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LdT-Forum » Drogen » Sonstige biogene Drogen » Kratom-Sammelthread


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AutorBeitrag
Träumer

dabei seit 2017
121 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.06.18 19:22
@Neopunk
Wie sieht es denn aus mit Bakterien-Abtötung im Ofen? Ich hab gelesen, dass in den USA Salmonellen im Kratom gefunden wurden. Da kam mir die Idee, das Kratom im Ofen keimfrei zu machen. Bringt das was für mehr 7-OH-Mitragynin? Wie verändert sich die Wirkung?
Hab schon oft von Deinen Kenntnissen profitiert. Danke!
 
Traumländer



dabei seit 2009
429 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.06.18 20:36
Hat er doch im Prinzip schon beantwortet... ohne bestimmte Wellenlängen des Lichts oxidiert es kaum. Das mit dem Kratom im Ofen funktioniert schon (hat schonmal jemand hier ausprobiert) und evtl. wird es durch den Wasserverlust auch etwas stärker, aber der Hauptnutzen wird letztlich das Abtöten eventueller Krankheitserreger bleiben (auch wenn das mit den Salmonellen sicher sehr selten vorkommt). Mit Tee kochen würde man im Endeffekt das Gleiche erreichen, aber ist natürlich nicht jedermanns Sache vom Geschmack her.
"You measure democracy by the freedom it gives its dissidents, not the freedom it gives its assimilated conformists."
Träumer

dabei seit 2017
121 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.06.18 12:37
Wieviel Grad würdest Du empfehlen? Wie lange?
 
Neuer Träumer

dabei seit 2018
7 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.06.18 07:38
Thank you, kraatje und danke an die anderen!

@hexedeswestens: Anleitungen dazu findest du im kratomInk-Forum. Sowohl im Backofen als auch mit dem Aufgießen von heißem Wasser.
 
Dauer-Träumer



dabei seit 2016
116 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.06.18 16:51
Ich mal wieder: hat irgendjemand von euch Kreuztoleranzen zwischen Benzos und Kratom beobachtet?

Zu meiner "harten Alkzeit" mit 2 Flaschen Likör oder 1 Flasche Whiskey pro Tag hat mich die 0,5er Tavor durch die schlimmsten Angstsituationen gebracht (Besäufnis war immer abends, die Tavor gab es nüchtern am Tage, die Rezeptoren waren natürlich dennoch spitz auf GABAerges).

Tavor nehme ich maximal 2x im Monat, 20 Pillen reichen für ein Jahr.

Nun (ohne Alkohol aber 15-20 g Kratom pro Tag) kann ich 1,5 mg Tavor nehmen und mir geht der Popo immer noch auf Grundeis. Es wirkt schon - aber eine mittlere Panikattacke ist auch mit 1,5 mg drin. Ich habe im letzten Jahr 20 kg zugenommen (BMI ist nun an der oberen Grenze des Idealgewichts, also nicht schlimm).

Neu dazugekommen sind Mirtazapin (die nahm ich früher aber schon ohne Probleme beim Tavor) und ein Dopaminagonist gegen RLS. Die also nicht wirklich GABA-relevant sein dürften.

Kennt das Problem jemand? Da Lorazepam nun nicht gerade im Fettgewerbe wirkt, kann ich mir das nur mit Kratom erklären.

Lange Rede kurzer Sinn: beim nächsten Besuch kaue ich dem Doc ein Ohr ab, entweder die 50er Dose 0,5 oder 20er 1,0 mg zu bekommen. Vom Kratom erzähle ich natürlich nichts. Da ich mit dem Doc selbst mit dem Bericht über Kratom keine Hilfe erwarten brauche und mir nur eine lebenslange Benzosperre bei ihm einhandele (er liest Opioid und kann einem Patienten, den er als Opi-abhängig ansieht, ja auch schlecht Benzos verschreiben, was ich ja einsehe...).

 
Traumländer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 13.06.18 17:05
Es gibt keine Kreuztoleranz zwischen Opis und gabaergen Substanzen.
"[...]- dann ist man für diesen Abend gänzlich aus seiner Familie ausgetreten, die ins Wesenlose abschwenkt, während man selbst, ganz fest, schwarz vor Umrissenheit, hinten die Schenkel schlagend, sich zu seiner wahren Gestalt erhebt."
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 13.06.18 17:42
Das ist mir bei "nackten" Substanzen auch klar. Nun hat Kratom aber mehr als 20 Alkaloide.

So sind z. B. Paynanthein oder Speciogynin als "muskelrelaxierend" beschrieben. Da würde ich als Hobbypharmakologe auf die Idee kommen, dass diese durchaus GABAerg sein könnten und da diese schon im Bereich <1 mg deutlich wirksam sein können, siehe Tavor oder diese "perversen" RC-Benzos, die dich bei 0,5 mg schon temporär außer Gefecht setzen können, könnte ich mir schon eine Beeinflussung vorstellen. Die beiden obigen Substanzen machen zusammen im Schnitt immerhin den achtfachen Alkaloidgehalt des 7-Hydroxymitragynins aus.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 13.06.18 21:26
Was verwundert dich denn so? Du bist Alkoholiker, nimmst an einem Tag die Substanz (Alkohol), die angstlösend wirkt nicht, bist also quasi entzügig, bzw. bekommst durch den Rebound-Effekt ein Angstgefühl und eine andere gabaerge Substanz (Lorazepam) kann diese natürlich, trotz niedriger Dosierung, gut reduzieren. Es geht hier wohl um die subjektiv erlebte Reduktion es Angstgefühls, die natürlich stärker ausgeprägt ist, wenn du ein "Gabadefizit" hast und diese mit etwas Gabaergem behandelst als wenn du ein Angstgefühl, das eine andere Ursache hast, mit etwas Gabaergem behandelst. Also so würde ich mir das erklären, aber vllt. lieg ich auch komplett daneben damit.

Edit: Verrätst du uns noch, welchen Dopamin-Agonisten du nimmst? Kann sein, dass der da nicht mit reinspielt, ist aber durchaus möglich.
Sie umschlingen einander in der Hoffnung, zusammenzuwachsen und so ihre Einheit wiedergewinnen zu können.
Dauer-Träumer



dabei seit 2016
116 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.06.18 23:56
Pramipexol, niedrig dosiert.

Nein, das mit dem Rebound stimmt nicht. Ich habe immer zwischen 16-24 Uhr gesoffen, wirklich "druckbetankt". In den anderen 16 Stunden hatte ich nie, wirklich niemals, Rebounds. Was ich eigentlich bemerkenswert finde. Problem, nicht aufzuhören, war ausschließlich der Suchtdruck, sonst hatte ich keinerlei Entzugserscheinungen. Auch vor dem Kratom nicht.
Wenn ich Tavor nahm, dann in Angstsituationen, die ich auch vor den beiden "Saufjahren" hatte. Die Tavor linderte also keinen Rebound sondern langjährige Angstsituationen. Trotz Toleranz, dass ich eine Flasche Likör ohne große Wirkung auf ex trinken konnte, halfen Benzos in fixer Dosis.

Nun bin ich beim Alkohol wirklich auf 0 (die letzten 3 Monate waren es umgerechnet zwei Biere, also nicht wirklich geeignet, die Toleranz zu verzigfachen) aber statt 0,5 mg Tavor helfen nur 1,5 mg aufwärts.

Tavor kenne ich schon lang. SNRI und Mirtazapin nahm ich auch schon früher jahrelang. Keinerlei Auswirkungen auf die 0,5er Tavor.

Nun sind drei Komponenten anders: ich wiege ein wenig mehr (aber auch nur 6 kg über dem, was es früher war - ob die Tavordosis sich deshalb vervierfacht?!), bin 16h am Tag auf Kratom und nehme noch das Pramipexol.
Würde ich die Tavor regelmäßiger nehmen, klar, dann liegt die Toleranz daran. Nun waren es sei Ende März wirklich nur 2 x 1,5 mg...
 
Träumer

dabei seit 2017
121 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.06.18 12:29
Der Gedanke ist mir auch schon gekommen. Beim Kratom-Entzug hilft mir Alkohol gegen die Entzugserscheinungen. Wieso?

Ich habe allerdings nicht festgestellt, dass Benzos durch Kratom schlechter wirken.
 
Dauer-Träumer

dabei seit 2016
263 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.06.18 21:19
Bei Langzeitkonsum kann auch Kratom hin und wieder Angstgefühle auslösen (Ich bin Moderator in einem US Forum und lese das öfters). Vielleicht ist die stimulierende Wirkung (die Kratom ja auch hat) dran schuld.

 
Traumländer



dabei seit 2009
429 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.06.18 21:35
Das durfte ich selbst auch hin und wieder feststellen. Gerade beim Anfluten hatte ich schon des öfteren mal Angstschübe auf Kratom, die dann mit der Wirkung zwar meist zurückgingen, aber manchmal auch subtil im Hintergrund blieben bis ich zusätzlich Alkohol getrunken habe.
"You measure democracy by the freedom it gives its dissidents, not the freedom it gives its assimilated conformists."
Dauer-Träumerin

dabei seit 2016
42 Forenbeiträge

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  Geschrieben: 16.06.18 19:09
Eine (evtl dumme) Frage - erhöhe ich beim Konsum von qualitativ schlechtem (unpotenten) Kratom, von dem ich entsprechend doppelt so viel nehme wie von gutem, doppelt meine Toleranz? Oder wird das durch die Qualität ausgeglichen, statt nach Menge in Gramm?
 
Traumländer



dabei seit 2015
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  Geschrieben: 16.06.18 19:26
Nein. Deine Toleranz erhöht sich entsprechend der Menge des zugeführten Wirkstoffs. Wenn du doppelt so viel halb so potentes Kratom nimmst, steigt eine Toleranz gleich wie mit "normal potentem" Kratom, da du auf die selbe Menge Wirkstoff kommst.
Sie umschlingen einander in der Hoffnung, zusammenzuwachsen und so ihre Einheit wiedergewinnen zu können.
Dauer-Träumer



dabei seit 2016
116 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.06.18 22:53
Dito zu abnormal.

Ich habe kürzlich eine Charge Kratom bekommen, von der ich über den Tag verteilt nur die halbe Menge gegenüber dem Kratom nehmen musste, das ich zuvor hatte (als Dauernutzer seit 20 Monaten).

Nun ist bei Kratom aber das Problem, dass die Wirkung oft so subtil ist, dass du dir die Toleranz ohne merkliche Wirkung in die Höhe treiben kannst. Zu viel macht flauschig und maskiert die Euphorie und Antriebssteigerung bzw. blendet sie aus.

Im Kratom gibt es zudem weitere Alkaloide. Da wir alle nicht so richtig wissen, welche der über 20 Alkaloide welche Wirkung bedingen, kann "psychisch" weniger potentes Kratom trotzdem anderweitig wirken und die Toleranz auf die entsprechenden Alkaloide in die Höhe treiben. Es ist ja auch bekannt, dass selbst bei "reinen" Opioiden die Toleranz der einzelnen Wirkungen (Euphorie, Analgesie, Verstopfung) unterschiedlich schnell entwickelt wird.

Aber prinzipiell: bei gleicher relativer Alkaloid- und "nicht-psychotrop-"Verteilung wirkt die Hälfte potenten Kratoms doppelt so viel wie bei Kratom mit halbem Alkaloidanteil. Ich hoffe, dass das jetzt nicht zu verworren klingt.
 

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