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LdT-Forum » Konsum » Drogen & Konsum » Beziehung und Drogen


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AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 25.10.12 00:35
Ich habe so etwas glaube ich schon einmal in einem anderen Thread geschrieben :P

also beim Thema Drogen schiebe ich schon eine üble Doppelmoral.
Ich hatte schon früher lust auf Drogen und den Rausch. Aber erst vor einigen Monaten hab ich mit "härteren" Sachen angefangen wie Speed und XTC (ab und an auch mal etwas milderes wie Gras). Habe es dann lange vor ihr verheimlicht. Wir sind seit knapp über 1,5 Jahren zusammen und ich wusste nie wie ich ihr erklären sollte wieso ich jetzt mit sowas anfange. Sie wusste zwar das ich vor unserer Beziehung ab und an mal Gras geraucht hatte, aber die Zeiten waren auch vorbei.
Sie hat das typische gesellschaftliche Bild von Drogen. Und seit ich ihr von meinem Konsum erzählt habe hat sie Angst das ich abhängig oder süchtig werden könnte. Das verstehe ich auch, hätte ich umgekehrt genauso. Deshalb würde ich nie wollen das sie etwas nimmt bzw auch nie eine Freundin haben wollen die konsumiert.
Es ist schwer zu erklären, aber ich weiß was und wie viel ich vertrage und kann meinen Konsum selber kontrollieren. Das könnte ich bei ihr nicht da wir ja nicht 24 Stunden , 7 Tage die Woche aufeinander hocken.
Seit ich ihr es "gebeichtet" habe, hat sich allerdings mein Konsum auch stark reduziert. Denn ich merke schon das ihr das weh tut und die Angst sie auffrisst. Trotzdem habe ich ihr klar gemacht das es meine entscheidung ist und ich ihr zuliebe nicht aufhören werde. (nehme unregelmäßig drogen)

Wegen dieser kack doppelmoral und meinen harten Worten habe ich allerdings manchmal ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber.
Aber nach einem langen aufklärendem Gespräch hat sie langsam vertrauen gewonnen. Sie heißt es nach wie vor nicht gut, kommt aber einigermaßen damit klar.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 25.10.12 00:37
zuletzt geändert: 25.10.12 00:48 durch (insgesamt 3 mal geändert)
Und nochmal zum Thema: Wenn eine Frau so in dieser wahnhaften Vorstellung gefangen ist, dass Psychoaktiva Böse und deren Konsumenten Totgeweiht sind dann kann man denen auch nicht helfen. Das sagt vorallem auch im allgemeinen was über den Charakter aus. Ein Toleranter Mensch der bereit ist, seinen Geist neuen und unbekannten Dingen zu öffnen würde niemals so mit einem Konsumenten umgehen. Wenn sie es also doch tun sieht man gleich, dass sie im Grunde doch nur über einen beschränkten Horizont verfügt und sowas eben nicht begreifen kann oder will. Mit so jemandem will ich dann auch nichts zutun haben weil die Person einfach nicht zu mir passt - egal ob als Freund oder als Partner.

 
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
761 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 25.10.12 00:49
Mein Konsum war das Erste, worüber ich mit meiner Freundin geredet habe, als sich etwas zu entwickeln begann.
Ich habe sie von vornherein gefragt, ob sie einer der Menschen ist, die glauben, sämtliche illegalisierte Substanzen seien der sichere Tod etc.
Da kam von ihr aus schon direkt die Antwort, dass sie zwar nur Alkohol konsumiert, ihr aber durchaus klar ist, dass die Rechtslage in DE Schwachsinn ist und viele illegalisierte Substanzen sogar wesentlich harmloser als Alkohol & Nikotin sind.
Hätte sie mit dem Gegenteil geantwortet, hätte ich mit ihr über die realen Gefahren von Drogen geredet.
Hätte sie danach meinen Konsum nicht akzeptieren können, wäre von vornherein keine Beziehung zustande gekommen.

Zum Thema weibliche Drogenkonsumenten:
Kann nicht behaupten, dass ich weniger weibliche als männliche Konsumenten kenne - eher das Gegenteil ist der Fall.
We have been hung out to dry
We are the drunken, we are the high
We despise this human race
Look in our eyes and see your disgrace
Ex-Träumer
  Geschrieben: 25.10.12 00:50
Ja, sowas ist immer auch einfach eine Charakterfrage.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2010
99 Forenbeiträge

Skype
  Geschrieben: 25.10.12 01:34
Servus.

Also ich bin momentan 19 jahre alt, meine Freundin und ich haben uns vor etwa 2 wochen nach fast 3 jahren Beziehung getrennt.
Sie machte mit mir ihre ersten Cannabiserfahrungen mit 16, sie wusste auch dass ich mich oft mal zuhause zukiffe, zusammen geraucht haben wir allerdings eher selten. Hauptgrund dafür war, dass ich selten zuhause bin, (seit ich 17 bin lebe ich quasi zwischen April und September freiwillig auf der Straße, reise auch verdammt viel rumm. Kam öfters vor dass ich mich mal 3-5 wochen am anderen Ende Europas aufhielt) und wir dann die seltene Zeit in der wir uns sehen konnten lieber Nüchtern verbrachten.
Andererseits hat sie auch ganz andere Ausgehgewohnheiten als ich, sie liebt es zu tanzen wobei ich mich in Clubs einfach nur unwohl fühle. Dementsprechend öfter konsumiert sie auch (seit ihrem 18. Lebensjahr, sie ist gleich alt wie ich) Amphetamin/XTC, allerdings kein einziges mal mit mir. Also Berauscht waren wir meistens getrennt voneinander.

Meinen ersten Trip hatte ich mit 17 in der nähe von Lissabon, schrieb ihr damals eine Postkarte dass ich gerade 2g Pilze genommen habe. Da ich ein paar Tage vorher mein Handy verloren hatte, hatten wir keinen Kontakt mehr bis ich etwa 1 Woche nach Ankunft der Postkarte wieder Zuhause war, dort erfuhr ich, dass sie sich unglaubliche Sorgen um mich gemacht hatte.
Sie hatte damals auch nur das von der Gesellschaft vermittelte Wissen über die Droge, hab ihr dann einiges erklärt, worauf sie (eigentlich ohne mein Wissen) wohl beinahe alle Tripberichte hier verschlang und zahlreiche Dokus ansah.
2 Monate später kam sie zu mir und wollte unbedingt mit mir Trippen, bettelte mich regelrecht an. (als wäre das nötig gewesen haha)
Nunja, dieser Trip war wohl eine der bedeutensten Erfahrungen in unser beider Leben, pure 100%ige Liebe, Seelenverschmelzung in Reinform.

Die einzigen Konsumbezogenen Einschränkungen die wir uns machten war eigentlich immer mit Alkohol, kam schon manchmal vor dass ich ihr gesagt habe, dass sie langsam wirklich genug intus hat. Oder dass ich hald jetzt wirklich nicht noch ne Fünfte Weinflasche aufmachen muss. Allerdings selten, wir vertrauten uns schon immer beide, dass wir Wissen wieviel wir vertragen.


Hey, heres an easy thing to do, if it pleases you - do whatever you want to do.
Ex-Träumer



dabei seit 2004
10.634 Forenbeiträge

  Geschrieben: 25.10.12 01:48
@brausekotellie: naja also das ist zwar keine Beziehung aber meine Eltern haben mich neulich vor die Wahl gesetzt Abstinenz oder es gibt keine finanzielle Unterstützung. Meine Eltern sind keine schlechten Menschen, sie haben halt schlechte Erfahrungen in Bezug auf Drogen gemacht und sowieso ein verzerrtes Bild davon ("wer Drogen nimmt, hat Probleme" jajaja omfg doh ) also dass eine starke Ablehnung auf ein schlechten Charakter hindeutet kann man so nicht pauschalisieren. Oft ist das ja eher sehr lieb gemeint und fürsorglich grade bei Konsumenten die ein wenig äh durch den ständigen Konsum vernebelt sind aber das zu erkennen steht einem halt oft der Stolz im Weg
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 25.10.12 04:53
Zitat:
also dass eine starke Ablehnung auf ein schlechten Charakter hindeutet kann man so nicht pauschalisieren. Oft ist das ja eher sehr lieb gemeint und fürsorglich


Vielen Dank. Erst nach diesem Satz habe ich die Fassung wiedererlangt. Wie kann man denn bitte ernsthaft behaupten das Menschen die Drogen nicht so ofen gegenüber stehen wie wir einen schlechten oder schwachen Charakter haben???
Wer so etwas sagt/schreibt/denkt ist nicht besser wie die "Anti-Drogen-Fraktion" die immer meinen das Leute die konsumieren Probleme haben oder krank sind.

Meine Freundin zB macht sich nur sorgen. Und da sie sich in ihrem Leben noch nie für Drogen interessiert und dadurch auch nie damit auseinander gesetzt hat, unterlag sie vielen Vorurteilen welche ich nach dem Gespräch aus dem Weg räumen konnte. Zudem hat sie sich anschließend selber mit dem Thema auseinander gesetzt.
 
Traumländer



dabei seit 2012
597 Forenbeiträge

  Geschrieben: 25.10.12 14:15
In einigen Beschreibungen von euch kann ich mich selbst wiederfinden.
Maine Erfahrungen sind folgende, 3 Frauen, 3 Sichtweisen:

Die erste Frau bei der ich einen Konflikt in der Beziehung feststellen konnte war absolut gegen Drogen und sehr vorurteilsbehaftet. In ihrer Jugend hatte sie 'Kinder vom Bahnhof Zoo' gelesen und hatte eine entsprechende Meinung über das Thema. Außerdem war sie sehr Obrigkeitshörig und war der Meinung, dass man alle Gesetze unbedingt einhalten sollte. Im Gegensatz zu mir sah sie sich selber als rein und anständig. Das ging so weit, dass ich anfing mich schuldig zu fühlen aber dennoch weiterkonsumierte (Speed, Koks, Gras, GBL). Aber ich war nie drauf wenn sie da war und sie bakam nie Drogen zu Gesicht. Ehrlich wie ich wahr sagte ich ihr immer wenn ich plante was zu nehmen, ich will nicht wissen was sie sich dann darunter feststellte. Irgendwann habe ich sogar den Alkohol ganz aufgegeben und trank 8 Monate gar keinen mehr. Aber ich wurde nicht glücklicher und mir wurde klar, dass sie keine Ahnung hatte und ihre gesamte Erziehung aus den Medien stammte. Ich war nicht nur etwas älter, sondern hatte auch mehr Erfahrung auf einigen Gebieten und nun war ich soweit, dass ich mir von einer Dumpfbacke Vorschriften machen ließ. Ihre ganze Überzeugung gründete sich nämlich auf Angst, Angst vor dem was passieren könnte und welche Strafen folgen könnten. Aber irgendwann hat man keine Lust mehr auf Ratschläge von Ahnungslosen.

Ein Jahr später hatte ich eine ausgedehnte Affäre mit einer Frau die hauptsächlich den ganzen Tag damit zubrachte zu kiffen. Außer, dass sie hübsch war hatte sie kaum Qualitäten aber zu dem Zeitpunkt war ich auch nicht wirklich auf der Höhe. Da sie auch anderen Drogen nicht abgeneigt war, brauchte ich meinen Konsum nicht zu verstecken und dieser schoss exponential in die Höhe. Rückblickend waren die einzigen harmonischen Momente mit ihr im Rausch oder beim Sex oder beidem. Allein das ganze Gras und die Amphetamine zu besorgen, die wir 'brauchten', war eine logistische Meisterleistung, außerdem natürlich teuer. Ich begann meine Prinzipien zu verletzen und finanzierte immer mehr ihren Konsum mit, bis ich irgendwann abgebrannt und kränklich war. Da ich nicht vorhatte den Rest meines Lebens ihr Goldesel zu sein habe ich ihr gesagt, dass ich ihr nichts mehr besorgen werde und meinen Konsum massiv raunterschraube. 2 Wochen späer ist sie mit einem 'Freund' von mir, den ich seit meiner Schulzeit kenne, zusammengekommen weil er Gras verkaufte. Ich war 2 Probleme auf einmal los. Das sah ich aber erst später so, zunächst war ich nur wütend und enttäuscht.

Also war die Lösung nicht in einer extremen Einstellung zu finden, weder in die eine noch in die andere Richtung. Nach ein paar Monaten Einsamkeit, habe ich dann meine jetzige Partnerin kennengelernt. Sie ist genauso alt wie ich und hat eine ähnliche Drogengeschichte hinter sich. ABER: Sie steht mitten im Leben, geht arbeiten und weiß über die möglichen Abgründe bescheid. Damit ist jeder Druck von den Drogen gewichen, sie sind kein Fluchtmittel aus unangenehmen Momenten in der Beziehung und auch nicht der zentrale Gegenstand. Wir nehmen in Abständen von ein paar Monaten mit Vorliebe halluzinogene Tryptamine zusammen und erleben diese Tage als ganz besondere Ausnahmen. Interessanterweise ist seit dem Beginn unserer Beziehung, unser beider Konsum strak zurückgegenagen. Wir nehmen keine Amphetamine mehr, gehen nicht planlos auf Parties und wir haben keine Lust mehr irgendwas zu rauchen. So sind wir auch auf Haschplätzchen gekommen, die wir alle paar wochen mal backen.

Eigentlich habe ich nicht mehr damit gerechnet, dass es noch so gut werden würde. Der Schlüssel lag darin, dass ich akzeptierte, dass die Drogen nach 12 Jahren ein Teil von mir geworden sind. Auch wenn ich den Konsum einstellen würde, die Persönlichkeitsveränderung würde bleiben und diese macht es unmöglich mit bestimmten Frauen zusammenzuleben. Außerdem habe ich mich gefragt was ich WIRKLICH will, will ich wirklich eine Frau die so ist wie ich? Oder will ich eine Frau die anders ist, aber verständnisvoll, mich begeistert und das Gute in mir fördert? Das musste ich mir zunächst ehrlich klarmachen und das war unangenehm.

Noch etwas: Leute die wirklich viel konsumieren und eine 'scheiss auf alles - Einstellung' feiern sind in den allermeisten Fällen schlecht für die Gesundheit, die Seele und den Geldbeutel. Also Vorsicht vor planlosen Ballermännern und Ballerinas!
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 25.10.12 15:10
@ Stanislave: Leider sind solche Goldstücke wie du eins gefunden hast nur tief im Disco-Sumpf versteckt ^^

Meine (20/m) hat mich vor nunmehr fast drei Monaten verlassen, und ja: Drogen haben eine Rolle gespielt:
Ich war in der Zeit als ich sie kennen gelernt habe noch ziemlich brav, ab und an mal ein Näschen aber davon wussten nur meine Technos (so nenne ich meine Freunde aus der Szene). Meine Freundin und ich kannten uns schon länger, als wir dann ein paar geworden sind hab ich zuerst auch nichts davon erzählt, es hat sich aber mit der Zeit rauskristallisiert:"Was, du gehst bis morgen früh um 11 feiern","Wie, du nimmst keinen Schlafsack auf das Festival mit" etc.. Als sie dann irgendwann gefragt hat ob ich Drogen nehm, hab ich sie natürlich nicht angelogen, wozu auch. Im ersten Moment hab ich mich gefreut, endlich mal mit ihr drüber zu reden und evtl auch mal mit ihr zusammen was zu nehmen, aber sie hat total abgeblockt und mir Vorwürfe gemacht, es aber weiter toleriert.
Mit der Zeit hat sich mein Konsum gesteigert und wir beide haben uns immer mehr voneinander distanziert, sind nicht mehr zusammen fort gegangen, was für mich in der Zeit schon sehr wichtig war. Ich hatte also die Wahl zwischen meinen Technos und ihren Ete-Petete-Girlis.
Ich habe mich schlussendlich für meine Tanzwütigen entschieden wie sie sich für ihre Damen und im nachhinein war es für mich die richtige Entscheidung, nicht weil mir die Drogen wichtiger waren sondern weil sie und ich auf der Basis keine ernsthafte Beziehung führen hätten können: Ich würde mich nie für irgendjemanden verstellen und ich mag mich bedingt so wie ich bin. In diesem Sinne waren Drogen zwar keine Ursache aber ein Anzeichen für Non-Kompatibilität: Ich mag meine Freiheit und meinen Freigeist, sie ihre Dogmen und ihre Konformität ;)
Drogi und Nicht-Drogine lassen sich sehr gut verbinden, wenn beide die selbe Einstellung dazu haben, finde ich
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 25.10.12 15:32
@Kallipo:
Ja, genau das hab ich ja gemeint! Das ist einfach Einstellungssache. Und mit den Eltern ist das auch nochmal was anderes. Die sind einfach älter und wenn die so verbohrt sind in ihren Ansichten kann man da in den meisten Fällen dann halt wirklich nichts dran ändern, damit muss man einfach klar kommen oder man sorgt einfach dafür, dass sie es garnicht erst erfahren. Aber die Freundin kann man sich schließlich selbst aussuchen, da muss man sich nicht mit so einer faschistischen Meinung zufrieden geben. Das ist ja schließlich in den allermeisten Fällen auch ne Frage der perönlichen Ideologie und wenns da so gravierende Unterschiede gibt dann sollte man sich garnicht erst auf ne Beziehung einlassen. Wir leben schließlich nicht im 19. Jahrhundert wo es in einer Ehe sowieso nur darum ging, die Kinder großzuziehen. Man will sein Leben ja auch in vollen Zügen genießen können.
 
Traumländer

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ICQ
  Geschrieben: 25.10.12 17:57
Bevor ich schreibe wie es bei meinen Beziehungen so war schreibe ich erstmal von einer Bekanntschaft über die ich echt froh bin.

Ich war vor einem Jahr mit n paar Jungs feiern und die Afterhour verbrachten wir bei jmd den ich bisher nicht kannte, und dieser hatte auch Freunde die ich nicht kannte.
Also zu ihm gefahren mit ihm, meinen Leuten und ner Tussi die ich nicht kannte. Nach ner halben Stunde bei ihm kamen andere Leute darunter auch der Freund von der "Fremden". Er war mit den anderen wo anders Feiern und man hat sofort gemerkt dass sie zusammen gehörten. Beide offen damit umgegangen und auch dann mit mir geredet was sie alles zusammen probiert haben, aber beiden hat man den Konsum nicht angesehen, ein ganz normales Paar.

Die beiden sind immernoch ein Vorbild für mich, denn:

Zu dieser Zeit war ich in meiner ersten ernsthaften Beziehung. Ich hab eigentlich erst während der Bez. mit Drogen angefangen und ihr nie was erzählt das sie es nicht gut finden würde und nur psychodruck auf mich ausüben würde. Sehr ablehnend gegen Drogen aller Art auch Alk.

Nun bin ich mit meiner neuen Freundin zusammen. Habs ihr schon vorher Gestanden, sie akzeptiert es auch wenn sie nur wenig Alkohol trinkt und noch nie Nikotin probierte. Aber Ehrlich währt am Längsten, gemein halten will ich das nicht mehr
I am not in danger, I am the danger.
Traumländer



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  Geschrieben: 25.10.12 18:17

Zitat:
Naja, dieses sich entscheiden müssen finde ich aber n ziemlich derben Einschnitt in die eigene Persönlichkeit.


Ich hab mich persönlich entschieden, meine Persönlichkeit dahin gehend zu verändern, dass ich einfach kein Interesse mehr an Drogen habe. Ich unterdrücke einfach dieses Verlangen nach Drogen.
Deine Freundin kann keinen Einschnitt in deine Persönlichkeit vornehmen, das kannst nur du selbst tun. Ob du es aus dem Antrieb für eure Beziehung heraus freiwillig tust, oder ob sie dich dazu drängt ist das entscheidende, denn wenn du dich selbst und freiwillig dazu entscheidest, besitzt du vielleicht die Willenskraft das durchzuhalten
Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Friede ist der Weg
(Mahatma Gandhi)
Abwesender Träumer



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1 Tripberichte

ICQ
  Geschrieben: 25.10.12 20:26
MetalheadOnAcid schrieb:
Mein Konsum war das Erste, worüber ich mit meiner Freundin geredet habe, als sich etwas zu entwickeln begann.
Ich habe sie von vornherein gefragt, ob sie einer der Menschen ist, die glauben, sämtliche illegalisierte Substanzen seien der sichere Tod etc.
Da kam von ihr aus schon direkt die Antwort, dass sie zwar nur Alkohol konsumiert, ihr aber durchaus klar ist, dass die Rechtslage in DE Schwachsinn ist und viele illegalisierte Substanzen sogar wesentlich harmloser als Alkohol & Nikotin sind.
Hätte sie mit dem Gegenteil geantwortet, hätte ich mit ihr über die realen Gefahren von Drogen geredet.
Hätte sie danach meinen Konsum nicht akzeptieren können, wäre von vornherein keine Beziehung zustande gekommen.

Zum Thema weibliche Drogenkonsumenten:
Kann nicht behaupten, dass ich weniger weibliche als männliche Konsumenten kenne - eher das Gegenteil ist der Fall.


So wirds auch bei mir sein. Ich bin noch Single, aber das Kriterium für eine Beziehung ist, dass mein Konsum (mindest Psychedelika und Cannabis) akzeptiert wird (am besten auch mal mitmachen).

Eine Frau, die das bei mir nicht kann, taugt mir nicht, und ich vermutlich auch ihr nicht. Solche treff ich dann im Puff vollgekokst, guck ihr mit meinen Megatellern in die Augen und leck ihre Brüste :P (Achtung Übertreibung)

LG
Logbucheintrag 6.1.2: An meinem Fenster fliegen Menschen vorbei ...
Abwesende Träumerin



dabei seit 2012
70 Forenbeiträge

  Geschrieben: 26.10.12 13:09
Bei meinem Freund und mir ist es so, dass wir beide konsumieren.
Er hat schon eine Menge Erfahrung, ich möchte noch das ein oder andere ausprobieren.
Wir finden es beide einerseits gut, einen Partner zu haben, der dem Thema Drogen offen gegenüber steht, aber andererseits wäre es uns beiden lieber, wenn der andere mit Drogen nichts am Hut hätte. Ich weiß, dass es komisch ist, da mit zweierlei Maß zu messen, aber der eigene Konsum ist für uns jeweils völlig in Ordnung, aber beim anderen sehen wir das eher kritisch (wenn wir nicht gerade zusammen konsumieren). Vor allem mein Freund hat immer mal wieder ein schlechtes Gewissen, weil ich erst seit ich mit ihm zusammen bin, angefangen habe, auch anderes als Gras zu nehmen und er sich daher irgendwie verantwortlich fühlt.
Ist ja eigentlich schön, wenn er um mich besorgt ist, aber es ist nervig, wenn er meint, über meinen Konsum bestimmen zu müssen, während ich nichts sagen darf, egal wieviel und was er nimmt, weil: Zitat "Bei mir ist das normal, bei dir nicht!".

Was ich damit sagen will: Es ist nicht unbedingt einfacher wenn beide konsumieren.
 
Traumländer



dabei seit 2007
816 Forenbeiträge
1 Tripberichte
1 Langzeit-TB
2 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 26.10.12 13:58
Meine (mittlerweile) Ex-Freundin war anfangs sehr locker wenn es um Gras ging.
Wir haben sogar einmal zusammen Brownies gebacken und gegessen.
Doch im Laufe der Zeit (2 Jahre Beziehung) ist sie immer engstirniger geworden.
Auch als ich nur mal MDMA erwähnte (was ich genommen hatte wovon sie nichts wusste, wie von so manch anderer Substanz), meinte sie nur : "Wenn du soetwas nimmst ist sofort Schluss"... . Klar das dass eine blöde Situation war, wenn Unwissen den Raum für Ehrlichkeit nimmt.
Aber das heftigste war als sie mich vor die Wahl stellte : "Kiffen oder Sex" ... da hab ich ihr erstmal den Vogel gezeigt!
Dazu muss ich sagen, das ich nie in ihrer Gegenwart gekifft habe (bis kurze Zeit am Anfang der Beziehung was sie auch tollerierte). Was da in sie gefahren ist kann ich nicht nachvollziehen.
Naja, auch egal bin jetzt wieder frei ;)

lg Snooky
"Miep mich nicht an, man!"
Alles frei erfunden, erstunken und erlogen.

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