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LdT-Forum » Drogen » Ecstasy & Upper auf Amphetaminbasis » XTC/MDMA/Ecstasy/Teile trotz Panikstörung?


Seite (Beiträge 1 bis 15 von 23) »

AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2014
352 Forenbeiträge

  Geschrieben: 03.01.15 20:45
zuletzt geändert: 03.01.15 22:08 durch The Specialist (insgesamt 1 mal geändert)
Nabend,

da ich wenige Infos zum Thema Drogen trotz Panikstörung im Internet gefunden habe, erhoffe ich mir mit dem erstellen dieses Artikel, einige Infos diesbezüglich zu erhalten.

Und zwar:
Seit einer Amphetamineüberdosis (mit Krankhausbesuch etc.) leide ich unter einer Panikstörung. Nach anfangs großen Problemen mit meiner Situation habe ich meine Erkrankung mitlerweile gut im Griff und erleide nur noch selten, und dann auch nur relativ leichte Atacken. Der Besuch bei einem Psychologen und dem beschäftigen mit dem Thema haben mir sehr geholfen das Problem in den Griff zu kriegen.
Ich war zuvor über 2 Jahre lang dauer Kiffer, was ich aber seid den Panikatacken aufgegeben habe, da ich durchs Kiffen oft eine Panikatacke bekam. Dem Kiffen trauer ich auch in keinster weise nach.

Nun zu meinem "Problem":
Seit dem aufkommen der Panikstörung und seitdem ich bemerkt habe das cannabis diese begünstigt, habe ich keine Drogen (außer Alc.) mehr genommen, jedoch kommt allmählich der Gedanke nach einem erneuten Konsum auf.
Ich hatte immer ein sehr geregeltes Konsummuster und habe nie viele Drogen genommen. Auf
sowas wie Pep möchte ich nach meiner Erfahrung auch gerne weiterhin verzichten, jedoch verlockt es mich sehr noch mal in den Genuss von xtc/mdma zu kommen. (ich habe zuvor erst einmal xtc konsumiert und möchte diese Erfahrung gerne wiederholen)
Doch inwieweit kann dies zu einem erneuten Ausbruch der Krankheit kommen, meinen zustand wieder instabil machen oder verschlimmern?

Hat jemand von euch mit diesem Problem Erfahrung? Haltet ihr den seltenen! Konsum von Substanzen auf Amphetaminbasis für unmöglich in meiner Situation?
Sollte ich mir evnt. Benzos mitnehmen, damit ich im Notfall runterkomme?
Über Meinungen von Personen die damit selbst! Erfahrung hatten würde ich mich freuen!

Einen schönen Abend ;)
Lg




 
Kommentar von The Specialist (Traumland-Faktotum), Zeit: 03.01.2015 22:08

titel verschönert und zur besseren findbarkeit ergänzt
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2014
111 Forenbeiträge

  Geschrieben: 03.01.15 21:13
Direkt kann ich dir nicht helfen, aber alles was unter Psychedelika fällt, oder allgemein Psychoaktiv ist, solltest du komplett meiden. Ich glaube du weißt selber das ein Risiko besteht und du musst wissen ob es das Wert ist. Ich würde dir abraten.
 
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2014
352 Forenbeiträge

  Geschrieben: 04.01.15 00:42
Danke für die Antwort. Ist zwar nicht die die ich erhofft habe, aber vermutlich die einizig vernünftige.
trotzdem wäre ich noch dankbar über eigene Erfahrungen!

Erweiterung der Frage:
Gibt es vllt adere Substanzen, die in meiner Situation "verträglicher" sind? Hört sich vieleicht blöd, an, aber ich "brauche" das ab und zu in eine andere Welt zu tauchen. Die Wochen nach einem Konsum geht es wir Seelisch auch oft besser...
Jedoch will ich eigentlich keine Benzos oder ähnliche Medis nehmen, da diese schnell abhängig machen (obwohl ich das ganz gut unter Kontrolle habe) und die direkt auf meine Erkrangung wirken und ich diese ohne Medis in Griff kriegen will.
wie sieht es mit codein oder ähnlichem aus?

lg

 
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
90 Forenbeiträge

  Geschrieben: 04.01.15 06:40
Hi!

Von MDMA würde ich stark abraten, es könnte deine Krankheit möglicherweise wieder zum Ausbruch bringen oder sie sogar verschlimmern, es könnte aber auch garnichts passieren und du hast einen üblichen MDMA Rausch, das wird dir niemand sagen können, und ich würde das Risiko garnicht erst eingehen.
Falls du es trotzdem nicht lassen kannst empfehle ich dir wenigstens Benzos für den Notfall mitzunehmen.

Opioide/Opiate wirken antipsychotisch, ich denke davon geht keine Gefahr aus eine Panikattacke oder Ängste zu bekommen.

Allerdings machen alle Opiate/Opioide stark Abhängig!

Wenn du es dennoch nehmen willst, würde ich ein Konsumtagebuch führen, damit du die Übersicht behältst.
Um eine Abhängigkeit zu verhindern würde ich nicht öfter als 1x im Monat Opioide/Opiate konsumieren.

lg
 
Traumland-Faktotum



dabei seit 2009
4.462 Forenbeiträge

  Geschrieben: 04.01.15 07:28
Hey,

ich leide selbst an einer diagnostizierten Ansgt- und Panikstörung und bekomme Lorazepam als Bedarfsmedikament.

Meiner Meinung und Erfahrung nach kannst du MDMA nehmen, ich sehe da nicht so die Gefahr wie meine Vorposter. Wenn das Set und Setting stimmt und du nur für den Fall des Falles Benzos dabei hast kann ich mir nicht vorstellen, dass da was schief gehen sollte.

Mir persönlich haben solche empathogene Erlebnisse immer geholfen, die haben antidepressiv und angstlösend in den nächsten Tagen noch nachgewirkt. MDMA kann, wenn man denn möchte, ein tolles Instrument sein, um psychische Störungen wie Panikattacken zu mindern - das haben schon viele festgestellt.

Ich kann natürlich nur für mich sprechen und für die Menschen, von denen ich es gehört oder gelesen habe, letztendlich musst du wissen, ob du MDMA nehmen willst.
Ich würde mich an deiner Stelle noch etwas tiefer in die Materie einlesen, zum Beispiel im in diesem Unterforum gepinnten Thread "Gesamtübersicht MDMA", da findest du viele Infos.

Liebe Grüße,
katha

Edit:

DexterYO schrieb:
(...) aber alles was unter Psychedelika fällt, oder allgemein Psychoaktiv ist, solltest du komplett meiden.


alles, was psychoaktiv ist wäre dann doch etwas übertrieben denke ich, dann dürfte er ja auch seine Benzos nicht mehr nehmen^^

alles ne Sache der Wahrnehmung
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2014
352 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.02.15 17:04
Vielen Dank für die Antworten...
Bin momentan im Prüfungsstress und hatte das Thema deswegen bisschen aus den Augen verloren.


Zu den Benzos:
Habe auch Lorazepam vom Hausarzt bekommen, aber die Frage die sich mir jetzt stellt ist: wie hoch ist das Risiko auf unerwünschte Nebenwirkungen (bis hin zum Kreislaufzusammenburch etc.) bei gleichzeitiger Einnahme von mdma und den Benzos?!
Ich habe bis dato immer nur gehört, dass diese mehrere Stunden nach dem Konsum zum besseren runter kommen genommen wurden. Angenommen ich erleide kurz nach der Einnahme eine Panikatacke, sollte ich dann überhaupt auf Benzos zurückgreifen?!
(Option Notarzt ist ja auch gegeben)



Mir kam auch die Idee ma mitm Doc zu sprechen, bin mir aber nicht ganz sicher ob er sich überhaupt auf das Thema einlassen würde und mich nicht einfach für verrückt hält :D




Falls noch User Erfahrungen haben wäre ich dankbar über weitere Infos.
Und auch über weiterführende Links zu Foreneinträgen und Lektüre, finde leider nur sehr spärliche Infos über das Thema...


Liebe Grüße

 
Traumländer



dabei seit 2009
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  Geschrieben: 06.02.15 17:10
Ich persönlich glaube nicht das du von MDMA eine Pantikattacke bekommst. Aber ist nur meine Meinung....
 
Traumländer



dabei seit 2013
161 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.02.15 17:32
zuletzt geändert: 06.02.15 19:58 durch metl (insgesamt 1 mal geändert)
Hatte in der Vergangenheit auch Probleme mit Angst und Panikattacken. Seitdem meide ich Kaffee, Energiedrinks, Speed und alles was mich sonst noch unruhig und hibbelig macht.

MDMA hab ich in der Zeit Öfters genommen. Wenn die Stimmung und die Umgebung passen hatte ich da immer sehr entspannte Abende. War sogar völlig von Angst losgelöst, und habe es genossen mal wieder in der masse zu tanzen.

Bei Teilen wiederum wäre ich da aber vorsichtig!!! Schließlich kann man da jede Substanz in die Hand gedrückt bekommen, wenn man pech hat ist nen Speedmix mit drin, oder im schlimmsten Fall nen Research-Chemical auf Amphetamin basis.

Wichtig ist denke ich die richtige Umgebung und Geborgenheit und natürlich davor keine Angst zu haben. Sonst würde ich es direkt lassen!


*edit meistens - wenn man pech hat ist... (will ja keinem teilewerfer zu nahe treten -.- sorry -.-. )
 
Traumland-Faktotum



dabei seit 2013
540 Forenbeiträge
10 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 06.02.15 19:39
metl schrieb:
[...]MDMA hab ich in der Zeit Öfters genommen. [...]

Bei Teilen wiederum wäre ich da aber Sehr vorsichtig!!! Schließlich kann man da jede Substanz in die Hand gedrückt bekommen, meistens ist nen Speedmix mit drin, oder im schlimmsten Fall nen Research-Chemical auf Amphetaminbasis.[...]


Ich gehe mal davon aus dass du mit MDMA, kristalines MDMA ⋅HCl meinst. Dann ist die Aussage, Teile wären unsicherer, mMn schlicht Unsinn.

Schau dir mal die Pillenwarnungen (zB E&R) an, da waren die letzten Monate nur sehr vereinzelt Warnungen über "Fremdsubstanzen" in Teilen. Und meist sind dann das auch noch recht harmlose Synthesereste oder Koffein.
Die Aussage "meistens" ist also massivst Überbertrieben!

In "reines" MDMA ⋅HCl dagegen kann wirklich jeder unzuverlässige Dealer reinmischen was er will, ohne dass es der "Durchschnittskonsument" überhaupt bemerkt.

Nur als ein kleines Abbild der momentanen Situation:
Im Dezember war in keinem der von CheckIt! getesteten Teilen irgendeine Fremdsubstanz, ausser minimaler Mengen Koffein.
Bei MDMA ⋅HCl dagegen gab es 1x Verunreinigungen durch Speed und 2x war es eine ganz andere Substanz.

Als Kind wurde mir gesagt: "Nimm dich in Acht vor solchen Menschen!"
Heute weiß ich: "Ich bin einer dieser Menschen!"
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2014
352 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.02.15 21:17
@ metl
das hört sich ja ganz gut an ;)

große Angst habe ich nicht, auch wenn ne Panikatacke auftreten sollte (welche Erfahrungsgemäß unter Drogeneinfluss stärker sind), ist zwar eckelhaft, aber geht vorbei...
Mein Bedenken liegt eher darin das die allgemeinen Symtome sich auch nach dem Kosum verchlimmern können, was zum momentanen Zeitpunkt (Prüfungsphase) bischen unpassend wäre.
Denke ich werde das also noch einige Zeit aufschieben müssen.


Mich würd auch ma interesieren warum so viele (mich eingeschlossen) durch Cannabis konsum eine Panikatacke triggern. Liegt das an der psychoaktiven Wirkung des Krauts? Diese ist bei Substanzen auf Amphtaminen basis aber ja auch gegeben..


LG


 
Abwesender Träumer



dabei seit 2013
3 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.02.15 00:07
Also ich hab seit September auch eine Panikstörung, die relativ schlimm ist. Hab auch direkt mit Amph und dem Kiffen aufgehört, da es alles verschlimmert hat. Aber solang ich MDMA in maßen nehme, hab ich zumindest während dem Trip keine Probleme. Wenn ich´s übertrieben habe, hab ich vorm schlafen gehen schon mal öfter krasse Panikattacken gekriegt. Im allgemeinen war die Schwelle zu Panikattacken paar Tage danach auf jeden Fall höher als normal, deswegen hab ich´s seit dem auch nur 2-3 mal gemacht.

Seit dem ich seit fast 2 Monaten nicht mal mehr rauche und Alkohol trinke geht´s mir viel besser! Ernährung und Sport spielen dabei auch eine große Rolle .. nur so als Tipp, falls es bei dir wieder schlimmer wird.

 
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2014
352 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.02.15 00:51
Sport hat mir auch sehr gut geholfen, gehe seitdem regelmäßig (2mal die Woche) joggen und auch der Besuch beim Arzt (obwohl ich denen tendenziel abgeneigt bin), sowie das beschäftigen mit dem Thema haben erheblich geholfen.

Habe gestern Abend seitdem auftreten der Panikattacken (vor etwa 4monaten) das erste mal wieder gekifft um zu sehen was passirt. Ich spürte kurze Zeit später wie sich das unwohle Gefühl anbahnte und habe mich dann aktiv mit der Angst "unterhalten" und ihr gesagt das ich keine angst vor ihr habe da sie ein Produkt meiner selbst ist. Kurz darauf verschwand Sie :D
Ich denke Konfrontation ist ein guter Schritt zur Besserung!
(Werde das kiffen in Zukunft trz nicht wieder anfangen)

wünsche dir gute Besserung!

Falls es beim schlafen zu schlimm wird kann man auch auf benzos zurückgreifen, wobei ich das nicht unbedingt für den besten Weg halte...

Lg
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2013
206 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.02.15 18:42
@butefarben
Du sprichst mir komplett aus der Seele!
Meine erste Panickattacke hatte ich im August 2013 mit starker Depersonalisation (habe mich ständig von oben gesehen -> sehr beängstigend), Derealisation und sehr starker Panik.Hatte darauffolgend noch einige schwächere bis mittelstarke Panickattacke beim Kiffen.Habe darauf vor 2 Monaten das Kiffen eingestellt.
Habe mich sehr stark mit dem Thema ausseinander gesetzt und mir die "Skills" von Zaubi hier aus dem Forum angeeignet.
In den letzten 4 Wochen habe ich 2 mal während nem Suff gekifft und schon kamen typische Gefühle wie Unruhe, derealisation, schwerer Atem und ein komisches Kribbeln in der blasen Gegend zum Vorschein.Doch diesemale habe ich mich der Panick mit den "Skills" gestellt und schon nach 5-10min verschwanden die Symptome komplett.
Beim zweiten mal kiffen (war vor 3 Tagen) hatte ich sogar nach 5min und der Überwindung meiner Panickattacke einen extremen Lachkick der den weiteren Verlauf des cannabisrausches stark positiv prägte.
Heute fühle ich mich um einiges stärker und bin wirlich gespannt ob, oben genannte Symptome, falls ich es mal wieder nicht lassen kann zu kiffen wieder auftreten werden oder ich erstmal meine 5-10min Skillsanwendung brauche bis diese verschwinden.
Diesen Freitag habe ich zudem mein ersten Termin beim Psychotherapeutin und bin sehr zuversichtlich meine Panickstörung in den Griff zu bekommen.

Wäre froh wenn ihr den Verlauf eurer Panickstörungen hier fortführen würdet.
Ich wünsche dir/euch alles gute und, dass ihr die Scheiße endlich hinter euch lasst.Ich versuche es auch :)

btw. MDMA steht auch auf meiner TO-DO Liste und habe auch Sorgen wegen meiner Panickstörung.

Gruß smokinghaze
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
82 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.02.15 20:17
Wie äußert sich deine Panikattacke/Angst? Hast du Angst vor etwas speziellem oder ist es ein unbegründetes allgemeines Angstgefühl?

Leide auch seit vielen Jahren an einer Angstörung aber in Richtung Sozialphobie und frage mich ob das damals bei mir durch Drogen ausgelöst oder verstärkt wurde.
Da verwischen sich die Grenzen leider etwas da ich mich auch zurück gezogen habe und somit ist das natürlich schwer zu sagen ob das nicht auch ein großer Faktor ist
warum es schlimmer wurde. Besser ist es bei mir dadurch halt nicht geworden und hab da auch nichtmehr allzuviel Hoffnung das es sich stark ändern wird.

MDMA bringt halt die ganze Hirnchemie durcheinander. Ist sicher nicht gerade begünstigend aber wenn es rein auf Panikattacken bezogen ist
stimmt es schon das es eher Besserung bringen wird und vom Wirkungsprofil her zumindest eher selten vorkommt das man ne Panikattacke schiebt, zumindest meiner Erfahrung nach.
Aber ich bin halt kein Arzt, mir hat es nicht unbedingt geholfen oder sagen wir es anders
es wirft einen dann oft zurück und dauert seine Zeit bis man wieder ein wenig Besserung merkt wenns um psychische Probleme geht.
Sitzen zwei Hochhäuser im Keller und ziehen Kokain, sagt das Rechte zum Linken "Morgen ist Weihnachten" sagt das andere "Na und ich geh eh nicht hin".
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



dabei seit 2014
352 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.02.15 20:46
zuletzt geändert: 17.02.15 21:12 durch buntefarben (insgesamt 6 mal geändert)
Ipko schrieb:
Wie äußert sich deine Panikattacke/Angst? Hast du Angst vor etwas speziellem oder ist es ein unbegründetes allgemeines Angstgefühl?

Ne, ist eine rein irrationale Angst in diesem Moment, hat keinen Bezug zu vorrangegangen Ereignissen (zumindest keine klar erkennbaren). Sitze Beispielsweise in der Bahn und plötzlich verkleinert sich mein Sichtfelt, Puls steigt extrem schnell, Schweißausbruch, das Gefühl jeden Moment (aus welchem Grund auch immer) zu sterben. Verwirrende Gedanken usw.
(Wie schon vorher geschrieben, sind Attacken in diesem ausmaß Glücklicherweise vorbei. In einigen Situationen kommt nur ein unangenehmes Körpergefühl auf)


Der Auslöser war bei mir ne Überdosis Speed, Die Ursachen vermute ich aber eher etwas tiefer in meiner Psyche.


Ich denke auch bei dir werden Drogen höchstens ein Auslöser gewesen sein, und die Veranlagung dazu schon vorher vorhanden gewesen sein. (Aber auch nur meine subjektive Sicht)
Aber gerade bei Erkrankungen in Richtung Sozialphobie, denke ich das Substanzen die dieser entgegen wirken (Upper/Alc etc) von Nachtteil sind. Da der Betroffene sich seiner Angst nicht stellt und Unterbewusst lernt nur durch äußere Hilfe sich dieser zu stellen.


Das gleiche ergibt sich bei Panikpatienten die ohne einen bestimmten Grund Angst bekommen. Erfolgt bei denen eine frühe Medikation mit Beruhigungsmitteln (zb. Benzos) manifestiert sich der Gebrauch von Tabletten bei einer Attacke im Unterbewusstsein und es kann zu einer chronifizierung der Erkrankung kommen.

Ich denke, dass allgemein bei Psychosomatischen Erkrankungen oder ähnlichen Psychischen Krankheiten eine Konfrontationstherapie oft sehr viel bewirken kann. (Solange der Patient soweit Stabil ist, das er dazu in der Lage ist), um sich der Angst zu stellen und zu erfahren das sie irrational ist.




@SmokingHaze
Genau das waren auch meine persönlichen Erfahrungen. Das Konfrontieren mit der Angst kann Wunder bewirken. Man muss am eigenen Leib Erfahren das diese irrationalen Gefühle einem nichts anhaben können. Und auch das beschäftigen mit der Thematik hilft sehr viel.
Anfangst hatte ich noch Panikattacken wenn ich nur das Wort gegoogelt habe :D als meine Hausärztin mir dann sagte ich solle ein Buch zum Thema lesen, dachte ich sie will mich umbringen ;)
Aber hat sehr viel geholfen!

Habe auch vor einer Woche das erste mal wieder einen geraucht. (Vorher immer gleich ne Attacke).
Und es lief ähnlich ab wie bei dir, zu erst kam das unwohle Körpergefühl auf und ich dachte: "Na toll, jetzt gehts los".
Bin dann aber kurz ausm Raum und mir gesagt das alles gut ist und ich mich dem jetzt stelle. Danach wurd nen echt lustiger Abend.
Habe (da ich grad ne Woche frei hab) die letzten Tage öfters wieder einen geraucht und außer das ich völlig breit werde (da Toleranz komplett abgebaut ist) lief jedes mal alles gut. Klar ist noch dieser Gedanke im Hinterkopf, es könnte ne Attacke auftreten. Aber ich sage mir dann: Auch wenn das passirt, sie kann mich nicht umbriegen.

Werde mit dem Kiffen aber trz nicht wieder regelmäßig anfangen. Habe 2 Jahre dauerkonsum hinter mir und bin ganz froh das damit Schluss ist. Aber das ab und zu ma wieder nen Joint drinne ist wenn einer durch die Runde geht ist schon ma Super!

Ich wünsch dir auch alles gute und denke das du das auch alles wieder in den Griff bekomen wirst.

Zitat:
Wäre froh wenn ihr den Verlauf eurer Panickstörungen hier fortführen würdet.

Find ich ne gute Idee, da es im Netz auch kaum Foren gibt in denen man diese Erkrakung im Ramen von Drogen besprechen kann ;)

so können wir uns hier auch über Erfahrungen mit Substanz gebrauch etc. austauschen ;)


Liebe Grüße



 

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