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Übersicht:

Titel:Siemis: A. Caine auf dem weg zum luziden Traum. (Update 28.03.13)
Droge:Aztekisches Traumkraut
Autor:Acaine
Datum:24.04.2013 01:29
Nützlichkeit:7,56 von 10 möglichen   (43 Stimmen abgegeben)

Bericht::


Zitat:

Jeu clomel tgapers e siarps, contonschel vaccas

viarms, prendel femnas e maschels e scarpel ora

tiarms. Aulzel tuts cun mei ad ault. Uss tuts cun

mei el sault, el suffel cauld dil mund semiau, has

tuc el blau sche buc ughegiau.





aus "Siemis" einem Lied das in Rätoromanisch geschrieben ist.




Zitat:

Ich rufe Raben und Schlangen, erreiche Kühe

und Würmer, nehme Weiblein und Männlein und

reisse Grenzsteine aus. Ich hebe alles mit mir in

die Luft, alles mit mir nach oben in den warmen

Wind der geträumten Welt. Du hast ins Leere

getroffen, wenn du dich nicht traust.





Dies ist mein Traumtagebuch, das ich regelmäßig aktualisieren werde, hoffentlich mindestens alle zwei, drei Tage.

Ich lese zur zeit das Buch "Exploring the world of lucid dreaming" von Stephen LaBerge, einem Forscher der die Existenz von Luziden Träumen bewiesen hat.

Sich an seine Träume zu erinnern ist neben bestimmten Techniken essentiell, um Luzides Träumen zu erlernen, daher dieses Tagebuch. Da es sich bei LTs und auch normalen Träumen ja mit um die realsten "Halluzinationen" handelt, die ein Mensch so haben kann möchte ich euch daran teilhaben lassen. :)



Zur Unterstützung nehme ich Silene Capensis ein, besser bekannt unter dem Namen "Afrikanische Traumwurzel".

Ich habe bereits Erfahrung mit Aztekischem Traumkraut, und drei Tage nach der Einnahme letzterem hatte ich eine Nacht mit den heftigsten Träumen ever, die dann letztenendes in einem kurzen, aber Überwältigendem Luziden Traum endeten.

Bei gelegenheit werde ich es wieder mal bestellen und meine Erfahrungen damit aufschreiben.



Update 28.03.13- Hier nun die versprochene Nacht, die mein Interesse für die "Droge Paralell-Realität" erst losgetreten hat.

Ich muss dazu anmerken, das der erste von den fünf Träumen leider ein durchaus bedrückender Traum ist, aber es kommen noch Momente regelrecht Mystischer Euphorie, ich schreibe gleich jetzt weiter. Viel Spaß beim lesen.



Dreams to Reality- Die Träume



  • Der Racheengel

  • Die maschine

  • Der Feuerwaffenunfall

  • Fliegen: Statik und Antistatik

  • Das überwältigende Ende: Der Strand, das Buch und das Mädchen






Diese nacht, irgendwann im mai 2010 wird mir für immer im gedächtnis bleiben, dank unvorstellbarer traumdichte (auch betreffend klarheit und emotionalität) und einem luziden ende, welches mich vor aufregung in eine perfekte schlafparalyse schleuderte.



Das gefühls- und wahrnehmungsspektrum deckte in dieser nacht alle bereiche ab. Reue, ungeahnte euphorie, trauer, das gefühl der allwissendheit und grenzenloser erkenntnis- ich kann mir im wachem moment nicht mehr vorstellen oder gar ausdenken, als ich damals mit sicherheit wahrgenommen habe. Nur um an dieser stelle mal einen funken des gefühls darzustellen, mit dem ich letztenendes wach im bett saß.



Der Racheengel



dieser traum ist ein wenig schwer nachzuvollziehen, da ich teils handelnde person, teils definitiv beobachter von außen war.

Ein heruntergekommenes Zimmer, zwei Betten, zwei Nachtkästchen. Das ganze zimmer ist in dunklem holz gehalten, und nichteinmal die weißen bettlaken stechen aus diesem brauenen, wurmlöchrigen zimmer herraus. Die erste empfindung ist eindeutig ein gefühl von trostlosigkeit, die zweite eine deutliche anspannung, resultierend aus der erdrückenden frage was gleich passieren wird.

Einen Augenblick später füllt sich die Luft mit Panik, Angst und Trauer, als ich vor der Tür des Raums stehe. Der Korridor ist in dem selben dunklen Holz gehalten wie der Raum, vor dessen Zimmertür ich schreiend und heulend stehe. Ich schlage mit meinen fäusten an die tür, die schläge hallen in dem engen gang zurück als würde man einen riesigen vorschlaghammer auf den boden einer kathedrale donnern.

Doch es hat keinen zweck. In diesem moment ist jemand gestorben.

Eine szene später sehe ich "mich", eine in eine braune kutte gekleidete gestalt, die zusieht wie eine exakt gleich aussehende person auf einer bahre zur tür hinausgetragen wird. Doch haben diese beiden "brüder" keine gesichter, ich kann sie nicht als person wahrnehmen. Es sind kreaturen mit persönlichkeitsmerkmalen.



Das zimmer ist leer, doch am boden liegen leere flaschen und tablettendosen verstreut. Die emotionen sind in diesem moment fern, aber wahrnehmbar. Mir ist auch klar was als nächstes passiert. Jemand wird bezahlen müssen. Und wenn einer nicht genug ist, dann eben viele.



Immer noch als beobachter, sehe ich nun deutlich den "racheengel" vor mir. Er trägt immer noch die gleiche, braune robe aus sackleinen, doch seine hände sind nicht mehr leer. In seinen beiden händen hält er einen sarg, der halb vermodert ist, doch noch stabil genug ist um damit zuzuschlagen. Zusammengehalten werden die holzreste von langen, rostigen nägeln. Eine krude, aber furchteinflößende waffe.

In seinem gürtel hängt eine liste. Eine sehr lange liste, auf der etliche namen stehen. Es sind sicher an die dreihundert namen.



Hier endet der traum, mit einem verständlicherweise etwas mulmigen gefühl im bauch. Ob man das in der traumwelt wirklich so empfindet bleibt fraglich, angebracht wäre es angesichts der szenerie auf jeden fall.



Die Maschine



Ich schwebe. dadurch wird mir schnell klar, das ich mich im Weltall befinden muss. um mich herum sehe ich eine saubere, weisse, aber beengte umgebung. ich war mir sicher das es eine Raumstation sein muss. ich trug eine blaue mechanikerkombi, genau wie mein kollege, der neben mir schwebte. Unter uns befinden sich die Eingeweiden einer gewaltigen Maschine, die scheinbar zur Kraftübertragung dient- eine Art Kupplung. Sie ist von vielen dicken wie dünnen Kabeln umgeben, und ihre Bauteile Glänzen im hellen Licht.

Der Kern des Apparats ist ein loses System aus Stäben und Kugeln, die keinerlei Verbindung aufweisen... die Funktion ist mir unklar, da wir das ganze für Wartungsarbeiten abgeschaltet haben. Als erstes entnehmen wir ein Übertragungsstück direkt aus der Mitte und ersetzen es durch ein Ersatzteil. obwohl keinerlei Verschleiß an dem alten Bauteil zu sehen ist, was mich dann doch etwas wunderte. Die Schwerelosigkeit spielte uns an dieser Stelle einen Streich. Obwohl das teil keinerlei "Gewicht" besitzt, ist es schwer zu heben, da man es nur langsam beschleunigen kann. aber wenn das Metallteil erstmal Fahrt aufgenommen hat, muss man aufpassen das es nicht an die Decke scheppert.

War aber kein Problem, wir entnehmen den Zylinder mit vereinten Kräften und befestigen ihn an der gegenüberliegenden Wand. Der Einbau verlief ähnlich Problemlos.

Als nächstes fingen wir an Kabelbündel zu ersetzen, die um den Kern herum verliefen. mir kommt der Gedanke auf, was dies evtl ein riesiger Teilchenbeschleuniger ist, der im All schwebt. Es ist ruhig, die Atmosphäre ist entspannt, aber dennoch sehr von Konzentration geprägt, wir reden so gut wie nicht.

Wir sind fertig, und es ist soweit. Zeit um zu sehen, ob unsere Arbeit vom Erfolg gekrönt ist.

Mein kollege geht an eine Bedienkonsole die in der Wand verbaut ist.

Mit einem Turbinenartigen Geräusch erwacht der Kern zum leben, beginnt sich zu drehen- und nur Sekunden später Knistern Funken über die äußere Hülle, der Zentrale Stab schwebt jetzt und hat keinerlei Kontakt mehr zu irgendeinem anderen Bauteil.

Er beginnt in einem hypnotischen, unglaublichem Blau zu leuchten, das an Cherenkov-Strahlung erinnert. Gebannt bestaune ich dieses Wunderwerk der Technik.



Ich werde entweder in Gegenwart oder Vergangenheit schreiben, je nach dem was mir grade richtiger erscheint.

Ich werde die Texte nicht ausschmücken, sondern nur empfindungen oder Emotionen beschreiben, an die ich mich auch tatsächlich erinnere....



P.S. Falls jemand meine Träume deuten möchte, einfach ins Diskussionstopic schreiben. ^^



13.03.12 Flying Fish



Ich halte mich an einem See auf. Ich bin nicht alleine, doch wer meine Begleitung war, kann ich nicht mehr mit sicherheit sagen.... Das Wasser des Sees ist von einem stumpfen, grünen Farbton geprägt, an seinen Rändern wächst hohes Schilfgras. Wir stehen auf einem Steg und sehen, das es hier ein Angebot gibt bei dem man gegen Geld Fliegende Fische Angeln kann. Auf einem Schild steht jedoch, das der Bestand schon bedroht ist, und man deshalb die geangelten Fische wieder einsetzen muss.



14.03.12 Tank Run

In diesem Traum war ich alleine in einem herbstlichen Wald unterwegs, bzw. an dessen Rand... Es könnte so September gewesen sein, es war auf jeden Fall noch angenehm Warm, so denn ich diese Empfindung hatte. Ich kann jedoch sicher sagen, das ich keine Kälte spüren konnte, was ich aus anderen Träumen kenne.

In der einen Hand trug ich eine Makarov-Pistole aus russischer Fertigung.

Nachdem ich einige Zeit geradeaus gelaufen war, traf ich auf einen Trupp Bundeswehrsoldaten, dem ich mich nach kurzem Wortwechsel anschloss... die Stimmung war locker, und so marschierten wir.

Nur wenige Minuten später rollten Panzer an uns vorbei, darunter konnte ich einen Leopard II erkennen.

Die Panzer schossen zur Übung mit ihren Bordkanonen, was mächtige Staubwolken aufwirbelte...

Ich gehe davon aus, das es eine Übung war, denn zu keinem Zeitpunkt war mir mulmig zu mute, wie es sonst der Fall gewesen wäre. Von den ausgeworfenen Hülsen der Kanonen lagen etliche verstreut, einige waren noch heiß und von ihnen stieg ein wenig Rauch auf. Trotzdem nahm ich zwei der Hülsen, welche etwa so lang wie mein Unterarm waren, und verstaute sie in meinem Rucksack.



14.03.12 Alte Freunde?

Ich war mit meinem Bruder bei Melanie unterwegs. Deren Haus war komischerweise mehr ein Bretterverschlag als ein Haus, ähnlich dem was man in einem Slum als "Haus" bzeichnet.

Passend dazu trugen Sie und ihre Mutter ziemlich alte, versiffte Klamotten, und ihr nerviger, kleiner Bruder war auch anwesend. Die Gegend erinnerte mich an das, was ich vom Balkankrieg gesehen hatte- es erweckte den Eindruck der Trostlosigkeit. Lediglich die Einschusslöcher in den Wänden fehlten.

Was wir dort taten weiß ich nicht mehr, aber da wir nur herumstanden, und ich mit einem SIG552-Gewehr ausgerüstet war, nehme ich an das wir etwas bewacht haben.

Ich hatte die Waffe umgehängt, so das sie vor mir am Körper hing, und dabei konnte ich erkennen das sie mit einem für eine AK typischen Klappschaft versehen war.



15.03.12 Turnierwache in der Sandwelt

Ich sah Sand. Nur Sand. Selbst der Horizont war nicht zu sehen, denn er verbarg sich hinter Gewaltigen Sandwolken, die gemächlich vorbeizogen. Die gesamte Umgebung war aus Sandstein geformt und erstreckte sich vor mir in unglaublichen Ausmaßen- Sie erweckte den anschein als sei sie geschaffen worden um Giganten als Arena zu dienen.

Im diffusen Sonnenlicht erstrahlten künstlich geschaffene Geometrische Formen- Zylindrische Säulen, Pyramiden... Der Boden auf dem ich mich befand, war rechteckig geformt und glich von der größe her den Weiten eines Bergplateus, welches jedoch zu meiner Linken jäh abbrach.

Ein Blick nach unten offenbarte nicht viel mehr als weitere Sandwolken.

Etwas entfernt von mir befand sich eine riesige Sphinx, doch diese war im Gegensatz zu ihrem Ägyptischen Vorbild wesentlich eleganter und graziler geformt, und trotz ihrer spitzen Nase erkannte ich in ihr doch eindeutig eine Katze.

Zu den Füßen dieses Monuments stand ein Mann, der eine Bunte Rüstung trug, und etwas das ich als Raketenwerfer erkannte. Wir taten nicht viel. Standen herum als wäre es Vorherbestimmung, und so hatte ich Zeit die beeindruckende Szenerie zu bestaunen.....



15.03.12 Falsches Erwachen und eine Messerschmidt BF109

Ich stehe am frühen Morgen in meinem Zimmer, ich war gerade aus dem Bett gekrochen.

Mir fällt auf das auf meinem Sessel ein Modellflugzeug liegt- ich nehme es in die Hand und erkenne, das es sich um eine BF109 handelt, einem deutschen Jagdflugzeug aus dem zweiten Weltkrieg.

Sie ist in den Farben Schwar, Grün und Gelb lackiert, eindeutig mit einem Airbrush.... Dabei wurde das durchsichtige Cockpit angesprüht, ohne das es mit Maskierfolie geschützt gewesen wäre. Das Teil ist also verpfuscht... sieht gar nicht nach mir aus! Noch dazu ist der Boden unter dem Cockpit gelb, also dort wo eigentlich garantiert kein Gelb hingehört.

Auf den Flügelvorderkanten kann ich den Schriftzug "Baby BF109" lesen- da dämmert es mir so langsam: Ich habe dieses Flugzeug nie gebaut! jedenfalls nicht in letzter Zeit, und auch nicht in dem Maßsstab.



Ich wache irgendwann auf, ohne Luzid gewesen zu sein. Schade, bei diesem kleinen WTF-Moment hätte es doch eigentlich klingeln müssen. :(



16.03.12 Zeitreise durch den See

Ich stehe mit einer mit unbekannten Frau am Rand eines großen, flach anmutenden Sees. Die Sonne scheint, im Hintergrund des Sees zeichnet sich in etwa 500m Entfernung ein Nadelwald ab.

Da kommt unser Führer an, und bedeutet uns, ihm in das Gewässer zu folgen- und so waten wir durchs flache Wasser, bis wir an einem Auto ankommen, das fast vollständig mit Wasser bedeckt ist.

Alle drei setzen wir Masken auf, die irgendwie an Gasmasken erinnern und so steigen wir in das Auto ein.

Es geht los! Das Auto taucht ab, durchs grüne, kaum durchsichtige Nass. Nach Kurzer Zeit "landen" wir auf dem Grund... neben uns kann ich eine Betonstruktur erkennen, die aussieht wie ein Würfelförmiger Ausgang auf dem Dach eines Flachdachs. Ich betrete letztere als erster durch die Tür und finde mich in einem Treppenhaus wieder.

Nachdem wir drei Stockwerke nach unten gegangen sind, verlassen wir das gemäuer aus Beton durch eine weitere Tür.... zu meiner großen Verwunderung stehen wir ein einem Wald, welcher undurchdringlich, aber trotzdem hell wirkt.

Es kam das Gefühl auf, das dieser Wald uralt sein muss, wie ein vorsteinzeitlicher Urwald.



17.03.12 Unangenehmes aus der Vergangenheit

Ich bin mit einem meiner besten Freunde am oberen Markt unterwegs. Ich fühlte das es sich um einen lauen aber späten Sommerabend handelte. Wir liefen einem bestimmten Ziel entgegen, das wir nicht kannten, und so schlich sich bei mir trotz des angenehmen, späten Sonnenuntergangs ein komisches Gefühl ein. Erst als ich direkt auf den Boden sah, fiel mir auf das auf diesem relativ große Insekten herumliefen- und jedes mal wenn ich nach unten blickte, tauchten dort neue auf. In anderen Größen, Formen und Farben. Ich ignorierte Sie. Wir liefen weiter, bis wir ans Ziel kamen. Zwei Personen, die ich kannte- es waren die Eltern eines anderen guten Freundes.... Sie sahen komischerweise um einiges jünger aus als ich sie in Erinnerung hatte. Sie sagten S. (ihr Sohn) sei nicht da, und das wir beide an seiner Stelle mit nach England fahren sollten, da die Reise schon gebucht sei. Mir wurde erst im wachen Zustand bewußt woraus das komische Bauchgefühl im

Traum resultierte.

Mein Freund S. und dessen Mutter waren in den letzten zwei Jahren kurz nacheinander verstorben. trotzdem fühle ich nichts übermäßig schlimmes dabei, weder im Traum, noch im wachen Zustand.



18.03.12 Das Schwimmbad am falschen Ort.

Ich liege im Schwimmbad. Doch etwas ist anders. Das Schwimmbad liegt zwar in meinem Heimatort, aber nicht an dem Ort, an dem es sonst zu finden ist, sondern schätzungsweise zwei Kilometer entfernt, inmitten des Einkaufsviertels. Alle Geschäfte waren noch an dem Ort, an dem sie immer standen, jedoch waren die Straßen und der Parkplatz dazwischen

durch eine Liegewiese ersetzt worden, auf der Ich und andere Menschen lagen.

Es ist Sonnig und ich sehe mehrere verschieden große Schwimmbecken. Das Gelände stieg in Richtung der Sonne hin leicht an, und es würde nicht mehr lange dauern, bis sie hinter dem Hügel versinkt.

Ich packe meine Sachen, um nach oben auf den Hügel umzuziehen. Oben angekommen suchte ich mir einen neuen Sonnenplatz und machte es mir bequem. Nach kurzer Zeit gehe ich zu einem Schwimmbecken und springe hinein.

Zu meinem großen Erstaunen trage ich im Moment des eintauchens eine dicke Winterjacke, die mich beim weitertauchen doch beachtlich behinderte....



20.03.12 Vorbereitung zur Jagd

Ich ziehe durch menschenleere Straßen... In meiner Begleitung sind sechs weitere Männer, und fast jeder von ihnen trägt einen schwarzen Ledermantel. Zwei aus der Gruppe tragen einen schwarzen Hut, doch jeder einzelne von ihnen ist bewaffnet. Ich kenne diesen Ort sehr genau, denn es ist die Kleinstadt in der ich lange Jahre zur Schule ging.

Und alles hätte zu 100% normal sein können, wären die Straßen nicht vollkommen ausgestorben gewesen.

Die einzigen Laute die an mein Ohr drangen, waren jene, die von vierzehn bestiefelten Füßen erzeugt wurden.

Wir betraten ein Haus, es sah so aus als wäre es an der Zeit Pause zu machen. Im inneren des großen Raums, der offensichtlich teil einer Gaststätte war konnte ich nicht viel erkennen, da kein Licht eingeschaltet war. Zwei Dinge stachen mir ins Auge: Die Hintertür war durch einen großen weissen Kühlschrank versperrt, und auf dem Tisch lagen etliche Pistolen- viele waren Kleinkaliberwaffen, und damit höchstens zur Eichhörnchenjagd zu gebrauchen.

Ich erkannte zwei CZ75 mit Schalldämpfer, prüfte ihren Ladezustand, nahm mehrere Magazine und verstaute alles in den dafür vorgesehenen Taschen beziehungsweise Holstern.

Jemand gab das Signal zum weitergehen, und sogleich machten sich zwei aus unserer Truppe daran den Kühlschrank beiseite zu rutschen. Wir betraten einen kleinen Hinterhof, in den trotz der Enge ein paar Sonnenstrahlen vordrangen.

da ertönte ein markerschütterndes Brüllen- und ohne ein Wort wechseln zu müssen war uns klar: wenn wir auf den Verursacher treffen, haben wir ein Problem.






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