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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Kuss der Dissoziation
Drogen:Ketamin
Autor:Selbsttester
Datum:10.02.2017 18:42
Set:Normal gespannt
Setting:Wohnung, Bett
Nützlichkeit:4,67 von 10 möglichen   (6 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Moin liebe Community

Dies hier wird kein endlos langer Tripbericht, dennoch versuche ich genau auf die Wirkung & damit eintretenden Gefühle einzugehen und euch näher zu bringen..




Meine Erfahrungen mit Dissoziativa habe ich in vielen Jahren gesammelt und haben mich jedesmal aufs neue staunen lassen wie vielfältig dieses Wirkspektum sein kann
Bevor ich anfange möchte ich einmal verdeutlichen was Bewusstseinserweiternde Drogen für mich bedeuten:

im großen und ganzen bin ich der meinung das diese mir zu einem gestärkten selbst und unbezahlbaren Einblicken verholfen haben,
die mir ohne wahrscheinlich aufewig verborgen geblieben wären, es ist im nachhinein natürlich sehr schwer vergleiche zu treffen aber ich bin mir ganz sicher das es so ist.
Mein Zwilligsbruder der aus dem selben Holz geschnitzt ist wie ich fragte mich einmal wie sich wohl alles entwickelt hätte wenn wir nicht diesen weg der Erfahrungssuche eingeschlagen hätten.
Seitdem denke ich manchmal darüber nach und bin zu dem entschluss gekommen das bisher noch nie etwas Bereut werden musste,
auch aus der sicht von meiner seite auf sein Leben/Ansichten & Werdegang.

Uns beiden hat dieser weg gezeigt wie wichtig es ist manchmal Bewusst und Kontrolliert in eine andere Welt abtauchen zu können
um vergangene Probleme, Gefühl und Entscheidungen mit hilfe der Musik aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können.

In diesem Tripbericht möchte ich euch eine Erfahrung mit den beidem Substanzen 2-oxo-PCE & 3-meo-PCP erläutern


Meine Erfahrungen speziell mit Dissoziativa konnte ich bisher mit DXM ,MXE, 4meoPCP, 3meoPCP, Ketamin, 2F-Ketamin Lachgas und Ketamin machen:

ich habe diese beiden Substanzen über Monate hinweg für mich ausreichend im solo-konsum und beide geprimert in niedrigen Dosierungen erforscht.
Diesesmal habe ich beide ein wenig höher als zuvor Dosiert, eine kleine Toleranz kann vorhanden gewesen sein.


Bevor ich konsumierte aß ich ausreichend und trank eine Flasche Bier..
um für eine Dissoziative Reise das meiste rauszuholen ist es unerlässlich eine gewohnte Umgebung aufzusuchen in der man sich Wohlfühlt & es absolut Dunkel ist, zur Not hilft auch eine Augenbinde..

So nahm ich also mein Kopfhörerverstärker und baute alles was dazu gehört in mein Schlafzimmer um & richtete alles her.
Zuerst zog ich 15mg 3miau und wartete ab bis sich erste nicht zu leugnende Anzeichen bemerkbar machten bevor ich 5-8mg O-PCE nachzog..

Wer 3meoPCP kennt weiß das dieses Dissoziativum eher eine geringe Dissoziaton aufweist aber mit ihr & etwas übung hervorragende CEV´s/OEV´s erziehlen lassen die vergleichbar mit dem Ketamin oder MXE sind..
O-PCE hat im vergleich auf mich eine viel Wärmere flauschige Wirkung aber es ist trotz übung etwas schwieriger mit dieser Substanz reizvolle Einblicke in die Welt der optischen Dissoziation zu bekommen..

Diese beiden Substanzen die beim genauen Hinsehen doch sehr verschieden sind haben sich Perfekt ergänzt und zusammen für eine Überraschung gesorgt:
Sie hat mich mit hilfe von Musik die ich unten verlinkt habe pure Kunst sehen lassen.



Als beide Substanzen zusammen ihre Wirkung entfalten hat es mich stark an Ketamin erinnert,
mit dem unterschied das die wahrgenommenen Filmsequenzen viel langsamer und nicht so hektisch auf mich Wirkten.
Das Körpergefühl war sehr angenehm und warm, ich wirkte total gelassen und entspannt auf alles.
Die vor meinen Augen abgespielten hochdetailierten Visionen waren wie ein Kuss der Dissoziation, mittlerweile konnte ich durch meine geschlossenen Augen die wandung meines Zimmers nachentfinden.
Ich fasste meine Augenlieder an und sehe den Abgrund in den ich langsam hinunterfuhr und betrachtete einzelne Facetten die ich 360° beobachten konnte, riesiege Klippen wuchsen in die höhe die erst glänzend Tiefschwarz ihre Schönheit preis gaben und danach zur Musik Dunkelrot bis hin zu Lila wurden.
Allgeimein waren die Farben Rot, Lila und ein dunkles Blau am häufigsten:

ich sah eine große Quelle die um mich herum aus Kaffeebohnen zu fließen beginnt und immer schneller und größer wurde,
es wurde soviel platz eingenommen das ich davon umschlossen wurde und schließlich alles Schwarz war und mich im Hole befand,
als die Musik began wieder fahrt auf zu nehmen zerfloss mein ich ins nichts und alles Schraffierte.
Jederzeit hätte ich aufstehen können um etwas zu Trinken oder dergleichen, mein denken war in diesen zuständen sehr klar und konnte mir jederzeit ins Gedächtnis rufen was hier grade geschah.
Oft brach ich mit einen Affenzahn über alles hinaus und war im Universum wo ich gezielt Sterne anpeilte die ich dann mit einer Lupensicht bis aufs genauste zu untersuchen scheinte.

Es waren zu viele Visionen also kann ich nicht auf jede eingehen aber im großen und ganzen waren sie sehr abwechslungsreich und freundlich und durgehend bis zum ende Präsent

Die Wirkung hielt gute 5-6 Stunden an und hat jetzt auf mich wie bei beiden Substanzen gewohnt einen stark Antidepressiven afterglow.


Für mich haben Dissoziativa & Psychedelika soviel gemeinsam wie der:


Mond & die Sonne
Schatten & das Licht
Ozean & der Horizont



was überlasse ich eurer Interpretation


es ist eine art flucht in eine andere Welt in der ich mich selbst zu kennen scheine wie ich wirklich bin
ich bin froh ein bewusstsein entwickelt zu haben das mir erlaubt kontrolliert auszubrechen.



Musik:
Tripswitch
Tripswitch
Zero Cult





Danke fürs lesen..






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