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Übersicht:

Titel:Meine persönlichen Erfahrungen aus 7,5 Jahren Kratomkonsom
Droge:Kratom
Autor:anonym
Datum:26.02.2019 11:12
Nützlichkeit:6,30 von 10 möglichen   (23 Stimmen abgegeben)

Bericht::

Ich konsumiere Kratom nun schon seit 7 einhalb Jahren und habe, trotz Pausen noch nie einen körperlichen Entzug erlebt.

Angefangen habe ich mit Einzeldosen von 3,5g. Diese haben stark euphorisierend und aktivierend gewirkt, bis zu 6 Stunden. 4g waren bereits unangenehm.

Die ersten 2 Jahre betrieb ich hauptsächlich Wochenendkonsum, anfänglich 1, später 2 dann 3 Dosen pro Tag. Mit der Zeit wurde das Verlangen nach K an Abstinenz Tagen stärker.

Später kamen andere Konsummuster dazu. Durchgehender Wochenkonsun mit 1–3 Einzeldosen von 1,5g täglich (Wirkdauer etwa 4 Stunden). Die wöchentliche Gesamtmenge war meist zwischen 20g und 25g die Woche es gab jedoch auch längere Zeiträume mit 30+ oder um die 10g wöchentlich. Die entsprechenden Muster wurden meist über längere Zeiträume beibehalten, meist mehrere Monate. Immer wieder gab es auch mal bewusst eingelegte Pausen (meist 10–11 Tage1–3 Mal pro Jahr, einmal auch einen Monat).

Über die Konsummenge, Stimmung und Selbstbeobachtung wurde Buch geführt, die Mengen wurden abgewogen.

(Davon mit Messlöffeln oder ähnlichen Volumenmassen zu dosieren kann ich nur abraten. Ich habe das eine Weile gemacht –die Dichte des K—Pulvers ist zum Teil sehr unterschiedlich, die Mengen können stark variieren.)

Konsumform war meist Pulver mit heißem (möglichst kochendem) Wasser aufgegossen und mit Sud getrunken, unterwegs verkapselt o.Ä.

Die erhofften Wirkungen waren Antriebssteigerung und Euphorie, Sedierung war nie angestrebt, dementsprechend habe ich nur Abends konsumiert, wenn ich ausgegangen bin. Die Wirkung trat nicht immer zuverlässig ein, meist akzeptierte ich das in diesen Fällen und legte nicht nach. An Abstinenztagen kam zeitweise Konsumverlangen auf, in hochdosierten Episoden war gerade an Konsumtagen der Drang mehr zu konsumieren spürbar.

Absetzsymptome wie Naselaufen, Gliederschmerzen, Schlaflosigkeit oder Frieren hatte ich während dieser 7 einhalb Jahren nie.

Als ich einmal nach einer hochdosierten Episode innerhalb weniger Tage auf 0 gegangen war hatte ich einige Tage mit starker Müdigkeit zu kämpfen.

Auch Momente von Unsicherheit und Antriebslosigkeit habe ich zum Teil mit dem Absetzen von K in Verbindung gebracht.

(Vor einer Pause habe ich immer die Dosen über 4 –7 Tage langsam reduziert.)

Craving kenne ich allerdings durchaus, durch Ablenkung lässt es sich jedoch sehr gut in den Hintergrund drängen oder zum Verschwinden bringen.

Da ich so viel von zum Teil sehr unangenehmen körperlichen Entzügen von K gelesen habe, dachte ich, dass es vielleicht gut wäre meine abweichende Erfahrung hier zu teilen.

Im Moment mache ich im Übrigen gerade wieder eine Pause (diese wird wohl 2 Monate dauern). Vor dem Aufhören habe ich mindestens 5 Monate täglich konsumiert (meist um 24g die Woche). Da ich in einer ungewohnten aber interessanten Umgebung bin (Reise) habe ich diesmal, (wohl durch Ablenkung und positive Grundstimmung), weder Craving noch Antriebslosigkeit o.ä. erlebt.

Also nicht mal psychische Absetzsymptome.






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