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LdT-Forum » Konsum » Drogen & Konsum » Kranke Generation


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Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 24.02.08 15:50
zuletzt geändert: 24.02.08 15:50 durch Antonio Peri (insgesamt 1 mal geändert)

vermiLion schrieb:
...mit der zeit ändert
sich nur die intensität und quantität der gesellschaftlichen probleme.



... und der Umgang mit ihnen. Und der war imho schonmal besser - z.B. in den siebziegern und zu Beginn der Achtziger als wir noch ein richtiger Sozialstaat waren.


vermiLion schrieb:
ich war 1 jahr auf der hauptschule und hab dann auf ein musisches gymnasium gewechselt, ich hab diese diskrepanz der verschiedenen interessen deutlich mitbekommen. auf meinem gymnasium haben ca. 98% der schüler keinerlei kontakt zu illegalen drogen, connections gibts sowieso nicht, die einzige illegale droge, die von den 2% konsumiert wird ist gras. dafür ist der alckonsum genauso ausgeprägt wie überall sonst auch.. das nur zum thema drogenproblematik.



Du unterschlägst den unterschiedlichen Hintergrund der Schüler. Unser Schulsystem wäre erst gerecht wenn nicht das Einkommen der Eltern, sondern das Potential der Schüler über die Schulform entscheiden würde. Aber warum finde ich bloß so gut wie keine dummen Reichen Kids auf der Hauptschule sondern 98% Unterschicht? Oder macht ein gutsituirtes Elternhaus automatisch intelligent?
Auf dem musischen Gymnasium nehmen sicher nur deshalb so wenige Drogen, weil sie keine Connections haben. Du sagst doch selbst das sie saufen - man nimmt halt immer das was verfügbar ist - welche Substanz nun ändert doch überhaupt nichts am Phänomen selbst.


Und ja - in Japan ist es schlimmer.
Na und? In Finnland oder Schweden ist es besser und in Nordkorea essen sie Katzen...

Wenn unsere Politiker wirklich die Bildung fördern wollten und nicht nur hohle Phrasen dreschen würden, während sie die gesellschaftlichen Ungleichgewichte zementieren, hätten sie niemals Studiengebühren eingeführt. Sie hätten die Milliarden, mit denen sie gerade die Banken sanieren in Schulen und Universitäten gesteckt und breit angelegte Stipendienprogramme aufgelegt - aber dafür ist ja angeblich kein Geld da.

Das ist Bullshit - es fehlt nicht am Geld - es fehlt am politischen Willen!
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  Geschrieben: 24.02.08 16:52
wie ist man in den 70igern und 80igern mit dem problem umgegangen ??

98% unterschicht auf hauptschulen ist übertrieben.. sicher gibt es auch solche schulen, aber zB. eine hauptschule
in meiner umgebung hat mind. ca. 50% mittel-oberschicht anteil.. wie gesagt, das ist alles relativ, es gibt immer extreme.
genau wie finnland-japan etc.
und ich hab nicht behauptet, dass es an geld fehlt, nur wird es eben falsch investiert. ich glaub aber eher nicht
dass es am willen der politiker fehlt, sondern vielmehr an deren einstellung bezüglich dieses themas, bzw an der
verständlichkeit. die meisten glauben doch dass drogen und PCspiele das hauptproblem der jugend sind und damit
haben sie ihre begründung- anstatt dass sie sich mal aus ihrem 1m² horizont hinausbewegen.. so gesehen hat der wille
doch wieder was damit zu tun ;)

 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 24.02.08 16:58
zuletzt geändert: 24.02.08 17:02 durch (insgesamt 3 mal geändert)
krank sind heutzutage ne menge politiker und die ganzen anderen luftpumpen in der regierung. erst deren verkorkster murks macht doch die ganze jugend so bescheuert und empfänglich für dummheit (sich den ganzen tag mit kika und co zubolzen ist da nur ein beispiel).
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 24.02.08 17:02
zuletzt geändert: 24.02.08 17:08 durch Antonio Peri (insgesamt 4 mal geändert)

Zitat:
wie ist man in den 70igern und 80igern mit dem problem umgegangen ??



indem man eine Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe hatte von der die Leute (im Vergleich zu Hartz IV) noch tatsächlich leben konnten. Es gab zusätzlich Sachleistungen. Es gab keine Praxisgebühr beim Arzt oder Zuzahlungen beim Zahnarzt und im Krankenhaus. Es gab keine Rezeptgebühr für Schüler, Auszubildende und sozial Schwache. Es gab einen Sozialtarif für´s Telefon. Es gab mehr Sozialarbeiter und staatlich geförderte Hilfsstellen. Damals brauchte man auch keine "Tafeln" weil alle Menschen sich ihr Essen selbst kaufen konnten. Damals starben keine Menschen weil sie sich aus Gram absichtlich zu Tode hungerten. Damals verdiente ein Manager nur das 30fache eines Arbeiters - nicht wie heute das 3000fache. Damals kostete ein Monatsticket für Bus/Bahn noch soviel das auch ein Arbeitsloser nicht zu Fuß gehen mußte wie heute - oder wer will von 345 Euro Hartz IV noch 65 Euro Bus/Monatsticket bezahlen? Eltern mußten kein Geld für die Schulbücher ihrer Kinder bezahlen - es gab ein kostenloses Schülerticket. Diese Liste könnte ich endlos fortsetzen.

Es hat sich viel geändert in dieser Republik - das sind nämlich diese netten "Reformen" als die uns diese rückwärtsgewandten und antizivilisatorischen Maßnahmen verkauft werden.
Jaja - unsere Generation erntet die "geistig-moralische-Wende" die Kohl in den Achtzigern versprochen hat - sein Mädchen Merkel holt die Ernte ein. Gruselig
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  Geschrieben: 24.02.08 17:11
naja stimmt schon... aber du meinst schon den westlichen teil der mauer oder ? ;)
 
Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 24.02.08 17:14
zuletzt geändert: 24.02.08 17:15 durch Antonio Peri (insgesamt 1 mal geändert)
Ja ich mein das alte Westdeutschland. Für den Osten muß jemand anders sprechen. Dort bin ich nicht aufgewachsen. Ach ja - eines hatte ich vergessen. Wir hatten trotz Gymnasium soviel Zeit das wir uns nachmittags treffen konnten und viele gute Sachen gemacht haben.
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  Geschrieben: 24.02.08 17:36

Antonio Peri schrieb:
Für den Osten muß jemand anders sprechen.

Nagut, dann sag ich mal was zum Osten. Arzt und Apotheke war kostenlos. Öffenliche Verkehrsmittel haben ein paar Pfennige gekostet. Grundnahrungsmittel waren billig. "Extravagante" Konsumgüter, die man nicht unbedingt brauchte wie Schokolade, Farbfernseher oder Autos waren relativ teuer. Arbeitslose gab es nicht und Obdachlose schon gar nicht.
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 24.02.08 18:28
@Antonio

Von HartzIV kann man ohne weiteres leben. Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe momentan selbst nicht mehr Geld, beziehe allerdings kein HartzIV. Trotzdem kann ich mich gesund und ausgewogen ernähren, ins Kino gehen etc.
Grundnahrungsmittel sind heute wesentlich billiger als in den 70ern und das Angebot ist bei sinkenden Preisen viel größer geworden. Vergleich mal das Warenabgebot heute mit dem in den 50ern, da werden dir die Augen übergehen. Was man heute an Zuzahlungen leisten muss ist ebenfalls kein Grund in Wehklagen auszubrechen, das ist echt Jammern auf (sehr) hohem Niveau.

Zu Count Zeros Ostalgie sag ich mal nichts, in dem Punkt ist er wirklich ein hoffnungsloser Fall. Nur soviel: Zum Zeitpunkt der Wende war die DDR bankrott, die Umwelt verseucht, die Infrastruktur marode und der Frust und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung so groß, dass es tatsächlich zur (friedlichen) Revolution kam.
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  Geschrieben: 24.02.08 19:27
ähhmm ich hab das alles nur überflogen oder sind sonst noch jemandem extreme parallelen zum Sammy Deluxe Song Weck mich auf augefallen????

Naja ich misch mich jetzt auch gar nich groß ein weil politik in diesem forum nur zuz streit führt (ich sprech da aus erfahrung) und sage nur: Alles ändert sich und zwarb laufend.

[Nasalonator] 16:33: unter dem schwaz is ja das popoloch du sau!


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  Geschrieben: 24.02.08 19:41

Bibosmoker schrieb:
... sind sonst noch jemandem extreme parallelen zum Sammy Deluxe Song Weck mich auf augefallen????



mir ^^ vor allem das mit den dritteln der jugend. da hat sich wohl jm. inspirieren lassen. btw das lied is geil.


ahoi
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Montesquieu (1689-1755)
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 24.02.08 19:49
Zitat:
Was sagt wohl Schröder dazu, ich glaub ich ruf ihn mal an, sag zu ihm:
Gerhard, schau dir doch unsere Jugend mal an,
1/3 starrt mit offenem Mund auf ihre Playstation,
das zweite Drittel feiert im Exzess als Rave-Nation,
abhängig von teuflischen pharmazeutischen Erzeugnissen,
weil sie nicht wussten was diese scheiß Drogen bedeuteten,
das dritte Drittel hängt perspektivlos rum auf deutschen Strassen,
Kids mit 13 Jahren ziehn
sich schon dies` weiße Zeug in die Nasen,
die keine Ziele und Träume haben, und das sind meist teure Waren,
kann nich leben, nich weiter als heute Abend,
denken zur Not geht es wie bei Nintendo noch neu zu starten,
scheißen drauf ob sie bald sterben, wer will schon alt werden,
in diesem Land, in dem mehr Schranken stehn als es Wege gibt,
mehr Mauern als Brücken gibt - Stimmung is negativ,
für die Alten: Darum rauchen wir täglich Weed,
und deshalb sind ich und meine ganze Generation so depressiv


i luv it cool

 
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  Geschrieben: 24.02.08 20:15
me two deswegen isses mir auch gleich aufgefallen meiner meinung nach iner der besten deutschen (kann aber auch international mithalten) songs der letzten zeit.



[Nasalonator] 16:33: unter dem schwaz is ja das popoloch du sau!


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  Geschrieben: 24.02.08 20:24
jap, sin paar parallelen zum song da...
is auch n hammer song, vor allem eben so wahr...
Abwärts führt die Spirale der Süchte, enger und enger werden die Kurven, kürzer und kürzer die Schnitte, im Staccato der Cuts wechseln sich die Abstürze ab, gnadenlos folgerichtig, vom kleinen Desaster bis zur absoluten Katastrophe. Jeder ist am Schluss a
Abwesende Träumerin



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  Geschrieben: 24.02.08 21:13
Also erstmal: hier wurden ja echt schon einige gute Sachen geschrieben ldt_rulez

Ich glaube nicht, dass "die heutige Jugend" schlimmer ist, als die Jugend von '68. Ihr vergesst, dass die Hippies auch nicht den Großteil der Gesellschaft ausgemacht haben.

Die Vorstellung, dass früher alles besser war, ist ja schön. Früher war ja irgendwie allles friedlicher, die Wirtschaft war nicht so brutal wie heute und natürlich nicht auf Profit aus, sondern nur daran interessiert, möglichst vielen Menschen Arbeit zu geben. Die Menschen waren nicht so hoffnungslos und folglich nicht so skrupellos und böse.

Doch ich erinnere mich, im Politikunterricht gelernt zu haben, dass sich der Staat durch das sehr soziale Programm in den Siebzigern verschuldet hat. Beziehungsweise: damals war die Gesellschaft nicht so alt wie heute. durch den Krieg gab's einige alte Leute nicht, die Jungen Leute bekamen deren Jobs, folglich hatten viele Arbeit, man musste nicht so vielen Leuten Rente zahlen, dafür zahlten umso mehr ein. Dann kam irgendwann die ehemalige DDR dazu, wo es kein Rentensystem gegeben hatte, also kriegen jetzt viele Leute Rente, die nicht eingezahlt haben, ist ja auch ok, wir leben schließlich in einem Sozialstaat.
Ich will damit nur verdeutlichen, dass es schon seine Gründe hat, warum Deutschland inzwischen (leider!!) kein so guter Sozialstaat mehr ist. Das hat natürlich noch mehr Gründe, aber das mit der Rente fiel mir jetzt als erstes ein.

Ein Problem, welches meiner Meinung nach nicht nur die Jugend, sondern alle Altersklassen betrifft, ist das politische Desinteresse! Eigentlich das größte Problem in Deutschland! Die Leute wollen nicht hinsehen, wenn irgendein Unfug gemacht wird, aber hinterher schimpft jeder leidenschaftlich. (Bildzeitung..)
Ich kann nicht nachvollziehen, wie jemand Leute wie Herrn Schäuble oder Herrn Koch mit seiner Stimme unterstützen kann, aber das tun ja tatsächlich sehr viele Leute.

Die Leute vertrauen zu sehr auf Vater Staat.
Der Staat ist der Wirtschaft hörig.
Hm. Der Staat traut sich nicht, mehr Geld von der Wirtschaft einzufordern, weil ja eh alle großen Firmen ihre Produktionen ins Ausland verlegen wollen.. also muss das Geld eben woanders her genommen werden, beispielsweise von Studenten, die politisch keine so große Macht haben, ja, vom stereotypischen Bildzeitungleser vllt sogar eher belächelt werden.
Die Wirtschaft ist noch schlimmer, wenn es tatsächlich mal dazu kommt, dass der kleine Arbeiter mehr bekommt, dann zieht man eben die Kunden ab. Unternehmen macht jährlich riesige Gewinne - jedes Jahr noch mehr und noch mehr als im Vorjahr - und trotzdem wird den Arbeitern Angst gemacht und gesagt "es läuft nicht gut". Die Arbeiter müssen also mehr Überstunden machen, was die Kinder natürlich auch mitkriegen, so kriegen sie auch mit dass es nicht so gut läuft (Kinder sind die besten Beobachter) und das setzt sich halt fest im Hirn.
Hmm jetzt bin ich ja voll abgeschweift, sorry. Hab nur versucht, an die Diskussion anzuknüpfen cry
Egal was es is, mach was, sonst ziehts einen runter. Du bist so schnell am Arsch, dann ists zu spät dich zu wundern.
Ey dann is wies is, heim gehts nur noch durchn Spiegel. Der Endgegner bist du selber man, da hilft kein Gift und keine Engel. (218 Over)
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  Geschrieben: 24.02.08 21:27
Das die DDR kein Rentensystem hatte stimmt nicht - es war nur so, daß die Ost-Mark nichts wert war und der Staat bankrott war. Die Ostdeutschen bekommen ihre DDR-Rentenansprüche eben jetzt in hartem Euro ausgezahlt - was ja auch nicht verkehrt ist.

Allerdings wäre die Wiedervereinigung nicht so teuer geworden, wenn die Treuhand damals nicht die ganzen Ost-Betriebe für eine Mark an die Wirtschaft verschenkt hätte. Das war der größte Diebstahl am Volk in den letzten 20 Jahren. Und diese Privatisierungswut geht ja weiter. Die Bahn soll ebenso verschachert werden. Dazu kommen horrende Wirtschaftssubventionen die eh nichts bringen (Bsp. Nokia). Wenn man dieses Geld den Bürgern bzw. dem Bildungssystem und einer vernünftigen sozialen Infrastruktur zukommen ließe, wären viele Menschen vielleicht auch handlungsfähiger und nicht so Meinungsfaul - aber das scheint ja erwünscht.

Back to topic: An der Jugend sieht man die gesellschaftlichen Veränderungen ja am stärksten, da sie am meisten davon betroffen und auch am heftigsten davon beeinflusst ist. Ich bin ja für´s LdT schon am oberen Alterslimit und kann mich durchaus noch an die beschrieben Zustände erinnern - im Gegensatz zu den meisten hier. Und es war definitiv nicht so, das das Sozialsystem allein zu hohen Staatsschulden geführt hat. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen Staatsschulden bei eigenen Banken (und nur die hatte und hat Deutschland jemals) und Staatsschulden im Ausland (die z.B. Entwicklungsländer betreffen). Außerdem ist es eine Verteilungs- und Gerechtigkeitsfrage wen man zur Sanierung des Staates heranzieht. Im Moment ist es so, das eben die schwachen Schultern die größten Lasten aufgebürdet bekommen und die Starken die Geschenke kriegen - und dafür sind sie nichtmal dankbar sondern verpissen sich nach Monaco oder Liechtenstein.
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