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LdT-Forum » Drogen » Chemische Halluzinogene » Der Ketamin-Sammelthread


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Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 17.11.08 11:59
zuletzt geändert: 15.02.09 17:38 durch Dado (insgesamt 3 mal geändert)
Die Suchfunktion hat mir natürlich gezeigt, das es so einige Threads über Ketamin gibt. Trotzdem halte ich einen zentralen Sammelthread über Ketamin für sehr wünschenswert.

Ich habe nun meine ersten Versuche mit Ketamin (Injektionslösung) hinter mir und muß sagen - seit Jahren hat mich keine Substanz so sehr fasziniert.

Habe nun 3 mal je 50mg Ketamin i.M. konsumiert (ja - auch ich mußte mich schon etwas überwinden es zu spritzen - aber i.M. ist ja nun weit weniger schwierig oder riskant als eine i.V. Injektion - zudem soll i.M. ohnehin die beste Konsumform für "unsere" Zwecke sein) und sehe eine so komplexe, vielschichtige und dabei (vielleicht noch - für mich), schwer zu beurteilende Substanz vor mir - die mich zugleich mit Spannung erfüllt, aber auch große Rätsel aufgibt.

Ich tue mich erstmals schwer, den Charakter einer Substanz zu erfassen - selbst LSD und Pilze finde ich da (trotz der gewissen "mystischen" Komponente) weit einfacher zu beurteilen.

Außerdem fühle ich großes Potenzial in der medizinischen Anwendung im psychiatrisch/psychologischen Kontext.

Ich habe Ketamin einmal von den bisher 3 maligen Versuchen damit mal in einem Moment großer Zweifel und einer gewissen Zerrissenheit konsumiert und erlebte es als eine Art persönlichen Reboot. Ein Wiederhochfahren bei gleichzeitigem, in gewisser Art halbbewußten und halb steuerbaren und gleichzeitig rasend schnellem durchgehen der Dingen die einen bewegen bzw. ungeordnet sind. Ein Ende aller Zweifel, eine totale Klarheit und eine Möglichkeit Dinge zu bearbeiten, ohne von seinem Ich behindert zu werden (das bei 50mg zwar noch vorhanden ist - aber sehr in den Hintergrund rückt bzw. seine normale Dominanz über das Denken verliert - höhere Dosen habe ich ja noch nicht probiert - ein 100mg Versuch folgt aber sicher - da mag das dann wieder ganz anders sein).
Der erste Gedanke bei meinem ersten Keta Trip (und auch bei den folgenden war das ein Grundgefühl) war jedenfalls das Gefühl einer überaus großen Befreiung von allem - ohne dabei etwas zu verdrängen oder zu überdecken - das hat etwas überaus Erleichterndes und bietet wohl auch diverse Chancen, Dinge bei denen man auf eine gewisse Art und Weise festgefahren im Denken ist, neu zu beleuchten - und zwar auf eine ganz andere (nicht besser oder schlechter - sondern eben einfach anders) Art zu betrachten. Das Gefühl "Ich bin frei!" war ein ganz klar dominierendes und die Grundvoraussetzung für das was dann weiterhin kommt, fand ich.

Der Ketamin-Trip (und es ist wirklich ein Trip), hat mir echt etwas gegeben, das mich wohl lange nicht mehr loslassen wird. Nicht aus hedonismus, nicht aus beginnender Sucht - sondern viel mehr aus Neugier und Spannung.

Ich würden diesen Thread gerne als Plattform benutzen, eine vielschichtige Diskussion mit den weit mehr Keta-Erfahrenen hier zu beginnen - sowie für einen Keta-Newbie wie mich - und auch andere, vielleicht hilfreiche Tipps und Denkansätze zu erhalten bzw. Eure persönlichen Gedanken und Anregungen sowie Ansichten zu Keta zu hören.
Ich blogge zum Thema Drogenpolitik:antonioperi.wordpress.com
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Kommentar von Dado (Administrator), Zeit: 15.02.2009 17:38

Habe den Thread mal als "Wichtig" gepinnt...
 
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  Geschrieben: 17.11.08 15:24
zuletzt geändert: 28.02.09 19:10 durch Antonio Peri (insgesamt 1 mal geändert)
Hey Toni, finde die Idee für den Thread hier echt gut. Habe selbst vor nicht all zu langer Zeit (vor ca. 2 Monaten) das erste Mal Ketamin probiert und bin ebenso fasziniert und begeistert. Ich kann mich dabei deinem Post nur anschließen und bin gespannt wie sich dieser Thread entwickelt. Sollte er etwas Anklang finden werd ich ihn als "wichtig" pinnen.

@ Dado - Antonio hier - ich hoffe Du hast nichts gegen die Ergänzung Deines Beitrages, wo ich den folgenden Link lieber noch einfügen möchte, als in meinen, da er ihm (hoffentlich) noch mehr Autorität verleiht, da ich, zwischenzeitlich, doch mehr als verägert über das herumgespamme, gerade in diesem Thread war und zudem einen weit besseren und direkteren Überblick schafft, als ich ihn - ohne diese Hintergrundinformation und mit den daraus resultierenden Fehlern, erst selbt im Laufe dieses Threads entwickeln konnte:

Hier die Beschreibung von Ketamin aus dem psychedelischen Reiseführer

... all das dort gesagte kann ich nur bestätigen - daher entspreche ich little buds wunsch, das an den Threadanfang zu verlinken. Vielen Dank an dieser Stellen von mir an little bud!
Albert Hofmann: * 11. Januar 1906 Baden, Aargau; † 29. April 2008, Burg im Leimental
Alexander Shulgin: * 17. Juni 1925 in Alameda, Kalifornien; † 2. Juni 2014 in Lafayette, Kalifornien
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  Geschrieben: 17.11.08 16:07
Da ich mich hauptsächlich in der Teknoszene bewege in der viel Ketamin konsumiert wird und ich es auch schon des öfteren genommen habe kann ich nur darüber sagen: Mit Ketamin sollte man nicht spielen und man sollte die Droge keinesfalls unterschätzen. Ich hab vor meinem ersten richtig starken "Ketaminrausch" oder andere würden es als K-Hole bezeichnen schon so fast alles an Drogen probiert und kombiniert und hab echt schon sehr krasse Zustände durchlebt aber high dose Ketamin hat mich als einziges wirklich komplett aus der Bahn geworfen (zum Glück nur für relativ kurze Zeit) . Ich hab eh einen Bericht darüber geschrieben, aber ich kann mich leider nur wenig daran mehr erinnern. Es kann eine schöne Erfahrung sein aber es kann genauso gut so stark sein, dass man wirklich aus sich selbst austritt.
Keta ist auf alle Fälle keine Partydroge und sollte wirklich nur mit Vorsicht genossen werden!!
 
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  Geschrieben: 17.11.08 17:13
DXM und Ketamin sind ja beide Dissoziativa. Nun habe ich Dex schon des Öfteren konsumiert und der Rausch hat mir nicht wirklich zugesagt, auch das Körpergefühl empfand ich als sehr unangenehm.
An alle User die schonmal DXM und Keta genommen haben nun meine Frage, sind die beiden Stoffe vergleichbar von der Wirkung her, vor allem das Körpergefühl auf Keta würde mich interessieren.

Übrigens, meine dex trips haben sich immer im 2ten Plateau bewegt, weil ich mir bei dem ekelhaften Gefühl einfach keinen High-Dose Trip zumuten wollte.

Lg, Chronik
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  Geschrieben: 17.11.08 17:19

Spiral Tribe schrieb:
es kann genauso gut so stark sein, dass man wirklich aus sich selbst austritt.
Keta ist auf alle Fälle keine Partydroge und sollte wirklich nur mit Vorsicht genossen werden!!


also das trifft auf jeden fall auch auf dxm zu
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.11.08 11:00
Hab auch meinen ersten Ketamin-Rausch hinter mir...200mg nasal genommen (nicht erschrecken, ich hatte es als Pulver und es war nicht rein, schätze es entsprach so 100-120mg in wirklichkeit), Pink Floyd aufgelegt und auf`s Sofa gechillt....mein Gott war das Hammer, ich bin aus meinem Körper ausgetreten und hab Reisen unternommen...ich hatte das Gefühl das Pink Floyd die Musik nur für mich spielt, nur für mich und diesen einen Ketamin-Trip..sehr krass^^.

Hatte aber noch die Kontrolle, konnte den Trip etwas lenken und wußte auch noch das ich nen Mensch bin, war also nicht im K-Hole....aber nächstes mal :-)
Erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun...
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Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 18.11.08 15:50
Schön, daß es schon einige Beiträge hier gibt.

@Spiral Tribe: Habe Deinen Bericht gelesen und kann dem auch in manchem zustimmen. Allerdings wäre mir persönlich Ketamin auch nie als Partydroge in den Sinn gekommen - übrigens genauso wenig wie LSD oder Psilocybin (außer im Low-Dose Bereich). Daher habe ich Ketamin auch gar nicht erst als Pulver gezogen, sondern habe mich (nachdem ich mich über das ziehen von Pulver, die i.M. und die i.V. Injektion von - natürlich medizinisch reiner - Lösung) informiert habe - gleich für einen "intensiven" Einstieg - eben die i.M. Injektion entschieden.

Ich war darauf gefasst (wobei man natürlich im Vorfeld keine Vorstellung davon haben kann), das K-hole kennenzulernen bzw. hatte sogar die Erwartung mein Ich zu verlassen bzw. Abschied von meiner Persönlichkeit zu nehmen - durchaus auch in der Assoziation dadurch womöglich eine kleine Ahnung davon zu erhalten, wie sterben sein mag.

Ich habe mir lange vorher die Frage gestellt, ob ich das machen soll oder lieber nicht. Jedenfalls hatte ich noch nie zuvor vor irgendeiner Droge nicht nur diesen Respekt - sondern gar ein wenig Angst.

Diese extremen Erwartungen haben sich bei 50mg i.M. bei mir allerdings nicht so krass eingestellt wie ich es durchaus vorher erwartet habe - es hat aber schon einen sehr guten Eindruck vermittelt, wie es wohl sein mag, wenn das dann wirklich eintritt - kann man bei 100mg. damit rechnen, oder müßte man dann noch höher dosieren? Wie gesagt - ich benutze keine verunreinigte Substanz.

Generell würde mich eine Tabelle (wie z.B. die Plateaurechner für DXM) zu Keta interessieren.

Apropos DXM und damit zu @ Chronik - ich selbst habe ein paar DXM-Trips unternommen - allerdings keine Highdose-Trips sondern niemals über Plateau 3 - übrigens hatte ich DXM als hbr und auch als hcl (was mir weit besser gefiel) - Trotzdem bin ich kein großer DXM Freund und hatte (eben weil DXM mein erstes Dissoziativum war), schon entschieden, generell kein Freund von Dissoziativa zu sein. DHM/DPH zu Tripzwecken genommen habe ich gar nicht erst, weil mir die ganzen Berichten mit Spinnen und anderem Krabbelzeug wenig attraktiv und auch nicht gerade lehrreich vorkamen.

Ketamin hat mich da völlig umdenken lassen - auch finde ich nicht, das das Körpergefühl zu vergleichen ist, DXM ist im Vergleich zu Ketamin ja schon beinahe ziemlich reudig - auch fehlt mir bei DXM die körperlich ruhige Komponente von Ketamin. Es hat natürlich (eben weil beides Dissoziativa sind) gewisse Gemeinsamkeiten - Vergleichbar finde ich das aber trotzdem keinesfalls. Ketamin ist zugleich tiefer, aber auch entspannender.

Es ist verdammt schwierig, bei Dissoziativa die richtigen Worte zu finden - aber ich empfinde Ketamin als den "wärmeren, und bei aller Macht doch durchaus freundlichen Stoff" - DXM hatte für mich immer etwas eher "kaltes - und ein Gefühl von Sinnlosigkeit blieb zurück" - das empfinde ich bei Ketamin ganz anders. Auch ist meine Gedankenwelt auf Ketamin ganz anders als auf DXM.

Jedenfalls bin ich der Ansicht, daß man diese Stoffe keinesfalls über einen Kamm scheren könnte oder sollte.

Ich habe mittlerweile auch keine Angst mehr vor einem temporären völligen Verlust meines Ichs/meiner Persönlichkeit - sondern sehe das als finale Befreiung, die sicher für manche die größe Erleichterung sein kann (sozusagen ein Urlaub vom Ich) - für andere mag sie durchaus aber sicher der Horror schlechthin sein - mir wurde auch von Leuten berichtet die Angst hatten zu sterben.

Ketamin in solchen Dosierungen und Konsumformen ist ganz sicher nur etwas für Leute, die bereits über lange Zeit "psychonautisch" aktiv sind und schon diverse Zustände kennen und damit umgehen konnten - bzw. etwas für sich daraus ziehen könnten.

Eine Substanz für Anfänger ist das ganz sicher nicht.

P.S. Nachtrag - zur Vergleichbarkeit von DXM und Keta noch folgendes - ich könnte mir vorstellen, das eine Low-Dose gezogenes Keta-Pulver vielleicht mit DXM noch am ehesten Vergleichbar sein könnte - diese Vergleichsmöglichkeit habe ich allerdings nicht - also ist das reine Vermutung.

Da ich jedoch ohnehin etwas anderes von Keta will, möchte ich diese Erfahrung aber auch gar nicht machen.

Mir schweben da viel tiefere Dimensionen vor, und die traue ich mir nun durchaus auch zu. Wobei ich keinesfalls den Respekt vor der Substanz verloren habe - nur ist sie keinesfalls mehr mit irgendeiner Angst verknüpt - was wiederum nicht Leichtsinn bedeutet, aber sicher eine gute Ausgangsposition ist, um eben nicht dadurch aus der Bahn geworfen zu werden.

Vermutlich wird mein erster High-Dose Versuch Ende dieses - oder am Anfang nächsten Monats folgen und darüber wird es dann (nach langer Zeit mal wieder) auch bestimmt einen TB von mir geben.
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.11.08 17:42
Da ich auch vor nicht allzulanger Zeit (ziemlich genau einer Woche) meine ersten Erfahrungen mit Ketamin hatte, möchte ich auch ein wenig dazu schreiben.

Beim ersten mal habe ich genau wie Antonio 50mg i.m. Ketamin genommen. Der Trip war allerdings recht enttäuschend, ich bin nach einer halben Stunde zwar noch "verketat", aber doch relativ klar gewesen und hatte ein Gefühl von "Das wars also jetzt? Ich hab irgendwie mehr erwartet.".
Meine Neugierde hat, Gott sei dank, nicht abgerissen und ich habe noch ca. 10 weitere Keta-Trips in dieser letzten Woche gewagt.

Das zweite Mal (wieder 50mg i.m.) war schon etwas aufschlussreicher, unglaublich reale traumartige Szenen und, wie Antonio es schon schrieb, eine wahre Befreiung des Geistes.

Das "prägendste" Erlebnis, zumindest das "schönste", unerwartetste, hatte ich allerdings beim Beikonsum mit Lachgas. Völlige Selbstauflösung, ++++ auf der Shulgin-Rating-Scale. Nachdem ich 10 minuten lang nur zu Sätzen wie "BOOOR KRAAAAASS" oder ähnlichem fähig war, habe ich eine dreiviertelstunde lang geheult. Warum genau weiß ich bis jetzt nicht, eine Mischung aus Überwältigung, Erleuchtung und Überforderung.

Bei Ketamin fehlen mir wirklich die Worte. Ich habe auf den ca. 10 Trips (die höchste Dosis war etwas über 100mg i.m.) Erfahrungen gemacht, die schwer oder gar nicht in Worte zu fassen sind. "Geometrische Grenzerfahrungen"... Dieser Begriff schwirrt noch in meinem Kopf. Zusammen mit Lachgas, was ja auch stark dissoziativ wirkt, hat sich mein Bewusstsein, meine Wahrnehmung in geometrische Formen aufgelöst. Ich kann mich sogar noch teilweise an ganz konkrete Formen erinnern, allerdings habe ich Farben gesehen, die es in meiner nüchternen Wahrnehmung schlichtweg nicht gibt... sehr interessant.


Zitat:
... und erlebte es als eine Art persönlichen Reboot



Das trifft auch auf mich zu. Seit Ketamin stehe ich meiner Umwelt weitaus ausgeglichener gegenüber.

Ich will nicht allzuweit abschweifen, aber besonders interessant fand ich, dass als ich versucht habe auf Ketamin wieder zu mir zu kommen, aus meinen verworrenen Gedanken wieder an "die Oberfläche", einige kennen dieses Gefühl bestimmt, ich durch mehrere (10?) Dimensionen gereist bin, bis ich wieder in der "realen Welt" war. Dieses "Reisen" kann man hier wirklich wörtlich nehmen, einfach eine unglaublich schöne und wertvolle Erfahrung.


Ketamin ist wirklich eine unglaublich wertvolle Substanz... wie gesagt, mir fehlen die Worte...
Die Erfahrungen sind wirklich eine "Erleuchtung auf Knopfdruck", gerade in Verbindung mit Lachgas,
Zitat:
an enlightenment on demand

.
 
Ex-Träumer



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  Geschrieben: 18.11.08 22:22
danke für die schnelle antwort antonio, du hast meine frage sehr gut beantwortet. ich hab jetzt vor ketamin auf jeden fall zu probieren, werde mir aber noch sehr lange zeit lassen.

lg, Chronik
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 19.11.08 10:02
AHjo, eigentlich wurds echt schon längst zeit das es mal nen Keta Sammelthread gibt.
An Tonis und Crawlers "erstes mal" erinner ich mich noch allzu gut hehe, und ja ich würde direkt unterschreiben was bereits über das unglaubliche potential der Substanz gesagt wurde. Das Keta keine Partydroge ist sollte wohl auch jedem klar sein.
Als Konsumform finde ich IM Optimal, irgendwie genau richtig von der Alflutgeschwindigkeit und der Wirkdauer (Das gilt natürlich nur für medizinische Ketamin-Injektionslösung!! Ketapulver vom schwarzmarkt auflösen und spritzen lassen wir mal lieber schön sein bitte!!).
Ich weiss nach wie vor niht wo ich überhaupt anfangen soll wenn es um Ketamin geht, es hat mich echt noch keine Substanz derartig begeistert und überwältigt. Special K hat bei mir sogar LSD von Platz 1 verdrängt aber mittlerweile hat die heilige Säure ihren Thron trotzdem wieder, und zwar an der seite von König Ketamin als die Queen die sie immer sein wird. Ich formuliere es heute so:

Zitat:
LSD bleibt die Königin, weniger mächtig, aber schöner und sanfter.



 
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  Geschrieben: 24.11.08 18:59
zuletzt geändert: 24.11.08 20:08 durch Philipp S (insgesamt 3 mal geändert)
Warum verdunstes das nicht einfach und ziehst es? Kann mir vorstellen das es im nasensprach nicht wirk. Aber i.m. ist denk ich am besten.



Zitat:
Ich war darauf gefasst (wobei man natürlich im Vorfeld keine Vorstellung davon haben kann), das K-hole kennenzulernen bzw. hatte sogar die Erwartung mein Ich zu verlassen bzw. Abschied von meiner Persönlichkeit zu nehmen - durchaus auch in der Assoziation dadurch womöglich eine kleine Ahnung davon zu erhalten, wie sterben sein mag.



War bei mir genauso, hatte auch zuvor keine vorstellung wie das sein könnte und das es so fastsenierend ist und mir so gefallen würde. Mag dex auch nicht so besonders und vertrag das auch nicht wirklich und war daher auch auf K nicht ganz so neugiereig. Ist schon ganz anders, dex macht ein mehr wirr im kopf und das Körpergefühl ist scheiße, das bei K ganz anders. Da hat man ein wirklichen Trip und ist irgendwelche Dinge oder Klänge die durch den Weltraum fliegen. Ist schon manchmal wie ne Achterbahnfahrt aber ich finds auf jedenfall geil. Dachte bei meinem ersten hochdosierten trip, glaub 80mg sogar kurzzeitig ich wär tod, war mir echt nicht sicher. Hab die dosis jetzt mit dr Zeit, seid Juli etwas gesteigert bei hochdosierten trips und hab letztens zum erten mal mit ca. 125mg getrippt und das hat mich noch mal um einiges mehr geschickt als ale trips vorher mit dieser mukke hier->  http:// www.youtube.com/watch?v=aCIAJRCxNGU , also die ganze cd davon. Find das die ultimative K- Mukke, so minimale monotone sachen mit klängen und geräuschen kommen auf K besonders geil aber andere Leute mochten das überhaupt nicht. Ist denk ich bei jedem anders. Das es eine Therapeutische wirkung haben und bei Depressionen helfen soll dem kann ich auch zustimmen. Finde das ich mich nach einem highdosetrip die zeit immer besser fühl und es gut gegen meine Sozialen Ängste hilft. Eräklär mir das mit dieser Theorie, das alle Ängste auf die Uhrangs vor dem sterben, sich aufzulösen oder nicht mehr zu existieren zurückzuführen sind, mit der man ja auf dem ketatrip konfrontiert wird. Aber in einer anderen form, weil man auf dem Trip ja keine Ängste in dem sinne empfindet und es aus einer anderen perspektive als seiner selbst bestrachten kann.
Das Gefühl zurückzukommen von einer langen Reise, dieser reboot des Bewustseins ist mir auch bekannt. Wenn man langsam wieder in seinen Physischen körper zurückkehrt von all den Geometrischen formen, Verformungen oder wenn sich der "Körper" so extrem langzieht. Als wenn man wieder neu in seinen Körper geboren wurde. Finde das gibt mir irgendwie neue Kraft und ich fühle mich in der Realen welt lebendiger als vorher.
Das andere kann ich eigentlich auch so unterschreiebn was hier steht. Was ich noch mehrmals erlebt hatte und ich auch ziemlich geil finde ist wenn man z.b. so ein Punkt ist wo unbeschreibliche mengen an energie durchfließen, wie als wär man ein elektrisches Bauteil oder das man denkt man wär irgemd son teil in irgendner fabrik oder so. Das echt abgefahren :-) Oder generell diese Energien udn Gravitationskräfte auf dem Trip. Hab dafür natürlich auch eine theorie entwickelt^^ Und zwar, das Materie ja im prinzip energie ist, also man kann materie in Energie um wandeln und umgekehrt. Und da hab ich mir gedacht, das man als geistliches wesen, wenn man von seinem körper getrennt ist, nicht mehr materiell ist und deshalb auch keine materie mehr als solche wahrnehmen kann. Und diese Energiepunkte usw. auf dem trip nur die art ist wie wir die Gegenstände in unsere Umwelt wahrnehmen, nähmlich in Form von konsentrierter Energie.
Oder letztemal hatte ich nach nem voll strangen trip nen extremen lachflash immer mal wieder zwischendurch und das wollt garnicht mehr weggehen, hat ich auf keta vorher auch so nie erlebt.


"Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich."
William Blake
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  Geschrieben: 24.11.08 20:57
Wo ihr alle eure "Medizin" herkriegt, ist mir ja schleierhaft. Aber auch relativ egal ;-).

Vorwort: dieser Post beinhaltet keine Informationen betreffend Ketamin. Wenn das zu offtopic ist, möge man mir verzeihen und den Post löschen oder ich editier alles der Übersichtlichkeit raus.

"Und diese Energiepunkte usw. auf dem trip nur die art ist wie wir die Gegenstände in unsere Umwelt wahrnehmen, nähmlich in Form von konsentrierter Energie."

Wahrnehmen funktioniert anders. Prinzipiell nimmst du natürlich Energie wahr, aber das indirekt. Objekte reflektieren Lichtwellen (E = hf, Licht besitzt Energie, "ist" aber keine), diese fallen ins Auge und werden mittels Fourier-Transformation in kleine Häppchen zerlegt (dazwischen passiert natürlich noch einiges). Diese Pakete gleicht dein Hirn mit vorhandenen, erlernten Strukturen ab und gibt ein Bild wieder. Durch diverse Drogen werden diese erlernten Gedächtnismuster (jetzt wirds ungenau, sry) verändert/gelöscht/nicht oder wenig genutzt/was auch immer und folglich nimmst du beispielsweise einen Baum nicht mehr länger als Baum, sondern als abstraktes geometrisches Muster wahr. Das kann so weit führen, dass du nur noch Lichtpunkte siehst. Es gibt auch hier noch einen mathematischen Zusammenhang zwischen Umwelt und Wahrnehmung und prinzipiell könnte das Gehirn sicher auch die eintreffenden Lichtintensitäten visualisieren. Aber Masse wirst du mit Sicherheit nie als Energie wahrnehmen können und Licht nicht als Masse. Denn der Proportionalitätsfaktor ist c², liegt also im Größenbereich 10^64. Da müsste schon die gesamte Sonnenenergie auf einen einstrahlen, bevor man das als Masse spüren würde. Und ich müsste vermutlich mindestens die Masse des Universums vor mir haben, um Energie in Form von Wärme oder Licht wahrzunehmen.


 
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ICQ
  Geschrieben: 25.11.08 14:49
Schon klar meinte das aber anders. Dafür muss man davon ausgehen, das man eine art seele besitzt die auch ohne den Physischen körper existieren kann, was ich natürlich genausowenig wie alle anderen Menschen weiß, und das man die möglichkeit besitzt mit diesem Geist den Körper zu verlassen. So etwas soll ja auch mit Meditation funktionieren solche Astralprojectionen zu erleben. Ob es nun wirklich passiert oder sich nur im Kopf abspielt kann natürlich niemand beweisen. Beschäftige mich, zumindest seid dem ich Psychedelica genommen hab, gedanklich relativ viel damit, ob es so etwas wie eine Spirituelle Existenz gibt oder unser bewusstsein blos in unserem Gehirn existiert und wir wenn wir sterben einfach nicht mehr da sind. Will mich da eigentlich garnicht festlegen, weil wissen kann mans im Endeffekt nicht. Man kann zwar beweisen, welche Hirnreale für welche Funktionen verantwortlich sind usw. aber was nun genau das Bewusstsein ist kann man glaub ich schwer sagen. Entweder ist es wirklich nur die Summe der bewussten Hirnvorgänge, Gedanken Empfindungen usw. oder es steckt doch mehr dahinter. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass das ausreicht das irgendwelche Gedanken oder Wissen vorhanden ist um ein komplexes bewusstsein zu entwickeln, weil eigentlich muss man sich ja zuerst überhaupt seiner selbst bewusst sein um anfangen können zu denken, zu fühlen.... Gehört wohl zu den Dingen die man im Leben nie wissen wird, erst wenn man tod ist vlt.
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William Blake
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  Geschrieben: 25.11.08 15:26
Ich hab da mal ne ganz einfache Frage, also ich bin Polytox aber Ketamin hat mich einmal fast das Leben gekostet (5ml i.v. ich Idiot) und einmal hab ich 150 mg gezogen, da hatte ich kurze Zeit n Trip wie auf meinen ärgsten Lsd Trips (damit mein ich 20 Pappen in einer Nacht), aber von jetzt auf gleich, ich habs zweimal anscheinend übertrieben.
Aber nutzt ihr die Droge wegen ihren Psychedelischen Effekten oder warum ?

Der Joker
60 % Der Jugendlichen schauen optimistisch in die Zukunft,
40 % haben einfach nicht das Geld für Drogen.
Revolvermann
Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 25.11.08 15:41
Unsere Dosierungen waren ja weitaus geringer, ich habe zB mit 50mg i.m. angefangen. 5ml wären mal eben das 5-fache, und dann auch noch i.v. eek ...
Die Erfahrungen auf Ketamin sind zwar weitaus intensiver, aber deswegen ja nicht minder psychedelisch. Dissoziativa wirken halt anders als die klassischen Psychedelika wie LSD oder Psilocin.

Da es mir wirklich schwerfällt die Wirkung in Worte zu fassen, zitiere ich einfach mal den Autor dieses Textes: http://www.drogenring.org/dxm/ketamin.html

Zitat:
The psychedelic effects of the dissociatives are difficult to explain.
They are nothing whatsoever like LSD or related drugs (mescaline, DMT,
mushrooms, etc.) but they are clearly psychedelic. For years I've
struggled to understand the dissociatives, and the best way I can
explain the difference between dissociatives and traditional
serotonergic psychedelics is this:

Serotonergic psychedelics are Eros, and dissociatives are Thanatos.
The serotonergics are Birth, they are sensory overload, focus on the
details, awareness of the external universe. The dissociatives are
Death, sensory shutdown, focus on the archetypes, awareness of the
internal universe. Serotonergics are the "Ana" side of Chaos,
dissociatives the "Kata" side of Chaos (Chaos being the essential
driving energy behind reality, if you will).

 

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