder intensiv hervortreten. Ich muss mir morgen aber erstmal das hier angepriesene 10er Pack kaufen, damit ich mal einen Tag komplett durchdosieren kann.

Ich bin ja schon beim Kratom auf 10g Tagesdosis runter, so dass die 4mg in diesem Bereich auf jeden Fall eine Wirkung gezeigt haben. Ich denke, dass für die meisten der Dosisbereich bei 4-8mg liegen dürft. Ist natürlich auch individuell verschieden, aber ich denke beim Durchschnitt dürfte diese Dosierung zutreffen. Ich würde auch mit mindestens 4mg einsteigen - morgen werde ich mal einen Versuch mit 6mg machen: Mal sehen, ob sich das Ergebnis noch optimieren lässt...

Jetzt gibt es erstmal 4,5g Kratom. :)

Was ich noch gefunden habe und was sehr wichtig scheint. Mir ist ja einem Tag nach meiner ersten Einahme von 2mg aufgefallen, dass ich länger durchhalte, bevor ich nachlege. Hier mal ein Zitat aus einem englischen Forum dazu:

"long acting opiate agonist and anti diarrheal OTC drug called loperamide is structurally related to methadone. the drug has aboiut a 72 hour stay in the body, the merabolites of loperamide actually build to greater amounts on the second day after dosing. "

Den Link hatte ja schon Acaine gepostet, aber ich füge ihn trotzdem nochmal ein:
http://forum.opiophile.org/showthread.php?5475-loperamide

Wahrscheinlich muss man sich auch ein wenig gedulden, bevor man in die volle Wirkung des Mittels erreicht???



"Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt."
Abwesender Träumer



dabei seit 2011
761 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.08.13 21:35
Hey! Auch ich bin "nur" Kratom-Konsument (zuletzt bis zu 25g/d) und kann bestätigen, daß sich die körperlichen Entwöhnungserscheinungen (laufende Nase, Gliederschmerzen) nach gerade mal 6mg/d nach einigen Stunden nahezu in Luft auflösen. Die psychische Lücke klafft natürlich nach wie vor, insbesondere was die Verschlimmerung von depressiven Beschwerden angeht.

Mit der vielbeschworenen Obstipation habe ich übrigens null Probleme, was aber auch daran liegen kann, daß ich sehr selten Fleisch esse und eher Vollkornprodukte oder Nudeln zu mir nehme. Vielleicht reagiert mein Darm auch einfach nicht so auf das Loperamid wie in anderen Metabolismen, gerade im Hinblick darauf, daß ich auch während des Kratomkonsums nie Probleme mit Verstopfung hatte - take care.
I'm sure of my mental health
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Abwesender Träumer



dabei seit 2012
13 Forenbeiträge

  Geschrieben: 03.09.13 14:39
Theorien und Fakten unterscheiden sich meistens von einander weil in Theorie verschiedene oder Unbekannte Aspekte nicht vorgenommen werden.
Loperamid ist ein Arzneistoff, der gegen Durchfall eingesetzt wird und mehr bringt der nichts.

Woher Opioide Entzug Symptome und Toleranzentwicklung entstehen ist noch nicht Vollständig aufgeklärt, wir wissen nur Sympathikus Überaktivität und Herunterregulieren körpereigener Systeme daran beteiligt sind.

Welche Möglichkeiten wir dagegen haben:
Gegen Sympathikus Überaktivität kann man Antisympathotonikum einsetzen die entweder blockieren die Noradrenalin Rezeptoren (Clonidin und Lofexidin wirken auf das noradrenerge System und einige Entzugssymptome werden durch dessen Überaktivierung verursacht. Im Besonderen sind dies eine rinnende Nase und rinnende Augen, Schwitzen, Schüttelfrost und Gänsehaut sowie Durchfall.)oder bauen Indirekt Noradrenalin ab (Einige neuere Antikonvulsiva wie Pregabalin oder Gabapentin und natürlich Opioide selbst)
Gegen Down Regulation (jedoch beobachtet man eine Abnahme der körpereigenen endogenen Opioide) kann man nichts besonderes tun , Außer Paar Sachen die bei Regeneration helfen können wie geeignete Nahrung , Sport usw.

Alle andere Methoden und Substanzen wie Alkohol , Benzodiazepine, Z-Drugs (Hypnotika) Trizyklische Antidepressiva, Nicht Opioide Schmerzmittels, Amphetamine usw. werden nur als Ablenkung eingesetzt, die können auch die Situation schlimmer machen.
Und zum Schluss, ein kalter Entzug (mit oder ohne Medikamentöse Unterstützung) muss nur geben wenn man keine Opioide zur Verfügung hat, besser gesagt es ist Unsinn wenn man Opioide Konsum mit Ausschleichen ohne Entzugserscheinungen beenden kann. dadurch kommen gleichzeitig alle Faktoren wieder in Gleichgewicht, was man nur da braucht , sind Motivation und Ausreichend Opioide. Bei Alle andere Methoden man täuscht sich nur selbst...

Opioide Toleranzentwicklung in 3D: http://www.youtube.com/watch?v=W2QjbdYfakg
Tips: http://www.land-der-traeume.de/forum.php?seite=5&t=22423

 
Ex-Träumer

dabei seit 2013
41 Forenbeiträge

  Geschrieben: 05.09.13 12:39
Hi,
ich konsumiere seit 2007 Kratom und seit 1,5 Jahren jeden Tag...zum Schluss waren es 25-30 g. Naja seit geraumer Zeit habe ich versucht mich runterzudosieren, was auch ganz gut tagsüber klappte, Abends konnte ich es dann trotzdem nicht lassen, eine normale Kratomdosis zu nehmen.
In den letzten 2 Wochen habe ich dann nochmal richtig aufgedreht und wieder ca. 20 g am Tag genommen und 200-500 mg Tramadol.
Runterdosieren klappt dann doch nicht so gut bei mir! Wenn ich mich entschließe aufzuhören, dann muss ich es auch in dem Moment machen und nicht noch ewig runter dosieren, sodass der gute Wille wieder weg ist

Da ich nun mal wieder entschlossen habe zu entziehen, wollte ich es mal mit Loperamid probieren. Ich habe mich auch viel in englischen Foren belesen und habe mir dann 200 Stück besorgt.
Nachdem ich Sonntag Nacht meine letzte Kratomdosis nahm, habe ich Montag Mittag schon leichte Entzugserscheinungen bekommen und daher 40 mg Loperamid genommen. Der Entzug war sofort weg und mir ging es wieder besser. Am Dienstag habe ich dann morgens nochmal 40 mg und Abends dann 20 mg genommen. Da ich logischerweise nicht mehr Sch..... konnte, entschied ich mich am Mittwoch früh die letzten 20 mg zu nehmen. In der Zeit ging es mir eigentlich soweit immer ganz gut, dass ich locker meinen alltäglichen Dingen nachgehen konnte (für die Uni lernen, einkaufen...).

Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass der Entzug nun wieder schlimmer wird, nachdem das Loperamid aufgehört hat zu wirken (vielleicht hat es das noch garnicht?!), allerdings geht es mir bis jetzt immer noch sehr gut:-).


 
Ex-Träumer



dabei seit 2012
3.761 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 05.09.13 16:46

@ Murmeltiersalbe

Ich muss einfach noch dazu sagen, dass ich erstens mal sehr sensibel reagiere auf die meisten Drogen und dementsprechend auch der "Abfuck" sehr stark ausgeprägt ist und zweitens nicht sooooo viel Kratom genommen habe. Mein Kratomkonsum liegt bei ca. drei Mal in der Woche je 5 Gramm, also um eine Hausecke weniger als bei den meisten hier. Trotzdem nehm ich die Entzugserscheinungen schon wahr, jedoch sicher nicht sooooo stark wie manch andere hier.

Und auch bei mir war die Wirkung von der halben Tablette (1 mg) nach ca. 4 Std. vorbei. Ich hab dann nicht nachgelegt, bin dann gleich ins Bett. Aber das angenehme Gefühl das ich hatte, nachdem der eine mg Loperamid gewirkt hat, war einfach nur super. Ich war wieder "normal", du weißt sicher was ich meine wink . Und als sensibler Mensch war mir dann klar, dass das Loperamid wirkt und ich das hier posten musste.

Ich glaube schon, dass das Loperamid für einige Menschen eine Riesenhilfe sein kann. Probiert es aus und denkt immer dran, je weniger desto besser, aber so viel wie nötig.

LG, trinity
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Abwesender Träumer



dabei seit 2003
50 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.10.13 19:47
csg05 schrieb:
Hi,
ich konsumiere seit 2007 Kratom und seit 1,5 Jahren jeden Tag...zum Schluss waren es 25-30 g. Naja seit geraumer Zeit habe ich versucht mich runterzudosieren, was auch ganz gut tagsüber klappte, Abends konnte ich es dann trotzdem nicht lassen, eine normale Kratomdosis zu nehmen.
In den letzten 2 Wochen habe ich dann nochmal richtig aufgedreht und wieder ca. 20 g am Tag genommen und 200-500 mg Tramadol.
Runterdosieren klappt dann doch nicht so gut bei mir! Wenn ich mich entschließe aufzuhören, dann muss ich es auch in dem Moment machen und nicht noch ewig runter dosieren, sodass der gute Wille wieder weg ist

Da ich nun mal wieder entschlossen habe zu entziehen, wollte ich es mal mit Loperamid probieren. Ich habe mich auch viel in englischen Foren belesen und habe mir dann 200 Stück besorgt.
Nachdem ich Sonntag Nacht meine letzte Kratomdosis nahm, habe ich Montag Mittag schon leichte Entzugserscheinungen bekommen und daher 40 mg Loperamid genommen. Der Entzug war sofort weg und mir ging es wieder besser. Am Dienstag habe ich dann morgens nochmal 40 mg und Abends dann 20 mg genommen. Da ich logischerweise nicht mehr Sch..... konnte, entschied ich mich am Mittwoch früh die letzten 20 mg zu nehmen. In der Zeit ging es mir eigentlich soweit immer ganz gut, dass ich locker meinen alltäglichen Dingen nachgehen konnte (für die Uni lernen, einkaufen...).

Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass der Entzug nun wieder schlimmer wird, nachdem das Loperamid aufgehört hat zu wirken (vielleicht hat es das noch garnicht?!), allerdings geht es mir bis jetzt immer noch sehr gut:-).


Guten Abend die Damen und Herren,

also ich kann die Wirkung von Loperamid auch bestätigen, allerdings nur in sehr hohen Dosen, ab ca. 40mg (20 Tabletten). Allerdings wird die Entzugssymptomatik nur teilweise eliminiert, ein paar Dinge bleiben, vor allem die depressiven Begleiterscheinungen. Hierfür hat sich für mich persönlich Passionskraut recht gut bewährt, allerdings sollte man mit der Einnahme etwas eher anfangen, da es gut 1-2d braucht, bis es anschlägt. Man erhält dies überall in Apotheken und auch in manchen Drogerien, ich persönlich bevorzuge Kytta Sedativum, das ist teuerer aber qualitativ sehr hochwertig und enthält neben dem erwähnten Passionskraut noch Baldrian und Hopfen, was der Sache recht dienlich ist.

Es ist wohl nach wie vor so, dass Personen recht unterschiedlich auf Opioide regieren was Abhängigkeit und Toleranzausbildung angeht... ich würde das nicht verallgemeinern. Es gibt Menschen, die sehr schnell eine Gewöhnung ausbilden und sehr empfindlich auch auf schwachpotente Opioide reagieren und es gibt Leute, die das besser "wegstecken" können. Auch die Konsumform spielt hier eine Rolle: Spikes (d.h. ein schneller Anstieg- und Abfall des Spiegels) können schneller eine körperliche Abhängigkeit ausbilden - Tramal als Retard-Tabletten z.B. gelten als unbedenklicher, da sie den Spiegel langsam anheben und senken. Des Weiteren ist ein anderer Faktor auch immer der allgemeine körperliche und geistige Zustand, wenn ich gesund bin und es mir auch psychisch gut geht, dann stecke ich manches besser weg - logisch, oder?

Genauso sehe ich irgendwie auch diese Sache mit dem Loperamid, es gibt keine eindeutigen Hinweise darauf, dass es ein universelles Anti-Enzugs Mittelchen ist, was bei jedem gut wirkt, weil auch jeder darauf anders reagiert. Ausprobieren kann nicht schaden, allerdings rate ich dringend davon ab anfangs höhere Dosen als 6-8mg einzunehmen. Ich habe mich an die besagten 40mg sehr langsam herangetastet, bis ich ganz sicher war, dass ich mich damit nicht vergifte... das kann bei jedem anders sein. Wer komische Nebenwirkungen verspürt, sich nicht wohl damit fühlt sollte es lieber bleiben lassen und nicht unbedacht ständig hochdosieren. Ausserdem dauert es auch ein wenig bis die volle Wirkung eintritt.

Was ich damit eigentlich sagen möchte ist, dass jeder Mensch anders ist. Diese ewigen Diskussionen, ab nun Kratom abhängig macht oder nicht, ob Loperamid hilft oder nicht... vielleicht sollte man einfach akzeptieren, dass die Sache recht verschieden sein kann und wenn jemand schreibt, dass er heftige Entzugserscheinungen hat, kann das ja gut sein. Ich selber bin da auch sensibel und ein Entzug war bei mir schon auf der Stufe, wo man nicht arbeitsfähig ist! Genauso kann ich mir aber vorstellen, dass es Leute gibt, die weniger Probleme haben, warum auch immer, es gibt viele Faktoren, so ist das eben.

Soderle, ich geniesse jetzt den Rest vom Wochenende und wünsche allen einen recht entspannten Sonntag! :-)

Der Doktor.
Life is infinitely stranger than anything which the mind of man could invent.
- Sherlock Holmes
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
349 Forenbeiträge

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  Geschrieben: 26.11.13 16:50
So also ich hab das Loperamid jetzt zum Kratomentzug verwendet. Habe ca. ein Jahr - mit ein paar kleinen Pausen - täglich Kratom konsumiert und dachte mir es ist mal wieder Zeit für ne Pause.
Also sofort abgesetzt und der erste Tag geht dann immer noch. Am Zweiten hab ich dann aber immer RLS ohne Ende, sehr unerträglich. Dann ist mir immer kalt und warm abwechselnd und schlafen ist unmöglich. Das ist so unangenehm in der Nacht.

Also habe ich die Tipps hier befolgt und mir Loperamid geholt. Hab dann zuerst 2mg genommen, die wirklich schon sehr sehr gut geholfen haben. Dann vor'm schlafen gehen nochmal und es war echt wesentlich angenehmer.
Habe vor bei max. 4mg pro Tag zu bleiben und nach 2-3 Tagen dann auf 2mg runter zu gehen und dann komplett weg lassen.

Bin echt sehr dankbar für die Empfehlung!

MfG
"my favourite place is inside of my head" -
Ex-Träumer
  Geschrieben: 26.11.13 20:55
DrGonzo schrieb:
csg05 schrieb:
Hi,
ich konsumiere seit 2007 Kratom und seit 1,5 Jahren jeden Tag...zum Schluss waren es 25-30 g. Naja seit geraumer Zeit habe ich versucht mich runterzudosieren, was auch ganz gut tagsüber klappte, Abends konnte ich es dann trotzdem nicht lassen, eine normale Kratomdosis zu nehmen.
In den letzten 2 Wochen habe ich dann nochmal richtig aufgedreht und wieder ca. 20 g am Tag genommen und 200-500 mg Tramadol.
Runterdosieren klappt dann doch nicht so gut bei mir! Wenn ich mich entschließe aufzuhören, dann muss ich es auch in dem Moment machen und nicht noch ewig runter dosieren, sodass der gute Wille wieder weg ist

Da ich nun mal wieder entschlossen habe zu entziehen, wollte ich es mal mit Loperamid probieren. Ich habe mich auch viel in englischen Foren belesen und habe mir dann 200 Stück besorgt.
Nachdem ich Sonntag Nacht meine letzte Kratomdosis nahm, habe ich Montag Mittag schon leichte Entzugserscheinungen bekommen und daher 40 mg Loperamid genommen. Der Entzug war sofort weg und mir ging es wieder besser. Am Dienstag habe ich dann morgens nochmal 40 mg und Abends dann 20 mg genommen. Da ich logischerweise nicht mehr Sch..... konnte, entschied ich mich am Mittwoch früh die letzten 20 mg zu nehmen. In der Zeit ging es mir eigentlich soweit immer ganz gut, dass ich locker meinen alltäglichen Dingen nachgehen konnte (für die Uni lernen, einkaufen...).

Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass der Entzug nun wieder schlimmer wird, nachdem das Loperamid aufgehört hat zu wirken (vielleicht hat es das noch garnicht?!), allerdings geht es mir bis jetzt immer noch sehr gut:-).


Guten Abend die Damen und Herren,

also ich kann die Wirkung von Loperamid auch bestätigen, allerdings nur in sehr hohen Dosen, ab ca. 40mg (20 Tabletten). Allerdings wird die Entzugssymptomatik nur teilweise eliminiert, ein paar Dinge bleiben, vor allem die depressiven Begleiterscheinungen. Hierfür hat sich für mich persönlich Passionskraut recht gut bewährt, allerdings sollte man mit der Einnahme etwas eher anfangen, da es gut 1-2d braucht, bis es anschlägt. Man erhält dies überall in Apotheken und auch in manchen Drogerien, ich persönlich bevorzuge Kytta Sedativum, das ist teuerer aber qualitativ sehr hochwertig und enthält neben dem erwähnten Passionskraut noch Baldrian und Hopfen, was der Sache recht dienlich ist.

Es ist wohl nach wie vor so, dass Personen recht unterschiedlich auf Opioide regieren was Abhängigkeit und Toleranzausbildung angeht... ich würde das nicht verallgemeinern. Es gibt Menschen, die sehr schnell eine Gewöhnung ausbilden und sehr empfindlich auch auf schwachpotente Opioide reagieren und es gibt Leute, die das besser "wegstecken" können. Auch die Konsumform spielt hier eine Rolle: Spikes (d.h. ein schneller Anstieg- und Abfall des Spiegels) können schneller eine körperliche Abhängigkeit ausbilden - Tramal als Retard-Tabletten z.B. gelten als unbedenklicher, da sie den Spiegel langsam anheben und senken. Des Weiteren ist ein anderer Faktor auch immer der allgemeine körperliche und geistige Zustand, wenn ich gesund bin und es mir auch psychisch gut geht, dann stecke ich manches besser weg - logisch, oder?

Genauso sehe ich irgendwie auch diese Sache mit dem Loperamid, es gibt keine eindeutigen Hinweise darauf, dass es ein universelles Anti-Enzugs Mittelchen ist, was bei jedem gut wirkt, weil auch jeder darauf anders reagiert. Ausprobieren kann nicht schaden, allerdings rate ich dringend davon ab anfangs höhere Dosen als 6-8mg einzunehmen. Ich habe mich an die besagten 40mg sehr langsam herangetastet, bis ich ganz sicher war, dass ich mich damit nicht vergifte... das kann bei jedem anders sein. Wer komische Nebenwirkungen verspürt, sich nicht wohl damit fühlt sollte es lieber bleiben lassen und nicht unbedacht ständig hochdosieren. Ausserdem dauert es auch ein wenig bis die volle Wirkung eintritt.

Was ich damit eigentlich sagen möchte ist, dass jeder Mensch anders ist. Diese ewigen Diskussionen, ab nun Kratom abhängig macht oder nicht, ob Loperamid hilft oder nicht... vielleicht sollte man einfach akzeptieren, dass die Sache recht verschieden sein kann und wenn jemand schreibt, dass er heftige Entzugserscheinungen hat, kann das ja gut sein. Ich selber bin da auch sensibel und ein Entzug war bei mir schon auf der Stufe, wo man nicht arbeitsfähig ist! Genauso kann ich mir aber vorstellen, dass es Leute gibt, die weniger Probleme haben, warum auch immer, es gibt viele Faktoren, so ist das eben.

Soderle, ich geniesse jetzt den Rest vom Wochenende und wünsche allen einen recht entspannten Sonntag! :-)

Der Doktor.


---
servus...,

hab grad mit großen augen von deinen 40mg tavor und dann nochmals 20mg nachgelegt usw....gelesen und frage mich ernsthaft, ob du lebensmüde bist oder nicht ???
ich nehme auch tägl.kratom, aber ca.5-6,5 g einmal abends, damit die sache nicht aus dem ruder läuft und ich bei 25-30g täglich lande.
ich hab auch schon öfters einen schlechten tag mit 2,5mg tavor überbrückt,aber 40mg oder mehr-das kann doch nicht gesund sein!dann bleib doch lieber bei deinen 25g kratom,denn das sollte meiner meinung nach gesünder sein, als sich solche mengen benzos reinzupfeifen!
mag dich nicht angreifen oder verurteilen, aber solche mengen können nicht gesund sein.
diese mengen hab ich nicht mal genommen, als ich mir aufn benzoentzug das leben nehmen wollte.
kann mir auch nicht vorstellen, das man solche mengen braucht wegen 25-30g kratom abzudosieren?hast du überhaupt mal mit 5-7,5mg tavor begonnen um es auszutesten?

grüße
 
Ex-Träumer

dabei seit 2013
41 Forenbeiträge

  Geschrieben: 26.11.13 21:59
opiumausberlin schrieb:
DrGonzo schrieb:
csg05 schrieb:
Hi,
ich konsumiere seit 2007 Kratom und seit 1,5 Jahren jeden Tag...zum Schluss waren es 25-30 g. Naja seit geraumer Zeit habe ich versucht mich runterzudosieren, was auch ganz gut tagsüber klappte, Abends konnte ich es dann trotzdem nicht lassen, eine normale Kratomdosis zu nehmen.
In den letzten 2 Wochen habe ich dann nochmal richtig aufgedreht und wieder ca. 20 g am Tag genommen und 200-500 mg Tramadol.
Runterdosieren klappt dann doch nicht so gut bei mir! Wenn ich mich entschließe aufzuhören, dann muss ich es auch in dem Moment machen und nicht noch ewig runter dosieren, sodass der gute Wille wieder weg ist

Da ich nun mal wieder entschlossen habe zu entziehen, wollte ich es mal mit Loperamid probieren. Ich habe mich auch viel in englischen Foren belesen und habe mir dann 200 Stück besorgt.
Nachdem ich Sonntag Nacht meine letzte Kratomdosis nahm, habe ich Montag Mittag schon leichte Entzugserscheinungen bekommen und daher 40 mg Loperamid genommen. Der Entzug war sofort weg und mir ging es wieder besser. Am Dienstag habe ich dann morgens nochmal 40 mg und Abends dann 20 mg genommen. Da ich logischerweise nicht mehr Sch..... konnte, entschied ich mich am Mittwoch früh die letzten 20 mg zu nehmen. In der Zeit ging es mir eigentlich soweit immer ganz gut, dass ich locker meinen alltäglichen Dingen nachgehen konnte (für die Uni lernen, einkaufen...).

Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass der Entzug nun wieder schlimmer wird, nachdem das Loperamid aufgehört hat zu wirken (vielleicht hat es das noch garnicht?!), allerdings geht es mir bis jetzt immer noch sehr gut:-).


Guten Abend die Damen und Herren,

also ich kann die Wirkung von Loperamid auch bestätigen, allerdings nur in sehr hohen Dosen, ab ca. 40mg (20 Tabletten). Allerdings wird die Entzugssymptomatik nur teilweise eliminiert, ein paar Dinge bleiben, vor allem die depressiven Begleiterscheinungen. Hierfür hat sich für mich persönlich Passionskraut recht gut bewährt, allerdings sollte man mit der Einnahme etwas eher anfangen, da es gut 1-2d braucht, bis es anschlägt. Man erhält dies überall in Apotheken und auch in manchen Drogerien, ich persönlich bevorzuge Kytta Sedativum, das ist teuerer aber qualitativ sehr hochwertig und enthält neben dem erwähnten Passionskraut noch Baldrian und Hopfen, was der Sache recht dienlich ist.

Es ist wohl nach wie vor so, dass Personen recht unterschiedlich auf Opioide regieren was Abhängigkeit und Toleranzausbildung angeht... ich würde das nicht verallgemeinern. Es gibt Menschen, die sehr schnell eine Gewöhnung ausbilden und sehr empfindlich auch auf schwachpotente Opioide reagieren und es gibt Leute, die das besser "wegstecken" können. Auch die Konsumform spielt hier eine Rolle: Spikes (d.h. ein schneller Anstieg- und Abfall des Spiegels) können schneller eine körperliche Abhängigkeit ausbilden - Tramal als Retard-Tabletten z.B. gelten als unbedenklicher, da sie den Spiegel langsam anheben und senken. Des Weiteren ist ein anderer Faktor auch immer der allgemeine körperliche und geistige Zustand, wenn ich gesund bin und es mir auch psychisch gut geht, dann stecke ich manches besser weg - logisch, oder?

Genauso sehe ich irgendwie auch diese Sache mit dem Loperamid, es gibt keine eindeutigen Hinweise darauf, dass es ein universelles Anti-Enzugs Mittelchen ist, was bei jedem gut wirkt, weil auch jeder darauf anders reagiert. Ausprobieren kann nicht schaden, allerdings rate ich dringend davon ab anfangs höhere Dosen als 6-8mg einzunehmen. Ich habe mich an die besagten 40mg sehr langsam herangetastet, bis ich ganz sicher war, dass ich mich damit nicht vergifte... das kann bei jedem anders sein. Wer komische Nebenwirkungen verspürt, sich nicht wohl damit fühlt sollte es lieber bleiben lassen und nicht unbedacht ständig hochdosieren. Ausserdem dauert es auch ein wenig bis die volle Wirkung eintritt.

Was ich damit eigentlich sagen möchte ist, dass jeder Mensch anders ist. Diese ewigen Diskussionen, ab nun Kratom abhängig macht oder nicht, ob Loperamid hilft oder nicht... vielleicht sollte man einfach akzeptieren, dass die Sache recht verschieden sein kann und wenn jemand schreibt, dass er heftige Entzugserscheinungen hat, kann das ja gut sein. Ich selber bin da auch sensibel und ein Entzug war bei mir schon auf der Stufe, wo man nicht arbeitsfähig ist! Genauso kann ich mir aber vorstellen, dass es Leute gibt, die weniger Probleme haben, warum auch immer, es gibt viele Faktoren, so ist das eben.

Soderle, ich geniesse jetzt den Rest vom Wochenende und wünsche allen einen recht entspannten Sonntag! :-)

Der Doktor.


---
servus...,

hab grad mit großen augen von deinen 40mg tavor und dann nochmals 20mg nachgelegt usw....gelesen und frage mich ernsthaft, ob du lebensmüde bist oder nicht ???
ich nehme auch tägl.kratom, aber ca.5-6,5 g einmal abends, damit die sache nicht aus dem ruder läuft und ich bei 25-30g täglich lande.
ich hab auch schon öfters einen schlechten tag mit 2,5mg tavor überbrückt,aber 40mg oder mehr-das kann doch nicht gesund sein!dann bleib doch lieber bei deinen 25g kratom,denn das sollte meiner meinung nach gesünder sein, als sich solche mengen benzos reinzupfeifen!
mag dich nicht angreifen oder verurteilen, aber solche mengen können nicht gesund sein.
diese mengen hab ich nicht mal genommen, als ich mir aufn benzoentzug das leben nehmen wollte.
kann mir auch nicht vorstellen, das man solche mengen braucht wegen 25-30g kratom abzudosieren?hast du überhaupt mal mit 5-7,5mg tavor begonnen um es auszutesten?

grüße


Es geht hier um Loperamid (ein Opioid) und nicht um Lorazepam (Tavor)
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 26.11.13 22:58
zuletzt geändert: 27.11.13 08:00 durch nudelholz (insgesamt 1 mal geändert)
uppsss...sorry,völlig falsch gelesen.
das geht dann natürlich.


um noch gleich was zu diesem interessanten thema beizutragen, kann ich nur sagen, das lope bei entweder 6g kratom oder damals ca.125-150 mg tilidin hervorragende arbeit leistet und ich bei der einnahme von nur 2 kapseln binnen 1-2 std.eine deutliche linderung aller bereits im thread genannten symptome erfahre.
es war meist so:ich stehe 14.uhr auf mit völligen depris gepaart mit durchfall,14.30 dann 2 lope,15.30 ordentliche mittagsmahlzeit (stimmung hellt sich schon leicht auf),17.30 kaffeetime mit kuchen und 18.30 ab zur arbeit.
auf dem weg dorthin hab ich dann schon gute laune, obwohl mich arbeiten total ankotzt und ich es nur mache, wenn ich muß.es ist schon verwunderlich wie dieses lope wirkt und nochmals herzlichen dank an denjenigen vom ldt. der dies herausgefunden und hier für uns alle kund getan hat.
es hilft wirklich sehr......
 
Kommentar von nudelholz (Ex-Träumer), Zeit: 27.11.2013 08:00

Doppelpost zusammengefügt. Bitte in Zukunft die Bearbeiten-Funktion des eigenen Beitrags verwenden, um mehrfaches Hintereinanderposten zu vermeiden.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2011
761 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.11.13 07:49
zuletzt geändert: 27.11.13 08:02 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 1 mal geändert)
Gute Erfahrungen habe ich übrigens mit der sublingualen Applikation (Tabletten, dürfte aber mit geöffneten Kapseln logischerweise genausogut funktionieren) gemacht. Hatte quasi das Gefühl, daß dann nur 4mg eine schnellere und bessere Linderung verschaffen als 10mg geschluckt.

Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob es in erster Linie ein Placeboeffekt ist, da während einer Opioidentwöhnung durch die depressiven Begleiterscheinungen eben vieles auch "Kopfsache" ist. Tendiere aber eher dazu, daß es wirklich hilft. Jedenfalls habe ich den festen Entschluß gefaßt, dem Hochdosis-Kratomkonsum - ein anderer ist für mich anscheinend nicht mehr möglich - Adieu zu sagen ("cold turkey" seit zwei Tagen). Werde mir gleich noch etwas Loperamid besorgen, um dieses dreckige Körpergefühl und die seelische Niedergeschlagenheit nicht rund um die Uhr mit GABAergen Stoffen betäuben zu müssen. In aller Seelenruhe dann wieder mal die (gutgemeinten) Instruktionen des Apothekenpersonals über Anwendung und 'Durchfall' genießen - finde das auch beim 199. Mal sooo nett :)
I'm sure of my mental health
cause I'm always talking to myself
Ex-Träumer
  Geschrieben: 31.12.13 04:41
Ist ja schon ein etwas älterer Thread, aber ich möchte gern meine Erfahrung mit euch teilen.
Der nicht OT Teil beginnt in Zeile 09

Kurz zu mir, bin neu hier, ist mein erster Post und ich bitte Fehler zu verzeihen.
Wurde btw von einem User "angeworben" , und nachdem ich hier etwas gestöbert habe, bin ich sehr dankbar dafür.
Habe 1996 die super Idee gehabt, Heroin in mein Leben zu integrieren. Einige Entgiftungen 2 abgeschlossenen Therapien und wieder drauf. Das war 2003.
Wurde dann 10 Jahre mit Subutex substituiert (immer so zwischen 6mg und 12 mg pro Tag). Ich habe es auch wirklich jeden Tag sublingual genommen.

Nach 10 Jahren, im März 2013 beschloss ich zu entgiften. Ich war zu der Zeit auf 6mg täglich, 2 Monate vorher noch auf 8mg.
Ich konnte mich innerhalb von 4 Wochen auf 1mg und dann auf 0,4 runter dosieren.
Habe dann zu hause entgiftet, was weniger heftig war als erwartet(Die lange Einnahme schien keinen Einfluss zu haben, oder durch das Substitut (früher war es Metha) ausgeglichen zu werden.
Am 3 Tag war es am schlimmsten und nachdem ich ca 30 Stunden nicht geschlafen hatte, nahm ich 6mg Loperamid ein.
Ich lag weiter im Bett verfluchte die Welt, als plötzlich ein Gefühl meinen Körper flutete und ich wusste, gleich schlafe ich ein. Was auch geschah.
Ca 24 Stunden später habe ich das Spiel wiederholt, und war dann auch schon über den Berg.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich Doxepin jahrelang verschrieben bekommen habe, ich schreibe das, weil ich vermute, das der Grund für das nicht funktionieren dieser Methode bei Einigen darin begründet sein könnte, dass durch einmalige Einnahme Doxepin das Enzym nicht komplett lahmlegen kann, welches Loperamid daran hindert im ZNS wirksam zu sein. (Ich weiß, laienhaft ausgedrückt, aber es geht mir hier um den Inhalt).

Für mich hat es funktioniert, kann aber natürlich nicht beschwören, dass es kein Placebo Effekt war.
Da ich wieder drauf bin und am 01.01.14 mit dem runter dosieren beginne, habe ich mir schon mal mein Medizinschrank um Loperamid erweitert...

Das war mein erster Beitrag, und ich bin immer offen für Kritik in beide Richtungen. (Was Rechtschreibung abgeht bin ich allerdings ein hoffnungsloser Fall).

LG Jan





 
Abwesender Träumer

dabei seit 2007
905 Forenbeiträge

  Geschrieben: 31.12.13 05:10
onlyJT schrieb:
... ich schreibe das, weil ich vermute, das der Grund für das nicht funktionieren dieser Methode bei Einigen darin begründet sein könnte, dass durch einmalige Einnahme Doxepin das Enzym nicht komplett lahmlegen kann, welches Loperamid daran hindert im ZNS wirksam zu sein.....


Sry aber das musst du nochmal genauer erläutern.
Ich verstehe hier das durch eine einmalige Doxepin einnahme ein Enzym blockiert wird und dies soll dann verhindern das das lope ins ZNS gelangt?

Also das das Lope nicht ins ZNS kommt liegt an der Blut-Hirn-Schranke. Und ich bezweifel einfach mal das man durch eine einmalige Einnahme des Doxis ein Enzym lahmlegt.

Soll wirklich nicht bös gemeint sein, ich versteh den Satz nur entweder nicht ganz oder aber deine Theorie stimmt nicht wirklich^^

Wilkommen im LdT Jan

LG

Edit:
Oder meinst du das Doxi öffnet die BHS für das Lope?
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  Geschrieben: 31.12.13 09:03


Ich versteh das so, dass onlyJT glaubt, dass Doxepin ein Enzym hemmt. Dieses Enzym soll dafür verantwortlich sein, dass es Loperamid ins ZNS lässt oder eben nicht. Und er meint wohl, wenn man öfter und rglm. Doxepin nimmt, das Loperamid leichter durch die Blut-, Hirnschranke kommt.

Vereinfacht ausgedrückt: Rglm. Doxepin lässt Loperamid ins ZNS gelangen!

Ich persönlich hab keine Erfahrung und Ahnung mit Doxepin, weiß nicht mal wofür das gut ist und hab grad keine Lust Tante Google zu fragen. Aber ich hab da meine eigene Theorie, weil ich Loperamid beim Kratom-Entzug kenne. Auch ich hatte mal am dritten Tag nach einem Kratom-Entzug Loperamid genommen und zwar nur 1 mg! Das hat mich auch total beruhigt im Geist und ich war sehr überrascht, wie normal und gut gelaunt ich mich wieder fühle. Ich habe aber noch nie Doxepin genommen!

Ich glaube aber, es gibt Menschen, bei denen die Blut-, Hirnschranke nicht so gut funktioniert wie bei anderen und es deshalb Menschen gibt, die das Loperamid nicht nur körperlich wahrnehmen, sondern auch im ZNS. Ist so meine Theorie!

Ich bin auf jeden Fall überzeugt, dass Loperamid beim Opi-Entzug sehr hilfreich sein kann. Probieren geht über studieren, langsam anfangen mit 2 mg und dann mal weiter schauen was sich tut.

LG und alles Gute und gleich einen guten Rutsch an alle hier!

trinity
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  Geschrieben: 31.12.13 13:52
zuletzt geändert: 31.12.13 16:44 durch buba (insgesamt 1 mal geändert)
Doxepin ist ein trizyklisches AntidepressivUM, wird oft bei Cannabisentzug verschrieben.
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