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AutorBeitrag
Traumländer

dabei seit 2016
206 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.05.22 22:53
Hatte nie Probleme mit kochendem Wasser.
Bekannte packen immer gehackte Pilze in eine Thermoskanne, Tee und heißes Wasser dazu und auf einer Wanderung trinken. Hat bisher immer wunderbar funktioniert.
 
Dauer-Träumerin



dabei seit 2019
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  Geschrieben: 18.05.22 23:31
zuletzt geändert: 20.05.22 02:15 durch gugu (insgesamt 5 mal geändert)
Da ist offensichtlich noch psilocybin drinnen, aber abgeschwächt.
Ab 50 oder 60 Grad wird psilocybin zerstört.

Einige haben es lieber, wenn sie nur wenig Pilze nehmen, und sind dann gut drauf und in Party Stimmung, können dann gut auf Kontakt mit Menschen.

Ich persönlich bevorzuge starke Trips.
Das heißt konkret eine leichte Handvoll getrocknete Pilze, so dass man mit den Fingern die Hand (Faust) noch schließen kann, ohne die Pilze zu zerquetschen.
Bei den blauenden und spitzkegeligen Kahlköpfen ist das eine recht starke Dosis.
Von den spitzkegeligen sind ca 15 Stück eine mittelstarke bis starke Dosis. Und die blauenden sind ca 3 mal so stark.
Mit der leichten Handvoll, habe ich für mich, die geeignete Dosis gefunden.
Und bin dann, bei einer starken Dosis, mehr mit meinem Trip beschäftigt, als mit anderen Menschen.



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Moderator



dabei seit 2012
2.590 Forenbeiträge

  Geschrieben: 20.05.22 19:11
zuletzt geändert: 21.05.22 11:01 durch Pharmer (insgesamt 1 mal geändert)
Mxe420 schrieb:
Hatte nie Probleme mit kochendem Wasser.
Bekannte packen immer [...]


Nun, da mag das "Problem" liegen. Wenn du keinen Vergleich zwischen einem Pilzsud der mit kochendem und einem der mit lauwarmem Wasser gemacht wurde hast dann kannst du nicht so hundertprozentig argumentieren dass es wunderbar funktioniert hat. Und selbst wenn du den Vergleich hast, du hättest beide Varianten schon regelmäßig mit den jeweils gleichen Pilzchargen machen müssen um ein richtiges Bild zu bekommen.
Gut möglich dass ihr einen Großteil eures Psilocybins zerstört habt, aber weil ihr großzügig mit dem Rohmaterial umgegangen seid reicht die Wirkung trotzdem noch für einen guten Trip. Da kann man natürlich sagen dass es wunderbar funktioniert, aber es mag durchaus sein dass ihr auch die Hälfte eurer eingesetzten Pilzmasse einsetzen hättet können und trotzdem bei der gleichen Wirkung gelandet wärt, wenn ihr nur vorsichtiger mit der Wassertemperatur umgegangen wärt.

Psilocybin ist gut wasserlöslich, es besteht überhaupt kein Bedarf den Sud zu erwärmen (womits dann eigentlich kein Sud mehr ist aber nevermind...); man sollte nur versuchen möglichst viele der Pilzzellen aufzubrechen indem man sie im Sud zerstößt/zerdrückt damit das enthaltene Psilocybin leichter ins Wasser diffundieren kann. Das ist nämlich auch genau das was die Hitze macht, sie bricht Zellwände auf und lässt mehr Zellplasma austreten als in einem kalten Sud.
Versucht es mal mit einem kalten Sud den ihr aus ordentlich zerstoßenen Pilzen herstellt; ich würde jede Wette eingehen dass der bei gleicher Pilzmasse und Dosis eine deutlich heftigere Wirkung hat. Seid vorsichtig damit, es wäre möglich dass er wirklich wesentlich stärker ist als der den ihr gewohnt seid.`

Edit: Um das offensichtliche noch auszusprechen: Eigentlich ists am besten die Pilze einfach zu essen, nix mit irgendnem Sud. Am besten auf leeren Magen und auf alle Fälle gründlich zerkauen, dazu noch ein bisschen was trinken. So zumindest hab ich Pilze immer genommen und das hat auch immer gut funktioniert - aber da wären wir wieder, auch ich hab keinen Vergleichswert weil ich das mit dem Sud bei Pilzen für unnötig halte und es deshalb niemals ausprobiert hab. Wer weiß, vielleicht lieg ich falsch - aber ich glaubs nich ;)
Half the fun is learning!
Traumländer



dabei seit 2018
9 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.05.22 00:16
Bei den Pilzgrowern ist die Devise, zur Lagerung das Material so schnell wie möglich zu trocknen - der Abbau von Psilocybin erfolgt wohl hauptsächlich über die Bildung des instabileren Psilocin katalysiert von PsiP (das gleiche Enzym, was auch für die Phosphorylierung zuständig ist, kann natürlich auch die Dephosphorylierung reversibel katalysieren), welches dann entsprechend oxidiert wird, u.a. zu den charakteristischen blauen Oligo-/Polymerisationsprodukten die den Pilzen beim Berühren diese wunderbar magische Farbe gibt. Meiner Meinung nach fast schon das hübschere Molekül als der eigentliche Wirkstoff!

Entsprechend ist es aktuell auch verbreiteter - und von erfahrenen Pilzgrowern stark verfochten, die Pilze gerne auch mit guter Hitzeeinwirkung (also nicht übertrieben, aber schon ordentlich) möglichst schnell und knochentrocken zu bekommen. Alan Rockefeller hat wohl die Pilze auch mal demonstrativ gebraten und dann mit guter Wirkung gegessen, um ein wenig gegen das Klischee aufzuräumen, dass Hitze ja ach so schrecklich ist. Natürlich wird das Psilocybin/-cin degradadiert, da ist auch keine Frage, aber man muss den Kram auch nicht mit Samthandschuhen anfassen, oder sich gar ein Ultraschallbad kaufen um möglichst schonend zu extrahieren :P

Durchaus verbreitet ist ja diese sogenannte "lemon tek", wieviel das wirklich bringt sei mal dahingestellt. Fakt ist aber, dass Psilocybin bei erhöhten Temperaturen im sauren Bereich durchaus auch dephosphoryliert wird. Ob das Psilocin dann wirklich schneller "einfährt", keine Ahnung.

Naja, egal wie: psilocybe cubensis ist so pflegeleicht, wenn man da eine für sich reproduzierbare Route findet, ist es wohl egal, wieviel Material man benötigt. Und man kann dann sogar frisch essen, hey, am potentesten! Aber generell bin ich der Meinung, dass bei Psychedelika weniger mehr hilft als viel. Kommt natürlich auf die Person und Intention darauf an. Aber wieviel eine spirituelle Egotod-Erfahrung mit Wiedergeburt bei der Persönlichkeitsentwicklung wirklich hilft, im Vergleich zu einem introspektiven Spaziergang im Park, wo man noch bei Sinnen ist um sich eigene Probleme und Lösungsfindungsstrategien zu notieren, sei mal dahingestellt :D
 

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