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LdT-Forum » Drogen » Ecstasy & Upper auf Amphetaminbasis » "Ich kann kaum noch sprechen" - Ein Leben


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AutorBeitrag
User dauerhaft gesperrt

dabei seit 2004
882 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.10.04 15:49

Psyco1984 schrieb:
du musst jetz vorallen aufpassen, dass du nicht krampfhaft nach irgendwelchen Körperlichen oder Geistlichen Auswirkungen an dir suchst!
ich hab gemerkt, je mehr ich über mögliche Psychosen oder derart wusste, densto eher hab ich mich scheisse gefühlt...
am anfang hab ich garnich gewusst, das man depri werden kann - hatte keine depris
man sollte sich wirklich nicht verrückt machen
ich hab seit meinem übelsten nicht mehr klarkommen nun seit ca 5-6 wochen nix mehr genommen
ich fühl mich prächtig!
trotzdem hab ich nicht vor aufzuhören
ich werde es aber auf 3 -4 mal im Jahr beschränken, da ich jetz weiss, wie ichs NICHT machen darf- nämlich wochenlang das ganze wochenede ohne schlaf drauf sein....
achja, PEP ist viiiel beschissener und schlechter und alles als E´s...
ganz ehrlich
so reudig wie man sich davon fühlen kann, wenn man runter kommnt... omg



unendlich viele WORDS!
 
Abwesender Träumer

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213 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.10.04 17:28
@Jayjaybad: Wie ist denn dein Konsummuster? WE nicht schlafen, in der Woche chillen? Und Gedanken zu deinem Konsum solltest du dir auch evt. machen. Die Person die den anfänglichen Text geschrieben hat, hat die Auswirkungen (Langzeitnebenwirkungen auf Grund starken Konsums) erst ein paar Jahre nach de´m Konsum bekommen. Wenn die aber jetzt bei dir schon einsetzen...

Na ja, Ich persönlich rühre Harte Drogen (Pillen, Pep, Pilze, etc) nicht mehr an. Die Nebenwirkungen sind mir zu krass. Nur noch Weed. Meine Kumpels mit denen ich früher feiern war, schmeißen auch nur noch ganz selten, bei besonderen Gelegenheiten. (z.B. Nature One) So ein Konsum ist auch vertretbar. Denn die Dosis macht das Gift. Und wenn der Körper nach jedem Konsum sich Monate erholen kann, sollte der Schaden sehr gering sein.

Im Endeffeckt muß es jeder für sich selber entscheiden. NUR wer mit dem Tiger spielt, muß damit rechnen gebissen zu werden.
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2003
40 Forenbeiträge

  Geschrieben: 31.10.04 10:40
Das mit dem Sprechen ist bei mir auch so ähnlich. Manchmal habe ich klare Gedanken im Kopf, wenn ich dann aber was sagen will kommt nichts raus oder ich fange an zu stottern :oops:
Und ab und zu, wenn ich gerade mitten im Gespräch bin und was sagen will, dann ist mein kopf plötzlich ganz leer. Es sind dann absolut keine Gerdanken vorhanden und ich kann mich überhaupt nicht mehr artikulieren. Dann kommt nämlich überhaupt kein Wort mehr raus.
Auf der anderen Seite kann ich mich aber manchmal sehr gut und vor allem schnell (und trotzdem verständlich) und eloquent mit wem unterhalten.
So alles in allem mache ich mir da aber keine Sorgen. Schlimmer wird es nicht und Zeugs nehmen tu ich auch schon seit ein paar Jahre nicht mehr regelmäßig. Das letzte mal war es bei Nature One 2003.


mfg
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 02.11.04 12:20
Das mit dem Sprechen kenne ich auch.Oder auch einfache Gedankengänge,die bei mir nicht mehr so recht funktionieren wollen.
Ich vergesse oft mitten im Satz,was ich eigentlich sagen wollte,kann das aber meist unauffällig überbrücken.
Aber der Text gibt mir jetzt sehr zu denken,da sich das Sprachproblem bei mir schon ziemlich heftig auswirkt.
Ich sag was,und plötzlich stottere ich oder es kommt da nur noch Genuschel raus.Habe dann das Gefühl,ob sich meine Zunge irgendwie verhärtet.
Kann das gar nicht richtig erklären.
Oder halt Muskelzucken in den Armen,Beinen oder Fingern.
Tritt bei mir eigentlich immer auf,wenn ich drauf bin oder was gezogen habe.Aber auch wenn ich ~nüchtern~ bin,passiert es ab und an mal.
Da das in meinem ~Feierfreundeskreis~ viele haben,habe ich mir darüber auch nicht weiter Sorgen gemacht.
Weiß zwar,dass es vom Feiern kommt,aber dachte mir immer,wenn ich es dann mal irgendwann stärker reduziere,gehts auf jeden Fall wieder weg...
Hm..erstmal über alles nachdenken.
Danke für den Text Relaxed.
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Der Narr,der dem Weisen folgt,oder der Narr,der sich selbst folgt?
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 02.11.04 18:49
Ich hab vor zwei Jahren mit Chemie aufgehört und habs leider immer noch :roll:
Life´s a mountain, not a beach
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 03.11.04 10:49
Aber ne Besserung gabs doch sicherlich oder?
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Abwesender Träumer

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ICQ
  Geschrieben: 03.11.04 12:19
Ohh ja das beschissenst an den drogen ist ja noch das Schizophräne, man weiss was sie anrrichten aber man greifft immer wieder auf sie zurück.
Ne Freundin von mir sitzt gerade das 3 mal in der Klapse, und sie hat nie etwas daraus Lernen können.
Kurz bevor sie vor etwa 2 Monaten das 3 mal eingliefert wurde wusste sie nicht mehr wer sie ist und wollte sich umbringen.
Erschreckend daran ist das ich mich als aussenstehnder nicht davon abschrecken lasse. Ich habe alles mit eigenen augen gesehen, und was mach ich am nächsten Tag erst ma mit 4 Dingern Feiern.
Es ist ech eine Perverse Ironie. Der Teufel der Teufel.
Ich war mal ein ganz anderer Mensch, sehr selbstbewusst vieleicht schon Arogant, wie gerne würde ich mich wieder so fühlen wie früher, mir gingen zwar ziemlich viele leute am arsch vorbei und ich zählte bei vielen als Arschloch,
doch das war ich selbst und der möchte ich auch wieder sein, ich hoffe das ich das noch irgend wann mal schaffen werde nach 5 Jahre Feiern.

Früher ging ich durch die Stadt und hab die meissten noch nich mal mit dem arsch angekuckt, jetz mache ich mir Gedanken darüber was jeder mögliche Passant von mir Denken könnte.
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 03.11.04 12:52
Ja,Drogen können eine menge anrichten.Aber es ist ja bei jedem unterschiedlich,wie die Psyche darauf reagiert.
Eine Freundin von mir macht das Gleiche durch,wie die deine,und feiert gerade mal 1.5 Jahre.
Das war am Ende schon so schlimm,dass sie überall in ihrer Wohnung Wanzen von der Polizei vermutete und keinem mehr vertraute,weil sie dachte,wir arbeiten alle mit den Bullen zusammen.
Letztendlich hat sie sich dann versucht mit Tabletten umzubringen,was glücklicher Weise gescheitert ist,da sie ihr Vater,der sie besuchen wollte, noch rechtzeitig gefunden hat.
Sie ist jetzt seit 3 Monaten clean und steht unter Ärztlicher beobachtung.
Den Kontakt hat sie zu allen abgebrochen,außer mir.Aber ich melde mich auch nicht mehr bei ihr,da ihr letzter Absturz nur daher kam,dass sie mit weggegangen ist und deswegen mache ich mir immer noch Vorwürfe,obwohl ja jeder ~eigentlich~ für sich selber verantwortlich ist.
Aber ich möchte nicht wieder Auslöser dafür sein,dass sie wieder mit der Feierei anfängt.

Bei mir war es auch eine zeitlang so,dass ich die Feierei verfluchte,ich wollte wieder so sein,wie damals,als ich diese Drogen noch nicht kannte.Hatte keinen Bock mehr so zu leben,aber dann hat sich meine Einstellung geendert.
Wenn ich verantwortungsvoll damit umgehe,dann geht es mir psychisch gut.
Übertreibe ich mal wieder ein paar Wochen,bin ich wieder an diesem aussichtslosen Punkt und kann nicht mehr.Und denke,es wird sich nie wieder geben.Mir wird es nie wieder gut gehen.Ich will dann einfach nur noch weg von allen Drogen usw.
Aber dann kommt wieder ne Zeit,wo ich nicht mehr so viel feier und dann ist alles wieder ok.
Nur ist es oft schwer,aus diesem Trott rauszukommen,wenn man mal wieder übertrieben hat.Dann hat man auch keine Perspektive mal wieder ne Pause einzulegen.
Naja...so what...
Greetz
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 03.11.04 16:42

Iguana schrieb:
Ja,Drogen können eine menge anrichten.


ich geh zwar nciht so feiern und habe mir warscheinlich nichtmal 1/10tel soviel drogen eingebaut wie ihr, doch ich denke nicht das drogen etwas anrichten können.
Man kann nur selbst etwas mit der Drogen anrichten.

Und ihr wollt wieder so sein wie ihr wart bevor ihr Drogen genommen habt?
hmm keine ahnung wie man sich da so fühlt, ich habe mir auch schonmal gedanken darüber gemacht, da es schon ein anderer Mensch aus einem macht wenn man diese erfahrung erst einmal gemacht hat. dann ist nichtsmehr wie vorher.
ich hatte auch als schon das gefühl, hätte ich es blos nicht angerührt (sicher ums vielfache schwächer wie bei euch). Doch mittlerweile bin ich sehr froh darum, weil mich drogen doch schon sehr verändert haben.
ich war immer sehr schüchtern, hatte villeicht sogar minderwertigkeitskomplexe? oder sowas ka ^^ hatte auf jeden fall so gut wie kein selbstbewusstsein usw...


du warst vorher villeicht sogar arrogant? und alle gingen dir am arsch vorbei?

das ist ja auch nicht gut, okay villeicht ging es euch vorher besser wies jetzt ist, aber ihr könnt auch aus dem was ihr jetzt seit noch etwas besseres machen. Ich weis nicht welche drogen ihr so genommen habt, aber ihr habt sicher so einiges erlebt, und daraus könnt ihr eure lehren ziehen und euch zu einem selbstsicheren zufrieden ... menschen entwickeln.
okay villeicht ist es ein bisschen schwer alles zu verarbeiten wenn man jedes we drauf ist, doch man kann immer alles besser machen.


sorry fals das sich wie n totaler scheiss einhört was ich geschreiben habe, ich weis ja nciht wie es ist wenn man jedes we feiern geht.
love is the fundamental nature
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ICQ
  Geschrieben: 04.11.04 10:35

psychedelika schrieb:

Iguana schrieb:
Ja,Drogen können eine menge anrichten.


ich geh zwar nciht so feiern und habe mir warscheinlich nichtmal 1/10tel soviel drogen eingebaut wie ihr, doch ich denke nicht das drogen etwas anrichten können.
Man kann nur selbst etwas mit der Drogen anrichten.

Und ihr wollt wieder so sein wie ihr wart bevor ihr Drogen genommen habt?
hmm keine ahnung wie man sich da so fühlt, ich habe mir auch schonmal gedanken darüber gemacht, da es schon ein anderer Mensch aus einem macht wenn man diese erfahrung erst einmal gemacht hat. dann ist nichtsmehr wie vorher.
ich hatte auch als schon das gefühl, hätte ich es blos nicht angerührt (sicher ums vielfache schwächer wie bei euch). Doch mittlerweile bin ich sehr froh darum, weil mich drogen doch schon sehr verändert haben.
ich war immer sehr schüchtern, hatte villeicht sogar minderwertigkeitskomplexe? oder sowas ka ^^ hatte auf jeden fall so gut wie kein selbstbewusstsein usw...


du warst vorher villeicht sogar arrogant? und alle gingen dir am arsch vorbei?

das ist ja auch nicht gut, okay villeicht ging es euch vorher besser wies jetzt ist, aber ihr könnt auch aus dem was ihr jetzt seit noch etwas besseres machen. Ich weis nicht welche drogen ihr so genommen habt, aber ihr habt sicher so einiges erlebt, und daraus könnt ihr eure lehren ziehen und euch zu einem selbstsicheren zufrieden ... menschen entwickeln.
okay villeicht ist es ein bisschen schwer alles zu verarbeiten wenn man jedes we drauf ist, doch man kann immer alles besser machen.


sorry fals das sich wie n totaler scheiss einhört was ich geschreiben habe, ich weis ja nciht wie es ist wenn man jedes we feiern geht.




Ist schon ok man, nur leider ist das ganze nicht so einfach, ich hab nen 3/4 Jahr ganz aufgehört und hab in dieser Zeit eine Antidepressiva behandlung begonnen, was mir sehr geholfen hat. Doch dann kam wieder der Absturz, der immer noch andauert. Man kann einfach nicht viel aus solchen erlebnissen mit Partydrogen lernen, nur was man doch selber für ein Idiot ist, und dagegen kann man dann auch nichts tun. Naja der erste schritt ist eigentlich die erkentniss das einem der ganze scheiss kaputt macht und einen nicht weiterbriengt, die andere seite der Medalie ist dann was man mit dieser Erkentniss anfängt.
 
Abwesender Träumer

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ICQ
  Geschrieben: 04.11.04 10:47

Iguana schrieb:
Ja,Drogen können eine menge anrichten.Aber es ist ja bei jedem unterschiedlich,wie die Psyche darauf reagiert.
Eine Freundin von mir macht das Gleiche durch,wie die deine,und feiert gerade mal 1.5 Jahre.
Das war am Ende schon so schlimm,dass sie überall in ihrer Wohnung Wanzen von der Polizei vermutete und keinem mehr vertraute,weil sie dachte,wir arbeiten alle mit den Polizei zusammen.
Letztendlich hat sie sich dann versucht mit Tabletten umzubringen,was glücklicher Weise gescheitert ist,da sie ihr Vater,der sie besuchen wollte, noch rechtzeitig gefunden hat.
Sie ist jetzt seit 3 Monaten clean und steht unter Ärztlicher beobachtung.
Den Kontakt hat sie zu allen abgebrochen,außer mir.Aber ich melde mich auch nicht mehr bei ihr,da ihr letzter Absturz nur daher kam,dass sie mit weggegangen ist und deswegen mache ich mir immer noch Vorwürfe,obwohl ja jeder ~eigentlich~ für sich selber verantwortlich ist.
Aber ich möchte nicht wieder Auslöser dafür sein,dass sie wieder mit der Feierei anfängt.

Bei mir war es auch eine zeitlang so,dass ich die Feierei verfluchte,ich wollte wieder so sein,wie damals,als ich diese Drogen noch nicht kannte.Hatte keinen Bock mehr so zu leben,aber dann hat sich meine Einstellung geendert.
Wenn ich verantwortungsvoll damit umgehe,dann geht es mir psychisch gut.
Übertreibe ich mal wieder ein paar Wochen,bin ich wieder an diesem aussichtslosen Punkt und kann nicht mehr.Und denke,es wird sich nie wieder geben.Mir wird es nie wieder gut gehen.Ich will dann einfach nur noch weg von allen Drogen usw.
Aber dann kommt wieder ne Zeit,wo ich nicht mehr so viel feier und dann ist alles wieder ok.
Nur ist es oft schwer,aus diesem Trott rauszukommen,wenn man mal wieder übertrieben hat.Dann hat man auch keine Perspektive mal wieder ne Pause einzulegen.
Naja...so what...
Greetz



Eigentlich hab ich der freundin nach dem 2 mal Klapse gesagt, dass wenn sie noch einmal Drogen anrührt die Freundchaft zwischen uns gegessen ist.
Aber das ist ja auch nicht der richtige weg.
Wie unterstüzt du denn das Mädel?
Es ist einfach schwer mit so einer Person den richtigen Umgang zu finden, wie reagiert man den darauf wenn einem gesagt wird, dass man 1989 eine Bombe in Tschernobil gelegt hat. Was sagt man auf sowas.
Sie hat das wirklich geglaubt ohne scheiss.
Der Umgang mit einer so schwer psychisch Kranken Person kann einem selber schon fast an den Rand des Wahnsinns bringen.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 04.11.04 14:59
@shabu habe nicht gesagt das es leicht ist oder so ja und ich weiss cih kenne mich nicht so auf dem gebiet aus.

nur ich denke man kann aus allem was lernen, und wennde es schaffst nixmehr zu nehmen oder ka was du dir für n ziel setzt und das ziel erreichst wirsde so einiges bestimmt erkennen können oder? hmm ka kenne mcih eben nciht so mit aus, sorry :)
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  Geschrieben: 05.11.04 12:07
Also... Tut mir leid, wenn ich andere Meinung bin, wie manche andere... Aber in dem besagten Text kommt keine direkte Verbindung vor, dass dieeseKrankheit auf die Drogen zurückzu führen ist... Ich will damit nicht sagen, dass ständige und übertrieben Drogenkonsum gut sei und ihr dauer druf/breit durch's leben laufen sollt... Aber hey, nur weil ich mit meinem Leben nicht klar komme oder einfach Pech hab und so eine richtig schlimme Krankheit bekomme, kann ich nicht die Drogen schuldig machen... Kenn genug Leute die schon recht "alt" sind (so bis an 55 Jahren) und immer noch gelegntlich Drogen konsumieren und trotzdem mit ihren Leben klar kommen und glücklicherweiße noch keine krassen Krankheiten bekommen haben... Ich weiß aber auch, dass man die Kontrolle über sich (ich sag ganz geziel nicht die Kontrolle über Drogen,da gibt's keine Kontrolle, deswegen heißt's ja auch Rausch) sehr schnell verlieren kann und es einfach super übertreibt, mit allem, dazu zählen doch auch Gefühle und andere Dinge im Leben und nicht nur die Drogen, nicht..?

Naja, Thema bissel verfehlt glaub ich... Jedenfalls, wenn ich ehrlich sein soll halt ich diesen besageten Text für, nicht wahr oder ziemlich stark übertrieben... Vielleicht einfach mal um paar Leute'ne Schrecken zu verpassen, kurz zu "schicken"...
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 05.11.04 12:07
@psy
da hast du vollkommen recht.Die Drogen richten nichts an,der Mensch richtet mit den Drogen an.
Naja,wie gesagt,diese Einstellung:ach wär doch alles wieder so wie früher,als ich noch nichts genommen habe"-habe ich nur,wenn ich mal wieder am Tiefpunkt bin.
Aber sonst nicht.
Sonst finde ich,dass die Drogen mich ein ganzes Stück weitergebracht haben.
Ich habe eine Menge gelernt und kann das auch umsetzen und weitergeben.
Sie können dein Bewustsein erweitern,wenn du damit verantwortungsvoll umgehst,aber sie können es bei ~missbrauch~ auch total vernebeln.
Alles nicht so einfach ;o)
Bei den ~Partydrogen~ allgemein ist es schwer,mal für längere Zeit die Finger davon zu lassen,um zu verarbeiten,was man da so alles erlebt,gedacht hat usw.
Man verliert auch total den überblick fürs eigentliche Leben.Wenn man so richtig in der Feierei drinnen ist,dann ist die Woche eigentlich egal,denn man lebt nur fürs Wochenende oder halt nur für die Feierei und haut sich auch in der Woche was rein...das der Absturz da nicht lange auf sich warten lässt ist vorprogrammiert.Ist zwar von Psyche zu Psyche unterschiedlich,aber er kommt sicher.

@shabu
Ich kann ihr nicht mehr helfen,oder sie unterstützen.
Das habe ich früher aber getan,aber ohne erfolg.
Habe mit ihr dann zusammen für 2 Monate ne feierpause gemacht und sie in ein anderes Umfeld gebracht,was auch ganz gut geholfen hat.Allerdings funkte ab und an eine ~freundin~ dazwischen,die sie ja so gerne mit zum Feiern haben wollte und dann ist sie heimlich mit ihr gefahren.Echt zum kotzen.
Naja,und dann konnte ich auch nichts mehr machen,da sie meist nur noch mit der Freundin unterwegs war.
Wenns ihr dann schlecht ging,kam sie zu mir und redete.Ich hörte ihr nur noch zu.Mehr konnte ich nicht machen.
Dann hat sie immer mehr Drogen ausprobiert und kam letztendlich auch mal zu H.Allerdings nur gesnieft.
Naja und das war dann der totale absturz.
Da habe ich sie dann auch nur noch selten gesehen,weil ich selber nicht so enden wollte.Sie hatte mich einmal gefragt,ob ich auch was wolle,weil sie wusste,dass ich es auch schon mal probiert habe,aber das war für mich der Schlusspunkt.
Naja und kurz darauf war dann der Suizidversuch.
Jetzt wohnt sie in einer anderen Stadt,kommt aber noch ab und an mal nach HL und einmal haben wir uns auch getroffen.Sie sieht sehr erholt aus.Richtig gut.Ich hoffe das bleibt so,denn eigentlich ist sie mir noch sehr wichtig...

Greetz
Wer ist weiser:
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Abwesender Träumer

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ICQ
  Geschrieben: 05.11.04 13:53
Also Party Drogen kann ich beim besten willen nichts Positives abgewinnen,
die haben mich im Leben nicht weitergebracht sondern eher im gegenteil.
Es gibt ja auch studien die bezeugen das z.b Amphetamine die geistige Entwicklung stoppen und auch Gehirnschädenn verursachen können besonders Methamphetamine, die ich Massenhaft konsumiert habe ne Zeit Täglich. Bei MDMA ist das ganze ja noch eher umstritten, naja das sie den Serotonin haushalt völlig durcheinander bringen ist ja wohl klar und das,dass nicht gut für die Geistige entwicklung ist ja wohl auch.
Ich bin der meinung das man im Leben am besten ohne Drogen weiterkommt, und ich glaube wer da anders Denk macht sich selber was vor, weil man einfach nicht einsehen will das es anders ist, man will ja weiter Konsumieren und sich die ganze Sache nicht selber völlig schlecht machen.
 

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