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LdT-Forum » Drogen » Sonstige biogene Drogen » Kratom-Sammelthread


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AutorBeitrag
Dauer-Träumer

dabei seit 2017
194 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.02.18 21:12
Neopunk schrieb:
...die Alkaloide ja vermutlich auch als Abwehrstoffe produziert werden, wie das bei Mohn der Fall ist.

Ja, die Blattläuse fanden meine Mohnpflanzen auch ganz schmackig. Und die Raupen erst... :-)
"Niemand hat das Recht zu gehorchen" - Hannah Arendt
Chat-Mod



dabei seit 2012
104 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.02.18 21:56
Was erwartest du denn was er antworten wird?^^
 
Traumländer



dabei seit 2013
2.179 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 13.02.18 22:11
Ein Verkäufer stellt, nicht nachprüfbare, Behauptungen auf, die sein Produkt positiv darstellen.
He complained: "Tony left me with a pile of Hendrix LPs and some dope."

Touching from a Distance
Traumländer



dabei seit 2009
582 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 14.02.18 09:15
Sehe ich auch so. Wird wohl kaum einer ehrlich darauf antworten, wenn man Pestizide einsetzt. Würde mich sehr interessieren ob und vor allem in welchem Ausmaße Pestizide beim Kratomanbau eingesetzt werden. Und auch welche gesundheitlichen Folgen das beim täglichen Konsum nach sich zieht. Mittlerweile mache ich mir da noch mehr Gedanken, zumal ich schon seit mehreren Jahren täglich Kratom nehme...
Egal wie viel Schlechtes Du erlebt hast:
Behalte immer einen Funken Hoffnung in Dir.
Auch die dunkelsten Stunden können vorübergehen.
Auch die dunkelsten Stunden kannst Du überleben.
Mache die Welt zu einem schöneren Ort, in dem Du Gutes tust.
Traumländer

dabei seit 2015
170 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.02.18 17:29
da ich kratom nur ca 1x im monat konsumiere mache ich mir wegen der pestizidbelastung weniger gedanken.
aber was ist mit krankheiten und parasiten? ich will nicht unbedingt irgend einen bandwurm, die urwaldkrätze, colera oder sonstwas bekommen.

sterilisiert ihr euer kratom (z.B. im backofen) oder ist das risiko zu vernachlässigen?
 
Traumländer



dabei seit 2014
239 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.02.18 18:02
zu tode gefürchtet is auch gestorben...

das sind diesselben leute, die sich in der bärlauch-saison vor maiglöckchen u fuchsbandwurm fürchten...panikmache sei dank...

gaben schrieb:
urwaldkrätze

ab da erübrigt sich eigentlich jeder weitere kommentar...
 
Traumländer

dabei seit 2015
170 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.02.18 18:22
nimm doch nicht alles so ernst. :)

bei bärlauch hab ich keine sorgen - den hab ich aber auch komplett selbst in der hand.
 
Traumländer



dabei seit 2007
20 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.02.18 18:23
Ich konsumiere Kratom schon seit gut 10-12 Jahren sehr regelmässig, meist 3x täglich je ca 8-10g. Hatte noch NIE irgendwelche Probleme mit kontaminiertem Kratom. Hau mein Kratom in nen 250ml Schraubbecher, kaltes Wasser, ein Spritzer Sirup rein, gut schütteln und runter damit. Hatte noch nie gesundheitliche Probleme. Top Leberwerte, bin ganz selten krank.

Seit Kratom in den letzten 5-6 Jahren immer beliebter wird und es mitlerweile gefühlte 150 Sorten gibt (ganz am Anfang gabs nur 3! Sorten, Thai super, Thai Commercial und Thai Premium) lässt die Qualität nach bzw schwankt extrem.

Gruss und schönes Wochenende
Die Gier der meisten Menschen wiedert mich an.
Traumländer

dabei seit 2015
321 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.02.18 00:06
Nach all meinen Recherchen zu Kratom ist die Pflanze tatsächlich sehr widerstandsfähig gegen Insekten oder andere Unkräuter, so dass sich das Aufbringen von Insektiziden oder Herbiziden finanziell überhaupt nicht lohnen würde, diverse Gründe wurden hier ja bereits genannt. Allerdings kann man nicht ausschließen, dass Fungizide eingesetzt werden, wenn es während des Trocknungsprozesses zu feucht ist und das Kratom dann anfällig für Pilzsporen ist. Da dürfte man aber auch keine Heidelbeeren, Himbeeren, Weintrauben o. ä. essen. Eigute
 
Moderator



dabei seit 2012
3.212 Forenbeiträge
1 Tripberichte
5 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 17.02.18 23:27
Da vermutlich nicht soo viele Leute in den Wissenschaftliche Link- und Publikationen-Thread reinschauen, verlinke ich hier noch mal das Paper gesondert. Ich denke, es dürfte für einige von Interesse sein, zumal es offensichtlich der FDA vorgelegt wurde.

The abuse potential of kratom according the 8 factors of the controlled substances act: implications for regulation and research

Henningfield et al. schrieb:
Kratom leaves and extracts have been used for centuries in Southeast Asia and elsewhere to manage pain and other disorders and, by mid-twentieth century, to manage opioid withdrawal. Kratom has some opioid effects but low respiratory depression and abuse potential compared to opioids of abuse. This appears due to its non-opioid-derived and resembling molecular structure recently referred to as biased agonists. By the early 2000s, kratom was increasingly used in the US as a natural remedy to improve mood and quality of life and as substitutes for prescription and illicit opioids for managing pain and opioid withdrawal by people seeking abstinence from opioids. There has been no documented threat to public health that would appear to warrant emergency scheduling of the products and placement in Schedule I of the CSA carries risks of creating serious public health problems.

I take drugs like life’s my Friday
Dauer-Träumer

dabei seit 2016
261 Forenbeiträge

  Geschrieben: 20.02.18 17:50
zuletzt geändert: 21.02.18 12:11 durch agony (insgesamt 2 mal geändert)
Neopunk schrieb:
zumal es offensichtlich der FDA vorgelegt wurde.


Henningfield arbeitet schon seit Jahren für die AKA (American Kratom Association). In seiner 8 Faktor Analyse von 2016 hatte er noch geschrieben das Kratom ein ähnliches Abhängigkeitspotential wie Kaffee hat. Komplett von der AKA finanziert. Henningfield wird höchstwahrscheinlich von der FDA nicht als unabhängige Analyse anerkannt werden.

Und dann das noch ? Salmonellen Ausbruch in den USA ??

https://www.fda.gov/Food/RecallsOutbreaksEmergencies/Outbreaks/ucm597265.htm
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2015
7 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.02.18 17:31
Leider muss man sagen, dass Kratom von einigen seiner Konsumenten wirklich sehr verharmlost wird (siehe Abhängigkeitspotenzial wie Kaffee).
In meiner Kratomgruppe sind viele Amerikaner auch felsenfest der Meinung, dass Kratom keinen Rausch auslöst und einfach nur gegen Schmerzen hilft.
So eine Verharmlosung und damit auch sorgloser Umgang damit dürfte wohl kontraproduktiv sein, was die Bemühungen betrifft, Kratom legal zu halten.
 
Dauer-Träumer

dabei seit 2016
261 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.02.18 17:56
Ja, das ist ein riskantes Pokerspiel. Nachdem die DEA ihren Verbotsversuch begraben musste, hatten einige wahrscheinlich die Idee, das es noch sehr lange dauern wird bis die "Wahrheit" - das Kratom doch nicht mit Kaffee
vergleichbar ist - ans Tageslicht kommt. Kaffee wäre praktisch, weil Kratom in den USA als Nahrungsergänzungsmittel verkauft wird, und da muss es einfach im Rahmen von Kaffee oder Tee bleiben..
 
Traumländer



dabei seit 2011
426 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.02.18 18:47
zuletzt geändert: 21.02.18 19:01 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 2 mal geändert)
Was die Sache kompliziert macht, ist wahrscheinlich auch die Tatsache, daß es "das Kratom" nicht gibt bzw. die Vielzahl an Alkaloiden noch nicht eingehend untersucht wurde. Es scheint keinen "Hauptwirkstoff" zu geben, wie z.B. das Koffein beim Kaffee oder schwarzen Tee. Selbst beim Cannabis hat man ja Jahrzehnte gebraucht, um zu erkennen, daß eben nicht nur das psychoaktive THC die einzige Rolle in einer komplexen Wechselwirkung verschiedener Stoffe spielt.

Mein letzter Stand jedenfalls ist, daß um die angeblichen "Sorten" ein viel zu großes Bohei gemacht wird und es eher am Entwicklungsstadium der Pflanze hängt, welche Wirkstoffe in welcher Konzentration vorhanden sind. So kann der Konsum von Blättern mit weiß- oder grünfarbigen Rippen und -Stängeln wohl tatsächlich kaffeeähnlich wirken, die rot dominierten Blätter dagegen scheinen zumindest in ihrer Wirkung eindeutig in Richtung Opioide zu gehen. Sollte das Humbug sein, so kann man mich gerne korrigieren.

Jedoch habe ich schon Wochen des Konsums mit eher aktivierenden "Green"-Varianten verbracht, die beim Aufhören auch nach sehr langer Konsumdauer sehr milde Symptome gezeigt haben. Bei "Red Veined"-Kratom allerdings stellten sich nach längerem täglichen Konsum schon nach weniger als 24 Stunden die üblichen Symptome wie Gliederschmerzen, Frösteln oder eine laufende Nase ein.

Dazu kommt natürlich die Unterschiedlichkeit eines jeden Organismus, welcher unterschiedlich zu anderen auf diese Vielzahl von Alkaloiden und deren Absetzen reagiert.

Wäre Cannabis ohne strafrechtliche Folgen zu erwerben, wäre wohl kaum jemand in die Versuchung gekommen, das verhältnismäßig unerforschte Kratom auszuprobieren und ggf. tagtäglich sein Rauschbedürfnis damit zu stillen. Aber wie sagte ein Loddar Matthäus neulich so schön: Wäre, wäre, Fahrradkette.

Die mangelnde Untersuchung der Wirkstoffe führt dazu, daß ich mir zum Thema einer möglichen Illegalisierung keine wirkliche Meinung bilden möchte. Das mag sehr langweilig klingen - aber ich sehe angesichts der bisher dünnen Forschungslage und der Vielschichtigkeit der verschiedenen Alkaloide weder einen Grund, jetzt nach einem Verbot zu schreien, noch würde ich jemals dazu ermuntern, Kratom zu unterschätzen bzw. täglich zu konsumieren.
I'm sure of my mental health
cause I'm always talking to myself
Abwesender Träumer

dabei seit 2018
2 Forenbeiträge

  Geschrieben: 24.02.18 19:58
Hey. Ich habe viele Infos zum Thema Kratom gesammelt, aber ich habe immer noch ein Haufen Haufen unbeantworteter Fragen und hoffe das man mir hier helfen kann. Wo fang ich an... ok.. also ich leide unter Depressionen und würde diese gerne mit Kratom behandeln. Würde so täglich ca 3g - 5 g nehmen (wobei ich denke das 5g schon zu viel sein könnten, ich weiß es halt nicht genau, deswegen meine erste frage: wie sieht ein Kratom Rausch bei dieser Menge aus ? Wie stark ist das Glücksgefühl ? Weil es natürlich nicht zu überwältigend sein sollte, so das ich süchtig werde. Gibt es dazu ausführliche Berichte wie es sich anfühlt ? Habe leider nichts dazu gefunden. Jedenfalls würde ich dann alle paar Wochen oder 1 Monat eine Pause machen, damit sich keine Toleranz bildet und der Rausch immer gleich bleibt bei gleicher Menge. Würde die auch niemals erhöhen, aus Angst das es zu gut wäre. Da habe ich schon den nötigen Respekt. Nun frage ich mich wie ein Einzug bei dieser Menge und dem Zeitabstand konkret aussieht und wie lange er dauert? Hat jemand Erfahrungsberichte ? Das wären meine Fragen, würde mich riesig über eine Antwort freuen.
 

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