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LdT-Forum » Drogen » Cannabis & Hanf » THC- und lernen


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Abwesender Träumer

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ICQ
  Geschrieben: 17.01.07 08:45
uahhh, schon wieda lernen, ja, das interessiert mich jetzt!
und zwar behaupten manche menschen, dass man super lernen kann, wenn man regelmäßig kifft. also ich persönlich könnte es nicht. und die menschen die ich kenne könnten das auch nicht mit schule und studium vereinen und welche, die immer rauchen, die machen keine schule und kein studium... jetzt frag ich mich natürlich, ist das bei manchen menschen anders, dass bei denen wirklich beides super nebeneinander laufen kann, oder haben die so ein enormes potential, dass sie vom stoff nicht gedrückt werden, oder nehmen die einfach ihr volles potential nicht wahr????

es wäre nämlich auch eine interessante frage im bezug auf hanf und medizin. cannabis ist sicher das schnellst und intensievstwirksamste antidepressiva, das ich kenne und ich hab schon sehr viele durchprobiert (die mir alle nix geholfen haben, außer nebenwirkungen). und man hat ja auch sehr viele versuche gemacht, inwieweit man thc in der medizin einsetzen kann, aber man hat immer gemerkt, dass patienten, denen das verordnet wurde, die das aber nicht überdosiert haben!!, was ja bei den meisten rauchern sehrwohl vorkommt.... dass die eben über längere zeit sehr schlappi wurden. jetzt frag ich mich da natürlich, was ist, wenn ich voll depressiv bin, davon mal abgesehen, dass ich dann so wie so schlechter lernen kann, und ich rauche eben dagegen täglich etwas, rein als medizin, würde es das lernen beeinträchtigen? also wärs nicht vereinabr damit? wobei natürlich dann auch gefragt gehören würde, wie weit sind antidepressiva und das lernen zu vereinen (auch nicht so gut...)
 
Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 17.01.07 10:09
also ich kann nur aus meiner erfahrung sprechen, habe früher gekifft wie ein schlot, bin dann auch sitzen geblieben und musst vom gymi runter.....lernen geht bei mir absolut gar nicht wenn ich prall bin....^^

musste vor einem jahr mit smoken aufhören wegem führerschein und seit ich "clean" bin gehen solche sachen wie lernen oder so viel besser, man überwindet seinen inneren schweinehund viel leichter wenn man nicht am kiffen ist.....und hat auch mehr motivation in bestimmten dingen...

 
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  Geschrieben: 17.01.07 10:33
Also ich hab früher auch wie ein Schlot gekifft. Mein Studium lief trotzdem ganz gut. Ich konnte problemlos lernen und hab auch so manche Prüfung und Seminararbeit total dicht geschrieben. Teilweise auch mit wirklich herausragenden Leistungen. Aber ich hab jetzt auch aufgehört, da ich jetzt Diplomarbeit schreiben muss. Da will ich mich nicht beeinträchtigen.
 
Traumland-Faktotum



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ICQ
  Geschrieben: 17.01.07 10:36
ich glaub das ist eher individuell veranlagt und wer welche interessen hat. ich mag lernen z.b. ganz gerne und kiffen regt mich eher noch zum nachdenken an und bringt mich oft auf aspekte, auf die ich sonst nie gekommen wäre. andererseits kriege ich es nicht über mich, etwas zu tun was ich überhaupt nicht mag, wenn ich geraucht hab ( spülen!).
also vielleicht hängt es einfach mit den vorlieben eines jeden zusammen. so long, phan
Dr. House: "I’m extremely disappointed. I send you out for exciting, new designer drugs, you come back with tomato sauce."

http://www.mehr-schbass.de/news/link.php?id=148
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 17.01.07 11:30
Aus meiner Erfahrung muss ich sagen, dass das wirklich sehr relativ ist. Es hängt davon ab in welcher Phase des kiffens ich mich befinde (z.B. viel o. wenig), in welcher Phase des Lernens und vor allem was ich Lernen muss. Prinzipiell ist es sehr gut möglich bekifft Dinge zu lernen, die einem wirklich spaß machen und in dessen Materie man wirklich schon drin steckt. Aber bei neueren komplizierten Zusammenhängen (v.A. naturwissenschaftlich) brauch ich immer einen klaren Kopf um da einzusteigen. Später oder danach kann ich dann gut einen rauchen aber zu viel geht nie gut, hab mich schon oft drüber geärgert. Wenns zeitlich richtig stressig wird und auf Klausuren zu geht kann ich mir das auch oft nich mehr leisten. In der Schule fand ich es schwieriger mit dem Kiffen umzugehen, weil man alles lernen musste, auch das was man überhaupt nicht mochte, und weil der Stoff so wenig war, dass man mit relativ wenig Aufwand da durchgekommen ist. Im Studium ist das anders: Sachen die einen größtenteils interessieren, mehr Motivation (Berufl erfolg!?), mehr Stoff, mehr vernunft. Aber für ein paar Tüten sollte immer Platz sein!
Der Weg der Maßlosigkeit führt in den Palast der Weisheit.
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 17.01.07 11:31
wenn wir arbeiten in bestimmten fächern geschrieben haben von denen wir keine ahnung hatten, haben wir uns immer vor der arbeit einen gedampft und im endeffekt hatten wir immer 1-2 noten besser als normal.
More illusions
The great rebellion against reality
Truth versus media
Walls instead of bridges
Ex-Träumer
  Geschrieben: 17.01.07 13:33
zuletzt geändert: 17.01.07 14:00 durch (insgesamt 1 mal geändert)
lernen & breit sein passt bei mir überhaupt nicht zusammen. dann bin
ich noch bequemer als sonst und kann mich einfach nicht überwinden.

ein ganz bisschen rauchen & eine kunstarbeit schreiben hingegen ist
in ordnung. man denkt mehr über den ganzen kram nach schreibt nochmehr
blödsinn ... wies der lehrer halt will ... im endeffekt wars ne 3 ... in kunst
war das schon immer so ... wer zum teufel braucht kunst oder musik,
wenn man bereits weiß, dass diese fächer im späteren berufsleben einem
an den eiern vorbeigehen ... tolles schulwesen ... rolleyes

ach und: mitlerweile bin ich soweit, dass ich echt nurnoch am we-end
was rauche/haschkakaoe. weil ich in der woche davon einfach zu
träge werde & das kann ich mir nicht so erlauben noch fauler zu sein :D
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 17.01.07 13:53
hab früher in der Schule immer wen ich gelernt hab danach gekifft. wen ich aber mal gelernt hab und nichts darauf geraucht habe wars lernen umsonst.

More people smoke marijuana than voting for George Bush. (Krist Novoselic)
Ex-Träumer
  Geschrieben: 17.01.07 15:35
es gibt solche und solche.... bei jedem wirkt sich cannabiskonsum ein wenig anders aufs hirn aus. die einen können besser lernen wenn sie kiffen weil es sie ruhiger macht. andere können bekifft und auch am tag danach absolut nicht lernen und wieder andere scheinen nach dem rausch gar nix mehr davon zu merken und lernen auch ganz gut. ich kenne sogar leute die so intelligent sind, dass sie trotz 24/7/356-breitniss super lernen und in der schule nur 1ser hatten und beim studieren auch voll schnell und erfolgreich unterwegs sind. ich denke man kann das nich verallgemeinern. bei mir ist es folgendermaßen:
wenn ich unmittelbar bekifft bin kann ich bestimmte dinge sehr gut lernen (chemie, latein, englisch) und andere gar nicht (mathe, physik, dummes auswendiglernen). nach dem lernen kiffen verändert nichts. konnte ich den stoff vor dem joint, kann ich ihn danach auch noch. wenn nicht, dann nicht. nur: war ich an einem tag mal bekifft kann ich an diesem nicht mehr lernen. daher kiffe ich nur am abend. bei regelmäßigem heftigem konsum kann ich auch am nächsten tag nicht so gut lernen... daher kiffe ich jetzt nurnoch abends und nicht jeden tag und auch nicht richtig krass sondern halt nur ein bischen, so dass ich besser schlafen kann... so richtig breit mach ich mich eigentlich nurnoch sehr selten, nur wenns was zum feiern gibt....
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 17.01.07 16:10
Ich denke es hängt mit dem Potential der Person und der Schwierigkeit des Stoffes zusammen wie sich das Verträgt (und natürlich mit dem Grad der Cannabissucht).

Leute die vielleicht eigentlich das Potential hätten z.B. im Studium richtig gut zu sein, aber "nur" eine Ausbildung machen, werden den Berufsschulstoff evtl. auch noch bekifft drauf bekommen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wirklich alle Ganztagskiffer(also die auch breit lernen), denen ich hier in Aachen im Laufe meines Studiums begegnet bin, ihr Studium verkackt haben.

Wer glaubt, zu den Prädestinierten zu gehören, die die Gabe besitzen breit und effizient lernen zu können, weil man es trotzdem noch schafft irgendwelche Abiklausuren hinzubekommen, sollte sich im klaren drüber sein, dass das Abitur im Vergleich zu vielen Studiengängen der reinste Witz ist.
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 17.01.07 16:14
Bei mir gehts nicht, in der Anfangszeit war es kein Problem, aber mittlerweile wurden vom THC zuviele gute und benötigte Hirnzellen vernichtet. Früher braucht ich mir beispielsweise die Vokabeln trotz Brightness nur einmal durchlesen bzw. einmal ins Vokalheft schreiben (ok, der war gut^^) und ich hab die Null Problemo drauf gehabt. Wenn ich jetzt am Abend ein kiff, weiß ich am nächsten morgen schon nicht einmal mehr was ich im TV geschaut hab. bzw. worum es da ging. Schon schlimm, obwohl ich auch so gut wie gar nicht mehr kiff. Wenn ich kiffen würde und dann lernen, würds natürlich schon einigermaßen klappen, weil ich mir das dann ja auch einprägen will, aber ohne ist für mich und wohl für die meisten Menschen auch einfach effizienter.
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 17.01.07 16:23
also meine erfahrungen mit kiffen und lernen sind recht begrenzt. ich war nie der große lerner und bis auf eine mathearbeit, die ich ohne ganja niemals hätte schreiben können, sind meine erfahrungen so gut wie nicht vorhanden.
aber in einem ähnlichen zusammenhang ist mir etwas aufgefallen:
ich bin ein kreativer mensch (ich möchte einer sein). deshalb versuche ich so oft wie möglich einen kreativen output zu finden. sei es nun einen songtext schreiben, ein gedicht, einen aufsatz, eine geschichte, sei es ein bild malen, ein graffiti, was auch immer.
nun, wenn ich stoned bin (am besten auf einem tollen sativa) geht mir die kreativität nur so von der hand. schließlich ist man stoned ein anderer mensch und die möglichkeit freier und ungezwungener an die sache ranzugehen ist in jedem fall gegeben.
wenn ich besipielsweise eine woche am stück kiffe, lässt dieser kreative output irgendwie nach.
wenn ich jetzt dann nichts mehr zu kiffen habe, bin ich erstmal total planlos. doch häppchenweise gewinne ich meine kreativität zurück. diese ist dann meine eigene, nicht meine thc kreativität. wenn ich dann wieder kiffe steigert sich diese kreativität natürlich ins unermäßliche und das spiel geht von vorne los.
dies ist ein andauernder chaotischer zustand. wie auch immer, will letztlich sagen:
kiffen kann sehr fördernd sein, muss es aber nicht unbedingt. die art des konsums spielt hier eine sehr wichtige rolle. wenn man irgendwann auf kif angewiesen ist, bringt das niemandem etwas. man muss es sich sozusagen für besondere termine wahren...

Ein Elefant ist ein Gedicht, geschrieben in Tonnen, statt in Worten
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 17.01.07 17:46
Kreativität hat meiner Meinung nach nix mit lernen zu tun. Das man auf Kiff meisten kreattiver ist, müsste klar sehen, hat aber wie gesagt, nicht wirklich was mit lernen zu tun.
Reset your brain...

Life’s great!
Ex-Träumer
  Geschrieben: 17.01.07 21:20
ich glaube, das ist es, ihr habt mich echt auf was gebracht. ich hab mich naemlich auch schon gefragt, wieso ich frueher trotz kiffen immer noch super alles moegliche lernen konnte, aber in der uni dann ueberhaupt nicht mehr.
wenn einen etwas wirklich interessiert und einem spass macht oder einem sehr wichtig ist, kriegt man das auch trotz dichtheit auf die reihe. das mit dem "besser" wage ich zu bezweifeln, also man ist halt verpeilter und vergesslicher, hat aber teilweise auch ein bildlicheres vorstellungsvermoegen. ich habe in der schule immer mathe geliebt, hatte aber ziemlich probleme, mit 3dimensionale geometrie vorzustellen. doch eines tages lag ich dicht auf der wiese, habe hausaufgaben gemacht, und ich konnte mir das alles so genau vorstellen, ich bin geradezu durch das koordinatensystem gesurft, und hab das ganze das erste mal im kern verstanden *g*
aber wenn man sich schon im nuechternen zustand uebelst zu etwas zwingen muss und sich kaum ueberwinden kann, kann mans dicht noch weniger. gras macht einfach tendentiell muede und faul und verstaerkt emotionen - manchmal kann mans brauchen, manchmal nicht.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 17.01.07 21:58

Bash schrieb:
Bei mir gehts nicht, in der Anfangszeit war es kein Problem, aber mittlerweile wurden vom THC zuviele gute und benötigte Hirnzellen vernichtet. Früher braucht ich mir beispielsweise die Vokabeln trotz Brightness nur einmal durchlesen bzw. einmal ins Vokalheft schreiben (ok, der war gut^^) und ich hab die Null Problemo drauf gehabt. Wenn ich jetzt am Abend ein kiff, weiß ich am nächsten morgen schon nicht einmal mehr was ich im TV geschaut hab. bzw. worum es da ging. quote]

geht mir ähnlich. mit der zeit geht das gedächtnis bergab.
mir gehts auch manchma so, das ich ein satz sagen/ mit jemand übern thema rede und den dann kurz danach nich mehr weiß, bzw worüber ich mit der jeweiligen person gesprochen habe. is schon ärgerlich.


 

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