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Tripbericht lesen

Übersicht:

Titel:Was ist mit dir, mein Herz?
Drogen:Mischkonsum von LSD und Alkohol (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:Kraeuterhexe
Datum:09.03.2018 16:19
Set:Ein paar freie Tage mit meiner Freundin. Vorfreude auf den Trip.
Setting:Ein schöner Spätherbstabend in einem alten Bauernhaus.
Nützlichkeit:9,50 von 10 möglichen   (28 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Die hier geschilderte Erfahrung liegt ungefähr ein halbes Jahr zurück und wurde von mir im Anschluss minutiös aufgezeichnet. Ich habe hier das Wichtigste zusammengefasst. Wir hatten diesmal beschlossen, eine "Doppeldosis" LSD zu nehmen (Novizen, bitte nicht nachmachen!). Unsere mittleren Dosen lagen bisher meistens bei ca. 120 µ. Diesmal waren es also nach Adam Riese ca. 240 µ. Mag sein, dass einige Psychonauten dies noch nicht als hohe Dosis einstufen, für uns jedenfalls ist das so.

Meine Freundin Svenja und ich haben uns auf den heutigen Tag sehr gut vorbereitet. Nachdem wir beide ein paar Tage dienstfrei haben, konnten wir schon am Tag vor dem Trip mein Haus (ein altes Bauernhaus, etwas abseits der Zivilisation) mit Blumen schmücken, ausräuchern und ein paar leckere Sachen und Wein besorgen. Ein ruhiger Abend, gutes, gesundes Essen und ausreichend Schlaf.

Am nächsten Tag kommt auch noch Saskia, eine langjährige Freundin, die auf uns achten wird. Saskia ist eine süße Fast-Anorektikerin mit wunderschönem, dunkelbraunem Haar, das ihr fast bis zur Hüfte reicht, und mit großen Mangamädchenaugen. Ihre etwas hypomane Art liegt nicht jedem. Manchmal wirkt sie wie ein verspieltes, lebhaftes Frettchen, ihre Stimme ist laut und kindlich. Als Tripsitter jedoch ist sie ernsthaft und konzentriert.

Am frühen Nachmittag ist es dann soweit. Als wir mit Sekt anstoßen und Svenja und ich die kleinen Gelatineplättchen schlucken, sind wir bei bester Laune.

Set und Setting sind somit ideal. Sogar das Wetter spielt mit: Ein milder Frühherbstnachmittag. Wir sitzen auf der Terrasse, schlürfen Sekt und hören Musik von Jan Garberek .

Schon nach vierzig Minuten (was relativ früh für mich ist) merke ich, dass sich etwas verändert. Wie eine sanfte Frühlingsbrise durchweht es mein Inneres. Diese Brise zieht Wellen von Freude über ein goldgelbes Weizenfeld hinter meinen Augen. Dann mein LSD-Markenzeichen: ich beginne zu lächeln, lächle alles an, was nicht rasch genug auf den Bäumen ist. Meistens ist das für die Anderen ansteckend. Auch Svenja grinst jetzt wie ein Honigkuchenpferd. Geht's bei dir auch schon los? frage ich. Weiß nicht, antwortet Svenja. Auf jeden Fall kann man nicht neben dir sitzen und ernst bleiben, wenn du dein Dauergrinsen aufgesetzt hast. Auch Saskia, die auf der Wiese vor der Terrasse Yoga-Asanas übt, muss jetzt lachen und plumpst aus dem Kopfstand auf die Yogamatte.

Ich schließe die Augen. Gefühle von sich ausbreitender Schönheit, vertrauter Fremdheit, verspielter Ästhetik. Kleine Glücksbomben zerplatzen in meinem Körper: mal unter meinem Brustbein, mal im Kopf, mal im Solarplexus. Mittlerweile gibt auch Svenja das Signal, dass es bei ihr losgeht.

Als hätten wir es vorher ausgemacht, springen wir hoch aus unseren Gartensesseln, fassen einander an den Händen und wandeln durch den ausgedehnten, verwilderten Fallobstgarten hinter meinem Haus. In meinem Kopf das Pas de deux zweier kleiner Mädchen in weißen Glockenkleidern, die Hand in Hand durch die Welt tanzen.

Ich liebe Svenja. Das ist eine Tatsache. Alles Andere wäre gelogen. Und ich schweige darüber, lasse sie davon unberührt.

Nach etwa drei Stunden wird der Trip sehr stark (vielleicht hat der Wein auch noch ein wenig getriggert), doch bleibt er vorerst angenehm und freundlich. Inzwischen ist es auch etwas frischer geworden und ein feiner feuchter Nebelfilm legt sich auf unsere nackten Hautstellen. Svenja hat sich ein Seidentuch geholt, in das sie ihren Oberkörper einhüllt. Sie sieht nun aus wie eine arabische Schleiertänzerin.

Längst hat alles um mich herum zu pulsieren begonnen. Ein Gefühl des Verzaubert-Seins liegt in der Luft. Alles hat Bedeutung und höheren Sinn. Die magischen Drei: Svenja, Saskia und ich, Irinja. Die drei schönen Seelen. Wir verströmen Weiblichkeit. Es sind Lichtfahnen, die unsere Bewegungen begleiten. Weibliche Lichtfahnen. Kein Sex. Nur Weiblichkeit. Wie schön. Wie überaus schön.

Alle drei haben wir heute Kleider angezogen, im Gegensatz zu den sonst oft üblichen Jeans. Luftdurchwehte dünne Kleiderstoffe. Die Atmosphäre ist aufgeladen mit feinätherischer Erotik, die keinen Sex verlangt, die sich selbst genügt.

Wenn ich jetzt meine Augen schließe, sehe ich Plaketten von Textilien. Diese länglichen Fahnen, auf denen die Waschanleitung in Form von Symbolen und die Kleidergröße zu lesen sind. Wie nennt man diese kratzigen Dinge eigentlich, die oft fast so groß sind wie die Dessous selbst, an denen sie z.B. auch ihren Dienst versehen?

String-Tanga versus Wäschefahne.

Wieso sehe ich so etwas? Mein Interesse an solchen Dingen hält sich in sehr engen Grenzen, aber ich sehe sie ganz deutlich vor meinen inneren Augen, realer wahrscheinlich als die "Wirklichen". Auch mit Strichcode versehen.

Solche "sinnlosen" Visionen irritieren mich immer wieder mal, machen mich zuweilen auch böse, weil ich sie nicht als zu mir gehörig erlebe. Aber diesmal verpufft das alles wieder, während nun Svenja an mir vorbeiweht und ihren feinen Svenjaduft wie einen ätherischen Hochzeitsschleier nach sich zieht. Ein hellrosa Duft mit lichtgrünen Einsprengseln. Mädchenhafte Frische und Lebendigkeit. Frauenhafte Schönheit und Elegance.

Ob Svenja ahnt, wie sehr ich sie liebe? Und wie sehr ich doch im täglichen Leben von solchen Gedanken Abstand halte?

Wie so oft bei unseren LSD-Reisen, verliebe ich mich auch diesmal wieder in sie. Vielleicht ist sie in einem Paralleluniversum meine Gefährtin, möglicherweise sind wir dort zwei schwarze Jaguarweibchen, die mit ihren eleganten und geschmeidigen Körpern gemeinsam durch die Regenwälder streifen. Jaguare sind Einzelgänger. Wir nicht. Wie schön es wäre, unsere Jungen gemeinsam großzuziehen. Der Vergleich ist nicht so unpassend. Wir haben beide den Körper einer Wildkatze, bewegen uns auf leisen Pfoten durchs Dickicht unseres Lebens und unserer Traumlandschaften, haben beide dunkelschwarzes Haar und lange, kräftige Eckzähne. Ich merke, dass meine Gedanken zu fliegen beginnen, jetzt mehr Druck machen.

Phu, das ist ein bisschen anstrengend!

Saskia und Svenja gehen ins Haus und bedeuten mir durch ihre Handbewegungen, auch reinzukommen. Doch die zunehmende Frische und Dunkelheit des Abends ziehen mich eher an, als dass ich mich davor zurückziehen wollte. Meine Schultern sind nackt, mein Haar ist offen. Meine Ponyfransen jucken an der Stirn, wenn ich mit den Augenlidern blinzle. Was immer ich auch anstelle, es hört nicht auf zu kitzeln. Egal! Ich spüre den feinen Stoff meines Kleides an der Haut, ein floriertes Sommerkleid. Gelbes und orangerotes Blütenmuster. Ständig in Bewegung. Mein BH darunter hat meine Brüste wie zwei Bauarbeiterhände fest im Griff. Er stört. Ich würde ihn jetzt gerne von mir streifen. Ich öffne die Häkchen am Rücken und erlöse mich von diesem Ding.

Wie erleichternd.

Die Mehndi an meinen Händen erwachen zu Leben, verändern ihre Formen ständig. Es hat sie in Wahrheit nie gegeben. Sie sind ein Produkt meiner 5-HT2a-Rezeptoren in meinem Gehirn. Gibt es sie wirklich nicht? Wenn ich sehr genau hinsehe, zergehen sie wie Schnee auf meinem Handrücken. Aber heißt das auch zwangsläufig, dass es sie nicht gibt?

Ich bin verwirrt, sinniere zu viel herum. Das ist kräfteraubend. Es ist wohl besser, wenn ich auch ins Haus gehe und bei meinen Freundinnen neue Impulse suche.

Svenja und Saskia sitzen auf der Couch und lachen, als ich das Haus betrete. Sie quieken dabei wie Meerschweinchen, und je länger ich mir die Beiden ansehe, umso mehr Ähnlichkeiten zu diesen kleinen Nagern kann ich erkennen. Obwohl Saskias superschlanker Körper normalerweise solche Assoziationen nicht zuließe. Und wo ist bei Svenja jetzt das Raubkatzenhafte geblieben?

Egal. Ich lasse mich anstecken und lache einfach mit, ohne zu wissen warum. Ist das nicht der beste Zustand: zu lachen ohne Grund, glücklich zu sein ohne Anlass. Das Glück strömt aus uns heraus, füllt den nach Weihrauch duftenden Raum, quillt aus den geöffneten Fenstern wie das Fluid einer Nebelmaschine. Lachen, Nebel, ein wenig Schwindelgefühl und vielleicht auch ein bisschen Übelkeit. Ich fülle mein Weinglas nach. Zuviel Alkohol heute, denke ich, während ich das Glas halb leere. Phuu, ich bin sowas von... Drehschwindel. Ich hätte den Wein nicht trinken sollen, denke ich, und ziehe mich für ein paar Minuten in die Küche zurück. Dort genieße ich die relative Stille und kann mich sehr schnell wieder fangen.

Alles wieder gut! Sehr gut sogar.

Svenja hat inzwischen einen Laberflash. Als ich ins Wohnzimmer zurückkehre redet und redet und redet sie, ohne Unterlass. Saskia hört ihr offensichtlich ganz aufmerksam zu, was ich bewundernswert finde. Ich dagegen verstehe kein Wort von dem, was sie da sagt. Ich setze mich zu den Beiden auf die Couch und lege meinen Kopf auf Saskias Schulter. Ich kann jeden ihrer Knochen spüren, wenn sie sich bewegt. Vielleicht sollte sie doch ein bisschen mehr essen. Ich spüre die Resonanz der Lachlaute an ihrer Schulter, rücke ein Stück tiefer und nach hinten, horche an ihrem Rücken.

Was tust du da, sagt sie dann, gespielt entrüstet.

Ich horche dich aus, antworte ich. Auskultation nennt man das, wie du ja weißt, Frau Kollegin.

Zum Glück hat Svenja sich wieder beruhigt, nachdem Saskia begonnen hat, sie mit Kartoffelchips zu füttern.

Knister, knaster, krach, krach!

Ich fasse nach Svenjas Hand. Sei vorsichtig, flüstere ich ihr zu, sie füttert dich mit Chips, während sie selbst immer dünner wird. Sie braucht offenbar den Kontrast zu uns.

Wieder überrollt mich ein Wahrnehmungs-Zunami, wirft mich fast zu Boden. Die Kerzenlichter am Tisch und auf der Kommode haben sich multipliziert. Hatte ich so viele Kerzen im Haus? Hat Saskia vielleicht welche mitgebracht? Warum frage ich sie nicht einfach? Ich frage sie einfach nicht einfach. Ich will sie einfach nicht einfach fragen, auch wenn es noch so einfach wäre. Einfach... zwei Fächer... Faltfächer... mit dem Fächer wedeln... Unsinnige, raumgreifende Assoziationen. Meine Denkmaschine arbeitet auf Hochtouren. Die Gedanken verselbstständigen sich zusehends.

Mädels, bei mir läuft es im Moment ganz ordentlich, sage ich, was die Beiden erneut zum Kichern bringt.

Was läuft bei dir? fragt Svenja.

Mein Hirn läuft, meine Gedanken laufen mir davon, antworte ich. Als säße da jemand in meinem Kopf, der ständig neue Gedanken generiert, aber mit einer Art Maschine.

Wenn ich die Augen schließe, sehe ich jetzt Myriaden ineinander greifender und sich bewegender Zahnräder. Ein mir vertrautes Motiv. Aber diesmal passt es gut zu der Vorstellung einer Gedankenmaschine. Wo ist der Urgrund unserer Gedanken? Wie entsteht ein Gedanke? Wo kommt er her? Ich spekuliere, dass unser Gehirn ständig einen dichten Strom aus verschiedensten Vorgedanken generiert, die unserem Bewusstsein jedoch nicht zugänglich sind. Viele, viele Gedanken gleichzeitig. Ein Für oder Wider, Laut oder Leise, Hoch oder Tief und so weiter. Thalamus, Hippocampus, Amygdala, dort irgendwo in der Gegend sitzt vielleicht der Magister Ludi, der Spielleiter, der entscheidet, was durchgeht und zu uns dringt. Eigentlich nichts Neues. Aber wie können Entscheidungen über solch komplexe Vorgänge getroffen werden ohne jegliches Bewusstsein? Die Frage ist weniger ob, sondern vielmehr wie. Mir wird noch mehr schwindelig. Ich fühle mich etwas verwirrt. Ich brauche das nicht zu wissen, beruhige ich mich und lüge dabei.

Habe ich eben gesehen, wie Saskia Svenja küsst?

Die Beiden schauen mich an und lachen. Was geht da vor? Ihre Gesichter verändern sich ständig, ohne dass ich sagen könnte, was genau sich verändert. Und schon wieder habe ich das Gefühl, dass sich die Beiden soeben geküsst haben, obwohl ich sie doch die ganze Zeit über angesehen hatte.

Irinja, was ist mit dir? Svenjas Gesicht ist jetzt dicht vor dem meinen. Ist schon irgendjemandem einmal aufgefallen, dass Gesichter eine ungewöhnlich große Nase bekommen, wenn sie ganz nah herankommen?

Was ist mit dir, mein Herz?

Mein Herz, hat sie gesagt. Ich bin Svenjas Herz, schlagend und blutig, fleißig bemüht, das Mühlrad ihres Lebens in Gang zu halten. Ich bin ihr Schatz. Ohne mich kann sie nicht leben. Hat sie das gesagt?

Ich sehe sie lange schweigend an. Traurigkeit umfasst mich. Den ganzen Abend schon habe ich gesehen, wie sie sich heimlich küssten. Ich wage nicht, es laut auszusprechen. Aber immer mehr überfährt mich das nagende Gefühl, dass hier schon den ganzen Abend lang heimlich etwas im Gange ist zwischen den Beiden. Habe ich wirklich gesehen, wie sie sich küssten?

Ich weiß es nicht.
Ich...
...weiß es nicht.

Mein Herz, hat sie gesagt. Warum sagt sie das? Weiß sie etwas? Und will sie mich jetzt quälen? Ich zupfe an meinem Rocksaum herum, kann ihr nicht mehr in die Augen schauen.

Ich bin nicht dein Herz, sage ich dann.

Svenja schaut mich an: Wie bitte?

Ach was, sage ich. Egal.

Panik keimt in mir auf. In meinen Ohren beginnt es zu rauschen. Ein wasserfallähnliches Geräusch erfüllt mich. Ich setze mich auf, schnappe nach Luft. Ich muss aufstehen. Mein Solarplexus lodert. Svenja schaut mich an. Alles dreht sich. Ruckartig. Ich verliere die Kontrolle. Schwindelgefühl. Der Erdball wackelt. Mein Herz tickt wie eine Zeitbombe. Ich laufe aus dem Zimmer und ins Vorhaus, die Treppe zum Schlafzimmer hinauf, wieder hinunter. Ich werde verrückt. Ganz bestimmt sogar. Das war's. Ich werde jetzt sicher gleich ohnmächtig und in einer psychiatrischen Station wieder aufwachen. Ich renne gegen die verschlossene Haustür, spüre die Erschütterung, aber keinen Schmerz. Irinja, komm zurück, sage ich zu mir. Öffne nun ganz langsam die Haustür. Meine Hand zittert, als ich zur Türklinke greife. Langsam aufmachen, vors Haus gehen, durchatmen.

Eins, zwei drei, gleich ist es vorbei.
Eins
Zwei
Drei

Ich spüre, wie eine Hand meinen Arm erfasst. Irinja, was ist los? Saskia holt mich heran, umschließt mich mit ihren Armen, drückt mich an ihre Brust. Langsam, Mädchen, langsam, sagt sie. Durchatmen. Während ich meine Wange an die ihre drücke und zu weinen beginne, massiert sie mit den Händen meinen Rücken. Wieder erfasst mich eine Empfindungswelle und ich weine, bekomme kaum noch Luft, als sich mein Zwerchfell immer wieder zusammenkrampft und ich heule und heule.

Ich weiß nicht, versuche ich zu stammeln. Ich weiß nicht. Aber es kommt nur ein abgehacktes Quieken aus mir heraus.

Weinen ist anstrengend. Ich wusste nur bisher nicht, wie anstrengend es sein kann. Mein Bauch schmerzt. Meine Tränen brennen an den Wangen wie heiße Säure. Ich stehe neben mir, sehe mir beim Weinen zu. Dann bin ich wieder ganz in mir, spüre die Erschütterungen meiner Brust.

Warum bist du auf einmal so traurig und verstört? fragt Saskia. Svenja ist nun auch vors Haus gekommen und umarmt mich ebenso.

Weiß nicht, lüge ich. Ich weiß es einfach nicht. Glaubt mir. Ich habe keine Ahnung.

Allmählich beruhigt sich mein Herz wieder.

Etwas später sitzen wir auf der Couch und naschen von dem Kuchen, den Saskia mitgebracht hat. Der Appetit ist gering. Trotzdem tut es gut, jetzt die Brösel vom Teller aufzupicken und lustige YouTube-Videos anzuschauen. Der Erdball hat aufgehört zu wackeln. Die Zunamis sind verebbt.

Dann, allmählich wird der Turn schwächer und dadurch auch wieder angenehmer. Wir schauen weiter YouTube. Alles wird ruhiger, chilliger. Die zauberhafte Atmosphäre kehrt noch einmal zurück, wenngleich auch nicht mehr so intensiv wie zuvor. Entspannung breitet sich aus. Svenja und Saskia sind eingeschlafen. Auch ich werde müde.

Ich tröste mich damit, dass ich im Alltag ganz andere Empfindungen für Svenja habe. Sie ist meine beste Freundin und Kollegin. Ich liebe sie in Wahrheit nicht.






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