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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Sammelthema: psychische Störungen


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AutorBeitrag
Traumländerin

dabei seit 2016
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  Geschrieben: 25.05.18 18:56
mettwurstjesus schrieb:
Also ich hab ein nettes Mädel kennen gelernt Online, und wir verstehen uns eigentlich super aber jetzt hatten wir sozusagen unseren ersten realtalk. Auf jeden Fall leidet sie am Borderline Syndrom und/oder anderen psychischen Leiden. Sehnt sich wohl nach etwas wirklich festem und nach etwas das ihr Stabilität bringt. Hab bisschen über das Thema gelesen, und soll wohl typisch für borderliner sein. Jetzt bin ich einfach mega verunsichert, ich habe keinen Plan wie es ist mit solchen Menschen umzugehen.. [...]
. Hat einer vielleicht paar Erfahrungen damit?


Hey,
ich muss Nuke in der Hinsicht zustimmen, dass es bestimmt nicht einfach wird. Wie kompliziert es wird, hängt meiner Meinung nach auch von der Ausprägung der unterschiedlichen Symptome ab, die nicht bei jedem Menschen gleich ist.
Wenn du wirklich am Überlegen bist, sie näher kennen zu lernen (im Sinne von vielleicht irgendwann eine Beziehung mit ihr führen) will ich dir mal einen wichtigen Punkt mit auf den Weg geben: Abgrenzen, so schwer das in manchen Momenten auch sein mag. Sie ist erwachsen, sie ist verantwortlich für sich selbst, eine psychische Erkrankung darf nie als Ausrede oder Rechtfertigung dafür benutzt werden, jemand anderen zu verletzen. Solche Menschen können einem unglaublich viel geben, aber auch unglaublich viel nehmen.

Außerdem denke ich: Die Form von Stabilität, die sie sucht, kannst du ihr nicht geben, denn die muss aus ihr selbst heraus kommen. Sie projiziert sie zwar vielleicht unbewusst auf dich, in der Hoffnung das zu finden, was sie sich selbst nicht geben kann. Das wirst du ihr aber wie gesagt nie geben können, weil Stabilität von außen etwas ganz Anderes ist als Stabilität von innen (im Gegenteil, Stabilität von außen kann dann eher noch mehr Chaos verursachen).

Ich will hier jetzt keinen Roman über das Thema schreiben, ich glaube ganz viel steht und fällt einfach damit, wie bewusst sie sich selbst ihrer Verhaltensweisen und Probleme ist. Einen ICD-10 Code auf einem Blatt Papier stehen zu haben ist eine Sache, sich selbst zu verstehen und sich seiner Verhaltensweisen und deren Auswirkungen bewusst zu sein eine andere. Wenn letzteres der Fall ist, kann der Kontakt mit so einem Menschen sehr intensiv und bereichernd sein.

Soweit mal mein Senf zum Thema ;-)

been there, done that, ticked it, what´s next?
Traumländerin



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2 Tripberichte

  Geschrieben: 25.05.18 19:07
Hi mettwurstjesus,
Ich kann dir jetzt nicht direkt Tipps geben aber vll doch ein bisschen was dazu sagen.
Ich hab einen guten Kumpel, der an Borderline leidet. Ich selbst bin (wahrscheinlich) auch Borderlinerin.
Ich würde mich nicht direkt von ihrer Diagnose verjagen lassen. Wenn du sie wirklich gern hast und der Beziehung Zeit gibst, dann wird das vll auch was.
Ist sie denn in Therapie oder war es zumindest? Das du dann nicht als Therapeut "missbrauchst" wirst. Das ist glaub ich schon wichtig.
Ich denke du musst nicht direkt stabil sein um ihr Stabilität zu geben. Wenn du ihr das Gefühl geben kannst, dass sie dir vertrauen kann und du, wie Nuke schon sagte, nicht alle ihre Ausbrüche und Verhaltensweisen auf dich beziehst, ensteht vll auch so eine stabile Beziehung.

limalpha schrieb:
Außerdem denke ich: Die Form von Stabilität, die sie sucht, kannst du ihr nicht geben, denn die muss aus ihr selbst heraus kommen. Sie projiziert sie zwar vielleicht unbewusst auf dich, in der Hoffnung das zu finden, was sie sich selbst nicht geben kann. Das wirst du ihr aber wie gesagt nie geben können, weil Stabilität von außen etwas ganz Anderes ist als Stabilität von innen (im Gegenteil, Stabilität von außen kann dann eher noch mehr Chaos verursachen).

Word. Sehr schön ausgedrückt, musste direkt an mich denken und wie ich am Anfang von meinem Freund erwartet hab, dass er mir bei meinen psychischen Problemen helfen kann und dann wütend wurde, als es nicht so war. xD

Erzähl ihr doch einfach mal bei Gelegenheit von deinen Sorgen und evtl auch von den Drogen.
Mit den Drogen hast du nämlich Recht, da solltest du sie nicht bewusst in iwas reinziehen, das könnte ihr wirklich schaden.
Borderliner haben ja eher das Problem, dass ihre Beziehungen nicht lange halten oder zu Intensiv sind, da klingt der Wunsch nach Stabilität etwas zwiespältig.
Aber ich denke wenn du weißt auf was du dich einlässt und auch bereit bist die Beziehung abzubrechen, wenn es euch beiden nur schadet, versuch es doch einfach.
Menschen sind ja unterschiedlich und keine Diagnosen. ;)

Ich geb mir den Kick, aber spring früh genug ab...
Und versuche vergeblich ein unersättliches Verlangen zu stillen.
---------------------------------------
Drogen nehmen?
Ich nenne das Bewusstseinserweiterung.
Oder sich der Grausamkeit verschließen.
Traumländer



dabei seit 2014
349 Forenbeiträge

  Geschrieben: 25.05.18 19:37
hi jesus...

ich für meinen teil würd mal ganz langsam im ersten gang mit ihr starten...konversationen, kleine unternehmungen, sich austauschen...eher mal auf der freundschaftlichen seite bleiben, aber alles auch wirklich so kommunizieren...
"ich bin der meinung, wir sollten das ganze mal langsam aufbauen..." "wir sollten einander erst mal besser kennenlernen, bevor wir uns entschließen, zu vertrauen und etwas auf den schultern des anderen aufzubauen..." "ich möchte, daß du mein lebensumfeld, drogenkonsum, usw. kennenlernst und dann langsam schauen kannst, ob du damit zurechtkommst" und solche ansagen...

wie schon limalpha meinte, kann es mit borderlinern extrem schnell extrem eng werden und der druck is dann einfach für beide viel zu groß...viele lassen dann los und die borderliner sitzen erst recht wieder alleine da, sind enttäuscht und bauen umso mehr druck auf den nächsten prinzen oder die prinzessin auf, die sie stützen und tragen sollen...

hundertprozentige ehrlichkeit und offenheit, sowie glasklare kommunikation sind hier gefragt...für ein schnelles techtelmechtel völlig ungeeignet...du mußt entscheiden, was du in ihr siehst...vielleicht führst du mal aus wie es für dich bis jetzt gelaufen ist und was du für eine perspektive auf sie hast...

love, peace & unity
phoenixdrache
 
Traumländer



dabei seit 2014
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  Geschrieben: 27.05.18 21:55
Hey, vielen dank für die vielen und vor allem ausführlichen Antworten. Bedeutet mir bei dem Thema echt viel. Naja ich werd auf jeden Fall langsam rangehen. Hab ihr auch gesagt, dass Ich vielleicht nicht der beste Typ für sie bin, vor allem wegen den Drogen. Mal schauen wie es weitergeht. Falls sich irgendwas ereignet was es wert wäre hier erwähnt zu werden, dann mach ich ein Update.

Danke nochmal

mfg

"Gott hat entweder nicht hingesehen oder es war ihm egal... Ab da wusste ich... Nicht Gott macht die Welt zu dem was sie ist... Wir tun das"
Traumländer



dabei seit 2014
441 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 08.09.18 11:50
Hey Dreamers,
Hoffe ihr könnt mir etwas helfen bzw einen Ansatz dazu geben..

Also folgendes, ich habe eine neue Freundin, welche wohl in früher Kindheit irgendein Trauma erlitten hat. Sie hat es selbst verdrängt, wie auch den Großteil der Erinnerungen an ihre Kindheit, und weiß deshalb selbst nicht so ganz genau was los ist. Sie vermutet aber eine Vergewaltigung bzw irgendein Missbrauch, womöglich durch ihren Vater.
Sie wacht jede Nacht von Alpträumen, bzw ich muss sie aufwecken. Sie ist dann völlig verängstigt und hat manchmal sogar Angst vor mir, was mir wirklich das Herz bricht!
Sie war schonmal in psychologischer Behandlung, hatte aber wohl keinen besonders kompetenten psychologen. Haben uns jetzt dafür entschieden wieder in Therapie zu gehen, am besten zu einem Psychologen der auf tiefenpsychologie spezialisiert ist. Sie hat nur Angst dass der ihr einfach paar NL verschreibt und sie dann abschreibt, wie wohl der letzte.
Soweit so scheiße.. Aber irgendwie greifbar für mich.
Gestern hat sie mir schweren Herzens dann gestanden dass sie stimmen gehört hat. Zum ersten mal. Sie hat verdammt Angst und sagt immer wieder Sie will nicht verrückt werden. Sie arbeitet mit psychisch behinderten, weiß also recht viel über sowas, was in diesem Fall Wahrscheinlich eher kontraproduktiv ist.
Heute Nacht konnte sie vor Angst dann kaum schlafen, erst nach 5mg zolpidem, und einer anderen schlaftablette (wovon ich ihr abgeraten habe) hat sie dann ne ganze Weile geschlafen. Dann völlig verängstigt aufgewacht, und nochmal 5mg eingeworfen. Heute morgen war sie dann so verballert dass sie nicht wach bleiben konnte, aber wenn sie eingeschlafen ist hat sie sofort wieder geträumt (zittert, stöhnt, strampelt) und ich musste sie aufwecken. Das Spiel ging bestimmt 10 mal so weiter.
Muss dazusagen dass sie im Tiefschlaf meistens gut schläft, zwar trotzdem einmal pro Nacht schlecht träumt aber vor allem im halbschlaf eigentlich immer Alpträume hat.
Während ich das hier schreibe liegt sie seelenruhig neben mir und schläft. Das ist so schön für mich dass ich Tränen in den Augen habe..

Ich weiß eigentlich gar nicht was ich jetzt von euch hören will. Mit ist klar, dass es wohl das wichtigste wäre einen wirklich guten Psychologen zu finden. Aber ich befürchte dass das noch dauern könnte.. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Soll ich sie wecken wenn sie schlecht träumt? Oder verhindere ich dadurch dass ihr Geist sich sozusagen mit dem erlebten auseinandersetzt? Wie gehe ich mit der Stimmen Thematik um? Ich sage ihr sie soll sich so wenig wie möglich da rein steigern, aber leichter gesagt als getan.
Ich bin einfach scheiße überfordert mit der situation, weil ich mich auch Null mit psychischen Erkrankungen auskenne..


Sie ist btw nicht die gleiche wie die von der ich einen Post weiter oben noch geschrieben habe..

"Gott hat entweder nicht hingesehen oder es war ihm egal... Ab da wusste ich... Nicht Gott macht die Welt zu dem was sie ist... Wir tun das"
Traumländer



dabei seit 2009
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  Geschrieben: 08.09.18 12:59
Wieder äußerst schwierig würde ich sagen... Die Sache mit einem Psychologen kann sicher von Vorteil sein, aber man muss natürlich schauen, dass der-/diejenige auch dazu in der Lage ist mit ihrem Fall umzugehen. Man kann bei mehreren Psychologen ein paar Probesitzungen machen, ehe man sich für einen entscheidet. Psychologen als solches haben auch erstmal überhaupt nichts mit Medikamenten am Hut, die kriegt man wenn dann vom Psychiater. Worauf ich aber noch hinweisen möchte, ist, dass man gerade bei Erinnerungen an die Vergangenheit besonders vorsichtig vorgehen muss, es kann nämlich vorkommen, dass es zu falschen Erinnerungen kommt (gab dazu mehrere Studien, es ist möglich sich an Dinge zu erinnern die überhaupt nie passiert sind, wenn es stark genug suggestiert wird). Wenn man jetzt also mit dem Gedanken an die Sache rangeht, dass sie auf jeden Fall missbraucht wurde in der Kindheit, dann könnten da am Ende Dinge im Kopf rumspuken die in der Form aber gar nicht passiert sind. Deshalb muss es eben ein sehr guter Psychologe sein.

Das mit dem Schlaf ist natürlich auch kompliziert... da sie ja sicher sowieso schon von allein recht häufig aufwacht halte ich es nicht unbedingt für sinnvoll sie bei jedem Anzeichen eines Alptraums aufzuwecken... Natürlich ist es so, dass längerer Schlafentzug ebenfalls zu psychoseähnlichen Symptomen führen kann. Ich selbst habe bereits nach 2 Nächten ohne / mit wenig Schlaf leichte akustische und optische Halluzinationen (is aber natürlich keine Garantie, dass die Hallus daher kommen).
Mir hat es früher geholfen mit einer Serie von Alpträumen fertig zu werden, indem ich mir Reality Checks angeeignet habe um im Traum in einen luziden Zustand zu wechseln. Wenn man diese Checks in seinen Alltag integriert, dann geht man häufig dazu über diese auch im Traum zu machen und sobald man bemerkt, dass man nur träumt, kann man auch einen negativen Traum leicht in andere Bahnen lenken, quasi dem Schrecken furchtlos ins Gesicht blicken, oder zumindest von selbst wach werden. Gibt dazu zahlreiche Infos im Netz wenn man "luzides träumen" sucht.

Hmn, weiß auch nicht was ich ansonsten noch sagen könnte... Im Endeffekt wird das ja auch für dich kein wünscheswerter Dauerzustand sein, deswegen solltest du sie auf jeden Fall dabei unterstützen sich in psychologische oder ärztliche Behandlung zu begeben.

Ansonsten viel Kraft und hoffentlich gute Besserung für deine Freundin.

"You measure democracy by the freedom it gives its dissidents, not the freedom it gives its assimilated conformists."
Traumländer



dabei seit 2014
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  Geschrieben: 08.09.18 14:21
auch wieder viel kommunizieren...straight up...ihr wärme durch worte vermitteln, langsam noch mehr vertrauen aufbauen, damit sie sich fallenlassen kann...dann is es auch für sie leichter sich zu öffnen und sich auch an etwaige traumata zu erinnern...is dann auch bei psychiatern und gesprächstherapien mit psychologen von vorteil, wenn sie einen menschen als partner hat, dem sie vertrauen kann und bei dem sie sich geborgen fühlt...

das stimmenhören kann auch eventuell durch etwaigen schlafmangel verursacht werden...das haut die hirnchemie ordentlich durcheinander...dazu noch die schlafbomber und die arbeit mit psychisch behinderten; das kann für manche sensiblen leute einfach zu viel sein und man dreht leicht ab...

will dir auf keinen fall zu nahe treten, jesus, aber ich sags jetzt mal so direkt: magst du dir nicht einfach auch mal eine psychisch gesunde freundin suchen...?
ich mein, vor kurzem erzählst du noch von der borderlinerin (wie gehts der übrigens...? hoff, ihr wart nicht wirklich zusammen, weil sonst könnt das auch net so leiwand für sie sein...) und deine jetzige freundin mit mißbrauchsvergangenheit, schlafstörungen und halluzinationen...du scheinst solche leute anzuziehen...bedenke nur, daß du bei personen mit psychischen störungen auch wirklich orge verantwortung trägst und zum teil dinge noch verschlimmern kannst...vor allem für kurze gschichteln und gspusis sind diese frauen wahrscheinlich völlig falsch...
na ja, weißt du wahrscheinlich eh alles selber, aber ich wollts halt auch nur mal gesagt haben...

wünsch euch alles gute und viel kraft...
love, peace & unity
phoenixdrache
 
Traumländerin

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  Geschrieben: 08.09.18 17:40
ich schließe mich phönix an, Kommunikation, aber nicht (oder zumindest nicht nur)mit uns, sondern mt ihr!
Standardantworten gibt es auf solche Fragen meiner Meinung nach nicht. Du möchtest wissen, wie du dich verhalten sollst, wenn sie schlecht träumt? Dann frag sie einfach mal in einer ruhigen Minute. "Ich habe schon öfter gesehen, wie du offenbar einen Alptraum durchlebst, und ich fühle mich in diesen Situationen sehr hilflos und weiß nicht was ich machen soll, ob ich dich aufwecken soll oder lieber schlafen lassen soll. Wie würdest du dir wünschen, dass ich in dieser Situation reagiere?"

Es kann sein, dass sie das selbst noch nicht weiß (je nachdem wie weit sie schon auf diesem Weg ist), aber dann findet es zusammen heraus, was in dieser Situation das Beste für sie ist. Mir ist schon klar, dass du es nur gut meinst indem du dir hier Ratschläge holst, verstehe mich da wirklich nicht falsch, aber gleichzeitig nimmst du ihr damit die Möglichkeit, selbst zu äußern, was sie selbst in dieser Situation will oder nicht will.

Denn genau das ist ein wesentliches Kernmerkmal einer Traumatisierung: In diesem Moment hat ein anderer Mensch nicht nach deinen Wünschen und Bedürfnissen gefragt und diese respektiert, sondern hat, vielleicht sogar mit voller Absicht, deine persönliche Grenze niedergetrampelt. Deswegen finde ich es gerade bei diesem Thema sehr, sehr gefährlich mit irgendwelchen "Standardlösungen" ums Eck zu kommen, was einem Menschen gut tut, bewirkt beim Anderen vielleicht genau das Gegenteil (ist zwar bei mir zum Glück schon ein paar Jahre her seit ich regelmäßig heulend aus solchen Träumen hochgeschreckt bin, aber ich glaube ich wäre durchgedreht, wenn mich dann jemand zB. versucht hätte zu umarmen oder so, weil ich in dem Moment so tief in der Vergangenheit war, dass jeder Mensch aus der Gegenwart ein potentieller Täter war, da hätte die Absicht dahinter noch so gut sein können.).
Wenn du mit ihr abklärst, was sie in dieser Situation möchte, gibst du ihr zumindest einen Teil der Kontrolle über die Situation, die sie damals nicht hatte, wieder zurück und das macht es für sie auch einfacher, damit zurechtzukommen, weil sie dann weiß, dass zumindest jetzt nichts mehr passiert, was sie nicht möchte.

- Mein Senf zum Thema -
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Traumländer



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  Geschrieben: 11.09.18 18:20
Nuke is back schrieb:
Worauf ich aber noch hinweisen möchte, ist, dass man gerade bei Erinnerungen an die Vergangenheit besonders vorsichtig vorgehen muss, es kann nämlich vorkommen, dass es zu falschen Erinnerungen kommt


Ja das stimmt, hat sie selber auch gesagt. Sie ist auch nicht 100% überzeugt davon, und will vor allem ihrem Vater, mit dem sie eigentlich ein gutes Verhältnis hat, nichts falsches "anhängen".

Nuke is back schrieb:
nicht unbedingt für sinnvoll sie bei jedem Anzeichen eines Alptraums aufzuwecken... Natürlich ist es so, dass längerer Schlafentzug ebenfalls zu psychoseähnlichen Symptomen führen kann. Mir hat es früher geholfen mit einer Serie von Alpträumen fertig zu werden, indem ich mir Reality Checks angeeignet habe um im Traum in einen luziden Zustand zu wechseln.


Versuche auch sie schlafen zu lassen, aber wenn sie zu krass um sich schlägt usw dann fällt mir das einfach zu schwer.
Das mit den reality checks werde ich glaube ich mal ansprechen, vielleicht bringts ihr ja was

phoenixdrache schrieb:
magst du dir nicht einfach auch mal eine psychisch gesunde freundin suchen...? ich mein, vor kurzem erzählst du noch von der borderlinerin (wie gehts der übrigens...? hoff, ihr wart nicht wirklich zusammen, weil sonst könnt das auch net so leiwand für sie sein...) und deine jetzige freundin mit mißbrauchsvergangenheit, schlafstörungen und halluzinationen...du scheinst solche leute anzuziehen...bedenke nur, daß du bei personen mit psychischen störungen auch wirklich orge verantwortung trägst und zum teil dinge noch verschlimmern kannst...vor allem für kurze gschichteln und gspusis sind diese frauen wahrscheinlich völlig falsch...


Naja das waren eigentlich die ersten beiden Frauen durch die ich in Kontakt gekommen bin mit solchen Themen. Die Borderlinerin habe ich nie getroffen, es blieb beim Chat. Haben uns dafür entschieden lieber Chatfreunde zu bleiben.
Dass ich eine große Verantwortung trage ist mir bewusst, und ich bin ganz sicher nicht an einer "kurzen Geschichte" interessiert. Es ist mir wirklich ernst, und ich will ihr sogut wie möglich helfen und ihr beistehen.

limalpha schrieb:
Kommunikation, aber nicht (oder zumindest nicht nur)mit uns, sondern mt ihr!
Standardantworten gibt es auf solche Fragen meiner Meinung nach nicht. Du möchtest wissen, wie du dich verhalten sollst, wenn sie schlecht träumt? Dann frag sie einfach mal in einer ruhigen Minute.


Ich rede ja mit ihr. Ganz offen. Sie erzählt mir ja auch oft WAS sie geträumt hat usw. Also an Kommunikation mangelt es bestimmt nicht. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht wirklich was ich für Antworten erwartet habe, vielleicht wollte ich das auch nur mal loswerden.
Trotzdem ein fettes danke an alle die sich die Mühe gemacht haben zu antworten.

Machts gut, und passt auf euch auf!


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  Geschrieben: 07.04.19 19:17
Wie lerne ich wieder gute Laune zu haben trotz Depressionen und sozialer Phobie? Laut Labor-Diagnose habe ich einen erheblichen Defizit der Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin. Also alles, was einem ein bisschen was am Leben gibt... :/

Ich mache jetzt schon seit 2 Monaten regelmäßig Sport, was mir auch sehr hilft, aber meistens wirklich effizient doch nur in den Stunden danach. Das heißt die Glücksgefühle nach dem Sport und das Gefühl, etwas geleistet und gutes für den Körper gemacht zu haben. Am nächsten Morgen ist dieser Effekt aber wieder verschwunden.

Meine Ernährung habe ich schon gut umgestellt und esse viel gesund, sehr selten Süßes, Chips etc. oder Fast Food.

Wie bekomme ich meine Lust, Wachheit, gute Laune, geistige Leistung, körperliche Motorik, Antrieb und "Nicht-Depression" wieder? Wie kann ich meine Neurotransmitter so effizient und nachhaltig wie möglich wieder auffüllen?

Hat hier jemand vielleicht eventuelle Erfahrung gehabt und tolle Tipps?
Take risks. If you win, you will be happy, if you lose, you will be wise.
Traumländer



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3.759 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 08.04.19 01:05
Hi dankeapotheke,

ich kann, glaub ich, gut nachvollziehen, was du meinst. Hatte früher selber immer anstrengende und echt dunkle depressive Phasen, ist doch meist all das was ich wahrnehme recht intensiv, egal in welcher Richtung. ;) Naja, jetzt wo ich das weiß und nachdem ich diese Phasen doch immer wieder überstanden habe und diese meist weniger dunkel und intensiv sind, wenn sie mal wieder auftauchen, weiß ich auch, was mir hilft dabei, diese leichter auszuhalten. Vielleicht helfen dir ja meine persönlichen Erfahrungen auch ein wenig ....??? Ich würde es dir wünschen ....

Erstmal brauch ICH PERSÖNLICH in diesen Phasen auch etwas Action, sonst versumpf ich im Selbstmitleid. Egal ob ich alleine die Bude aufräume, mich (trotzdem ich in dem Moment so gar nicht mag) mit Freunden treffe, Sport mache, mich um meine Katzen kümmere und sie verwöhne oder andere Dinge angehe, bei denen ich noch das Gefühl habe, ich tu mir und/oder anderen was gutes damit. Auch wenn ich es in diesen Momenten nicht wahrzunehmen vermag, weiß ich trotzdem, dass es hilft und eine der Komponenten zur angenehmeren und leichteren Genesung dieser Phase ist - obwohl dies alleine mich noch nicht zu "heilen" vermag oder mich akut besser fühlen lässt. Später erkennt man dann aber doch, dass es trotzdem hilft und man damit den rechten Weg eingeschlagen hat, um wieder ins Lot zu kommen ....


Das wichtigste für mich ist aber grad in so anstrengenden Phasen - wo man sich selbst gar nicht lieben kann, geschweige denn das Leben um einen herum - dieser Grundsatz, der schon ca. zwei, drei Jahre meinen Weg ebnet, auf dem ich so durchs Leben schreite -->

It´s all about focus!

Das, worauf meine Aufmerksamkeit gerichtet ist, wird immer präsenter und intensiver! Vor allem manifestiert sich das mit der Zeit, wenn man nur lange genug etwas denkt und fühlt und wahrnimmt - das geht in beide Richtungen so, also ob positiv oder negativ ausgerichteter Fokus, beides wird zur eigenen Realität und das nur deshalb, weil man seinen Aufmerksamkeit bewusst auf etwas lenkt. Später wird sogar das eigene Handeln von dem geprägt, worauf man sein Leben lang seine Aufmerksamkeit richtet. Das merkt man auch schon in kürzeren Phasen, in denen man unbewusst irgendwelchen Gedanken oder Handlungen nachhängt/nachgeht, die einem nicht gut tun - man muss es nur erkennen!

Deshalb schau ich, dass ich so gut wie möglich darauf achte, worauf ich meinen Fokus lenke, nicht nur wenns mir schlecht geht. Aber ganz besonders in diesen Momenten sollte man gut darauf achten, einfach weil man dann sowieso weniger Energie hat als sonst und man selber schlechter drauf ist - ganz ungute Bedingungen, um unbewusst in Gefilde reinzurutschen, in denen man sonst niemals enden würde, wäre man fit und gut gelaunt. Deshalb versuch doch, so oft es dir auffällt, "apotheken-dankbarkeit-empfindender-und-zollender-mensch" ^^, deinen Fokus darauf zu lenken, was dir gut tut, wo du gerne wärst in ein paar Wochen, wenn es dir wieder besser geht und fokussiere das, was sich gut anfühlt für dich. Deine Ziele in Zukunft, deine Katze, das lecker Essen, was du dir in dem Moment einverleibst, usw. ... Damit lernst du auch in den anstrengenden Zeiten drauf zu achten, wohin deine Aufmerksamkeit gerade gerichtet ist - und kannst sie dann bewusst in angenehmere und hübschere Gefilde lenken ....


Immer wenn ich so eine Phase hatte, wo mir niemand helfen konnte - auch keine Ärzte oder Freunde - und ich niedergeschlagen war und depressiv, obwohl ich doch alles wegließ, was mir vermeintlich nicht gut tat, Sport machte und mich sehr um meinen Körper kümmerte, hab ich gecheckt, dass ich mich in den Phasen einfach zu wenig um meinen Geist gekümmert habe. Also nicht unbedingt um den Verstand, sondern darum, mich wieder mal mit dem zu beschäftigen, was mir wirklich gut tut und mich entspannt, also mental, sowie dann irgendwann auch physisch, eh klar. Und das sind oft diese Dinge, mit denen ich mich auseinander gesetzt habe, wenn ich Drogen konsumiert habe, die ich aber nüchtern nicht so intensiv angehe und erlebe.

Was mir persönlich anscheinend ohne Drogen oft fehlt, ist diese - sich für mich soooo wunderbar lebendig und total authentisch anfühlende - Hingabe an das, was ich eben sehr gerne mache im Ausnahmezustand, wie z.B. voll und ganz in der Musik aufgehen, beim Katzen streicheln verschmelzen mit dem Viecherl, beim kochen diese Freude und Einigkeit zu verspüren, mit dem was ich gerade so herrichte und der tollen Aussicht auf das, was ich dann mampfen darf, usw. .... Einfach mich selbst zu vergessen und zu annähernd 100 % bei dem zu sein, was ich gerade mache. Diese Hingabe krieg ich nüchtern niemals so hin, wie auf diversen Drogen, aber ich kann versuchen, mich dieser Welt immer mehr anzunähern und zu erkennen, wie ich auch nüchtern dorthin komme, auch wenns nicht soooo tief ist und mich dies wohl immer wieder mal zu Drogen greifen lässt. Und dann streng ich mich an, trotzdem voll dabei zu sein, meinen Geist zu öffnen, um in Kontakt mit dem zu kommen, was mich diese Hingabe ausüben lässt, egal ob beim Katzen streicheln, beim Texte schreiben oder beim schmusen mit meinem Freund, usw. ....


Und ja, mir ist bewusst, dass ich wieder viel labere und das alles gut gemeinte Ratschläge sind, die trotzdem in gewissen Lebenslagen nur sehr schwer bis gar nicht umsetzbar sind, einfach weil die Energie und die Lust dazu fehlen und alles soooo anstrengend ist. Kenn ich alles und kennen wir wohl alle irgendwie .... Sich mal gehen zu lassen und suhlen in Selbstmitleid, gehört auch dazu, aber bitte nicht zu lange, denn: It´s all about focus!

Genau da gilt es aber wieder zu erkennen, dass wir Menschen alle einem gewissen Rhythmus untergeordnet sind, dem wir uns (bewusst oder eben unbewusst) anpassen und mit dem wir durchs Leben wandeln. Nennt es von mir aus den ureigenen biologischen Rhythmus, der wohl auch irgendwie im Einklang mit der Natur schwingt, irgendwie zumindest .... Wer das erkennt, weiß genau, dass irgendwann auch wieder die Phase kommt in dieser depressiven Zeit, wo man auf einmal wieder etwas mehr Energie hat und man fast sogar wieder ein bissi Lebensfreude verspürt - und diese Momente gilt es zu catchen! Also sie zu erkennen, sich aufzurappeln, mal kurz durchschütteln und diese Energie dann auch nützt, um das anzugehen, was einem wieder in lichtere Gefilde bringt. Und man diese Phase dann wirklich erkennt als Chance, um seine Kräfte wieder zu mobilisieren und seine Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo man eigentlich wieder hin möchte mit seiner Wahrnehmung - von sich selbst und der Welt um einen herum. Mit dem Ziel, sich selbst wieder etwas stabiler aufzustellen und seinen Fokus dahingehend auszurichten, nicht mehr so tief zu rutschen, wenn das Leben einen mal wieder fordert. Und wohl auch damit fördert, um deren Lektionen auch zu erkennen und weiter zu wachsen und reifen als Mensch. Natürlich versuche ich auch immer daraus zu lernen für die Zukunft, also mir bewusst zu machen, was ich daraus für mich zu lernen hatte und was sich mir da offenbart hat - einfach womit ich umzugehen lernte in dieser Lebenssituation. Denn die nexte harte Phase kommt bestimmt, in der es wieder anstrengend wird und man wieder zu kämpfen hat, vor allem mit sich selbst. Da ein paar gute Strategien entwickelt zu haben, aus vergangenen depressiven Episoden, kann schon sehr hilfreich sein .... Alleine das Wissen darum, das Leben ist ein auf und ab, man selber ein kleiner Spielball darin, und es gibt nichts, was für die Ewigkeit anhält, außer der Wandel an sich ....


Sorry, ich verlier mich in meinem Zustand grad in Details, ich hoff, du kannst trotzdem was anfangen damit - wollte ich dir doch nur kurz erzählen, wie ich das so wahrnehme mit meinen depressiven Zuständen in harten Lebensphasen - auch grade in den jüngsten Erlebnissen der letzten Monaten meines derzeitigen Lebens. Jedesmal lerne ich etwas daraus und diesmal hab ich für mich erkannt, dass ich nix erzwingen sollte, sondern mit dem mitschwingen, was sich mir zeigt und anbietet - voll im Vertrauen, dass alles gut ist wie es ist und auch seine Gründe hat. Meistens erkennt man sowas erst Monate oder Jahre später, aber es ist immer gut, wenn man solche Phasen positiv abschließt für einen selbst. Also sich nicht darauf konzentrieren, wie hart und scheiße man kämpfen musste, anno dazumal, sondern was ich daraus für Lehren ziehen konnte und wie ich dadurch für mich noch stärker und vielleicht auch etwas klüger wurde ....


Übrigens, die Natur zeigt uns auch sehr gut, wie man mit harten Lebensphasen umgehen kann .... Egal ob ein Tier gerade Schmerzen hat oder sich gar im Sterbeprozess befindet, oder es stürmt und schneit und die Kälte uns Menschen schnell in die warme Stube flüchten lässt, man wird kein Tier oder keinen Baum oder Strauch jemals jammern sehen. Nein, sie tun das was zu tun ist, stoisch trotzen sie jedem Widerstand und halten einfach aus, was es grad auszuhalten gibt. Die Tiere ziehen sich zurück und auch ein Baum zieht sich zurück im Winter und lenkt seine Lebenskraft Richtung Wurzeln - einem natürlichen Instinkt folgend, den wir Menschen nicht mehr wahrzunehmen scheinen!

Nur wir Menschen jammern und wollen, dass alles anders ist, als es gerade ist .... Verweichlicht und außerhalb seines Lots, seiner Mitte - nur aufs Außen konzentriert und auf das was man gerne hätte. Solche "Wünsche" scheint die Natur nicht zu kennen, sie erkennt nur was ihr geboten wird und macht das beste was sie machen kann aus dem, was vorhanden ist. Auch wenns mal wochenlang heiß ist, kein Grashalm ist depressiv oder so, es nimmt die Situation an wie es gerade ist, trocknet vor sich hin und sollte es verdörren und keinen Hauch Leben mehr in sich haben, hat es zumindest das getan, was es zu tun hatte: Das beste zu geben in jeder Situation, egal wie die Aussichten sind .... Die Natur kann nicht anders, sie lebt den göttlichen Plan .... Nur wir Menschen denken, wir können uns dem entziehen, unsere Natur negieren und alles kontrollieren und beherrschen was das Leben so anbietet .... Wir Menschen sind ungeduldig und nehmen uns selbst, unser Innerstes, kaum mehr wahr, sondern nur noch das was im Außen ist. Dadurch werden wir gelenkt von den Umständen, die sich uns im Außen offenbaren, einzig und alleine jenes glaubend, was wir im Außen wahrnehmen, sich ihr unterwerfend, als die einzige anerkannte Wahrheit. Unser Fokus ist soooo sehr auf das gerichtet, was so alles passiert um uns herum, dass wir nicht erkennen, wie die Welt in unserem Innerem Hand in Hand geht mit der Welt im Außen ....


Hahaha, ich schick das jetzt trotzdem mal ab, obwohl ich nur noch wischiwaschi im Hirnkastl bin und mich mindestens drei Mal pro Zeile verlieren in meinen Gedanken .... :)


Lieber dankeapo, abschließend möchte ich dir noch mitgeben, dich auch an Mutter Natur zu bedienen, sie bietet uns viel gutes Zeugs (also natürliche Drogen ^^) an, damit wir Menschen auch in schwierigeren Zeiten leichter durchhalten können. Ich kann dir da in deiner Situation zu Rosenwurz raten, das hilft mir immer sehr gut! Vor allem mich aufzurappeln in harten Zeiten, wieder mehr Antrieb und Energie zu finden und lässt mich wieder die vielen Kleinigkeiten im Leben erkennen, die soooo wichtig sind, um wieder etwas mehr Freude in uns zu empfinden. Vor allem soll es auch dabei helfen, alle Botenstoffe im Gehirn in Balance zu bringen, also auch wennst zu wenig davon hast, arbeitet es mit dem was du hast und adaptiert diese so, dass man sich zumindest wieder normal fühlt - die depressiven Verstimmungen werden wieder weniger und man bekommt halt den Antrieb, den man braucht, um wieder aus seinem Loch zu kriechen. Rosenwurz kann auch gut helfen bei sozialer Phobie, so zumindest meine subjektiven Eindrücke davon ....


So, ich schick das mal ab, sonst verbring ich noch zwei Std hier mit diesem Post .... :)

Alles Liebe dir, dankeapo, du findest deinen Weg schon, um wieder mehr Lust am Leben zu bekommen .... Nur nicht kämpfen gegen das was gerade anstrengend ist und du grad net so gut findest. Lieber JA sagen zu dir und deinem Leben, auch wenns grad nicht so rosig ausschaut .... Wer JA sagt, macht sich auf für das was noch so kommen mag vom Leben .... Wer NEIN sagt zu dem was ist, der blockiert sich selbst und gibt auch dem Leben keine Chance, sich einem zu offenbaren. Weil man einfach den Fokus in die falsche Richtung lenkt und dann die Sprache des Lebens/der Natur (welche immer JA sagt) nicht mehr wahrnimmt ....

Greetz und gute Nacht, der trin


Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Endlos-Träumer



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97 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.04.19 12:06
Dickes Danke an Dich trinity und den schönen Text, den du hier gepostet hast. Der hat mir gerade ein neues Stückchen Hoffnung und viele gute Gefühle beschert. Wirklich tolle Tipps dabei und das Rosenwurz hatte ich damals in meiner Uniphase schonmal zum Studieren benutzt, werde es mir nochmal neu holen und auf Veränderungen in Stimmung und Antrieb als nur auf Konzentration achten müssen. Vielen, lieben Dank!
Take risks. If you win, you will be happy, if you lose, you will be wise.

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