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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Fentanyl - nasaler Konsum


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AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

dabei seit 2010
4 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.07.10 23:53
Hallo zusammen!

kurze Info zu meiner Person:
Ich bin Schmerzpatient und bin auf die Fentanypflaster angewiesen (75er alle 3 Tage).

Es wurde ja schon oft diskutiert, dass Fentanyl Schmerzpflaster gelutscht werden.
Hierbei besteht allerdings schnell die Gefahr einer Überdosierung. Denn wenn man die zu starke Wirkung spürt ist es meistens schon zu spät.

Hat denn jemand zufällig Erfahrungen mit nasalen Konsum?

Ich stelle mir das ungefähr so vor, dass man ein Teil des Pflaster zu Röllchen macht und sich dieses Pflaster dann in die Nase steckt, sodass Klebefläche des Pflasters Kontakt zu den Schleimhäuten in der Nase hat.

Meine Fragen dazu:
- Wie sieht es mit der Bioverfügbarkeit aus?
- Wie lange dauert es etwa bis die Wirkung eintritt?
- Worauf sollte man sonst noch achten?
- Was sollte man unbedingt vermeiden?

Für weitere Infos wäre ich sehr dankbar.

Gruß
dia
 
Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 13.07.10 04:14

dia schrieb:
Ich stelle mir das ungefähr so vor, dass man ein Teil des Pflaster zu Röllchen macht und sich dieses Pflaster dann in die Nase steckt, sodass Klebefläche des Pflasters Kontakt zu den Schleimhäuten in der Nase hat.

die nasenschleimhaut liegt nicht vorne in der sichtbaren nase, sondern dahinter "im kopf", angrenzend an den rachen. das is glaub ich unangenehm sich da was reinzustecken und auch technisch nicht so einfach. deine methode is mMn nicht machbar.
extraktion des wirkstoffes aus dem pflaster und dass dann nasal konsumieren ist möglich und hier kann bestimmt jemand aus erfahrung was dazu schreiben.
Alan: "Fine, swallow the pharmaceutical companies propaganda!"
Charlie: "I’ll swallow it, I’ll sniff it, I’ll insert it rectally!"

Mitglied im "Freunde der rektalen Applikation harter Drogen e.V."
(alexanfer, KingMaggi, unknown name, zatarra)
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 13.07.10 08:13
Ich denke nicht, dass das extrahierte, getrocknete Material ein nennenswertes Volumen einnimmt, sodass man es gut dosieren könnte.
Umso "kleiner" das Material, umso größer werden prozentual die Verluste sein die Überall auf der Strecke bleiben und die Nasenschleimhaut nicht erreichen.
 
Abwesender Träumer



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ICQ MSN
  Geschrieben: 13.07.10 09:44
zuletzt geändert: 13.07.10 09:46 durch KingMaggi (insgesamt 1 mal geändert)
Man kann Fentanyl Pflaster mit EtOH extrahieren und, und eine ca 10 % (mit Wasser auffüllen bis es beginnt aus zu fallen, dann wieder etwas EtOH dazu bis alles gelöst ist) Alkoholische Lösung herstellen. Diese kann man sich einfach in den Mund spritzen, also nicht wirklich in den Mundspritzen sondern einfach in die Mundhöhle. Unter der Zunge oder noch besser an den Wangeninnenseiten wird Fentanyl mit guter Bioverfügbarkeit schnell aufgenommen. Wirkung kommt man 10 Minuten und ist wirklich ziemlich heftig. Aufpassen beim Dosieren.

edit: Dia, gehe zum Arzt und sage du kommst mit den Schmerzspitzen nicht klar. Dann wird er dir wohl ein bukkales Fentanylpräparat (Actiq z.B.) verschreiben. Er kann dir auch ein Rezept geben für Fentanyl in einer Nasensprayflasche, das rührt die Apotheke dann extra für dich zusammen. Das letztere dürfte viel billiger sein, da diese Actiq Dinger unglaublich viel Geld kosten.
’Das Erschreckende ist nicht was Drogen aus Menschen machen, sondern was Menschen aus Drogen machen.’


HIV, kommt das von H i.v. ?
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 14.07.10 14:36
Hi!
Ich war heute beim Schmerztherapeuten gewesen.
Von dem Nasenspray für die Schmerzen hält er gar nichts.
Man will nun eine Dauertherapie mit Polamidon starten.
Dazu soll ich ein paar Tage stationär ins KH kommen, um die Therapie einzuleiten.
Was hältet ihr davon? Bei Polamidon handelt es sich doch um Methadon oder?
Gruß
dia
 
Abwesender Träumer



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ICQ MSN
  Geschrieben: 14.07.10 15:07
Polamidon (Levo-Methadon) ist meiner Meinung nach ein eher Nebenwirkungsreiches Opioid.
Vorallem macht es sehr, sehr drauf. Ich wusste gar nicht, das Polamidon gegen Schmerzen noch verwendet wird.

Wieso kein Oxycodon? Sprech Ihn mal darauf an.

Kannst ja Polamidon mal probieren, aber gerade in der Anfangszeit sediert das unglaublich. Ist ja eventuell nicht dein Anliegen. Es gibt da wesentlich besseres zur Schmerztherapie. Morphin, Oxycodon, Hydromorphon.

Hast du eigentlich nach den Fentanyl Lutschern gefragt? Das Nasenspray ist ja nur für Schmerzspitzen, nebenbei natürlich noch dein Fentanylhaltiges TDS.
’Das Erschreckende ist nicht was Drogen aus Menschen machen, sondern was Menschen aus Drogen machen.’


HIV, kommt das von H i.v. ?
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

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4 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.07.10 15:43
Die Lutscher hatte ich schon mal verschrieben bekommen.
Leider ohne Erfolg > keine Schmerzlinderung.
Das Polamidon scheint wohl eine der letzten Therapiemöglichkeiten zu sein, denn die ganzen Standardmedis bis hin zu diversen BTM's, die in der Schmerztherapie Anwendung finden, habe ich schon durch.
Und wenn ich ehrlich bin, bin ich von dem Polamidon nicht ganz überzeugt.
Vor allem, weil es doch sehr viele Risiken mit sich bringt.
Naja, ich weiss nun nicht was ich tun soll, denn einerseits möchte ich die Schmerzen los werden, aber andererseits habe ich irgendwie ... Angst vor den Folgen der Medikamente. Eine operative Behandlung scheidet leider aus.
Denn mit Drogen und so habe ich bisher nichts zu tun gehabt (außer BTM's halt). Ich habe noch nicht mal geraucht.
Gruß
dia
 
Abwesender Träumer



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ICQ
  Geschrieben: 15.07.10 03:27

dia schrieb:
Und wenn ich ehrlich bin, bin ich von dem Polamidon nicht ganz überzeugt.
Vor allem, weil es doch sehr viele Risiken mit sich bringt.

also fentanyl is wesentlich gefährlicher. hast du polamidon schon probiert?
ich kann mich maggi nur anschließen. oxycodon und vor allem hydromorphon haben wesentlich weniger nebenwirkungen, sprich die ärzte darauf an. vor allem die retardierten zubereitungen, wie die 24h retard hydromorphontabletten "jurnista" sind sehr patientenfreundlich.
ach und schreib am besten mal detailliert deine bisherigen erfahrungen mit opioiden und deine schmerzleiden auf. am besten in einem neuen thread, denn in dem fall ginge es ja nicht mehr um nasales fentanyl.
also was ich schon alles über ärzte und ihr "fachwissen" über opioide gehört hab, da kann ich dir nur raten dir meinungen hier aus dem forum zu suchen...
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Abwesender Träumer



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1.020 Forenbeiträge
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ICQ MSN
  Geschrieben: 15.07.10 10:58
Ich finde Fentanyl ist nicht gefährlicher, wenn man es richtig dosieren kann, und das kann man bei pharmazeutischen Produkten ja.

Meinen Erfahrungen nach, hat Fentanyl kaum Nebenwirkungen und bei richtiger Dosis sediert es auch kaum. Polamidon sediert mich auch bei sehr kleinen Dosen schon recht stark.

Ja die Jurnista sind wohl derzeit das beste was es gibt (leider stellen einen die Ärzte meist zu niedrig ein), aber auch sehr teuer. Da kann man einfach retardierte Oxycodonpräparate nehmen. Die Generika sind auch recht billig.

Hattest du schonmal Buprenorphin? Es hat zwar nur eine Schmerzstillung bis zu einem gewissen Grad, ist aber ansich sehr verträglich. Gibt es auch als Pflaster.
’Das Erschreckende ist nicht was Drogen aus Menschen machen, sondern was Menschen aus Drogen machen.’


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» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

dabei seit 2010
4 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.07.10 13:07
Buprenorphinpflaster hatte ich auch schon. Wie gesagt, an Medikamenten habe ich alle durch, die für die Standardschmerztherapie in Frage kommen.

Gruß
dia
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
60 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.08.10 12:19
Hi, ich hab Erfahrung mit dem nasalen Konsum, und kann ja mal kurz was dazu schreiben.

Also, es geht in erster Linie um die Anwendung als Nasenspray, pulverisierte Zubereitungen halte ich wegen unterschiedlicher Korngrößen und deren Verteilung im Streckmittel als zu gefährlich.
Die Anwendung erfolgt durch zerschneiden eines Geldepotpflasters, (Kein matrixpflaster) und Auflösen des Gels in 10ml 60°C warmer Kochsalzlösung, was nicht so einfach ist, ein Ultraschallreiniger macht die Sache wesentlich einfacher.
Von der Wirkung her, würde ich sagen, Wirkeintritt ist im Vergleich zu aufkleben auf der Haut und lutschen von Matrixpflastern wesentlich verkürzt, allerdings würde ich schon von 5-10min. sprechen bis sich die Wirkung eintritt. Dann fiel mir noch die verstärkte Müdigkeit im vergleich zu anderen Anwendungsformen auf, aber das mal nur so am Rande.


 
Abwesender Träumer



dabei seit 2009
196 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.08.10 13:15
Hab mal eine Frage zu Fentanylpflaster, wollte deswegen aber keinen neuen Thread aufmachen.
Heute Nacht habe ich geträumt dass ich in einem Altersheim arbeite und dort eine Bewohnerin jeden 3. Tag ein 50mikrogramm Fentanylpflaster geklebt bekommt. Nach dem 3. Tag sollte ich es abmachen. Ich schmiss es aber nicht weg sondern hebte es auf. Ich wollte es nämlich ablecken.
Leider wachte ich dann auf :-( Weiß jemand wie mein Traum hätte weitergehen können? Hätte ich noch eine Wirkung verspürt? Interessiert mich wirklich sehr.

Danke euch.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2007
855 Forenbeiträge
1 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 23.08.10 13:50
Du willst wirklich ein Pflaster ablecken was einer alten Frau 3 Tage lang auf der Haut geklebt hat? wtf....
Erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun...
Abwesender Träumer



dabei seit 2009
655 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.08.10 17:11

Chaox schrieb:
Du willst wirklich ein Pflaster ablecken was einer alten Frau 3 Tage lang auf der Haut geklebt hat? wtf....


die ideen hier im forum (und aktuell träume) sind wirklich einfallsreich! hier würden bestimmt für die pharmaindustrie geeingnete leute zu finden sein :lol:
"Nur weil du nicht paranoid bist, heißt das noch nicht, dass du nicht verfolgt wirst."

"Echte Bankgeheimnisses, sagte der Skeptiker, gibt es nur in den
städtischen Parkanlagen."



Abwesender Träumer



dabei seit 2009
196 Forenbeiträge

  Geschrieben: 24.08.10 20:07
zuletzt geändert: 25.08.10 11:14 durch Offizier21 (insgesamt 1 mal geändert)

Chaox schrieb:
Du willst wirklich ein Pflaster ablecken was einer alten Frau 3 Tage lang auf der Haut geklebt hat? wtf....


Ist doch meine Sache an was und wen ich lecke, schlimmer als die 50 Jahre alte Mumu an Karneval kanns nicht sein.
Also, hat jemand ne Ahnung ob noch Wirkstoff vorhanden ist?
 

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