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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Opiat und Opioid - Sammel- und Übersichtsthread


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AutorBeitrag
Traumländer

dabei seit 2014
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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 27.10.22 00:10
Ich bin mal an was ganz feines gekommen: Morphinsulfat-GRY 10mg/1ml Injektionslösung.

Auf der Ampulle ist unter anderem folgende Information vermerkt:
"1ml zur s.c., i.m., i.v., epiduralen und intrathekalen Anwendung (intrathekal nur nach entsprechender Verdünnung)."

Ich habe schon angefangen mit dem Gedanken zu spielen, dieses auch intravenös zu konsumieren, wenn ich schon die einmalige und sehr saubere Möglichkeit mit einer richtigen Injektionslösung habe. Vor mehr als sieben Jahren habe ich den intravenösen Konsum bereits drei oder vier Mal mit Heroin ausprobiert. Seitdem war meine Neugier in dieser Richtung gestillt.

Die allermeisten werden mir nun vermutlich davon abraten bzw. ausreden wollen es wieder auszuprobieren, aber ich denke, dass ich so oder so meinen Versuch starten werde. Nur eben natürlich mit Vernunft und nachdem ich hier noch ein paar offene Fragen meinerseits abklären konnte :)

Zuallererst: Die Ampulle ist etikettiert mit 10mg/1ml Morphinsulfat. In der gesamten Ampulle ist also 1ml Lösung mit insgesamt 10mg Morphinsulfat enthalten. Das erscheint mir irgendwie sehr wenig. Beim intravenösen Konsum wird natürlich weniger Wirkstoff als bei anderen Konsumformen benötigt.
Verhält sich Morphinsulfat vom Wirkungsgehalt anderes als Morphin? Also entspricht 1mg Morphinsulfat = 1mg Morphin, vermutlich nicht oder? Ist das Morphinsulfat dann eher als potenter oder weniger Potent als Morphin einzuordnen?

Auf dem Etikett ist zudem vermerkt: "...intrathekal nur nach entsprechender Verdünnung". Bei den anderen Applikationsformen, wie auch intravenös kann ich dann davon ausgehen, dass die Lösung nicht verdünnt werden muss und so wie sie ist zur direkten Verwendung aufgezogen und injiziert werden kann?

Als Dosierung wird beispielsweise auf tripsit.me für den oralen Konsum folgendes angegeben:

Light (leicht): 5mg-10mg
Common (gewöhnlich): 15-20mg

Für die intravenöse Anwendung wird weniger gebraucht als oral und die Bioverfügbarkeit wird auch eine andere sein (ich vermute mal höher, also besser?) Ich werde mich natürlich vorsichtig rantasten und lieber immer niedriger dosieren als andersrum, gerade beim i.v. Konsum hat Safer-use Priorität Nummer eins.
Trotzdem möchte ich aber auch versuchen, die beste Erfahrung rauszuholen.

Insgesamt habe ich zwei der Ampullen mit jeweils 10mg/1ml. Eine leichte bis mäßige Opiodtoleranz ist bei mir auf jeden Fall, hauptsächlich durch Hydromorphon vorhanden. Bei der Dosierung kommt es auch etwas auf meine erste Frage an, wie sich Morphinsulfat zu Morphin verhält, angepeilt hätte ich wahrscheinlich erst einmal 5mg.

Wann und ob ich meinen Versuch starte weiss ich noch nicht genau, aber ich hoffe ihr könnt mir vorab schonmal etwas mit meinen Fragen helfen.

Beste Grüße

Cataclysm










 
Abwesender Träumer

dabei seit 2014
21 Forenbeiträge

  Geschrieben: 03.11.22 22:21
Cataclysm schrieb:
Wann und ob ich meinen Versuch starte weiss ich noch nicht genau, aber ich hoffe ihr könnt mir vorab schonmal etwas mit meinen Fragen helfen.

Und?
Gibts schon Erfahrungen von Deiner Xperience?

 
Traumländer

dabei seit 2014
75 Forenbeiträge
2 Tripberichte
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 09.11.22 02:17
Bisher habe ich die Ampullen noch nicht angerührt.

Zumindestens konnte ich mir schonmal eine Frage selbst beantworten:
"1 ml Injektionslösung enthält 10 mg Morphinsulfat (Ph.Eur.) entsprechend 7,52 mg Morphin."

Ich bin mir sowieso nicht sicher, ob ich mit den insgesamt 20mg Morphinsulfat ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen würde. Momentan mache ich bis auf Kratom aber eh erstmal ne kleine Opi-Pause. Dann geht meine Toleranz, welche ich durch Hydromorphon aufgebaut habe auch etwas herunter.
 
Traumländer



dabei seit 2019
1.118 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.11.22 11:05
Cataclysm schrieb:
Ich bin mir sowieso nicht sicher, ob ich mit den insgesamt 20mg Morphinsulfat ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen würde.

Das wage ich auch zu bezweifeln. Wenn du nur die geringste Toleranz hast, machst du ein unnötiges Loch in deine Haut. saferuse
Ich will niemanden triggern, mit der Dosierung nachlässig zu sein, um Gottes Willen, das nicht. Aber 20mg sind wenig, zu wenig (für spürbare Wirkung), wenn jemand zuvor nur mal an Opiaten gerochen hat.
Grüsse
RIP Jeff Beck !
Endlos-Träumer



dabei seit 2020
24 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.11.22 15:31
Hallo Leute

Ich benötige dringend euere Hilfe.

Kurzfassung der Situation, ich habe mich leider mit dem Opiod Oxycodon verrannt. Anfangs nahm ich es zum entspannen und für die allgemeine Belustigung, bin jedoch mit der Zeit in eine körperliche Abhängigkeit geraten.
Jetzt ist folgendes passiert. Ich war die Woche über beruflich auf einer Schulung und an einem Tag diese Woche war scheinbar der Zoll vor meiner Tür gestanden mit einem Durchsuchungsbeschluss.
Wie es dazu kam möchte ich gerade noch nicht erzählen, bzw. bin ich gerade auch nicht in der Lage dazu.

Ich bin Mitte 30 habe eine Familie (zwei supersüße Töchter und eine tolle Freundin).
Jedenfalls will ich aufgrund der Ermittlung die gegen mich läuft, jetzt so schnell wie möglich von dem Scheis weg. Um vllt irgendwie meinen Lappen behalten zu können.

Ich habe die letzten Monate mit dem Oxycodon ziemlich übertrieben, bzw. wurde es eben einfach immer mehr was ich konsumiert habe.
Die letzten Wochen waren es schon 300-400mg pro Tag!!! (Ich dummer Vollidiot)

Jedenfalls habe ich seit dem das ganz passiert ist, meinen Konsum schon drastisch reduziert. Kann ich gerade nicht 100% einschätzen aber ich bin mir ziemlich sicher das ich mit ca. 160mg momentan locker über den Tag kommen würde.
Im Moment mache ich es aber so das ich versuche einfach nur das nötige zu nehmen um irgendwie über die Runden zu kommen, sprich ich bin total entzügig.

Beispiel ich habe heute bisher nur ca. 60mg zu mir genommen.
Allgemein habe ich richtig beschissene Tage hinter mir, bin mir jedoch ganz sicher das ich schon sehr gut abdosiert habe!
Mein Plan ist aus bestimmten Gründen folgender, ich muss noch bis Montag einige Dinge erledigen und ab Montag Nachmittag hatte ich vor komplett auf 0 zu gehen. Wie beschissen das auch werden mag, ich habe aber den festen Willen dazu.
Dazu kommt das ich so schnell wie möglich das Oxycodon aus meinem Körper bringen möchte.

So jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe hier noch ca. eine 3/4 Tablette des Substitus (Subutex) da und bin am überlegen ob ich nicht schon ab morgen darauf umsteigen könnte um den Entzug etwas erträglicher zu machen.
Vor einigen Wochen hatte ich schon mal das 1/4 der Tablette konsumiert da ich nichts mehr anderes da hatte. Deshalb kann ich auch relativ sicher abschätzen das ich nicht in einen sogenannten "Turbo Entzug" renne.
Damals hatte ich ca. 18h Pause zwischen meinem letzten Oxy Konsum und dem Subutex Konsum und das ging alles gut soweit.

Ich bin also am überlegen ab morgen früh auf das Subutex zu switchen, könnt ihr mir bitte sagen ob ich damit erträglicher machen oder kann es sein das ich den eigentlichen Entzug nur weiter rauszögere. Von dem Subu hätte ich dann eben ganz kleine Nasen gezogen bis ich nicht mehr total entzügig bin. Meines Wissens nach kann das ja bis zu 72h wirken, wobei ich schätzen würde das es bei so geringen Mengen Nasal eben nicht ganz so lange wirkt. Schätzungsweise eben 24 - 30h.

Nochmal zur Frage, wenn ich also morgen und übermorgen jeweils eine kleine Menge davon konsumiere, eben nur um die schlimmen Syntome zu Killen, müsste das ja auch am Montag das wirken aufhören.
Kann ich dann mit einem ganz "normalem" Entzug ab Montag rechnen? Ich habe ja die Hoffnung, das ich dann bis Samstag / Sonntag das schlimmste überstanden habe.

Ich werde die kommende Woche, also ab Montag dann auch die volle Zeit für den Entzug haben, sprich ich muss nicht arbeiten, habe die Unterstützung von meiner Freundin und kann also einfach vor mich hin leider bis ich es überstanden habe.

Die andere Alternative wäre von dem Oxy eben immer alle 6-12 Stunden eine kleine Menge zu konsumieren, eben so wie meine Termine es in den nächsten Tagen zulassen.

Jedoch habe ich irgendwie die Hoffnung das ich den Entzug durch die Einnahme von Subutex für 2-3 Tage etwas abschärfen könnte, da ich ja dann eben schon 3 Tage lang kein Oxy mehr genommen habe.


Ich entschuldige mich mal gleich für den wilden Text, bin aber gerade nicht so in der Lage etwas anständiges und geordnetes zu schreiben, tut mir leid.

Falls mir irgendwer etwas weiter helfen kann wäre ich sehr dankbar.

Versucht mich bitte jedoch nicht von meiner Vorhaben abzubringen, von wegen ein solch Kalter Entzug wäre eine Dumme Idee. Ich habe schließlich meine Gründe wieso ich das tue.

Ich will euch nach Möglichkeit auch auf dem laufendem halten wie das ganze läuft bzw. gelaufen ist.

Danke schon mal im Vornherein.

Peace

Brtlbrt


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Dauer-Träumer

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  Geschrieben: 11.11.22 19:12
Ich fasse mich Mal kurz:


1. Zieh dir sofort einen Anwalt zur Seite und schau, dass du ihm die Situation schilderst.

2. Du wirst vermutlich auf jeden Fall zum Drogentest kommen müssen, es ist nur die Fragen WANN, da wird dir ein Anwalt erfahrungsgemäß mehr Auskunft geben können, es gilt den Drogentest so lange wie möglich nach hinten rauszuzögern wie möglich, wenn überhaupt noch Hoffnung besteht dein Lappen zu behalten.

3. KRATOM, ist in Deutschland (noch) Legal, hilft bei Entzugssymptomen, gibt es genug Threads hier zu, vor allem im Bezug auf Entzüge, funktioniert, trotzdem aufpassen kann man auch drauf hängen bleiben.

4. Kalt zu entziehen halte ich zumindest bei dieser hohen Tagesdosis als gewagt, wenn nicht schon zu sagen als unerträglich, in Bezug auf deine Kinder etc. gehe ich Mal davon aus dass du es dir nicht leisten kannst und möchtest, die nächsten Wochen komplett zu nichts fähig zu sein.

5. Mit Subutex kennen ich mich nicht gut aus, das können andere hier besser beurteilen, zu Not alte Threads durchstöbern.

6. Viel Erfolg, die hast genug Gründe aufzuhören, mach es für deine Kinder und für dich, du schaffst das!






 
Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 11.11.22 20:46
Hey Pokerace

Vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung.
Einen Anwalt habe ich bereits eingeschaltet und habe auch schon sehr bald einen Termin.
Ein Drogentest wird sicherlich drankommen jedoch habe ich wohl noch etwas Zeit und könnte es schaffen bis dahin den Mist aus meinem Urin und Blut zu bekommen.
Haare habe ich sowieso keine die Lang genug für einen Haartest wären...
Kratom kenne ich und hab auch schon Erfahrung damit gemacht, jedoch mag ich einfach von nichts davon mehr abhängig sein und das Problem würde ich damit nur verschieben.... meiner Meinung nach zumindest. Auch wenn es natürlich nicht so "Hammer" wie Oxy ist.

Da meine Entzugssyntome schon wirklich schlimm wurden habe ich vor gut 45 Minuten eine kleine Nase (schätzungweise 1mg) von dem Subu gezogen und jetzt ist es absolut erträglich. Ich hoffe einfach das hält jetzt eine Zeit so an.
Jedenfalls werde ich jetzt wieder versuchen so lange wie möglich zu warten bevor ich nochmal etwas davon nehme. Bin der Hoffnung das das jetzt für mindestens 24h wenn nicht länger so auszuhalten bleibt.
Ich will am Montag auch zu einem Arzt gehen und ihm meine Situation schildern "beichten", vllt hat er Nachsicht mit mir gibt mir etwas um den Entzug während der schlimmsten Tage erträglicher zu machen. Hätte da an Lyrica gedacht. Jedoch will und kann ich das maximal für die ersten 2-3 (0 Tage) ab Montag nehmen. Dann sollte das ja eine Woche später wieder raus sein.

Ach das ist echt eine beschissene Situation, jedoch bin ich fest entschlossen einen Schlussstrich zu ziehen!
Erfahrungsgemäß sollte das schlimmste nach 4-5 Tagen komplett ohne geschafft haben, diese werden sicherlich nicht schön werden.

Danke für deine Motivierenden Worte!

Peace



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Dauer-Träumer

dabei seit 2021
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  Geschrieben: 12.11.22 10:52
Klingt nach einem vernünftigen Plan, ich bin mir ziemlich sicher, dass der Arzt dir auch Lyrica geben wird, wenn du Ihn überzeugen kannst, dass du wirklich den Entzug durchziehst. Mittlerweile sind einige Ärzte mit Lyrica auch schon vorsichtiger geworden, das Abhängigkeitspotential wurde lange unterschätzt und auch die Möglichkeit des Missbrauchs in hohen Dosen, deswegen rate ich dir auch davon nur so viel zu nehmen wie nötig um zum Beispiel Schlafen zu können etc. man neigt bei dem Zeug dazu, weil es anfangs erst sehr subtil wirkt mehr zu nehmen als man eigentlich braucht, ich spreche da aus Erfahrung.
 
Endlos-Träumer



dabei seit 2020
24 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.11.22 19:49
Hallo Leute

Ich wollte euch ja auf dem laufendem halten wie es mit meinem "angehenden" Entzug läuft.
Nachdem ich gestern Abend schätzungsweise ca. 1mg von dem Subutex konsumiert habe, ging es mir überraschend gut danach. Aus meiner eigenen Sicht würde ich sogar behaupten für 3-5h ging es mir schon fast zu gut, hatte eigentlich kaum noch ein Entzugsgefühl. Das war nach den letzten 5 Tagen die ich eigentlich dauerhaft versucht habe so entzügig wie möglich zu beschreiten, war das auch mal ganz angenehm.
Jedoch konnte ich die Nacht über dann trotzdem nicht wirklich schlafen, konnte aber relativ schmerzfrei im Bett liegen und bin auch hin und wieder mal eingeschlafen.
Hatte etwas mit dem schwitzen zu kämpfen, und eben diese kalt /warm Schübe.
Heute morgen bin ich dann gegen 06:00 aufgestanden, da die Syntome schon wieder stärker wurden und ich genug hatte vom im Bett liegen links rechts drehen etc.

Ich wusste das ich heute möglicherweiße Arbeiten musste (Bereitschaftsdienst).

Jedenfalls bin ich nach dem aufstehen dann erstmal schön warm duschen gegangen und hab mich dann versucht mit Arbeit abzulenken.

Hatte auch öfters den Gedanken im Kopf, ob ich jetzt etwa etwas nehmen müsse um über den Tag zu kommen, aber konnte es Gottseidank immer wieder abwenden.

Dann hatte ich natürlich das "Glück" das ich natürlich wirklich los musste um zu Arbeiten, da eben einige Aufträge reinkamen....

Aufjedenfall war ich hart zu mir und bin dann einfach ohne vorher etwas zu konsumieren losgezogen und habe auch nichts mitgenommen!
Also sprich um ca. 09:00 losgezogen, der Anfang war ziemlich hart aber die Arbeit hat mich dann auch echt abgelenkt, da ich ja auch nicht weg konnte. Um 11:30 hatte ich dann den ersten und bis dahin einzigen Auftrag abgearbeitet und war auch ziemlich stolz auf mich das es so gut geklappt hat.
Danach bin ich erstmal wieder nachhause gefahren und habe unterwegs noch angehalten um Mittagessen für die Familie mitzunehmen. Ziemlich Zeitgleich mit dem Zuhause ankommen kam dann ein Anruf mit noch einem Auftrag rein, da war ich eher nicht glücklich drüber aber was sollte ich machen...
Also kurz auf Mittag gegessen und wieder losgezogen, weiterhin ohne Konsum und auch ohne Stoff!

Der Auftrag hatte es dann jedoch ziemlich in sich und hat mich gut gefordert. Ich hatte während des gesamten Tages immer wieder mit dem ekelhaften Gänsehaut Gefühl zu kämpfen und stand natürlich im Vergleich zu sonst auch irgendwie neben mir, jedoch bin ich das durch die letzten Tage auch schon gewohnt.
Mich überkommen auch immer wieder Gefühle, sowohl positiv wie auch negativ! Habe des öfteren mit Tränen zu kämpfen und wurde dann am liebsten einfach losheulen, meist kullern mir aber nur 3-4 dicke Tränen runter und dann geht es wieder weiter. Genauso hat mich aber auch schöne Musik im Radio mit positiven Gefühlen erfüllt, das ist echt faszinierend wie man davon dann aufeinmal wieder berührt wird. Da merkt man erst mal wie "gedämpft" man wohl die letzte Zeit unterwegs war...., aber so war es eben.

Jedenfalls musste ich bis ca. 17:00 arbeiten und dann nochmal für eine Stunde nachhause fahren. Ich war dann aber echt froh als ich meinen Kollegen loshatte und im Auto saß, da es mir schon wirklich ziemlich scheise ging zu dem Zeitpunkt, man hat es mir aber wohl kaum angesehen....

Als ich dann wieder Zuhause angekommen bin lag mein letzter Konsum ca. 23h zurück. Ich habe es dann noch in etwa 30 Minuten ausgehalten, jedoch schon in einem richtig ekelhaftem Zustand. Mein Magen tag weh, ich hatte Gänsehautschübe, total unruhige Beine bzw. allgemein einen super unruhigen Zustand im gesamten Körper + ich sag mal leichte Schmerzen. Das sind ja keine Schmerzen als hätte man sich den Arm gebrochen oder sowas, sondern eher ein ekelhaftes Schmerzgefühl im gesamten Körper. Dazu muss ich sagen das ich das Zeugs gottseidank nie wegen Schmerzen nehmen musste, da ich eben keine habe, außer so wie jeder "normale" Mensch hin und mal. Soll jetzt nicht beleidigend gegenüber Schmerzpatienten rüber kommen;).

Da es dann eben nicht mehr anders ging und ich ja auch so gut wie 24h so über die Bühne bekommen habe, wurde dann eben wieder eine kleine Menge von dem Subutex konsumiert. Da es mir gestern wie gesagt schon zu "gut" für einen Entzug ging, habe ich heute dann eben wirklich nur eine mini Line gezogen. Ich schätze mal das waren allerhöchstens 0,5mg und Zack bzw. (Zack mit 30 Minuten Verzögerung) wurde das ganze wieder erträglich.

Jetzt im Moment komme ich so wieder gut damit klar.
Von heute auf morgen kann ich leider noch nicht ganz auf 0 gehen, was wohl auch ganz ohne Hilfsmittel nicht ganz möglich wäre. Jedoch bin ich schon froh darüber das ich schon mal bis hierhin gekommen bin.
Das 1mg von gestern, wären ja laut Umrechnung schätzungsweise 60mg Oxycodon, wenn ich überlege das ich vor 6 Tagen noch 300-400mg / Tag in mich reingeschmissen habe ist das schon eine Ansage.

Mal sehen wie lange ich diesmal mit der noch geringeren Menge hinkomme, ich hoffe das ich weiterhin so "Stark" bleiben kann, der Druck den ich habe tut natürlich sein nötigstes dazu.

Danke Pokerace für deine Worte :). Ich bin froh mir das momentan hier so von der Seele schreiben zu können und dabei vllt auch den ein oder anderen Tipp zu bekommen.

Ich hoffe auch wirklich das der Arzt zu dem ich am Montag gehen will etwas Verständnis zeigt und mir zumindest etwas hilft, will ja da keine Mengen haben..., aber wenn ich vllt 10Stk Lyrica mit 150mg bekommen würde, bin ich mir sicher das ich das dann auch wirklich schaffen kann.
So ganz ohne Hilfsmittel (Kalt), dass habe ich vorhin wieder gemerkt würde das ein wirklicher Höllenritt werden, möchte gar nicht wissen wie sich das dann nach 48h anfühlen würde... oh Gott :(

Ach ansonsten habe ich mich natürlich schon mit ein paar total legalen Hilfsmitteln eingedeckt, dazu gehören:
-Magnesium
-Calcium
-Tryptophan
-Tribulus Terrestris Extrakt Kapseln
-Loperamid
-Hoggar Night :D

bisher nehme ich davon aber nur von den ersten 4 Sachen eine normale Tagesdosis.

Bin über jeden Tipp dankbar, machts gut ich melde mich wieder.

Peace für die Welt, das hat sie sicher nötig :)



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Traumländer



dabei seit 2017
188 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.11.22 23:06
Grossartig, wie Du diesen Tag gemeistert hast! Sei stolz auf jeden Moment, den Du überstehst. Sehr gut, wie Du die Energie Deines Frusts zum Durchhalten einsetzt. Sei stolz auf Dich und nutze diesen Stolz für die schweren Phasen. Stay strong! Du schaffst das!! Ich schicke Dir gute Energie.
 
Traumländer



dabei seit 2019
1.118 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.11.22 10:34
brtlbrt schrieb:
Bin über jeden Tipp dankbar ...

Wie gerne würde ich dir einen Tipp geben. Aber bei dem Thema gibt es eigentlich nur "durchhalten" als Tipp.
Was habe ich alles probiert, oh Mann. Ich hatte etliche Entzüge, ganz ganz viele. Oft nur zwei, drei Tage, weil sich dann die Versorgungslage verändert hat.
Im Endeffekt habe ich alle überlebt, sogar zwei wirklich unglaublich heftige Turboaffen (die sollte man tunlichst meiden, denn die heben den Turkey auf ein neues, grenzwertig hohes Niveau).
Es sind ja eigentlich nur ein paar wirklich harte Tage, dann geht es eh schon zumindest besser.
brtlbrt - wenn du jetzt durchhältst dann lachst du in einer Woche schon darüber. Genau das wünsche ich dir von Herzen: durchhalten, aussteigen und die Gelegenheit zu haben, dein Leben in Eigenregie zu gestalten.
Grüsse
RIP Jeff Beck !
Endlos-Träumer



dabei seit 2020
24 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.11.22 21:00
Hey Leute,

Wollte euch wieder ein Update geben wie es läuft bei mir.

Aber zuerst mal vielen Dank für die motivierenden Worte, das gibt mir wirklich guten Rückenwind :) Vor allem da ich sowas von emotional unterwegs bin im Moment, dass hatte ich in meinem Leben noch nicht so in dem Ausmaß, vor allem da es eben positiv wie negativ ist.

Jedenfalls habe ich mit der Dosis Subutex welche ich ja gestern nochmal halbiert hatte, also schätzungsweise 0,5mg bis vor einer guten Stunde durchgehalten. Muss ehrlich zugeben das es diesmal nur ca. 22,5h waren bis ich dann vorhin etwas nachlegen musste, aber es ging mir schon wieder ziemlich dreckig und ich habe dann gleich noch ein wichtiges Gespräch zu führen.

Also wie gesagt habe ich dann vorhin nochmal etwas davon Nasal konsumiert, diesmal aber wieder weniger als gestern Abend. Diesmal sind meine Syntome damit aber auch nicht komplett verschwunden aber sind erträglich. Auf dem Level will ich ja eigentlich auch sein.

Gestern Abend ging es mir nach dem Konsum schon wieder relativ gut. Vor dem ins Bett gehen bin ich nochmal schön heiß duschen gewesen und hatte dann sogar Lust mit meiner tollen Freundin etwas zu kuscheln, was mir teilweise schwer fällt da ich mich durch das starke Schwitzen etwas ekelig finde....
War aber echt richtig schön gewesen:). Ich möchte ihr auch irgendwie etwas zurückgeben, für das was sie da momentan mit mir durchmacht. Schließlich bleibt schon ein großer Teil der Arbeit an ihr hängen, wobei ich natürlich versuche so viel wie möglich zu tun, da mir die Beschäftigung einfach sehr gut tut.

Gegen 22:30 vor dem Duschen habe ich dann eine Tablette von diesen Hoggar Night genommen und muss sagen ich war richtig überrascht, konnte sicherlich 5h am Stück durchgeschlafen. Das tat sooo gut.

Heute morgen bin ich dann um ca. 05:00 wieder leicht schweißgebadet und frierend aufgewacht, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten. Nach kurzer Phase des zu mir kommens, bin ich dann auch lieber aufgestanden, da ich auch meine Freundin nicht durch mein rumgezappelt aufwecken wollte und es ja dann meist auch keinen Sinn mehr macht liegen zu bleiben.

Also wieder unter die heiße Dusche, das tut jedesmal wieder supergut! Anschließend hab ich dann etwas gefrühstückt. Dazu muss ich sagen, dass ich komischerweise einen verdammt großen Appetit habe, könnte Tagsüber spätestens alle 3h etwas essen, was aber auch meinem Magen echt gut tut. Mit der "Durchfallproblematik" habe ich natürlich auch etwas zu kämpfen, aber das ist auszuhalten. Also total unter Kontrolle, würde ich jetzt behaupten, vor kurzem war das noch eher so das der Toilettengang eine kleine Qual war....:D

Besonders gut ging es mir nicht aber auch nicht absolut beschissen, bin dann erstmal den Ofen schüren gegangen und habe im Anschluss meinen Holzvorrat im Heizraum aufgefüllt, zu der Zeit wurde es dann auch schon langsam hell draußen. Habe zu dem Zeitpunkt schon wieder ziemlich mit mir kämpfen müssen nicht nachzulegen, da wir heute bei Verwandtschaft eingeladen waren und ich dort nicht auffallen wollte, jedoch wollte ich eigentlich auch den Rhythmus der 24h beibehalten. Da draußen langsam die Sonne richtig schön rauskam habe ich mir dann den Hund geschnappt und habe eine schöne große Runde durch die Natur gemacht. Es war wirklich superschön, Sonne + Raureif, während des Weges wurde ich auch wieder mehrmals von meinen Gefühlen überrannt, dass lasse ich aber einfach zu und es sind auch immer nur ein paar Minuten.
Sobald ich in Bewegung bin habe ich auch kaum mit den Symthomen zu kämpfen, ich kann aber ja eher schlecht 18h am Tag spazieren gehen..., dass ist ja auch körperlich anstrengend und Kraft habe ich eher weniger im Vergleich zu sonst.

Jedenfalls habe ich dann, da ich absolut keine Lust hatte irgendwelche Opiate zu nehmen, 0,5mg Alprazolam zu mir genommen welches ich noch hatte (war aber auch wirklich das einzige und letzte und ursprünglich als absolute Notlösung gedacht). War aber im Nachhinein eine gute Idee, da es meine unruhigen Beine ziemlich gut entspannt hat und so konnte ich bei dem Treffen auch ganz normal mit rumsitzen und essen.
Im Anschluss gab es dann wieder einen ausgiebigen Spaziergang mit allen beteiligten, von dem ich beim zurückkommen ziemlich geschlaucht war. Ich war echt froh als wir zurück waren und ich mich erstmal setzen konnte.
Nach der Verabschiedung bin ich mit meiner Fam wieder Nachhause gefahren, wo ich mich auch erstmal kurz auf die Couch geschmissen habe. Im Kopf und auch im Körper war ich gut im Arsch nur meine Beine haben keine Ruhe gegeben, weshalb ich leider nicht wirklich schlafen konnte.
Ab dem Zeitpunkt habe ich mich dann leider nur noch von einem Zimmer ins andere gekämpft mal um da was zu holen, dort was hinzulegen oder ne Kleinigkeit zu naschen, ehrlich gesagt schon die ganze Zeit mit dem Gedanken im Kopf das ich noch gut 2h durchhalten muss bis ich wieder meine 24h erreicht habe.
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich jetzt fast täglich die Dosis halbiert habe, da ich ja ab morgen Abend in den eigentlichen Entzug starten möchte, somit sollte das meines Erachtens nach schon in Ordnung sein wenn ich schon vor den 24h einen "Affen" schiebe....

Jedenfalls sollte das dann heute meine letzte Dosis an Opiaten gewesen sein, insofern alles nach meinem Plan läuft. Ich schätze was ich vorhin konsumiert habe dürften nicht mehr wie 0,3-0,4mg gewesen sein. Dies wären nach meiner Umrechnung dann ca. 20mg Oxycodon.
Einziges Schlupfloch das ich mir noch offen halte ist morgen früh eine winzige Menge zu konsumieren, da ich eben den ganzen Tag über Termine habe zu welchen auch der Arzttermin gehört. Ab Dienstag bin ich dann auf 0 und hoffe bis Sonntag alles überstanden zu haben.

Jetzt bleibt einfach nur zu hoffen das der Hausarzt morgen etwas Verständnis zeigt, ich werde auch meine Freundin mitnehmen, da sie ja während des Entzuges auf mich aufpasst und das dem Arzt auch etwas Sicherheit geben soll das ich ihm da keinen "Bären" aufbinden will.


So das war es für heute, wurde jetzt doch wieder ein riesen Text, aber so habe ich wenigstens eine Beschäftigung, welche mich auch ablenkt.

Cool das es euch gibt:)

Ich werde mich wieder melden sobald es möglich ist ;)


Peace :)

Brtlbrt




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Dauer-Träumer

dabei seit 2021
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2 Tripberichte

  Geschrieben: 13.11.22 22:52
Es ist sehr inspirierend wie du deinen Entzug so strukturiert durchziehst, aber vor allem das Mindset von dir, man merkt dass du alle Gründe hast aufzuhören und mit einem gewissen Optimismus es auch nicht aus den Augen verlierst, sehr gut. Du hast meinen vollsten Respekt dafür, ich wünschte ich hätte damals bei meinem Benzoentzug auch so eine tolle Freundin an meiner Seite gehabt, schätze dich glücklich dass du eine wie sie hast, die Familie kann einem so unfassbar viel Kraft geben, einfach schön. : )

Ich werde in Zukunft sehr gerne weiter deine Erfahrungsberichte lesen, ich denke deine Berichte könnten auch noch mehr Leute dazu inspirieren oder motivieren aufzuhören. Vielleicht solltest du auch für deine Berichte einen eigenen Erfahrungsberichtsthread erstellen, würde sich glaube ich lohnen, für einen selbst aber auch für andere hier im Forum und dann wäre deine Schrift in Zukunft auch einfacher zu finden.


Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg!

Pokerace


 
Traumländer



dabei seit 2019
1.118 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.11.22 13:05
brtlbrt schrieb:
... so habe ich wenigstens eine Beschäftigung, welche mich auch ablenkt.

Ablenkung, Bewegung, Tätigkeit, ganz wichtige Sachen im Zusammenhang mit dem Affen.
Bravo, weitermachen lol Alles Gute dazu.
Grüsse
RIP Jeff Beck !
Endlos-Träumer



dabei seit 2020
24 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.11.22 20:05
Hey Leute

Hier bin ich wieder :)

So es ist geschafft und der eigentliche Entzug hat begonnen.
Die letzte Einnahme von Subutex (ca.0,3mg) ist nun ca. 30h her.

Ich hatte heute morgen einen Termin beim Anwalt, welcher mir gut Hoffnung gab. Genaueres zu der Sache werde ich hier aber erst erzählen, wenn die ganze Nummer vorbei ist. Jedoch habe ich gute Chancen meinen Kopf in Sachen Strafe und Führerschein aus der Schlinge zu ziehen, was ich einfach nur super finde.

Heute am Nachmittag war ich dann bei meinem Hausarzt. Dazu muss ich sagen das ich bisher selten einen Arzt gebraucht habe, oder besser gesagt eher nur einen für 1-2 mal Jährlich ne Woche Krankschreibung. In der Praxis in der ich bin geht das auch immer leicht von der Hand. Jedoch habe ich dort noch nie nach Verschreibungspflichtigen Medikamenten gefragt, also konnte ich die Reaktion nicht einschätzen.

Ich habe dann vor dem Termin nocheinmal zusammengeschrieben was ich gemacht habe und wie ich die letzten Tage kalt abdosiert habe, den Text werde ich hier mal reinkopieren:

Entzug

Konsum von Oxycodon über ca. 1,5 - 2 Jahre
Dosis Täglich 60-100mg
Dosis der letzten 2 Monate ca. 300mg

Radikal abdosiert seit 08.11.2022
Mittwoch 09.11.2022 = 200mg
Donnerstag 10.11.2022 =120mg
Freitag 11.11.2022 =60mg + Abends ca. 1mg Buprenorphin
+24h
Samstag 12. 11.2022 =0,5mg Buprenorphin
+24h
Sonntag 13.11.2022 =0,3mg Buprenorphin
+24h
Montag 14.11.2022 (18:00) = 1. 0 Tag

Hilfsmittel bisher:
- Magnesium = täglich
- Calcium = täglich
- Tryptophan = täglich
- Tribulus Terrestris Extrakt = täglich
- Hoggar Night = 13/14.11.2022

Wünsche (Hilfsmittel) während der ersten 5 ( 0 Tage )

- Lyrica (Pregabalin) 100 - 150mg = 2-3 * täglich
- Zopiclon = 1* täglich zum schlafen


Zuerst wollte ich schon 30 Minuten vor Praxisöffnung da sein da am Montag Erfahrungsgemäß ziemlich viel los ist, jedoch hatte ich dann Zuhause Probleme mit meinem Drucker und kam erst genau zur Praxisöffnung an...., scheiße waren nämlich schon locker 10 Leute vor mir dran.
Also dick eingepackt wie schon die ganzen letzten Tage mit langer Unterwäsche + T-Shirt + 2 Pullis + Jacke habe und natürlich brav gewartet. Hatte auch ziemlich dicke Pupillen da zu dem Zeitpunkt der letzte Konsum auch schon 26h her war und ich gefühlt sehr entzügig war. Jedoch wollte ich das auch genauso, da ich ja eben genau den Eindruck auch vermitteln wollte.
Peinlich war mir das zu dem Zeitpunkt irgendwie nicht, da ich ja eben genau den Plan habe von dem Zeug ein für alle mal wegzukommen!

Als ich dann dran war und rein bin hab ich förmlich "die Hosen runtergelassen" und erzählt, hab ihm meinen Ausdruck hingeschoben und darauf erklärt was ich getan habe und was mein Plan sei.

Jetzt kommt die Bombe :D irgendwie lustig aber auch traurig zugleich.

Er drehte sich zu seinem Schrank um um holte eine Packung raus von der ich dachte, die kennst du doch.... es war Oxycodon :D

Also nochmal von vorne erklärt, dass ich von dem scheis einfach nur weg will und ja eben die letzten Tage deshalb "nur" Subutex genommen habe. Das ich total entzügig bin hat man mir ja, wenn man etwas Ahnung hat angesehen.
Ich hatte nochmal auf auf Lyrica und Zopiclon verwiesen.

Okay dann hatte er es eingepackt, dazu muss ich kurz sagen das der Arzt kein gebürtiger Deutscher ist und es wohl an der Sprache etwas gehapert hatte, wobei ich das meines Erachtens nach Klar und Deutlich erzählt und aufgeschrieben hatte.
Jedenfalls war das Ende von Lied, dass ich aus der Praxis ging mit:

- Lyrica (Pregabalin) 100mg = 100Stk
- Oxazepam 10mg = 50Stk

Also im Grunde eine Ausbeute die ich nie erwartet hatte und auch eigentlich gar nicht haben wollte.
Aber einem geschenktem Gaul, .... man nicht ins Maul , hehe.
Hätte ja auch komplett anders Laufen können.

So kann ich mir jetzt die nächsten 5 Tage Entzug relativ warm gestalten, ich habe meiner Freundin Sicherheitshalber die Tabletten zur Verwahrung gegeben und werde diese nur die nächsten 5 akuten Tage verwenden.

Konsumiert habe ich davon während der letzten 3 h folgendes:

2* Lyrica = gesamt 200mg
1* Oxazepam = gesamt 10mg

Später vor dem Schlafen werde ich mir sicherlich noch eine von den Oxazepam geben aber das sollte ansonsten für heute erstmal reichen.

Bin auch irgendwie gespannt darauf, wie beschissen es sich morgen früh anfühlen wird, aber da kann ich mir ja dann wieder aushelfen. :)

Zu meinem jetzigen Zustand kann ich nur sagen das es absolut auszuhalten ist, jedoch habe ich schon noch leichte bis mittelstarke Schmerzen im Körper vor allem im Rücken, gähne relativ oft, Nase läuft und fühle mich einfach etwas schlapp. Habe aber absolut nichts was unerträglich wäre!
So werde ich den Entzug aufjedenfall durchstehen können.

Zum Verhalten des Arztes weiß ich nicht genau was ich sagen soll, finde es irgendwo unverantwortlich soviel von dem Zeug auszugeben das meines Wissens nach noch stärkerer Entzüge erzeugen kann als das weswegen ich bei ihm war, aber gut. Irgendwo bin ich ihm auch einfach nur dankbar da ich jetzt auch ganz anders hier rumsitzen könnte, wenn er nicht so reagiert hätte!

Jedoch musste ich beim gehen schon nochmal fragen, da er meinte ich solle das Zeug so lange nehmen bis wirklich alle Symptome verschwunden sind, ob diese Mittel nicht abhängig machen können..., Aussage seinerseits war, "Nein keine Angst, das macht erst nach sehr langer Zeit abhängig".

Das lasse ich hier jetzt einfach mal so stehen, persönlich sehe ich das etwas anders aber gut!

Beklagen darf ich mich aufkeinenfall....


So das soll es für heute gewesen sein :)

@ Pokerace, schön das es dir gefällt wie ich das schreibe, ich werde versuchen das demnächst zusammen zu Kopieren und in eine Art Langzeitbericht zu Verfassen. Würde aber gerne meine gesamte Geschichte mit dem Oxy hier erzählen und das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Lust und Laune muss ich dazu dann natürlich auch finden. Aber momentan macht das so einfach "Spaß".

Bis Bald

Peace

Brtlbrt










Oh Angie, don't weep
All your kisses still taste sweet
I hate that sadness in your eyes
But Angie, I still love you, baby
Everywhere I look I see your eyes
There ain't a woman that comes close to you
Come on baby dry your eyes

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