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Titel:Eine Abrechnung (auf 2-CB)
Droge:2C-B
Autor:anonym
Datum:28.11.2017 01:42
Nützlichkeit:8,30 von 10 möglichen   (47 Stimmen abgegeben)

Bericht::

Lieber Leser, dies hier ist weder ein Langzeitbericht in dem Sinne, dass ich irgentetwas erlebt habe, was nacherzählenswert wäre, noch ist es eine Abrechnung mit irgenteiner speziellen Substanz. Es ist vielmehr eine Zusammenfassung meines jetzigen geistigen Zustandes mit und ohne das, was wir alle gerne als "Drogen" bezeichnen. Eine Art Reflektion meines Denkens. Ihr seit also vorgewarnt!



Warum nehme ich eigentlich Drogen?- Eine Frage, die ich mir nur stelle, wenn ich eh schon total druff bin und irgentwo in der Ecke liegend die morphenden Strukturen meiner Rauhfasertapete begutachte. Ja ich bin auch jetzt einigermaßen (um nicht zu sagen ziemlich) "auf Sendung", was mich auch dazu veranlasst hat diesen Langzeitbericht zu schreiben.



Ich bin auf keinen Fall stolz darauf, dass ich soviele verschiedene Substanzen getestet habe und frage mich heutzutage vor allem, ob das für meine geistige Entwicklung überhaupt förderlich war. Wenn ich von diesem Moment an sofort aufhören könnte mir etwas einzuwerfen, dann würde ich sagen: "Förderlich? Ja, das war es aufjedenfall!"



Ich schreibe diesen Bericht auf einer nicht unwesentlichen Menge 2-CB.



Auf der einen Seite liebe ich es ja mit weitaufgerissenen Augen irgentwo auf einer Party oder in irgenteiner WG rumzuhängen und mir ein Blickduell mit der Wand zu liefern. Auf der anderen Seite sehe ich mir selber wie von außen dabei zu und frage mich: "Was tust du da eigentlich?" Irgenwie traurig.

Trotzdem stelle ich mir ein Leben ohne psychoaktive Substanzen langweilig, ja nichtssagend vor; so als würde etwas Wichtiges fehlen.

Ich weiß, dass ich es auch ohne Drogen super gemeistert kriege mein Leben auf die Reihe zu bekommen: ja sogar "gut zu leben", wenn man das denn so sagen kann; die Frage ist nur: "Will ich das eigentlich?"

-Ich maße mir außerdem an schlauer als die meisten anderen Menschen zu sein; wenn das jemand von sich behaupten kann, der sein Abi mit 3,5 "bestanden" hat; Jemand, der fast durch sein mündliches gerasselt wäre, nur weil er sich unbedingt noch ne dicke Line Pepp vor der Prüfung gönnen musste.



Ich bin jemand der sich seine Wege am liebsten selber verbaut, anstatt dafür auf andere angewiesen zu sein-

Ja ich gehöre zu den Leuten die nur darauf warten abgelehnt zu werden, nur um mich daraufhin komplett zu verweigern und selbstgönnerisch/bemitleidend sagen zu können: "Ihr habt es doch nicht anders gewollt!" -Aber so bin ich im "normalen Leben" eigentlich nicht; nur wenn ich mal wieder total "auf Sendung" bin (Wie jetzt gerade).

Leider war ich in den letzten Jahren viel zu oft "auf Sendung".

Ich will eigentlich garnicht darauf eingehen, wann ich womit angefangen habe, da dies meiner Meinung nach wenn überhaupt nur unwesentlich zu meiner jetzigen Sítuation beigetragen hat.

"Natürlich" hab ich mit dem kiffen angefangen, dann mal ne E geschmissen, danach ne Line Speed gezogen bla bla bla....

Tut nicht zur Sache. Wichtig ist zu diesem Zeitpunkt nur, wo ich angekommen bin (oder auch nicht).



Ich hatte noch nie eine "echte" Halluzination in dem Sinne, dass ich Sachen gesehen hätte, die nicht da waren, obwohl ich schon auf höheren Dosen LSD, 2-CE oder 2-CB unterwegs war. Teilweise war ich so druff, dass ich mich gefragt habe, ob ich in Zukunft überhaupt nocheinmal "normal" leben könnte. In diesem Moment sieht es nicht anders aus.

Ich werde jetzt ersteinmal meine Kratomplörre exxen.



bah widerlich



Wenn ich was genommen habe dann bin ich zwei Personen gleichzeitig. Dr. Jekyll und Mr. Hyde zur gleichen Zeit. Ich habe den totalen Durchblick und verstehe alles und im nächsten Moment zweifle ich an meiner Zurechnungsfähigkeit. Ich kann mir teilweise selber dabei zusehen, wie ich bestimmte Dinge tue, die ich mich nüchtern nie trauen würde. Ich kann mir Alles vorstellen, was sich Menschen nur vorstellen können- nur leider mangelt es mir an der Fähigkeit vernünftige von von-Grund-aus-bescheuerten Gedanken sinnvoll trennen zu können. Ich befinde mich in einem ewigen Zwiespalt.



Allerdings nur, wenn ich "auf Droge" bin.



"Normal" krieg ich alles gebacken und bin mir für nichts zu schade: Ich grüße jede alte Oma auf der Straße und habe kein Problem damit irgentwo auf irgentetwas eine Weile zu warten, was mir sonst schwer fallen würde. Ich schaff es teilweise sogar mehrere Tage nicht zu rauchen, was für meine Verhältnisse schon ein großer Teilerfolg ist.- Aber manchmal überkommt mich einfach dieser starke Druck etwas zu schmeißen; mir mal wieder etwas zu gönnen, weil ich es solange "ohne" geschafft habe.

Warum bin ich so? Ist das "Sucht" und "craving" oder etwas ganz anderes?



Ich glaube diese Veranlagung ist in jedem von uns gegeben. Es ist dieser Drang etwas erleben zu wollen; aus altgewohnten Strukturen auszubrechen und die Welt mal aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen. Inzwischen bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mich frage, ob es ab "hier" überhaupt noch neues auf Drogen zu entdecken gibt. Ob ich nicht schon alles gesehen habe, was man mit sinneserweiternden Substanzen überhaupt sehen kann und ob es ab diesem Punkt nicht doch besser wäre mal eine Zeit lang komplett nüchtern zu sein... Warscheinlich wäre es das.



Druff treffe ich die besten Entscheidungen, nur um sie dann nüchtern wieder zu verwerfen.

Druff fällt mir ein, dass es keine schlechte Idee wäre, komplett auf Drogen zu verzichten.

Druff schreibe ich diesen Bericht hier, obwohl es nüchtern warscheinlich auch kein Problem wäre.

Druff bin ich ehrlicher: zu mir und zu anderen.



-Gerade fällt mir auf, dass ich es wohl nie schaffen werde komplett auf sinneserweiternde Mittelchen zu verzichten, weil ich ohne sie niemals diese "Momente des klarsehens/ des durchblickens" hätte. Ich sollte meinen Konsum in Zukunft jedoch stark einschränken.-



In der Vergangenheit habe ich viele grenzwertige Dinge mit Drogen erlebt, auch wenn ich noch nie einen Horrortrip im herkömmlichen Sinne hatte. Dass ich kein besonders großer Fan von 2-CB und Konsorten bin liegt vor allem daran, dass es bei mir ein komisches schleimiges Gefühl in der Nase hervorruft und eher nebensächlich daran, dass ich komplett den Bezug zur Realität verliere.

Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich an eine Situation vor zwei Jahren zurückdenke, bei der ich eine Bekanntschaft, die ich gerade erst zuvor auf einer Party kennengelernt hatte, zu einer WG mir unbekannter Personen begleitete und mir dort mit einer dieser Leute eine hohe Dosis 2-CB gegönnt habe. Das müssen so um die 120-140 mg für uns zwei gewesen sein (gesnieft)- eindeutig viel zu viel! (vieeel zu viel!)



Mein Tripgefährte hat daraufhin vollkommen am Rad gedreht und Dinge von sich gegeben, die mir aufgrund ihres nonsense heute nicht mehr einfallen wollen. An einem Punkt hat er alle möglichen Hygieneartikel eingesammelt und gebunkert mit der Begründung, dass irgentwer im diese wegnehmen wolle- Und ich hatte mindestens die doppelte Dosis die er hatte!

Wie nicht anders zu erwarten war wurde dieser Samstagmorgen für mich zu einem kompletten Disaster. Acht Stunden kompletter Realitätsverlust, wobei der Trip nach über 12 Stunden noch so ausgeprägt war, dass die Zahlen und Buchstaben auf meinem Handy ständig die Größe verändert haben. Dieses Erlebnis hat mir dann doch zu Denken gegeben.



(Ich schildere nun dieses Ereignis, da es für mich persönlich wirklich ein Wendepunkt meiner Drogenkarriere war; dahingehend, dass ich mir das erste Mal ernsthafte Gedanken zu meinem Konsummuster gemacht habe)



Ich war mit einem meiner besten Freunde und dessen Freundin auf einer derbe nicen Elektroparty in einem eher unbekannten Hamburger Club, als ich plötzlich ein paar anderen Freunden von mir begegnete, denen ich mich auch sofort anschloss, da der Freund mit dem ich da war nicht allzu lange bleiben wollte.

Mit dabei war auch eine mir bis dahin unbekannte Person (hier: "Sandra"), mit der ich mich auf Anhieb verstanden habe.

Sandra lud mich daraufhin ein mit ihr in die WG ihres besten Freundes (hier: "Maik") zur afterhour zu kommen.

Da es bereits acht Uhr morgens war, und der Freund, mit dem ich ursprünglich da war bereits gegangen war, bin ich natürlich ohne zu zögern mitgegangen.

Das war auch erstmal ne lustige Runde: ein halbes dutzend Druffis straight ausm Club direkt zur afterhour und da weiterfeiern.

Ich bin auch super mit allen klargekommen und hab sogar noch ne Runde Pilze ausgegeben, bis Maik mich gefragt hat, ob ich Bock hätte mit ihm ne Runde auf 2-CB zu trippen.

Hat sich für mich erstmal nach einer guten Idee angehört. Also nich lang schnacken...-und natürlich erstmal ohne groß zu überlegen ne dicke Line gezogen.

Da bereits nach kurzer Zeit mein Tripgefährte sehr hart am trippen war und es bei mir noch nicht so wirklich losging habe ich die folgenreiche und außerordentlich dumme Entscheidung getroffen den Rest des 2-CBs zu ziehen.

Das war ein großer Fehler!

Ich hatte nun geschätzte 80 mg intus und mein Tripgefährte etwa die hälfte.

Leider musste ich feststellen, dass kurz nachdem ich meine zweite Dosis genommen hatte, die erste Dosis erst zu wirken begann.



"Das kann ja heiter werden", dachte ich mir zu dem Zeitpunkt.



Es wurde sogar noch wesentlich heiterer, als ich es mir in meinen durchgeknalltesten Fantasien hätte vorstellen können: Alles was in diesem Raum ab dem Zeitpunkt des Einsetzens der Wirkung noch vor sich ging vermischte sich in einem bunten Brei aus Emotionen, Farben, Dimensionen und Gesprächsfetzen: Es war absolut chaotisch!

Mir blieb nichts anderes mehr übrig, als mich komplett in mich zurückzuziehen und auf einem Schreibtischstuhl sitzend meine Beine in Embryonalstellung zu umklammern, da ich sonst einfach nichtmehr "klargekommen" wäre.

Kommunikation mit der Außenwelt war unmöglich geworden, da ich viel zu sehr mit mir selbst und meiner eigenen Wahrnehmung beschäftigt war.

Das teilweise paranoid schizophrene Verhalten von Maik war natürlich auch nicht sonderlich förderlich.

Einigermaßen klargekommen bin ich erst am späten Nachmittag dieses Tages ( Einigermaßen heißt, ich wusste wenigstens wieder wo ich bin, und was ich am Vorabend gemacht hatte).

Zu diesem Zeitpunkt ereignete sich auch die witzige Situation, dass Maik rausgehen wollte, um von seinem Ticker Gras abzuholen und ich nur halbanwesend meinte: "So kann er doch nich vor die Tür gehen, oder?", was von Sandra, die kein 2-CB genommen hatte, nur mit einem klaren: "Auf keinen Fall!" beantwortet wurde.

Ich habe mich dann erstmal total dafür gefeiert, dass ich nach einer gefühlten Ewigkeit zum ersten Mal eine Situation korrekt bewertet habe und man mir sogar Recht gab. (Wenn sich Leute in der Klapse so fühlen, wie auf einer hohen Dosis 2-CB, dann wundert es mich, wenn diese überhaupt noch Tag und Nacht voneinander unterscheiden können!- Sowas wünsche ich nicht meinen ärgsten Feinden!)



Alles in allem eine Erfahrung, auf die ich gerne verzichtet hätte, vor allem wenn man die 24 Stunden afterglow nach über 12 Stunden intensiven Trippen noch dazu zählt.

Dieses Erlebnis war fast so schlimm wie meine 2-CE Überdosis ein paar Jahre zuvor, bei der ich mehrere Stunden mit dem Gesicht in die Couch vergraben ein Wirr-Warr aus Farben und meiner eigenen Sinneswahrnehmungen ertragen musste.

Naja, soviel zu den Trips vergangener Tage...



Eine derartige Fehleinschätzung meiner eigenen Tolleranz ist mir seitdem auch nie wieder unterlaufen; soviel habe ich dann doch gelernt!

Warum fällt es mir so schwer komplett auf Drogen zu verzichten? Liegt es daran, dass ich erst spät, aber dafür heftig, mit Drogen angefangen habe oder daran, dass mich noch nie ein "echter" Horrortrip in die Schranken gewiesen hat? Könnte es daran liegen, dass ich nüchtern ein sehr strategisch vorgehender Taktiker und druff das komplette Gegenteil bin?

Ich befinde mich in einem Zwiespalt, in dem sich wohl viele Menschen befinden, die "trotz" Drogen einen geregelten Alltag führen und sich gerade deswegen manchmal fragen, wozu sie Drogen eigentlich benötigen.



Soweit von mir erstmal.



"Meine Suche führte mich durch das Physische, das Metaphysische, das Wahnhafte und wieder zurück" (Zitat)



Auch wenn dieser Bericht vielleicht etwas "unkonventionell" erscheint, bitte ich trotzdem darum diesen nicht allzu schlecht zu bewerten; Es ist halt mal was anderes.



Vor allem ist das hier kein Bericht, aus dem irgenteine Art von Schlussfolgerung zu ziehen ist. Es ist vielmehr ein Einblick in die "Momentan"-Situation.



(Ich bin natürlich bereit zusätzliche Informationen zu ergänzen und/oder Rechtschreibfehler auszubessern, wenn man mich darauf hinweißt. Dieser Bericht hier ist die Rohversion)





Ergänzung/ Gedankenschwall, den ich ohne Grund aufschreiben musste; Vielleicht hilfts ja jemandem.





Ich denke öfters an alte Zeiten; gerade jetzt, wo ich mich quasi im Griff habe und reflektieren kann, was damals alles gut gelaufen ist. Ein Bekannter, den ich früher als sehr guten Freund bezeichnet habe, musste (oder wollte) nach dieser Zeit ganze drei Monate in die geschlossene Psychiatrie. Bei unserem letzten Treffen hat er mir das gestanden und gleichzeitig wusste er nicht, was er davon halte sollte, dass es mir wie immer eigentlich "gut" geht, und das obwohl ich wesentlich mehr als er konsumiert habe. Ich hatte in meinem ganzen Leben, bei allem was ich mir jemals eingeschmissen hatte, nur einen Trip, den ich wirklich als Bad-Trip bezeichnen würde und selbst dieser Trip in einer mir völlig fremden WG auf einer mir unbekannten, hochgradig halluzinogenen Substanz war noch kein "Horrortrip". Was ist mein Geheimrezept; Warum habe ich eher dazugelernt und mich positiv weiterentwickelt, während neben mir die Leute reihenweise abgestürzt sind?- Der Typ, der alleine stundenlang bei Kollegen in der Küche saß, während er halbstündlich Bong rauchte und Lines zog; Musik hörend die Nacht verbrachte und das ein erfolgreiches Wochenende nannte soll der einzige sein, der keinen Schaden von dieser Zeit davongetragen hat?

"Schwer zu glauben!", würde ich sagen, wäre ich nicht derjenige von dem gesprochen wird. Ich weiß, dass es nicht vernünftig war sich fünfundzwanzig Teile zu kaufen und diese innerhalb von zwei Schulwochen experimental aufzubrauchen- auch in der Schule. Es ist mir heute bewusst, dass ich dank zuviel Pepp vor der mündlichen Abiturprüfung fast durchs Abi gerauscht wäre, hätte meine Biologielehrerin mich nicht aus Sympathie bestehen lassen, da sie vermutlich dachte es läge an der Nervosität, dass ich nichts auf die Reihe bekahm; Peinlich ists aus heutiger Sicht, auch wenn alles gut gegangen ist. Dieses eine Mal, wo ich aus verschiedensten Gründen ein Dutzend Pappen bei mir zuhause rumliegen hatte und es für eine gute Idee hielt diese in einer Woche am selben Ort aufzubrauchen; das bereue ich nicht. All die Open-Airs und anfangs noch die Goa-Partys in ranzigen Clubs sind nichts, worauf ich mit Abscheu oder Ekel zurückschaue, sondern Erinnerungen, die mir ein zartes Lächeln aufs Gesicht treiben und mich schmunzeln lassen. Viele ehemalige Freunde von mir haben sich an Plätzen wie diesen verloren; und manche würden wohl auch zugeben, dass dies genau ihr Ziel war damals- sie haben ihr Ziel erreicht. Andere haben gerade durch den Konsum ihr Ziel aus den Augen verloren oder ihnen ist aufgefallen, dass sie nie Eines hatten. Wieder andere stellen nun das Leben an sich in Frage und wissen nicht mehr, was sie noch mit sich anfangen sollen; jetzt wo sie quasi die Antworten auf alles zu kennen glauben. Menschen, die mir mal sehr wichtig waren, haben sich so sehr verändert, dass sie mir nicht mehr wichtig sein können; sie sind andere Menschen geworden. Ich hingegen habe keine Probleme und außer der Gesundheit und dem Wohlbefinden meiner Familie gibt es nichts, was mich irgentwie herunterziehen kann.



Nun bin ich eigentlich zu alt für diesen Kram und gehe auch nichtmehr feiern, da es mir einfach nichtsmehr geben kann- denn glücklich bin ich schon lange auch ohne die Endorphine, die beim absteppen ausgeschüttet werden, wenn man auf Exctasy die Welt um sich herum vergisst. Das, was aus altbekannten mir fremde Personen gemacht hat, war die Sehnsucht dieser nach Glück und Zufriedenheit, die sie aber nicht auf dem Floor oder der Wohngemeinschaft irgentwelcher Leute gefunden haben. Sehnsucht ist der falsche Ansatz um irgentetwas zu tun; Nostalgie behindert jegliche positive Sicht in die Zukunft und verstellt euch den Weg in ein unbeschwertes (und glückliches, freies) Leben. Ich habe mit dem Rauchen aufgehört, das Kiffen sein gelassen und meinen Alkoholkonsum, der sich sowieso nur auf Bier bezog stark zurückgeschraubt- mit anderen Substanzen hatte ich nie Probleme bezüglich des Verzichtens. Drogen sind nicht "cool" oder "böse"; nichteinmal "schlecht" oder "gut", sondern Substanzen, die man ge-oder missbrauchen kann- wenn man nie Drogen konsumiert sind Sie "nichts" für einen. Go ask Alice.



Ich bin wunschlos glücklich.





28.11.2017










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