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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Der "Erkenntnis-des-Tages" Thread


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AutorBeitrag
Traumländer



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  Geschrieben: 06.12.21 07:22
Irgendwie ist das voll gestört sich lieber nen krieg zu wünschen. Kann man wahrscheinlich nur wenn man nicht versteht welches grrauen der krieg bringt.

Also mir sind maskenträger lieber als schreiende, brennende fleischklumpen auf der straße die ne min davor noch ne familie war bevor die mörsergranate einschlug.
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte;
Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten;
Achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten;
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter;
Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 06.12.21 11:21
aufsuche schrieb:
... können wir nicht lieber einen Krieg führen?


Erkenntnis: Es ist wahrlich erschreckend, was in manchen Köpfen vorgeht.
I'm just a soul who's intentions are good
Oh Lord, please, don't let me be misunderstood
- Eric Burdon & Animals (Burdon wurde gerade 80; Glückwunsch !)

Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Traumländer



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  Geschrieben: 06.12.21 17:31
zuletzt geändert: 06.12.21 17:42 durch Zitronenfalltür (insgesamt 2 mal geändert)
Ja, einerseits schon.
Und das Erschrecken überwiegt ganz klar.

Andererseits denke ich mir, dass wohl auch eine - vielleicht der momentanen Gesamtsituation; weiß ja nicht, was da persönlich noch mit reinspielt - echte Verzweiflung, Zerknirschung, Zermürbung, aus solchen Gedanken spricht: Tunnelblick eben.
Und ich hoffe zumindest, dass es ein Stück weit zumindest, einfach eine Art emotionale Metapher ist.

Sowas lege ich andererseits, für MICH persönlich, nicht auf die Goldwaage.
Erschreckend ist es allerdings dennoch.

Daraus spricht nämlich auch eine enorme Abgestumpftheit, Nihilismus, Realitätsverlust, Selbstbezogenheit, Unsensibelkeit für die Leiden und Traumata anderer Menschen. Das kann einfach - nicht im inflationär gebrauchten, sondern im psychologisch schädigenden Sinne - extrem triggernd sein, sowas ÖFFENTLICH rauszuhauen.

Das mag ich dann nicht unwidersprochen stehenlassen.
Bloß weil es mich nicht persönlich triggert, sind mir andere, möglicherweise vorbelastete und besonders verletzliche Menschen eben nicht scheißegal.
Das kann echte Schäden anrichten, solche Statements zu verbreiten.

Klar, ich bin selbst kein Heiliger und gerate sicherlich auch das ein oder andere Mal in den emotionalen, persönlich verengten Tunnelblick. Das ist halt auch irgendwie menschlich. Und ja, es ist auch ein gewisses Privileg, gerade in einer Verfassung zu sein, in der mir auffällt, das solche Aussagen in der Öffentlichkeit eben nicht okay sind.

Aber vielleicht regt der Widerspruch ja auch zum Nachdenken über die eigene Situation an, wenn man dann erinnert wird, dass man trotz eigenem Leiden an der Welt, in einigen nicht unwesentlichen, existentiellen Bereichen eben doch privilegiert ist gegenüber anderen Menschen, und zumindest ETWAS im Leben hat, was positiv ist, wofür man dankbar sein kann, und ganz vielleicht kann man darin etwas Halt finden, dass man eben nicht der Einzige ist, der durch harte Phasen geht.

Nicht, um Leiden miteinander in Wettbewerb zu setzen, oder um in der Relativierung das eine im Persönlichen kleinzureden - manchmal KANN man eben nicht aus seiner Haut, seinen Gefühlen und Gedanken -, sondern auch, um sich selbst zu erden, nicht weiter reinzusteigern in die Negativität.

Und um diese Negativität eben auch nicht viral gehen zu lassen. Sowas wünscht man sich ja für sich selbst auch nicht.

Ein bisschen Rückkehr zum Blick auf das Ganze eben ...
Liebe ist Leben.
Traumländer



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  Geschrieben: 06.12.21 17:56
Ich hab es echt sooo unendlich satt das andere Menschen meinen mein Gewicht kommentieren zu müssen. Schaut euch Fettwänste mal selber an.
Ich hab aufjedenfall so die schnautze voll dass ich mir nen ernährungsplan machen werde und mich in zukunft zwinge soviel es geht zu essen. Zum Doc geh ich auch und lass mal mich durchschecken. Vielleicht hat der einen plan warum ich es seit der kindheit nicht so mit essen habe.
Mit dem selber mästen wird ne quälerei aber ist immernoch besser als dauernd sich innerlich scheisse zu fühlen weil man nurn knochen ist und andere meinen darauf rumhacken zu müssen.
Ich meine damit so sprüche wie: Keine Frau will ein gerippe oder ähnliches. erstmal ist es schwachsinn weil es sehr wohl auch frauen gibt die nicht darauf stehen unter dem mann begraben zu werden und daher eher schlanke männer bevorzugen und zweitens selbst wenn es so wäre ist es noch lange kein grund dass jemanden an den kopf zu werfen. Das tut übelst weh und das wo ich eh schon immer denke alles ist verkehrt an mir.


srry ich musste das loswerden. Ich krieg das so oft zu hören und mir gehts übel beschissen damit.
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  Geschrieben: 06.12.21 18:00
So viel Getöse um etwas, was vielleicht nicht mehr als ein unüberlegter, zugegebenermaßen schlechter, Witz war. Bei Twitter wärt ihr sicherlich sehr erfolgreich damit. Wie mich diese mit Triggerwarnungen zugepflasterte Wattegesellschaft anödet.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 06.12.21 18:30
Ganz richtig, schließlich finden auch 9 von 10 Mobbing gut!
 
Traumländer



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  Geschrieben: 06.12.21 20:22
Ey canonic,
Es gibt immer Wunde Punkte bei Menschen. Die sind manchmal auf für andere unwichtige oder kleine Punkte verteilt. Aber du musst hier nicht den Richter spielen. Finde ich äußerst unsympathisch und unempathisch. Du bist doch genau so lächerlich, wenn du dich jetzt darüber aufregst. Ist auch nur Mimimi von dir. Mimimi das ich unwichtig finde. Jetzt mach ich Mimimi deswegen. Merkste, selbst wenn du durch Gespräche über wholeness, triggern, Feminismus getriggert wirst und abheulst/abkotzt, dann bist auch iwo auch nicht viel besser.

Wie mich diese ascended woken anöden. Die über das woke sein ascended sind, denken sie würden darüber stehen und selber bei jedem scheiß getriggert werden. (Hab jetzt nur Nüsschen gelesen, wenn's um was davor ging, ist die Aussage vlt. Unpassend, wenn im Kern auch nicht weniger meine Meinung).

@erdnuss
Ich hab mir das auch oft anhören müssen. Ist halt auch die Quantität, die es ausmacht. Wenn man's immer wieder hört, dann nagt das irgendwann an einem. Frauen stehen meiner Erfahrung nach weniger auf dicke Männer. Ergo ist die Aussage schon Mal quatschen. Ich hab durch Bier und älter werden (28) massiv zu genommen. Sogar ne kleine plautze. Hätte ich nie erwartet.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Endlos-Träumer



dabei seit 2019
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  Geschrieben: 06.12.21 20:59
Eigentlich habe ich mich doch gerade dafür eingesetzt nicht zu schnell den Richter zu spielen anstatt selbst einer zu sein. Ich stimme euch sogar zu, die Aussage ist komplett daneben. Aber irgendwie tut ihr alle so, als ob er es ernst gemeint hätte. Als ob das sein wahrhaftiger Wunsch wäre, was ich an dieser Stelle einfach mal anzweifle. Und das ist dieser überzogene Moralismus, der dann in pathetischen Essays mündet, mit denen man möglichst viele Leute von seiner moralischen Erhöhung überzeugen möchte, obwohl der Feind nichts weiter als ein schlechter Scherz war.

Zitronenfalltür schrieb:
Daraus spricht nämlich auch eine enorme Abgestumpftheit, Nihilismus, Realitätsverlust, Selbstbezogenheit, Unsensibelkeit für die Leiden und Traumata anderer Menschen.


Vielleicht. Vielleicht war es aber auch nur eine aus dem Affekt heraus getätigte, unreflektierte Aussage...wäre interessant was der Verfasser dazu zu sagen hat. Ist auf jeden Fall ne ganz schön große Diagnose für drei anonym verfasste Halbsätze.

Und wenn du dann sagst "Es gibt halt immer wunde Punkte bei Menschen" muss man diesen Gedanken auch konsequent weiterdenken und sich fragen, wo die Grenze ist. Gibt es überhaupt eine? Es wird sich immer jemand finden, der sich getriggert oder traumatisiert (was für ein inflationär verwendeter Begriff) von einer Formulierung fühlt. "Die Pandemie ist zum Kotzen" triggert an Bulimie Erkrankte. "Mein Rücken bringt mich um" triggert Leute, die einen geliebten Menschen verloren haben. Als quasi studierter Philosoph, auch wenn du dir diesen Titel wahrscheinlich nicht selbst zuschreiben würdest, verstehst doch sicherlich die Problematik die ich darin sehe und kannst mir vielleicht erklären, was ich hier anscheinend nicht verstehe. Bin ehrlich dazu bereit, meine Perspektive zu erweitern.
 
Traumländer



dabei seit 2008
2.362 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.12.21 21:22
[
CanoninC schrieb:
[D]as ist dieser überzogene Moralismus, der dann in pathetischen Essays mündet, mit denen man möglichst viele Leute von seiner moralischen Erhöhung überzeugen möchte, obwohl der Feind nichts weiter als ein schlechter Scherz war.


Der "Feind", aha.

Die "moralische Erhöhung", aha.


Genau, weil es mir um "Feind"-Erklärung und "moralische Erhöhung" geht, schrieb ich ja auch:

Zitronenfalltür schrieb:
[V]ielleicht regt der Widerspruch ja auch zum Nachdenken über die eigene Situation an
[...]
Nicht, um Leiden miteinander in Wettbewerb zu setzen, oder um in der Relativierung das eine im Persönlichen kleinzureden - manchmal KANN man eben nicht aus seiner Haut, seinen Gefühlen und Gedanken -, sondern auch, um sich selbst zu erden, nicht weiter reinzusteigern in die Negativität.


Eine Feindschaftsbekundung sondergleichen!


Zitronenfalltür schrieb:
ch bin selbst kein Heiliger und gerate sicherlich auch das ein oder andere Mal in den emotionalen, persönlich verengten Tunnelblick. Das ist halt auch irgendwie menschlich.


Praktizierte moralische Erhöhung!


Cool story, bro...
Liebe ist Leben.
Traumländer



dabei seit 2014
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  Geschrieben: 06.12.21 21:29
zuletzt geändert: 06.12.21 23:31 durch phoenixdrache (insgesamt 1 mal geändert)
bin zwar nicht angesprochen, aber es is doch immer ein ausgleich auf beiden seiten...
A fühlt sich getriggert u B fühlt sich davon wieder getriggert...und je vehementer der eine in seiner position is, wird auch der andere immer radikaler...lasst einer a bißl locker, nähert sich der andere wieder an...

aber das gute daran ist; man kanns selbst steuern, wie stark man da mitmachen will, wie vehement man seine position vertreten will; genauso wirds zrückkommen...immer und immer wieder...der scheiß funktioniert seit äonen gleich...egal obs um stämme, länder oder ldt-diskussionen geht...
politik dasselbe: für jeden fascho gibts einen antifa, für jeden korrupten politiker einen aufdeckerjournalisten, für jeden kinderschänder gibts einen haufen leute, die sich für kinder engagieren und ihr leben dafür in den dienst stellen...

my 2 cents...aber sorry fürs obergscheiteln und unterbrechen, wenn ihr euch einfach nur verbal aneinander reiben wollts, weil ihr das grad brauchts... :)

love, peace & unity
kopf aus, herz auf...
Traumländer



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  Geschrieben: 06.12.21 22:24
word @phonixdrache :)
Everything will be ok at the end. If it's not ok, it is not the end.
Traumländer



dabei seit 2011
1.357 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.12.21 22:30
Ich kann Canons Punkt sehr gut nachvollziehen. Von jeder öffentlichen (und zunehmend auch nicht-öffentlichen) Aussage wird IMMER irgendwer gekränkt sein, selbst wenn die Kränkung nicht bewusst geschehen ist und oft nicht einmal die eigene Person betrifft. Und was ist heutzutage eigentlich noch nicht-öffentlich? Jeder private Chatverlauf ist im Zweifelsfall für immer und ewig "schwarz auf weiß" abgespeichert und kann veröffentlicht werden, was Prominenten und Politikern in den letzten Jahren ja schon häufig genug zum Verhängnis geworden ist. Und es ist doch offensichtlich, dass die Social-Justice-Warriors (überspitzter Ausdruck der jetzt 100% den einen oder anderen triggern wird) unersättlich sind. Heute empören sie sich, wenn nicht explizit beide Geschlechter beim Sprechen benannt werden. Morgen wollen sie, dass divers auch noch extra angesprochen wird, und sie werden jeden öffentlich bashen, der das nicht mitmacht. Solange man solchen Entwicklungen immer wieder nachgibt, werden sie niemals ein Ende finden, und irgendwann werden selbst die "wokesten People" Opfer ihrer eigenen Agenda, siehe die Indianer-Skandale bei den Grünen. Man sollte einfach mal auch was aushalten können. Auch ich bin manchmal etwas peinlich berührt, wenn z.B. jemand fragt, wo ich "eigentlich" herkomme. Ich frage mich dann innerlich, wie mich die Person jetzt als Ausländer identifizieren konnte, ob ich doch noch irgendeinen Rest-Akzent habe und solche irrationalen Minderwertigkeitsgefühle, aber gleichzeitig bin ich froh, dass der Mensch ehrlich sein Interesse bekundet hat und sich nicht von Denk- und Sprechverboten hat leiten lassen.



 
Traumländer



dabei seit 2008
2.362 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.12.21 22:31
Passt schon, Phoenixdrache!



Allerdings:

Was den inflationären Gebrauch von persönlichen "Triggern" angeht - der aus der Trauma[!]-Therapie stammt und dort die automatisierte, ohnmächtig unkontrollierbare Zurückversetzung in einen hilflosen Schockzustand bezeichnet, der zwangsläufig zu (selbst)schädigenden Verhalten führt - bezogen auf jegliches Unbehagen: Vollste Zustimmung; das stößt mir manchmal auch sauer auf.

Das Phänomen habe ich ja in meinem "pathetischen Essay" selbst erwähnt.

Da liegen CanoninC und ich anscheinend gar nicht soweit auseinander; bloß sehe ich im Anbringen von "Triggerwarnungen", oder dem Hinweis darauf, dass jemand aufgrund traumatischen Erfahrungen Dinge anders bewertet, ob diese Hinweise nun im Einzelfall notwendig sind oder auch nicht, halt auch keine gesellschaftlich bedenkliche Entwicklung, die ich, wie 20fox es nannte: "ascended woke", zu beklagen hätte. Das ist für mich mindestens die gleiche reingesteigerte Übertreibung, die sich "woke" nennende Leute an den Tag legen. Zumindest hierzulande sind mir zudem weitaus weniger Fälle begegnet, wo sich Leute selbst so bezeichnen, als solche, wo sich Leute über die (empfundene) Bedrohung durch ebendiese endlos aufregen.


(Gerade WEIL Dinge wie DAUERBESCHALLUNG mit Pandemiegeschen, politische emotional aufgeladene und hitzige DEBATTEN darüber und sinnvolle wie sinnlose ORDNUNGSRUFE durch den demokratischen Staat bzw. einige ORNUNGSVERSTÖSSE durch Minderheiten eben NICHT das Gleiche sind wie ein KRIEGS-ZUSTAND - sehe ich da eben auch einen Unterschied zwischen "getriggert" als flapsige Metapher oder echtes Leid relativierendem Kampfbegriff einerseits und einem inhaltlich "angemessenen" Gebrauch des Begriffs. Nicht moralisierend, sondern damit einfach klar ist, wovon eigentlich geredet wird.)

"Kirche im Dorf lassen" "leben und leben lassen" - das sehe ich schon so, da sind CanoninC und ich möglicherweise gar nicht weit auseinander.


Ich habe auch gar kein Problem damit, schwarze Scherze zu machen, oder auch sich mal richtig gallig auszukotzen, erst recht nicht von Angesicht zu Angesicht unter gut Bekannten, wo klar ist, wie etwas "eigentlich" gemeint ist, Missverständnisse bei entsprechendem Stirnrunzeln schnell erklärt sind, und man sich gegenseitig auch emotional auffangen kann, wenn jemand tatsächlich einmal über das Ziel herausschießen sollte. Was raus muss, muss raus. (Muss es das tatsächlich immer? - Das kann sich jede*r nur selbst beantworten, darüber will ich mich ganz sicher nicht zum Richter aufschwingen.)

Aber wie ein belustigter Scherz, so wie CanoninC es anscheinend aufgefasst hat, wirkte der Spruch in DEM Kontext eben nicht auf mich:

aufsuche schrieb:
Scheiß Pandemie...

[...]

Ich bin genervt...


Das habe ich deshalb auch angemerkt:
Zitronenfalltür schrieb:
Andererseits denke ich mir, dass wohl auch eine - vielleicht der momentanen Gesamtsituation; weiß ja nicht, was da persönlich noch mit reinspielt - echte Verzweiflung, Zerknirschung, Zermürbung, aus solchen Gedanken spricht


Das war so gemeint, dass man da eben NICHT moralische Urteile daraus ableiten muss.

Nahezu jede*r wird doch mal misanthropische Gedanken haben, und nicht alles ist so gemeint, wie es rauskommt. Bloß hat es im INTERNET halt auch nochmal eine andere Wirkung als im kleinen privaten Kreis.


Wie Ice-T es mal ausgedrückt hat:

"Freedom of speech - Just watch what you say."


Was Twitter angeht:
Dieses in Teilen toxische Durcheinandergezwitscher gebe ich mir "aus Gründen" einfach nicht mehr. Ist halt eine weitere Echokammer, an die man viel zu viel Aufmerksamkeit verschwenden und ihr über Gebühr eine übertriebene Bedeutung zumessen kann.

Sollen die sich da ruhig gegenseitig wegen Nichtigkeiten anpflaumen, virtuell moralisch aufwerten oder runtermachen, was sagt das schon über deren Verhalten anderswo aus? Weiß man ja nicht, kann man nicht wissen, warum sie das tun, wissen sie möglicherweise selber nicht, egal...

Die Karawane zieht weiter, ob mit oder ohne die.

CanoninC schrieb:
wäre interessant was der Verfasser dazu zu sagen hat.
Schon, aber auch da gilt: Man muss kein Politikum draus machen. Mein Einwand war rein als persönlicher Ratschlag gemeint; und das ist aus meiner Sicht jetzt auch nichts, wofür sich jemand öffentlich rechtfertigen müsste, warum genau das, wie CanoninC anmerkte, möglicherweise im Affekt, rausgehauen wurde.
Liebe ist Leben.
Traumländer



dabei seit 2005
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  Geschrieben: 07.12.21 10:18
Irgendwie ist es voll wirr grad. Naja vielleicht ja nur für mich.

@CanoninC dein post war wegen dem "lieber krieg statt pandemie"-post oder!? Ich dachte auch erst du meinst mich. Ohne zitat von dem post denkt man automatisch du beziehst dich auf den post vor deinem.

Falls ich aber mal wieder nicht durchblicke und du doch mich meinst dann sei dir gesagt dass ich nicht rumheule weil ich das einmal zu hören krieg. So sensibel bin ich nun auch wieder nicht. Ne ich krieg das andauernd an den kopf geknallt.

@20fox mir wurde auch immer gesagt wenn ich 29-30 bin werd ich von allein dick weil sich der stoffwechsel umstellt. Ist aber nicht passiert.
Meinst du mit bier nimmt man gut zu? Bei so alkoholfreiem auch?
Und danke dass du dich fur mich eingesetzt hast auch wenn es nur ein missverständnis war und canonin einen anderen user meinte.


EdT: mir ist speiübel. Muss mir was einfallen lassen um soviele nährstoffe wie möglich auf so kleinem raum wie möglich zu bringen.
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  Geschrieben: 07.12.21 10:53
@erdnuss: vll helfen dir so protein-riegel o ähnliches...die werden immer billiger und bieten viel kalorien & v.a. protein für wenig beiß... ;)
kopf aus, herz auf...

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