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LdT-Forum » Konsum » Heilkunde » Coronavirus (COVID-19; SARS-CoV-2)


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AutorBeitrag
Traumländer



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  Geschrieben: 09.01.22 19:34
Eine gute Argumentation für die Impfpflicht, sofern der Staat seine Verantwortung denn auch wahr nimmt: https://taz.de/Gruene-Abgeordnete-zur-Impfpflicht/!5823915/
Liebe ist Leben.
Traumländer

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  Geschrieben: 12.01.22 06:05
zuletzt geändert: 12.01.22 06:57 durch 400cain (insgesamt 2 mal geändert)
20fox schrieb:
Durch das impfen dagegen könnte auch zu selektionsdruck führen und eine schlimmere Variante erzeugen.
//Erkrankte produzieren neue Varianten und geben die durch Ansteckung weiter.
Wären gegen Alpha alle Inder geimpft gewesen und hätten keine fette Party gefeiert, sondern sich wie vorgesehen isoliert, gäbe es kein Delta.//

Also entweder omicron von alleine weiterziehen lassen, oder kontrolliert die Leute mit Omicron infizieren?
//Dürfte direkt zur nächsten Variante führen👍 Siehe Südafrika und die Entstehungsgeschichte von Omikron//



zu alt für den Scheiß
Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 12.01.22 10:12
Also ich bin gespannt, wann diejenigen auf die Strasse gehen, deren uU lebensnotwendige Operationen verschoben werden, weil es keine "planbaren" Intensivbetten gibt.
Grüsse
I'm just a soul who's intentions are good
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- Eric Burdon & Animals (Burdon wurde gerade 80; Glückwunsch !)

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Traumländer



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  Geschrieben: 12.01.22 11:39
Also ich habe gehört, drohende oder tatsächliche Intensivbettenknappheit wäre schon seit vielen Jahren ein Problem. Es hat nur keinen interessiert bisher. Vielleicht sollte die Politik mal die Anstrengungen darauf konzentrieren, die Pflegeberufe möglichst (und auch gehaltlich) zu verbessern, dass es gar nicht erst zu einem solchen Szenario kommt. Aber nur ständig mit so etwas zu drohen und alle Schuld auf die Ungeimpften abzuwälzen, ist doch einfach nur schwach. Klassisches Sündenbockprinzip. Und welche aus dem Pflegebereich, die sich da nicht impfen lassen wollen, werden möglicherweise sogar freigestellt, wodurch es dann sogar noch mehr an Personal mangelt. Das ist doch alles ein Trauerspiel.
 
Traumländer

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  Geschrieben: 12.01.22 12:19
Wenn sie seit Jahren Intensivbetten abbauen, dann droht tatsächlich
irgendwann einen Knappheit. Selbst im letzten Jahr während der Pandemie
haben sie 4500 Betten abgebaut und somit ist der Mangel an diesen Betten
entweder gewollt, oder im besten Fall ein hausgemachtes Problem.
Da gibt's meiner Meinung keine andere Deutung.

Unser Gesundheitsminister, ist entweder geistig eingeschränkt oder
Konsumiert er gerne harte Drogen wie Alk, Benzos,etc.

Und ja es gibt schon seit 2015 kleine Zeitungsbeiträge, wo
geschrieben das ein Mangel an Intensivbetten besteht...
Nur da hat es niemanden interessiert!
 
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 12.01.22 14:21
Bin auch der Meinung, dass man sich anpassen sollte im Pflegebereich, besonders in den Krankenhäusern. Wenn die Intensivbetten zu manchen Zeiten Mangelware sind, dann gehört dort angesetzt .... Besonders in der aktuellen Situation ....
Space is only noise if you can see, my friend!
Traumländer



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  Geschrieben: 12.01.22 15:30
Das eine tun, das andere nicht lassen. Aber die schwarze Null scheint wichtiger als der Mensch.
Liebe ist Leben.
Endlos-Träumer

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642 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.01.22 15:31
crankdre87 schrieb:
... somit ist der Mangel an diesen Betten
entweder gewollt, oder im besten Fall ein hausgemachtes Problem.


Bei hausgemacht gebe ich dir vollkommen recht.
Es scheint aber so zu sein, dass der Rückgang der Intensivbetten darauf zurückzuführen ist, dass das Personal wegbricht. Denn Geräte gibt es mehr als genug und Räumlichkeiten sollten auch kein Problem darstellen, die sind vorhanden. Was fehlt, ist das Personal.
Mindestens fünf Jahre Ausbildung (nicht ohne, habe ich gehört), in einen Krankenhauskreislauf eingebunden (nicht jedermanns Sache mit den Wechseldiensten), sehr hohe Belastung schon im Normalfall (man muss, glaube ich, schon sehr erfahren sein, um die Schicksale, mit welchen man es zu tun hat, einigermassen auszublenden), Anfeindungen seitens "Wir sind das Volk" bis hin zu körperlichen Attacken und dann das Sahnehäubchen, das Gehalt.
Ich habe jetzt keine konkreten Summen, aber das Gehalt ist kein Grund zart errötend zu sagen: "Nein, das ist zu viel, das kann ich nicht annehmen." Das Gehalt ist im Vergleich zur Leistung ein Hohn, blanker Hohn.
Damit ist gerade mal die Anwesenheit bezahlt, nicht aber die Leistung.
Wen wunderts also, wenn viele vom Pflegepersonal den Krankenhäusern den Rücken kehren ? Mich wunderts nicht.
Das Dilemma lässt sich aber nicht mit einem Federstrich erledigen. Wer sollte ausgebildetes Personal herzaubern ? Kann keiner ! Aber man könnte mal bei der Bezahlung beginnen, diese gut aufstocken. Auch um abgewandertes Personal zurückzugewinnen. Gleichzeitig allerdings wären extreme Bemühungen nötig, die Ausbildung attraktiv zu machen, genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen um so dem fast unausweichlich drohenden Kollaps zu entgehen - um Haaresbreite, wenns gelingt.
Im schlimmeren, aber wahrscheinlicheren Fall wird die gesamte Gesundheitsversorgung den Bach runterlaufen und es kommen Zustände ähnlich wie den in den USA.
Bleibt einem nur, Optimist zu bleiben und zu hoffen, dass so manches warme, salbungsvolle, aggressive Geschwurbel bald ein Ende hat, so dass man sich ein klareres Bild machen kann und Massnahmen auch sinnvoll werden, weil es einen Konsens gibt.
Grüsse
I'm just a soul who's intentions are good
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Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Traumländer

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  Geschrieben: 12.01.22 20:41
zuletzt geändert: 12.01.22 22:35 durch 400cain (insgesamt 1 mal geändert)
Ich bin überzeugt, die Zugangsschwellen sind allgemein zu hoch.
Die Gewerkschaften haben ihren Fokus auf das Gehalt, denn davon bekommen die ihren Zehnt. Es gibt aber deutlich mehr potentielle Pflegekräfte, die nicht die Stundenleistung bringen oder an der hohen Stundenzahl scheitern, als es welche gibt, die nicht um die Runden kommen.

Louis Rossmann hatte letztens darüber ein Fass aufgemacht, wie sehr höhere Qualifikation an ein höheres Gehalt gekoppelt sein soll, ohne zu bemerken das sein gewähltes Beispiel genau das Gegenteil belegte. Sein Lagerarbeiter hatte sich zu Boardrepair heraufqualifiziert, weil ihm der Versand zu dröge war. Er hat das mehr an Gehalt gern mitgenommen, aber er wäre nicht mehr lange im Lager geblieben, egal wie viel mehr er dafür bekommen hätte.
Ich spreche nicht dagegen, dass Qualifikation und der Wille diese zu erlangen sich bezahlt machen soll. Ich sehe das hier kein Verhältnis herscht, das an Notwendigkeiten gekoppelt ist, die über Konkurrenz zwischen Arbeitgebern um Fachkräfte hinaus geht.
Intensivpflege breiter auszurollen ist zu teuer, weil die zusätzlichen Stellen nicht bezahlbar sind? Dann zahlt weniger und senkt dafür die Belastung.


zu alt für den Scheiß
Traumländer



dabei seit 2008
2.362 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.01.22 22:49
Viele Pflegekräfte wandern aus Deutschland ins Ausland ab, weil da SOWOHL die Arbeitsverhältnisse ALS AUCH die Bezahlung (gemessen an den Lebensführungskosten) DEUTLICH besser sind. Das bedeutet dann entspannter arbeiten zu können (ohne Druck, Tätigkeiten wegzulassen, die notwendig wären, aber für die keine Zeit ist, oder Tätigkeiten übernehmen zu müssen, für die man nicht ausgebildet ist, aber das Krankenhaus, das den afür befugten Assistenzarzt eingespart hat, dennoch erwartet, dass sie gemacht werden), vielleicht sogar weniger Wochenstunden, und dennoch den materiellen Lebensstandard halten zu können. Ist halt doch irgendwie schöner, als wenn man entweder Mobbing ausgesetzt ist, weil man nach Vorschrift statt nach ungeschriebenen Gesetzen arbeitet (um das verwaltete Elend irgendwie aufrecht zu erhalten, ohne dass wer stirbt, während der arbeitgebende Konzern mit seinen enormen Gewinnen die letzten kirchlichen/kommunalen/staatlichen Krankenhäuser aufkäuft), oder aber mit einem Bein im Knast steht, falls in der eigenen unterbesetzten Schicht mehrere Notfälle gleichzeitig stattfinden, und Angehörige dann doch mal klagen, statt sich mit "unerwartete Komplikationen" zufrieden zu geben, nachdem die erste Hilfe zu spät kam, weil ein Mensch nur an einem Ort zur gleichen Zeit sein kann, bei den Ermittlungen dann aber noch ganz andere Unstimmigkeiten herauskommen, zu denen man genötigt wurde, der Arbeitgeber aber ganz "geschockt" tut, von "nichts etwas gewusst" haben will und das "schwarze Schaf" fallen lässt, da man den Saustall mit den verbliebenen Mitarbeitern genauso weiter schmeißen kann wie bisher, im Wissen, dass diese ohnehin zu dumm, zu ängstlich oder familiär zu sehr gebunden sind, um ins Ausland abzuwandern. Sonst wären die mittlerweile ja schon längst weg. Solche Stories bekam man schon vor zwanzig Jahren mit, aber inzwischen sind die Abwanderungszahlen noch gestiegen. Ich vermute mal, dass wegen ein paar Kröten mehr kaum wer seine Kinder aus der Schule nimmt, eine Fremdsprache lernt, sich im Ausland fern von Freunden und Verwandtschaft eine neue Existenz aufbaut, um einen neuen Sozialplan kümmert, das Risiko zu scheitern eingeht, etc., OHNE dass die Arbeit an sich auch deutlich bessere Anreize bietet. Schließlich verbringt man da im Pflegebetrieb immer recht viel Zeit und ist in Abläufe eingebunden, über die man sich nicht individuell hinwegsetzen oder sie aus eigener Kraft ändern kann. Leute mit Freiberuflermentalität mögen da anders ticken, aber in der Krankenpflege ist ein ausreichend großes, gut ausgeschlafenes, aufmerksames Team ohne Stresstunnelblick und miese Grundstimmung das A und O. Gegenwärtig arbeiten auf vielen Stationen jedoch mehr kaum ausgebildete "Pflegehelfer" als examinierte Hauptkräfte, kaum des Deutschen mächtig, oder vom Jobcenter in eine unliebsame Umschulungsmaßnahme gedrückt, um nicht sanktioniert zu werden. Für diese neben der Patientenversorgung auch noch den Aufpasser oder Dolmetscher spielen zu müssen, ist vielleicht auch nicht die Hauptmotivation für die ursprüngliche Berufsentscheidung gewesen... Ja, eine höhere Personaldecke wäre da vermutlich nicht nur für Patient*innen wichtiger als ein Euro mehr Stundenlohn, sondern auch für Pflegekräfte unterm Strich die wertvollere Motivation, an Ort und Stelle zu bleiben. Aber solange es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestfachpersonalschlüssel pro Bettenanzahl gibt, werden weiterhin Billigkräfte die Ausgebildeten ersetzen. (Und in den Pflegeheimen ist das noch schlimmer.)
Liebe ist Leben.
Dauer-Träumer

dabei seit 2019
632 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.01.22 10:24
https://www.youtube.com/watch?v=AhpAtLXsn7Y

Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen !


Und natürlich werden viele den Beruf verlassen wenn sie genötigt werden sich impfen zu lassen !
Intensivbetten sind wohl vorhanden nur das Personal wird immer weniger die Menschen dort zu versorgen.










 
Träumer

dabei seit 2020
36 Forenbeiträge
1 Tripberichte
2 Langzeit-TB

  Geschrieben: 13.01.22 12:46
Man kann ja auch einfach mal auf Youtube durchklicken, da gibt es genug Pflegepersonal, was direkt aus eigener Erfahrung erzählt, hier zB:

https://www.youtube.com/watch?v=TocyQJLhokE
 
Dauer-Träumer

dabei seit 2019
12 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 13.01.22 15:55
Die aktuelle Situation, Zeigt wie das Deutsche Gesundheitssystem am versagen ist.
Wobei auch andere faktoren Wie z.b. übervölkerung an Bedeutung gewinnen. das Deutsche Sozioökonomische System hat gänzlich versagt. Das sieht man schon an den Steigenden Fallzahlen Stress assoziierter Erkrankungen und ein, einhergehender Personalmangel.
Ich kann derzeit nicht Soviel Schreiben, um das Ganze Problem ausführlich, zu erleutern.

In meinem Bekanntenkreis sind selbst Driteimpfte, an Covid erkrankt. Das Imunsystem Scheint zwar, durch die Impfung aktiviert zu werden, Was sich Z.b. in Geschwollenen Lymphknoten und Fieber äußert. Aber es bildet sich Kein Imungedächnis aus.

Wir Drehen Uns in dieser Pandämie, im Kreis. Durch übermäßige immunologische Abschottung werden wir auch nicht Gesünder( was ist heutzutage noch die Definition von Gesund?).
das Omikronvirus wird auch nicht die einzige Mutation bleiben.

 
Traumländer



dabei seit 2008
2.362 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.01.22 21:16
Neural schrieb:
Omikronvirus wird auch nicht die einzige Mutation bleiben.
Natürlich nicht.
Und diese Pandemie wird auch nicht mehr vorüber gehen, gar nicht mehr.
Man kan nur hofen, dass irgendwann effiziente Medikamente dagegen entwickelt werden.
Darüberhinaus dürfen wir uns darauf einstellen, ähnlich wie bei der Grippe, uns regelmäßig gegen die gefährlichsten/neusten Varianten impfen zu lassen, eben nur 4x pro Jahr statt 1-2 x.
Liebe ist Leben.
Traumländer



dabei seit 2010
68 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.01.22 21:30
Also man kann's auch echt übertreiben mit der Schwarzseherei ...
 

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