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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » In welchen Schritten Tilidin ausschleichen lassen


Seite 1 (Beiträge 1 bis 6 von 6)

AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 01.11.20 16:21
zuletzt geändert: 09.11.20 09:10 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 1 mal geändert)
Fe




 
Träumer



dabei seit 2020
92 Forenbeiträge
4 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 01.11.20 18:52
Hallo Che,

Ich kenne mich mit dem Thema deiner Frage leider nicht aus, habe aber gesehen, dass hier ähnliche Fragen bereits teilweise beantwortet wurden. Ich werde sie dir mal verlinken, vielleicht hilft dir dass ja bereits weiter.

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Moderator



dabei seit 2012
2.590 Forenbeiträge

  Geschrieben: 01.11.20 20:46
...wäre es nicht naheliegender diese Frage dem Arzt, der dir das Tilidin verschrieben hat, zu stellen?

Ansonsten wäre auch eine Möglichkeit die Dosis einfach mal zu halbieren und zu schauen was passiert. Schlimmstenfalls wirst du entzügig und gehst dann halt doch etwas langsamer runter. Gibt kein Patentrezept; manche kommen damit klar sehr schnell zu reduzieren, manche möchtens doch eher langsam machen. Letztendlich spielt es auch keine Rolle, solang du konsequent mit der Dosis runter gehst. Wenn du garkeine Entzugserscheinungen willst gehst du halt in 50er-Schritten runter, aber je schneller dus machst desto schneller hast du die Chose auch hinter dir...
Half the fun is learning!
Ex-Träumer
  Geschrieben: 02.11.20 12:18
zuletzt geändert: 09.11.20 09:11 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 1 mal geändert)
Fe

 
Dauer-Träumer



dabei seit 2019
77 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.11.20 14:06
ich würde:
bei (angenommen) 250mg / Tag 50mg pro 3tage weniger nehmen. (Pharmer meint glaube ich auch -50mg von den gesammten Tagesdosis)
AbeR: wenn dus packst um 100mg zu reduzieren, ohne große Entzugssymptome, würde ich die 100 nehmen, pro Tag. Lieber schnell das Zeugs los als langsam.

Man kann auch niht sagen "entzieh nach dem Schema etc." / Wirkung(sparameeter) sind immer! anderst, Standartvorgehen halt ich für falsch. Jeder ist anderst.

- je langsamer, je weniger Entzugserscheinungen
- je schneller, je mehr entzugserscheinungen. (ABER: wenn der Entzug zu krass ist würde ich einfach wieder was reinschmeißen--> langsamer abdosieren)
Also (bei mir) würd ichs eher schnell versuchen.

Der Arzt wird da wohl was dazu sagen können?!
wenn nicht: Arztwechsel (zummindest wäre es so bei mir)

Viel Glück die scheiße hinter dir zu lassen!
(Bei mir hat der Kopf die Entzüge immer durch Horrorvorstellungen anschwelllen lasse; Bedenken: Mindset verstärkt den scheiß. zumindest bei mir)
Alless gute!
Ich hab viele Ziele, aber ich bin müde.
Moderator



dabei seit 2012
2.590 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.11.20 14:26
zuletzt geändert: 02.11.20 14:43 durch Pharmer (insgesamt 1 mal geändert)
Che58 schrieb:
Mein Hausarzt hat sich einfach nach der Empfehlungen im Arztbrief aus dem Krankenhaus gerichtet, als die 50 mg Dosis nicht mehr ausreichte hat er 100 mg und dann 150 mg verschrieben .... ohne mich je vor der Gefährlicht dieses Medikamentes zu warnen.


"Gefährlichkeit" ist vielleicht etwas arg drastisch ausgedrückt. Du schleichst jetzt halt schrittweise aus und das wars, kein Drama.
Ist für einen Arzt natürlich immer eine Abwägung - klar hätte er "zero risk" fahren und dir nur NSAR verschreiben können, aber dann hättest du halt in Schmerzen leben müssen. Mal abgesehen davon dass NSAR, im Gegensatz zu Opioiden, tatsächlich dauerhafte Schädigungen an Magenschleimhaut und Nieren verursachen können. Wärst du mit der Behandlung dann zufriedener gewesen? Wo es doch passende Medikamente mit sehr gutem Nutzen/Risiko-Verhältnis gibt? Und was die Dosiserhöhungen angeht, hat er sich da nicht etwa einfach nach deinen Aussagen gerichtet? Ist echt der Arzt dafür allein verantwortlich? Wäre dir lieber gewesen, er hätte dir nicht geglaubt?

Nee, niederpotente Opioide wie Tilidin sind bei einem Bandscheibenvorfall schon eindeutig indiziert. Und ob man Patienten über ein Abhängigkeitsrisiko (das bei Einnahme nach Arztvorgabe auch ziemlich gering ist) aufklären sollte ist Bestandteil andauernder Diskussionen - einerseits fühlt sich der Patient halt mehr informiert, andererseits senkt es die Compliance, verhindert möglicherweise dass der Patient ein durchaus angebrachtes, gutes Medikament einnimmt und kann unter Umständen die Chance für einen Missbrauch erhöhen.
Hätte jeder Mensch genug Eigenverantwortung, die Fähigkeit zu differenzieren und abzuwägen, dann ja, wärs sinnvoll dem Patienten alle Informationen zu geben. Aber so wie sich die Realität nunmal gestaltet bin ich überzeugt davon dass das oft mehr schadet als nutzt.

Falls du damit ausdrücken wolltest dass du dem Arzt die Schuld dafür gibst: Sehe ich ganz klar anders.

P.S.: Jo, ich meinte -50mg pro Tag, nicht pro Dosis. Aber ist eigentlich auch egal. Wie gesagt, das einzig wichtige ist dass du konsequent runter gehst mit der Dosis - wenns dir Freude macht kannst du die Tabletten auch zehnteln und in 5mg-Schritten runtergehen.
Sinnvoll wäre imho, wie auch bereits schon gesagt, einfach mal so weit mit der Dosis runterzugehen wie es dir möglich ist - wenn die leichten Entzugserscheinungen doch zuviel für dich sind gehst du eben doch wieder etwas rauf mit der Dosis, was schlimmes passiert dabei nicht. Als jemand, der schon so einige "ernsthafte" Opioidentzüge hinter sich hat, spreche ich aus Erfahrung wenn ich sage dass den Entzug schnell rumzubringen eigentlich der wichtigste Punkt fürs eigene Wohl ist.
Half the fun is learning!

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