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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Der Benzodiazepin - Sammelthread


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 20.03.17 18:21
Pregabalin und Gabapentin wären z.B. Alternativen.
 
Dauer-Träumer

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  Geschrieben: 21.03.17 19:34
aufsuche schrieb:
Lorazepam (Tavor)
Die Wirkungsdauer hängt von der Dosierung und vom Mageninhalt ab und liegt normalerweise bei fünf bis neun Stunden. Die Halbwertszeit von Lorazepam bei Patienten mit normaler Leberfunktion beträgt zwischen 11 und 18 Stunden.

Haste Dich da verschrieben? Das klingt paradox: die Wirkung ist schon vorbei aber ich hab immer noch mehr als die Hälfte im Blut?!

Ich hab das Zeug mal getestet und hatte den Eindruck, es wirkt gar nicht. Ne 2,5mg Pille in zwei Hälften, Abstand eine Stunde. Wenn überhaupt, dann war da sehr subtil eine leichte Gedämpftheit. Was mich wundert, weil ich auf Benzos sonst sehr sensibel reagiere. 2,5 Lora sollen 25mg Dias entsprechen, und da würde ich platt in der Ecke liegen.
Sind Loras anders oder war die Charge einfach Scheiße?
"Niemand hat das Recht zu gehorchen" - Hannah Arendt
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  Geschrieben: 21.03.17 19:56
Mir gehts mit Lorazepam ähnlich. Habe mittlerweile schon ca. 15 Benzos probiert und Lorazepam ist das mit Abstand am subtilsten wirkende Benzo für mich. Es hat eine stark anxiolytische Wirkung, ist daher als Medikament sehr nützlich. Viele Leute verspüren jedoch eine nur sehr geringe Rauschwirkung davon, weniger als von anderen Benzos. Kenne aber auch Leute, denen es zum Berauschen taugt. Will hier keine Konsumberatung darstellen, aber anstatt dass Du höher dosierst und/oder gefährlichen Mischkonsum mit Alkohol oder anderen Drogen betreibst, such Dir lieber ein anderes Benzo, dass Dir besser gefällt.
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  Geschrieben: 21.03.17 20:37
@peccavi

Ja ne schlechte Charge bei benzos wirste nicht finden und wen doxh wird die zurück gerufen, die werden streng kontrolliert und sind immer gleich


Aufsuche hat damit schon recht und paradox klingt das nicht wirklich, auch wenn lorazepam bei mir noch kürzer wirkt als er geschrieben hat, die hwz sagt absolut nichts aus über die tatsächliche wirkdauer. Die hwz ist bei diazepam z.B. bei ca 200 Std aber die aktive Wirkdauer wird eher so bei 7-höchstens 10 Std liegen bei den meisten Menschen, oder spürst du die ganzen 200 Std die wirkung
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YOLO
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  Geschrieben: 21.03.17 21:02
Neopunk schrieb:
...höher dosierst und/oder gefährlichen Mischkonsum mit Alkohol oder anderen Drogen betreibst...

Ne lass ma, ich such immer noch den Typ der aufm letzten Fluni-Trip meine Wohnung umgeräumt hat ;-)

@pillemann: Die "schlechte Charge" warn Witz, geklaut ausm Kratom-Thread ;-p

Das mit Wirkung und HWZ ist mir nachher auch aufgefallen. Wobei ich bei Deinen 200 Std. nicht mitgehe. Einigen wir uns auf "scheiße lang"!?
"Niemand hat das Recht zu gehorchen" - Hannah Arendt
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  Geschrieben: 21.03.17 21:29
Die HWZ von Diazepam liegt bei ca 20-100 Stunden. Bei jungen Menschen sinds aber keinesfalls 100. Solche Zeiten sind für alte Menschen typisch, die einen langsameren Metabolismus haben.
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  Geschrieben: 21.03.17 22:07
Ich werde ab morgen einfach nur noch eine Alpra am Tag nehmen (1mg). Habe 60 Stück, die sollten reichen bis ich meinen Platz bei der Therapeutin bekomme. Habe noch 10 Tavors, da packe ich mir eine für den Notfall in den Geldbeutel, also, falls ich es irgendwie garnicht mehr packen sollte.

Und dann, mal gucken was die mir verschreibt bzw. rät.

lolercoaster schrieb:
Pregabalin und Gabapentin wären z.B. Alternativen.


Sagt mir garnix, notiere ich mir aber für die erste Sitzung. Danke. ;)
...heute ist es Gras ticken, morgen Autoschieberei
okay, das gibt's in Dörfern nicht...

lel
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  Geschrieben: 21.03.17 22:30
@peccavi

Ja ist mir nicht entgangen aber sowas kann auch ne ernstgemeinte Frage sein, war mir nicht ganz sicher

Stimmt hab ich mich doch vorlesen bei der 100, kann vorkommen


Gabapentin ist aber mal so rein gar nicht angstlösend, wem das als alternative zu benzos dienen soll ist mir unbekannt, lyrica schon eher keine frage, ob das allerdings Viel harmloser ist als benzos niedrigdosiert zu gebrauchen sei dahingestellt, macht nicht viel weniger abhängig und der entzug ist ähnlich oder gleich mies
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  Geschrieben: 22.03.17 00:07
Abend Leute :)

Ich hab sooo lange auf die Chance gewartet an flunis zu kommen und da konnte ich heute 2 ergattern und vor ner Stunde eine genommen , nix rein gar nix gemerkt und und vor 20 min dann noch eine das waren rohypnol. Bin so enttäuscht jeder schwärmt doch davon .wieso kommt da nix ? Die fahren ja relativ schnell ein oder ? Schade schade hatte mich auf nen netten Abend gefreut. KAnn sich das einer erklären wieso sie anscheinend nicht wirken? Kann doch nich sein :(
LG keep
 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 22.03.17 00:13
Sind sehr viele fake roofies unterwegs seit die btm pflichtig sind, hast denke ixh mal Fake sich erwischt sonst würden die schon wirken
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YOLO
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 22.03.17 00:15
zuletzt geändert: 22.03.17 00:38 durch Keepsmokin (insgesamt 1 mal geändert)
Danke Pillemann aber waren original verpackt :/

Edit: ich weiß nich ob das was zu bedeuten hat aber auf dem blister steht cheplapharm , die roppies sind doch von roche. ..oder muss das nicht da stehen ?
 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 22.03.17 01:22
zuletzt geändert: 22.03.17 02:03 durch pillemann2 (insgesamt 2 mal geändert)
Ok sry da kann ich dir wenig helfen weil ich nur die orginal rohypnol von Roche kenne und die auch nur einmal mal hatte leider :/

2mg sollte man schon merken wen auch vllt weniger als die orginal roche

Genau cheplapharm ist nicht der orginal Hersteller wie du schon richtig bemerkt hast, der war ja Roche, cheplapharm besitzt soweit ich weiß aber die rechte an flunitrazepam bzw sogar an dem Brand/Markennamen Rohypnol (evtl kann Pharma da weiterhelfen was die jetzt genau besitzen und wie sich das auswirkt) und hat die vor einigen Jahren schon gekauft.

Roche stellt jedenfalls keine mehr selbst her




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YOLO
Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 22.03.17 01:48
zuletzt geändert: 22.03.17 03:43 durch aufsuche (insgesamt 1 mal geändert)
@Keepsmokin

Einfach nur ein bischen googeln und schon hat man die Antwort:

http://cheplapharm.webjazz.de/de/product/category/Arzneimittel/index.html

Rohypnol ® 1 mg Filmtabletten



Ich hatte mal 2mg Lorazepam im Krankenhaus bekommen, danach hatte ich das Gefühl ich würde über die Station schweben...
allerdings ist das schon 25 Jahre her, was also vor meinen ganzen "Süchten".

Danach hatte ich Benzos immer nur therapeutisch genutzt, gegen meine Ängste und da hilft Lorazepam wirklich super.

Welches Benzo am besten knallt da kann ich nichts zu sagen, da ich Benzos nie missbrauche.


Let It Die schrieb:
schrieb:
Ich werde ab morgen einfach nur noch eine Alpra am Tag nehmen (1mg). Habe 60 Stück, die sollten reichen bis ich meinen
Platz bei der Therapeutin bekomme. Habe noch 10 Tavors, da packe ich mir eine für den Notfall in den Geldbeutel, also, falls ich es irgendwie garnicht mehr packen sollte.


60 Tage sind sehr lang, wenn du Pech hast reichen die aus um abhängig von dem Benzo zu werden. Es gibt auch eine "Niedrigdosisabhängigkeit"

Let It Die schrieb:
schrieb:
Und dann, mal gucken was die mir verschreibt bzw. rät.


Sie wird dir vermutlich ein angstlösendes Antidepressiva verordnen, vielleicht auch Lyrica (Pregabalin) allerdings macht das auch abhängig und hat einige Nebenwirkungen aber es wirkt sehr gut gegen Ängste. Und das bekommt man eher dauerhaft verschrieben als Benzos.
..............................

Let It Die schrieb:
schrieb:
Danke. Weißt du, ich bin ein sehr "extremer" Mensch, klingt erstmal blöd, aber das heißt, ich kann mit nichts normal umgehen. Ich rauche 1-2 Schachteln am Tag, trinke 2-3 Kannen schwarzen Tee am Tag, und habe ich auf der Arbeit eine Espresso-Maschine vor mir, sind am Ende 5-10 Tabs leer. Koffein ist da aber noch harmlos. Trinke ich Alkohol, kann ich auch nicht aufhören. Ich trinke und rauche seit ich 13 oder 14 bin. Ich trinke 1 Bier, und am Ende sind es 6, ich trinke solange bis ich schlafen kann / einfach eingeschlafen bin, und weiß anschließend nichts mehr vom letzten Tag, nur, dass es mir extrem kacke geht und ich den ganzen Tag nur noch im Bett liege / zu nichts mehr fähig bin. Diesen "Kater" wollte ich mit Benzos bekämpfen, das ging durch den Mischkonsum aber nach hinten los, und nach einem Horror-Wochenende bin ich in der Klapse gelanden. Schnaps trinke ich nie, ich trinke auch nicht früh's oder mittag's, immer nur abend's, zum Chillen halt, zocken, Chatten, Musik hören, Foren, noch irgendwas futtern, Film oder Serie rein und wegknacken. Ich war also meiner Meinung nach nie ein Vollalkoholiker. Ich habe ein halbes Jahr garnichts getrunken, ohne Entzugserscheinungen. Von Kiff (über längere Jahre aber nur ab und an) oder Amphe und C (über ein Jahr) bin ich auch nicht abhängig geworden, ich konnt bis jetzt mit allem "einfach so" aufhören. Jetzt z. B. trinke ich seit Sonntag nichts mehr. Und.. mehr unten.


(Ich habe lange überlegt ob und wie ich auf den Text antworte. Hab mich dann durchgerungen etwas dazu zu schreiben. Das ist aber keine Empfehlung nun die Benzos wegzulassen und stattdessen zu saufen. Neben der Abhängigkeit macht Alkohol noch diverse andere Probleme)

Naja... aus meiner Sicht ist das nicht so extrem... Als ich noch gesoffen hatte, habe ich täglich 60-80 Zigaretten geraucht, und 2l Kaffee getrunken.

Angefangen hatte ich auch mit nur Bier trinken erst immer so 8 halbe später waren das dann 15 halbe täglich und nachdem mir das irgendwann zuviel Flüssigkeit war, hab ich 1 Flasche Wein und 2 Flaschen Portwein getrunken. Ganz zuletzt war ich bei 3 Flaschen Doppelkorn täglich...

Der Kater am nächsten morgen lässt sich am einfachsten mit Alkohol bekämpfen, ein Flachmann oder 1-2 Gläser Wein und der ist weg, allerdings wenn man das macht begiebt man sich ein riesen Stück weiter Richtung Alkoholbhängigkeit.

Ich hatte anfangs auch nur abends getrunken, das ändert sich wenn man lange genug weiter trinkt...

Um körperlich abhängiger Alkoholiker zu werden hab ich etwa 10 Jahre saufen müssen, davor hatte ich keinen körperlichen Entzug, nur einen schweren Kater der 1-2 Tage dauerte. Aber ich war schon lange Jahre vorher psychisch abhängig vom Alkohol. Und das psychische ist das grössere Problem, eine körperliche Entgiftung dauert ca. 5-7 Tage, die psychische Entwöhnung hat bei mir 2,5 Jahre gedauert.

Das schreib ich damit du siehst das man bei diversen Substanzen unterschiedlich lange konsumieren muss um davon abhängig zu werden. Bei Alk dauert das einige Jahre, bei Benzos geht das in einigen Wochen.


schrieb:
Nehme halt seit Donnerstag die Tavor oder Alpra, und mir geht es supergut. Ich fühle mich wieder wie ein Mensch, der ganze Druck ist weg, und ich könnte auf der Stelle alles schaffen was ich will, fühle mich wie Superman, lol. Und das merken meine Eltern eben auch. Vielleicht wären Benzos die einzige Lösung? Wenn ich nur so funktionieren kann? Lieber das, als tagelang nur noch im Bett zu liegen und sich selbst zu bemitleiden - stattdessen rausgehen und was machen / schaffen, am Leben teilhaben.



Ich kann das sehr gut verstehen aber da gibt es ein Problem, du wirst keinen Arzt finden der dir dauerhaft Benzos verschreibt. Du kannst natürlich Benzos einfach "schwarz" kaufen aber das kostet Geld und Zeit und es ist nicht legal.

Du baust bei Dauergebrauch auch eine Toleranz auf, das heisst du wirst mit der Zeit immer mehr Benzos nehmen müssen um eine Wirkung zu erzielen. (Es wird sicher noch andere negative Punkte geben, die ich aber nicht kenne da ich wie gesagt Benzos immer nur sehr kurz genommen habe)


schrieb:
Meine Freundin findet das mit den Benzos natürlich komplett scheiße...


Da solltest du auf sie hören... wenn nicht musst du auch damit rechnen das eure Beziehung darunter leidet oder zerbricht.


schrieb:
Was gibt es denn für Alternativen? Ich habe meine neue (und erste) Therapeutin in 4-6 Wochen, was soll ich ihr denn vorschlagen? Paroxetin allein reichen nicht, ich will wieder Mensch sein.


Alternativen: z.B. angstlösende Antidepressiva

Vorschlagen musst du deiner Therapeutin gar nichts, sie wird dir schon was verordnen.
Aber du brauchst auch nicht warten bis die Therapie beginnt, geh zu deinem Hausarzt der kann dir auch was verschreiben.

wieder Mensch sein... das klappt nicht, indem man nur Tabletten nimmt... bei psychischen Erkrankungen ist das harte Arbeit... einen leichten Weg gibt es da nicht... Alkohol oder Benzos ist nur im ersten moment einfacher und hilfreich... letztendlich schaffst du dir damit nur noch zusätzliche Probleme...




 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 22.03.17 02:11
Gut danke euch. Hmm da will dann wohl mein gaba System nicht mitspielen, hatte das auch bei rivos ich könnte 10 Stück fressen und merkt nix nich mal n Filmriss und und ich nehm benzos echt selten...schade
 
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  Geschrieben: 22.03.17 10:01
aufsuche schrieb:
schrieb:
Sie wird dir vermutlich ein angstlösendes Antidepressiva verordnen, vielleicht auch Lyrica (Pregabalin) allerdings macht das auch abhängig und hat einige Nebenwirkungen aber es wirkt sehr gut gegen Ängste. Und das bekommt man eher dauerhaft verschrieben als Benzos.


Anglösendes Antidepressiva? Ich nehme doch schon 40mg Paroxetin am Tag, und es hat meine soziale Phobie (die ich innerlich schon immer hatte, aber erst durch den Alkohol, das Kiffen, das Amphetamin und Ritalin verstärkte) erfolgreich bekämpft. Geblieben ist die "mittelschwere" Depressesion, die Müdigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit - kein Selbstwertgefühl, nichts da, für dass es sich zu leben lohnt. Klingt krass, ist aber so. Der einzige Grund ist meine Freundin, und evtl. später mal Kinder, da würde ich sogar das Rauchen für aufhören, bzw. es zumindest versuchen.

Wie ist es eigentlich, wenn man Paroxetin und Alprazolam gleichzeitig nimmt, am Morgen, da passiert nichts, oder?

schrieb:
Um körperlich abhängiger Alkoholiker zu werden hab ich etwa 10 Jahre saufen müssen, davor hatte ich keinen körperlichen Entzug, nur einen schweren Kater der 1-2 Tage dauerte. Aber ich war schon lange Jahre vorher psychisch abhängig vom Alkohol. Und das psychische ist das grössere Problem, eine körperliche Entgiftung dauert ca. 5-7 Tage, die psychische Entwöhnung hat bei mir 2,5 Jahre gedauert.

Das schreib ich damit du siehst das man bei diversen Substanzen unterschiedlich lange konsumieren muss um davon abhängig zu werden. Bei Alk dauert das einige Jahre, bei Benzos geht das in einigen Wochen.


Ja, das glaube ich dir. 2-3 Jahre jeden Abend "nur" 6 Bier hat bei mir keine körperlichen Schäden oder eine psychische Abhängigkeit hinterlassen. Trotzdem kann ich nicht aufhören, fange ich mal an. Als ich vor 2 Wochen aus der Klinik kam, gab es ein Eskalations-Wochenende: Um den Alkoholkonsum zu verschleiern, hatte ich 2 Flaschen Wodka und 2 Flaschen Rotwein, das fiel natürlich auf, und ich war total am Ende. Hatte Glück dass meine Eltern niemanden angerufen haben, sonst wäre ich jetzt wieder auf der B oder so. Ich lang' das Zeug nicht mehr an, nie wieder, ging ja schon mal ein halbes Jahr gut, und ich weiß wie kaputt es macht. Auf Benzos bin ich klar und kraftvoll, fühle mich zu allem in der Lage. Alkohol ist der letzte Rotz, auch als "Droge", da dann doch lieber ein Tütchen abend's.


schrieb:
Ich kann das sehr gut verstehen aber da gibt es ein Problem, du wirst keinen Arzt finden der dir dauerhaft Benzos verschreibt. Du kannst natürlich Benzos einfach "schwarz" kaufen aber das kostet Geld und Zeit und es ist nicht legal.

Du baust bei Dauergebrauch auch eine Toleranz auf, das heisst du wirst mit der Zeit immer mehr Benzos nehmen müssen um eine Wirkung zu erzielen. (Es wird sicher noch andere negative Punkte geben, die ich aber nicht kenne da ich wie gesagt Benzos immer nur sehr kurz genommen habe)


Ich hoffe mal die ist cool und lässt mit sich reden. Ich hatte noch nie eine (Gesprächs-)Therapeutin, habe ich mir schon immer gewünscht, aber bei den Wartezeiten bekommt man ja das Kotzen. Jetzt, per Dringlichkeitsbescheid und die Zeit die ich in der Klapse hatte, konnte ich endlich alles in die Wege leiten.

Ich werde mir wie gesagt alle Substanzen die ihr mir hier nennt aufschreiben, und mit ihr darüber sprechen. Das hilft mir wirklich sehr weiter, danke. Ich habe ja sonst nicht wirklich viele Menschen, mit denen ich darüber reden kann / die sich auf dem Gebiet etwas ausgeben und mir Tipps geben können.

schrieb:
Da solltest du auf sie hören... wenn nicht musst du auch damit rechnen das eure Beziehung darunter leidet oder zerbricht.


Die packt das schon, muss ja. Und es sollte ja kein Dauerzustand sein.

Bekommt selbst Xanor 0,5 (so heißt das wohl in Österreich), und noch was für den Schlaf, verträgt / nimmt das Zeug aber nie.


schrieb:
Vorschlagen musst du deiner Therapeutin gar nichts, sie wird dir schon was verordnen.
Aber du brauchst auch nicht warten bis die Therapie beginnt, geh zu deinem Hausarzt der kann dir auch was verschreiben


Was soll ich denn sagen? Hallo, ich nehme Paroxetin, ich will aber mehr, ich will etwas dass sofort wirkt, mir sofort alle Ängste nimmt und mich zum Superman macht. Bitte immer her damit, Herr Hausarzt. :D Der ist doch nur für den Körper zuständig, und nicht für die Psyche. ^^ Nachher kommt er mir noch mit Baldrian daher, lol.

schrieb:
wieder Mensch sein... das klappt nicht, indem man nur Tabletten nimmt... bei psychischen Erkrankungen ist das harte Arbeit... einen leichten Weg gibt es da nicht... Alkohol oder Benzos ist nur im ersten moment einfacher und hilfreich... letztendlich schaffst du dir damit nur noch zusätzliche Probleme...


Ich glaube nicht, dass ich es schaffe jemals ohne Hilfsmittel wieder normal und mit Freude leben zu können.
...heute ist es Gras ticken, morgen Autoschieberei
okay, das gibt's in Dörfern nicht...

lel

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