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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Arzt verschreibt kein Tilidin mehr (Hausarzt wiederholt Rezept nicht vorzeitig )


Seite (Beiträge 1 bis 15 von 33) »

AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

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  Geschrieben: 17.09.20 23:13
zuletzt geändert: 18.09.20 20:19 durch Neopunk (insgesamt 1 mal geändert)
Sehr geehrte Damen und Herren, bräuchte bitte den einen oder anderen Tipp.

Ich leite das Thema mal ein :

Ich bin 23 und habe Jahre lang in meiner Jugend Heroin und Tex(Buprenorphin) konsumiert. Anfang des Jahres habe ich endlich entzogen hatte jedoch im Anschluss mit heftigen Arthrose schmerzen zu kämpfen : vor einpaar Jahren hat man mir meinen linken Zeigefinger
unter anderem gebrochen ( lange Geschichte u. langer Krankenhaus Aufenthalt) und seit dem leide ich unter posttraumatischen Arthroseschmerzen und kann mein Finger leider gottes nicht mehr Bewegen. Durch die ganze Shore( Heroin) und subutex habe ich die Schmerzen nicht gespürt, mittlerweile kann ich nicht einmal mehr ohne Medikamente schlafen.

Auf jedenfall schlug mein Arzt damals vor Tilidin in Kombination mit pregabalin (Lyrica) einzusetzen da es nur ein Opioid sei 😂😂, laut ihm muss ich 200 mg Morgens und 200mg Abends einnehmen,.

Anfangs hat es geholfen sogar gegen meinen suchtdruck hahha, doch mittlerweile nehme ich es nur noch ein um nicht affig zu sein, mein Toleranz liegt bei 600mg am Tag und somit habe ich mein tilidin 20 Tage zu früh aufverbraucht,...

Jetzt zum eigentlichen Problem :

Er verschreibt mir keine neue Verpackung, laut der Aussage seiner mitarbeiterin frühestens in 2 Wochen wieder ......
Und das beste : ich muss nächste Woche mich für die Ausbildung beim Probearbeiten unter Beweis stellen, welches meine letzte Chance ist dieses Jahr noch eine schöne Ausbildung zu finden, wonach ich mich viele Jahre gesehnt habe, somit käme es für mich nicht in frage opiate zu besorgen ..... ich wüsste nicht einmal wo ich tili herkriegen würde, und da ich leider nur Heroin und Substitute wie morphin Pola oder Tex herkriegen könnte ist es keine Option: ICH MÖCHTE NICHT WIEDER ALS FIXER enden der vor dem Spiegel heult weil er keine Venen findet, ich hatte es sehr schwer drüber hinweg zu kommen und habe viel durch gemacht, nicht nur ich sondern auch die Menschen die mir nahe stehen,


Für mich ist die Ausbildung auch sehr wichtig da es mir die Möglichkeit geben würde was aus mein Leben zu machen, nachdem ich durchs fixen und stein rauchen mein Abi verkackt habe..... und deshalb muss ich einfach beim Praktikum funktionieren und habe nicht die Zeit davor kurz zu entziehen..... geht einfach nicht.... am Anfang meinte mir mein Arzt dass es die einzigste Möglichkeit noch sei meine Schmerzen unter Kontrolle zu kriegen und dass man sich dran gewöhnen würde aber nicht arg süchtig machen würde..... doch die Realität???? Es fühlt sich an als würde man sich vom Folie Rauchen entziehen ..:. Toll....


Meine Frage ihr Lieben : was könnt ihr mir vorschlagen wie Vorran zu gehen ? Kann ich einfach zu einem anderen Arzt und eine neue Verpackung verschreiben lassen? Wie würde ich am besten die richtige Hilfe erhalten zu meiner Situation ( bitte keine längerfristig helfende moralische vorschläge Hahahaha




Ich brauche einfach ein neues Rezept kann ich einfach zu einem anderen Arzt gehen und die Lage erklären wie es ist oder kommt es schlecht bei meinem Hausarzt ( viele Ärzte kontaktieren doch bei solchen Gelegenheiten ? ), würde er es erfahren und könnte es problematisch werden ?

Ich bin krass verzweifelt ......


 
Kommentar von Neopunk (Moderator), Zeit: 18.09.2020 20:19

Titel angepasst
 
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  Geschrieben: 17.09.20 23:40
Hallo Endorphinxboy69,


ich finde es unverantwortlich was Dein Arzt macht, dass er Dir kein neues Rezept geben will.

Ich wuerde an Deiner Stelle einen anderen Arzt suchen und wenn Du einen hast,der Dich mit Deiner Erkrankung auch gut behandelt und Dich ernst nimmt, dann gleich bei dem bleiben.

Hast Du vielleicht die Möglichkeit zu einem Schmerzspezialisten zu gehen?
Sind teilweise zwar lange Wartezeiten, aber für die Zukunft eventuell von Vorteil.

Doch erstmal ist es wichtig,dass Du nicht affig wirst und Rückfällig.

Hoffe Du findest einen Arzt.

Würde da geschickt vorgehen. Und nicht unbedingt über Deinen "alten" Hausarzt meckern.
Auch nicht mit Sucht kommen, sondern mit der Arthrose und den Schmerzen.
So nach dem Motto...bin jetzt hier(warum auch immer, muss man ja nicht sagen) habe dies und das gegen dies und das verschrieben bekommen und brauche einen neues Rezept, bzw Hausarzt.

Vielleicht hast Du ja noch irgendwo ein Arztbrief oder aus der Klinik, wo drin steht,dass Du diese Medikamente verschrieben bekommst, dann nimmst Du das mit am besten.

Viel Glück!

My Body.
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"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"


» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

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  Geschrieben: 18.09.20 01:00
Hey gugu, ich danke dir vom Herzen für deine schnelle Antwort, hatte schon wirklich Panik, ich werde glaub morgen wirklich einen anderen Arzt aufsuchen wenn’s sein muss mehrere, habe leider keinen Arztbrief oder sonstiges in der Art vorliegen außer Befund und paar CT CD‘s, könnte ich die eventuell mit der letzten Verpackung dem Arzt vorlegen ? Will bei ihm irgendwie aus Angst nicht die Chance verspielen, auch wenn er mir erst in 1 2 Wochen in der Luft hängen lässt... finde es auch eigenartig und ohne jegliche Verantwortungsbewusstsein...

Mein Hausarzt hat die Praxis seines Vaters geerbt und ist recht unerfahren.. er ist zwar echt sympathisch aber halt eben etwas unerfahren...
 
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  Geschrieben: 18.09.20 09:45
Tja,

nur brauchst Du einen guten Arzt! Und keinen unerfahrenen,der dich so hängen lässt.

Du kannst auch nochmal versuchen, Deinen Arzt per Mail mal zu schreiben was Du von solch einem Verhalten hältst...so mit Argumenten und so...schließlich hast Du Schmerzen und bist krank...und nun mal auch abhängig von den Schmerzmitteln...ist doch klar,dass man durch Gewöhnung die Dosis eventuell erhöhen muss.
Und dann dich einfach hängen lassen ohne Rezept, das geht ja gar nicht.

Schreib ihm ne Mail...vielleicht hast Du dabei ja Hilfe von nen Sozialarbeiter oder so.
Das könnte ihn zum nachdenken bringen und er könnte seine Meinung ändern.

Du hast auf jeden Fall Recht und die Argumente auf Deiner Seite!

Der sollte mal nachdenken!

Nebenher wuerde ich dennoch versuchen bei einem anderen Arzt ein Rezept zu bekommen.

Ich hatte einmal eine solche Situation, wo mein Arzt mich nicht für voll nahm...dem habe ich geschrieben...und es hat ihn echt zum nachdenken gebracht und er hat sich sogar bei mir entschuldigt.
Ein Versuch ist es Wert,oder?

Gibt es denn keine anderen oder genügend Ärzte in Deiner Gegend, oder warum hast Du solch eine Angst es Dir mit dem zu verscherzen? Man hat ja die freie Arztwahl.

Viel Erfolg!

My Body.
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Traumländer



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  Geschrieben: 18.09.20 13:06
zuletzt geändert: 20.09.20 10:36 durch Tigerbarake (insgesamt 3 mal geändert)
Also ich kann dir dazu sagen das ich auch jahrelang auf H. war und immer wenn ich keine Shore da hatte habe ich mir durch Doctor Hopping Codein/DHC besorgt.
[...]
So oder so du hast du freie Arztwahl in Dland, was glaubst du bei wie vielen Ärzten ich schon war während meiner Heroinzeit aber das soll man natürlich nicht machen da es unnötig das Gesundheitssystem belastet(erst recht in diesen Zeiten), ich hatte auch keinen Bock drauf aber wenn der Affe eben da war....
Aber ich denke mit deiner Geschichte hast du schon ganz gute Erfolgschancen wenn du einfach irgendeinem anderen Hausarzt das erzählst, da es ja wie schon gesagt wurde verantwortungslos ist das er dich einfach ohne Medikament sitzen lässt.
Edit: Sorry, war nicht meine Absicht, ich wollte hier nur meine Erfahrung teilen da ich eben schon in einer ähnlichen Situation war, wird nicht mehr vorkommen.
 
Kommentar von Neopunk (Moderator), Zeit: 18.09.2020 20:11

Stellenweise zensiert, da das hier zu deutlich in Richtung Beschaffungshinweis geht.
Auch an die anderen: Bitte darauf achten, dass das Thema hier nicht in Richtung Beschaffungsanfragen und -hinweise abdriftet, sonst müssen wir den Thread dicht machen.
 
Moderator



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  Geschrieben: 18.09.20 15:21
Also um erstmal bei Fakten zu bleiben: Der Arzt handelt keineswegs unverantwortlich, sondern genau so wie er das entsprechend seiner Berufsgesetze machen sollte. Du kannst nicht ernsthaft erwarten dass du ohne jede Voraussicht deine Dosis erhöhen kannst, deswegen "plötzlich" ohne Tilidin dastehst und der Arzt das für dich schon irgendwie geradebiegt. Er hat sich ohnehin schon auf ziemliches Glatteis bewegt indem er dir überhaupt ein Opioid verschrieben hat, die sind bei zurückliegender oder bestehender Opioidabhängigkeit nämlich kontraindiziert - und betrachtet man deine augenblickliche Situation war das wohl auch eine fragwürdige Entscheidung.
Natürlich ist bei einigen Menschen trotz Suchtgeschichte notwendig Opioide anzuwenden, aber dann ist halt auch nötig dass der Arzt ein Auge drauf hat ob da irgendwas außer Kontrolle gerät - und selbstverständlich nicht mit Rezepten um sich wirft, nur weil der Patient das gerne so hätte.

Nein, du kannst nicht auf legitimem Weg zu einer anderen Praxis gehen und dir dort ein weiteres Rezept ausstellen lassen, denn ja, die werden Rücksprache mit deiner behandelnden Praxis halten. Natürlich könntest du Ärztehopping betreiben, anfangen den Ärzten irgendwelche Lügengeschichten zu erzählen um dir Substanzen verschreiben zu lassen von denen du abhängig warst und wieder bist, aber wo das hinführen wird solltest du dir bei deiner Suchtgeschichte eigentlich denken können.
Ganz nebenbei bemerkt ist Ärztehopping eine Straftat, das ist für dich vielleicht auch nicht ganz unwichtig.

Du willst wirklich diese Ausbildungsstelle bekommen und nicht wieder in den Drogensumpf zurücksinken? Dann gibts in meinen Augen nur eine sinnvolle Entscheidung: Nutz die Woche die du jetzt noch hast bis das Probearbeiten anfängt um das Tilidin kalt zu entziehen, zieh das Probearbeiten durch und wenn du das nächste reguläre Rezept bekommst bleibst du wieder bei deiner eigentlichen, vom Arzt verordneten Dosis. Unangenehm, klar, aber auf diesem Weg hast du das Problem gelöst und nicht nur aufgeschoben oder noch verschlimmert, wie die anderen hier vorgeschlagenen Tipps es tun würden.
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  Geschrieben: 18.09.20 16:24
Das ist doch kein Ärzte Hopping,wenn man wegen seiner Behandlung den Arzt wechselt!

Das darf man!

Wenn man unzufrieden bei einem Arzt ist, oder sich dort nicht gut aufgehoben fühlt!

Außerdem war es ja der Vater der alte Arzt,der dem Threadersteller diese Medikation verschrieben hat...

Wie stellst Du Dir einen kalten Entzug vor,wenn Du noch Schmerzpatient bist, Pharmer?

Einem Schmerzpatienten die Schmerzmittel zu verweigern ist unverantwortlich!

Zumal eine Dosissteigerung ja vorprogrammiert ist bei Schmerzen und Opis...durch Gewöhnung.
Das muss auch dem Dok klar sein.
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  Geschrieben: 18.09.20 17:37
zuletzt geändert: 19.09.20 00:34 durch Pharmer (insgesamt 1 mal geändert)
Wie du selbst schon gesagt hast dauert ein Arztwechsel zu einem Facharzt meist seine Zeit, und so wie der TE sich ausdrückt geht aus auch weniger darum langfristig einen "besseren" Arzt zu finden als vielmehr irgendeinen der jetzt halt Willens ist ihm ein Rezept in die Hand zu drücken. Und das worauf Tigerbarake da anspielt ist ganz klar Ärztehopping.
Zumal ihm auch bei einem Arztwechsel höchstwahrscheinlich nicht sofort ein neues Rezept ausgestellt werden würde, wenn dieser Arzt ehrlich darüber informiert ist warum er eigentlich den Arzt gewechselt hat.

Wie ich mir den Entzug vorstelle? Augen zu und durch! Er hat sich ja auch selbst in diese Situation hineinmanövriert. Ists deiner Meinung nach wirklich zuviel verlangt wenn ich sage dass man die Konsequenzen seines eigenen Handelns durchaus auch mal selbst ertragen sollte? Er hätte vorhersehen können dass sein Tilidinvorrat vorzeitig leer sein wird, er hätte vorher nachdenken können als er seine Dosis (die er eigenen Aussagen nach nichtmalmehr wirklich gegen die Schmerzen einnimmt, sondern nurnoch damit er nicht affig wird) erhöht hat ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen, er hätte vorher bedenken sollen in was für eine Situation er dadurch kommen könnte. Hätte hätte Fahrradkette - jetzt ists halt so gekommen, aber wieso findest du dass es die Pflicht des Arztes sei für diese Fehlentscheidungen des TE's herzuhalten? Wie soll er aus seinen Fehlern lernen, wenn andere ihm das Problemlösen abnehmen?

Außerdem "verweigert" der Arzt ihm sein Schmerzmittel überhaupt nicht. Er hat sein Schmerzmittel bekommen und es ohne erkennbaren Grund frühzeitig aufgebraucht, ganz einfach. Den Arzt hier als den Unmenschen hinzustellen ist ziemlich abstrus.
Klar ist eine eigenmächtige Dosissteigerung bei Opipatienten keine Seltenheit. Und wie findest du sollte ein Arzt damit umgehen? Einfach mitspielen, dem Patienten so viel Stoff verschreiben wie er möchte? Wohin würde das wohl in den meisten Fällen führen?
Ganz genau deshalb ist es wichtig dass der Arzt eben nicht nachgibt. Würde er das tun, würde die Dosissteigerung einfach so weitergehen - das wissen wir doch beide, und der TE tief in seinem Inneren eigentlich auch.
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  Geschrieben: 18.09.20 21:11
Nimm das nicht als Angriff, aber dieser Thread ist ein Musterbeispiel wie viele Süchtige sich in Probleme reinreiten und soziale, berufliche Probleme durch das Gesundheitssystem lösen wollen.

Dein Arzt, hat dir das Tilidin zur Schmerzlinderung, also Analgesie verschrieben. Nicht zum Turnen. Das du jetzt keine mehr hast, dass ist eben dein Problem. Es ist nicht die Pflicht, des Arztes dafür zu Sorgen, deine Fehler auszubügeln. Ob du Probearbeiten hast ist kein medizinisches Problem, sondern eher ein beruflich/soziales/gesellschaftliches. Kurzum, stell dich der Konsequenzen und beiß in den sauren Apfel. Du musst ohne eben auskommen. Zieh deine Arbeit einfach durch und gut ist. Es ist nicht die Aufgabe des Arztes oder der Gesellschaft für deine Fehler zuständig zu sein.

Wenn dir die Analgesie nicht ausreicht, so besprichst du es mit deinem Arzt. Bist du süchtig, kann man entziehen oder in Substi gehen. Die Wege sind alle bekannt.

Was ich tun würde:
Mach einen Termin bei deinem Arzt, sei ehrlich red Tacheles und sag das du mehr Tilidin genommen hast als verordnet. Erklär ihm deine Gründe und bitte um noch eine Packung. Ehrlichkeit ist manchmal das beste Weg.

Grüße Azasel
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  Geschrieben: 18.09.20 23:19
Schmerzen zu ertragen sollte nicht sein, denn der Körper hat auch ein Schmerzgedächtnis, und so entstehen Chronische Schmerzen,die der TE ja bereits hat, dafür trägt auch ein Arzt die Verantwortung gegenüber seinen Patienten,dass sie keine unnötigen und vermeidbaren Schmerzen ertragen müssen.

Außerdem bin ich der Meinung,dass wenn schon Opioide gegen Schmerzen verschrieben werden, diese nicht einfach abgesetzt werden dürfen, auch wenn der Patient die Situation nicht vorher ordentlich abgeklärt hat.

Schließlich muss jedem Arzt klar sein,dass eine Dosis Erhöhung mit fortlaufender Zeit unumgänglich ist, da ja eine Gewöhnung eintritt und man dann einfach mehr braucht davon, um den selben Effekt zu erzielen.

Was ist denn das für eine Methode,den Patienten leiden zu lassen und Bestrafen zu wollen?

Furchtbar!

Auch schlimm finde ich,dass sogar Süchtige diese Bestrafungspraxis so verinnerlicht haben,die in Substitutionsbehandlungen und Sucht Einrichtungen vorherrscht, dass sie sie sogar verteidigen und einem anderen Menschen Schmerzen wünschen...so nach dem Motto:"selbst Schuld! Musst Du durch!"

Meine Meinung!
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  Geschrieben: 19.09.20 00:08
zuletzt geändert: 19.09.20 00:43 durch Pharmer (insgesamt 2 mal geändert)
gugu schrieb:
Schmerzen zu ertragen sollte nicht sein, denn der Körper hat auch ein Schmerzgedächtnis, und so entstehen Chronische Schmerzen,die der TE ja bereits hat, dafür trägt auch ein Arzt die Verantwortung gegenüber seinen Patienten,dass sie keine unnötigen und vermeidbaren Schmerzen ertragen müssen.


Und somit ist ein Schmerzleiden eine Flatrate für "All you can eat - Opioids"? Nee, denk ich mal nicht.
Wo würdest du als Arzt denn die Grenze setzen, wenn ein Patient immer wieder mit Verschreibungswünschen ankommt, die über seinen Bedarf hinausgehen? Etwa nirgens?

gugu schrieb:
Außerdem bin ich der Meinung,dass wenn schon Opioide gegen Schmerzen verschrieben werden, diese nicht einfach abgesetzt werden dürfen, auch wenn der Patient die Situation nicht vorher ordentlich abgeklärt hat.


Sie wurden nicht abgesetzt. Er hat sie frühzeitig verbraucht und muss nun auf das nächste reguläre Rezept warten. Ein sehr wesentlicher Unterschied der deine Aussage in diesem Zusammenhang nicht wirklich sinnvoll erscheinen lässt.

gugu schrieb:
Schließlich muss jedem Arzt klar sein,dass eine Dosis Erhöhung mit fortlaufender Zeit unumgänglich ist, da ja eine Gewöhnung eintritt und man dann einfach mehr braucht davon, um den selben Effekt zu erzielen.


Erstmal ist die Dosiserhöhung keineswegs unumgänglich. Die meisten Opioidpatienten bleiben über lange Zeiträume, oft über Jahre hinweg, auf der gleichen Dosis. Das liegt daran dass die Analgesie nicht annähernd so schnell dem Gewöhnungseffekt unterliegt wie es die Rauschwirkung tut - meist sind es tatsächlich eher die Schmerzen selbst, die mit der Zeit schlimmer geworden sind.

Aber selbst wenn es so wäre, ist der entscheidende Punkt dabei immernoch dass eine Dosiserhöhung halt nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt geschieht. Mal ganz im Ernst, du siehst nichts bedenkliches dabei wenn ein Ex-Opioidabhängiger die Dosis seines Opioid-Analgetikums eigenmächtig erhöht ohne mit dem Arzt darüber geredet zu haben? Ist es nicht wesentlich naheliegender dass das ein Rückfall in alte Verhaltensmuster ist?

gugu schrieb:
Was ist denn das für eine Methode,den Patienten leiden zu lassen und Bestrafen zu wollen?


Wie kommst du denn auf bestrafen? Der Arzt folgt schlicht seinem Berufsethos und dem Berufsgesetz. Er macht sich strafbar, wenn er dieses Spielchen zu lange mitspielt. Mal ganz abgesehen davon dass er dem TE damit auf lange Sicht keinen Gefallen tun würde.

gugu schrieb:
Auch schlimm finde ich,dass sogar Süchtige diese Bestrafungspraxis so verinnerlicht haben,die in Substitutionsbehandlungen und Sucht Einrichtungen vorherrscht, dass sie sie sogar verteidigen und einem anderen Menschen Schmerzen wünschen...so nach dem Motto:"selbst Schuld! Musst Du durch!"


Bei der Aussage fällts mir jetzt schon ein bisschen schwer dich ernst zu nehmen. Ich wünsche dem TE mit Sicherheit keine Schmerzen - aber mit dem Zitat triffst dus eigentlich schon.
Ja, er ist selbst schuld (wer denn sonst?!), und ja, da muss er durch (was denn auch sonst?).

Bitte führ ein bisschen näher aus wo du hier glaubst eine Bestrafungspraxis zu sehen. Ich sehe einen Arzt, der seinem Beruf verantwortungsbewusst nachkommt; und einen Patienten, der scheinbar noch nicht reflektiert hat dass er die ersten Schritte zurück in den Drogensumpf schon vor einer Weile gemacht hat.

Der TE ists, der seine Vereinbarung gegenüber dem Arzt gebrochen hat, nicht umgekehrt. Und der Arzt bestraft ihn nicht, sondern hält an seinem Teil der Vereinbarung fest indem er die Verschreibung regulär fortsetzt. Wollte er ihn bestrafen, dann hätte er die Behandlung einfach abgebrochen, da deutliche Hinweise auf Medikamentenmissbrauch vorliegen. Würde er es mit seinen Berufsgesetzen allzu ernst meinen, müsste er das sogar tun. Dass er das dennoch nicht gemacht hat spricht eigentlich Bände.

In meinen Augen steht der TE grade an einem Scheidepunkt. Er kann die Augen aufmachen, die Situation als das wahrnehmen was sie eigentlich ist und die entsprechenden Konsquenzen daraus ziehen (siehe meinen Vorschlag oben) - oder er kann weiter glauben dass das alles nur halb so schlimm sei und dass er getrost weitermachen kann. Da ich letzteres selbst oft genug gemacht habe kann ich mir schon gut vorstellen wo das hinführen wird.
Seit ich grundsätzlich versuche ersteren Weg zu gehen, läuft mein Leben verblüffend gut und einfach. Vielleicht hatten die in der Therapie mit ihrer "Bestrafungspraxis" ja doch recht?
Half the fun is learning!
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  Geschrieben: 19.09.20 00:16
zuletzt geändert: 19.09.20 00:27 durch Azasel (insgesamt 1 mal geändert)
@Gugu deine Meinung kann ich akzeptieren. Hinzufügen will ich, dass er kein reiner Schmerzpatient ist. Er hat das Tilidin genommen, um seinen Suchtdruck zu befriedigen.

Endorphinxboy69 schrieb:
Anfangs hat es geholfen sogar gegen meinen suchtdruck hahha, doch mittlerweile nehme ich es nur noch ein um nicht affig zu sein,


seine Problem ist also nicht die Schmerztherapie, sondern eher ein Suchtproblem,

Endorphinxboy69 schrieb:
und somit habe ich mein tilidin 20 Tage zu früh aufverbraucht,...


Das ist eben der Punkt. Sein Arzt ist für die Schmerzbehandlung zuständig, nicht das er seinen Affen töten kann oder Turnen kann. Es geht nicht ums bestrafen, aber wenn ich 20 Tage zu früh meine Tilidinration aufgebraucht habe, dann sollte ich mir Gedanken machen, wie es dazu kommen konnte.

Er wird als Süchtiger nicht bestraft, wenn er seine Tilidin-Ration so missbraucht, dass er 20 Tage zu früh nix mehr hat. Das war seine Entscheidung. Und niemand muss so ein Vollkasko-Mentalität mittragen.

Merke:
Es geht nicht um Bestrafung, sondern um Verantwortung. Nicht der Arzt trägt die Verantwortung das der Patient seine Medis nicht missbraucht, sondern er selber. Er muss für sein Handeln die Konsequenzen tragen.

Kann sein, dass er unzureichend schmerztechnisch dosiert ist, aber dann müssen im Vorlauf entsprechende Gespräche mit Ärzten laufen. Und nicht wenn die Packung 20 Tage zu früh leer ist. Und wenn es ein Sucht-Problem ist, entweder Substi, Entzug oder die zig anderen Wege, die hier in zahllosen Threads besprochen wurden im LdT.

An den Thread-Ersteller Endorphinxboy69
Sei einfach ehrlich zu deinem Arzt, wie es dazu kommen konnte. Fehler passieren, zeig Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Dann wird sich ein Weg für dich schon finden.

Gruß Azasel
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  Geschrieben: 19.09.20 03:09
Also Pharmer, bist du heute mit dem falschen Bein aufgestanden?
Hier geht es um jemanden, der einen Fehler gemacht hat und dass sowas einem Opioidabhängigem passieren kann, dem ein Opioidrezept in die Hand gegeben wird, sollte auf ein wenig mehr verständnis treffen. Es ist eine Rückfallerkrankung und das sollte man nicht vergessen (das heißt natürlich nicht, dass man machtloser Sklave seiner Leidenschaft ist!!!).

Würde er jetzt schreiben er ist sofort auf exorbitant hohe Mengen hochgegangen, oder er es sei jetzt das 2. oder 3. mal dass ihm das passiert ist, würde ich dir auch recht geben. Dann ist der Weg, den er da beschreitet wirklich vorgezeichnet schlecht. Ich finde sowas kann (gerade unter obigem Punkt) mal passieren und nur weil mans ein mal verkackt hat, muss mans nicht noch mal verkacken, wobei natürlich die Hemmschwelle durchaus sinkt. Aber von "all you can eat" - Mentalität zu reden find ich ehrlich ein bisschen hart und übertrieben.

Es geht ihm aber jetzt aber ja nicht darum, dass er noch möglichst viel Stoff zum turnen bekommen könnte, sondern vor allem Seine Ausbildung anfangen. Das ist doch auch etwas, dass man jemandem in "recovery" nur wünschen kann. Wenn die Ausbildung nicht angetreten werden könnte, wär das wahrscheinlich fürs Leben und die Psyche des TE äußerst schädlich. "Da muss man durch" und den ganzen Rattenschwanz, der mit dran kommt...fixen, obdachlosigkeit etc. pp. Wenns blöd läuft kommt der nämlich, weil man in Schuld und Scham versinkt, es nicht gepackt zu haben und eh nur ein scheiß junky zu sein. Ich würde mir selbst harte vorwürfe machen etc. sodas ein erneuter und heftigerer Konsum wahrscheinlicher wäre. Das würde ich zu verhindern suchen (natürlich sollte man das schon vorher, an dem Punkt wo man für n paar Abende rausch seine Ausbildungs aufs Spiel setzt, aber das Kind ist in den Brunnen gefallen).

Auch geht es ihm ja allgemein um die Rückfallgefahr bezügl. weitaus stärkeren Opioiden. Hier geht es also auch um Schadensminimierung und er scheint sich gut genug zu kennen um einschätzen zu können.

Ich weiß nicht mehr worauf ich hinaus wollte, ich hab echt nich viel geschlafen die letzten Nächte...

Ich find ihr seid zu hart zum TE. Hier schwingt schon deutlich ein "selber Schuld" mit und ich halte hier die Perspektive für besser zu schauen, was dem TE gerade mehr helfen würde:

Risiko eingehen und affig werden, wieder auf harte Opis umsteigen, oder wegen dem Affen die Ausbildung nicht bekommen, Schuldgefühle etc. erhöhen dann den Suchtdruck etc. pp. und bergab.

Risiko eingehen, affig werden, keine harten Opis nehmen, Ausbildung bekommen, Entzug geschafft, es geht langfristig bergauf!

Kein Risiko eingehen, irgendwie Tili abklären, Ausbildung bekommen, Paracelsius danken und sich verfickt noch mal zusammen reißen in Zukunft, weil man so eine Aktion echt nicht bringen sollte, aber es geht langfristig bergauf.

Kein Risiko eingehen, irgendwie Tili abklären, Ausbildung bekommen, Paracelsius danken und öfter so eine Scheiße bauen, weil hat ja scho mal geklappt, es geht bergab.

Wie wahrscheinlich was ist, hängt vom TE ab, das kann nur er einschätzen.



@viel zu langer Name ich bin völlig übermüdet TE

Du könntest Kratom bestellen um den Affen zumindest abzumildern! Das wär doch eigentlich ein "guter" Kompromiss. Du kümmerst dich selbst um die scheiße, die du verbockt hast (das klingt so überdramatisch), belastest nicht die armen, armen Krankenkassen und Steuerzahler (echt jetzt, solche Argumente hör ich hier zum ersten mal). Mit Kratom wirst du wahrscheinlich n Tili Entzug gut abfedern bis komplett überdecken können. Vielleicht musst du, bis es da ist ein paar Tage affig sein, oder teuren Expressversand zahlen. Das wär dir dann hoffentlich eine Lehre (damit hier die Sadomasofraktion auf ihre Kosten kommt) und du passt hoffentlich in Zukunft besser auf.


Nehmts den Text bitte mit nem Lächeln, auch wenn er etwas unflätig ausgedrückt ist.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Moderator



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  Geschrieben: 19.09.20 09:31
zuletzt geändert: 19.09.20 09:53 durch Pharmer (insgesamt 4 mal geändert)
Natürlich versteh ich seine Situation, ich war ja selbst oft genug in ganz ähnlichen. Genau deshalb denk ich ja auch dass es falsch wäre ihm jetzt einfach nur gut zuzureden ohne die Situation als das darzustellen was sie ist.
Azasel hat mit der (Eigen-)Verantwortung schon den Knackpunkt getroffen:

Azasel schrieb:
Es geht nicht ums bestrafen, aber wenn ich 20 Tage zu früh meine Tilidinration aufgebraucht habe, dann sollte ich mir Gedanken machen, wie es dazu kommen konnte.


Das trifft den Nagel eigentlich auf den Kopf. Denn es wirkt in seinen beiden Posts nicht so, als ob er diesen Aspekt überhaupt schon bedacht hätte.

Ich hab eigentlich hauptsächlich gegen die Aussagen von gugu argumentiert, der TE selbst hat sich zu unseren Vorschlägen wie er mit der Situation umgehen sollte ja noch garnicht geäußert.

Vielleicht hast du das einfach nur überlesen, aber sowohl Azasel als auch ich haben ganz konkrete Möglichkeiten genannt, wie der TE unserer Meinung nach mit der Situation umgehen sollte. Wir haben also nicht nur ganz bitterböse auf ihn eingeschimpft. Und keiner von uns hat mit Krankenkassen oder Steuerzahlern argumentiert, keine Ahnung wo du das hernimmst.


20fox schrieb:
Risiko eingehen und affig werden, wieder auf harte Opis umsteigen, oder wegen dem Affen die Ausbildung nicht bekommen, Schuldgefühle etc. erhöhen dann den Suchtdruck etc. pp. und bergab.

Risiko eingehen, affig werden, keine harten Opis nehmen, Ausbildung bekommen, Entzug geschafft, es geht langfristig bergauf!

Kein Risiko eingehen, irgendwie Tili abklären, Ausbildung bekommen, Paracelsius danken und sich verfickt noch mal zusammen reißen in Zukunft, weil man so eine Aktion echt nicht bringen sollte, aber es geht langfristig bergauf.

Kein Risiko eingehen, irgendwie Tili abklären, Ausbildung bekommen, Paracelsius danken und öfter so eine Scheiße bauen, weil hat ja scho mal geklappt, es geht bergab.


Die Optionen hast du ganz gut aufgezählt, nur finde ich eben dass du zumindest bei Situation 2 und 4 "Risiko eingehen" und "Kein Risiko eingehen" vertauscht hast. Zusätzliches Tilidin abklären kann er eigentlich nur auf nicht ganz legalem Wege, und ich sehe eben da viel eher die akute Gefahr einer Suchtspirale. Die harten Opis sind noch ein Stück weit entfernt, das Tilidin ist bereits in seinen Alltag integriert.

Und du hast ja schon recht wenn du ansprichst dass er ja noch nicht bei exorbitanten Dosierungen ist, aber das ist einfach nur der nächste Schritt, nachdem er sie jetzt schon ohne triftige Gründe dafür zu nennen erhöht hat. Kann schon sein dass meine Posts etwas streng rüberkommen, aber ich würde basierend auf meiner Lebenserfahrung behaupten dass sowas oft mehr Wirkung zeigt, sofern es denn ankommt. Bei mir zumindest hat es das getan.
Ich spreche mit dem TE so, wie ich mit meinem jüngeren Ich sprechen würde.
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Neuer Träumer

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13 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.09.20 09:54
zuletzt geändert: 19.09.20 10:04 durch Azasel (insgesamt 1 mal geändert)
@20fox:
Ich verstehe, das es sich so liest, dass wir zu hart zu ihm sind. Ich denke @Pharmer und mir geht es nicht darum ihn zu verurteilen und ihm Schuldzuweisungen zu zustellen. Wir wollen vielmehr die Verantwortung des TE's für sein Leben, Gesundheit und Handlungen darstellen, herausstellen und wecken. Zumindest habe ich die praktische Erfahrung gemacht, dass viele Menschen, die Verantwortung für ihr Leben an andere Menschen abgeben.

So genug von meinem Gelaber der TE hat ein Problem und ich bin gerne bereit zu helfen

Endorphinxboy69:
Was mir noch einfiele. Wie wäre es mit der Nutzung von Co-Analgetika? Also Medikamente, welche in der Schmerztherapie verwendet werden, die zwar keine Schmerzmittel sind, aber das Potential haben, das Schmerzgeschehen positiv zu beeinflussen und jene zu senken.

Wenn du weißt um welche Schmerzen es sich handelt, also die Schmerz-Art, wie Nervenschmerzen, könntest Gabapentin verwenden. Wenn es Schmerzen aufgrund Verspannungen sind vielleicht Methocarbomol oder Sirdalud (Tizanidin).

Versuch schmerztechnisch das größtmögliche rauszuholen. Wenn kein Opi geht, was schwächer als Tili ist wie Codein und Dihydrocodein, würde ich versuchen an Metamizol (Novalgin) zu kommen in Kombination mit Celecoxib oder einem anderem -Coxib, ist man etwas schmerztechnisch versorgt. Oder halt andere NSAR, wie Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac.

Ich würde das dann je nach Schmerz-Art mit Gabapentin, Baclofen, Tizanidin oder so kombinieren.

Gegen den möglichen Suchtdruck musse halt schauen, in wie weit du es aushalten kannst, zur Not gibt es Antidepressiva, welche sedierend wirken. Ich denke da an Doxepin. Ich kenne auch andere Konsumenten, die in so einem Fall sich mit Antipsychotika betäubt haben. Das würde ich aber eher ablehnen, weil die ein scheiß Körpergefühl erzeugen (zumindest bei mir).

Was auch häufig, genannt wird in Fällen, wie in deinem ist die Nutzung von Pregabalin (Lyrica). Ich rate davon dringendst ab. Mittlerweile ist von zahlreichen Konsumenten eine Suchtwirkung bestätigt. Am Schluss hättest meht Probleme an der Backe. Auch wird manchmal zu Benzos in diesem Fall geraten. Probier das bitte aber nicht damit zu lindern. Das Suchtgedächtnis vergisst leider nicht. Auch aus zahllosen Threads von Konsumenten wissen wir, die Folgen von Benzo-Missbrauch mit Entzug sind katastrophal.

Schlusswort:
Die aufgeführten Substanzen von mir sind relativ einfacher zu bekommen als BTM oder Opioide. Natürlich soll und ist das kein Beschaffungstipp, für alle die das Denken. Persönlich kann ich dir nur raten, werd aktiv und probier alles. Es ist besser alles zu geben und Möglichkeiten auszuloten als ohne Arbeit darzustehen. Dieses Gefühl ist echt widerlich und zieht einen nur mehr in die Sucht.


Gruß Azasel

Wish-List für Weihnachtsmann 2020
Rohypnol, Elvanse, Rauchopium, Diaphintabletten

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