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Übersicht:

Titel:Clonazolam - Dosieren ohne Ende
Drogen:Mischkonsum von Opium und BZP (Reihenfolge vom Autor festgelegt)
Autor:Eulenbruder
Datum:18.08.2017 13:02
Set:Etwas betrübt aber sonst normal gelaunt
Setting:Dachgeschoss meiner Wohnung/Wohnzimmer
Nützlichkeit:8,23 von 10 möglichen   (13 Stimmen abgegeben)

Bericht:

Clonazolam – Dosieren ohne Grenzen

Ich starte jetzt mein Experiment mit dem RC-Benzodiazepin "Clonazolam". Ich habe eine extrem hohe Benzotoleranz und meine letzte Dosis ist siebzehneinhalb Stunden her und betrug genau 1620µg. Die Dauer der Benzoeinnahme von Diclazepam und Clonazolam beträgt 3 Monate fast täglich. Die Dosen sind unterschiedlich, aber immer im hohen Bereich gewesen, weil nur zu Rauschzwecken konsumiert wurde und nicht aus therapeutischen Gründen.
Was ich jetzt vorhabe ist folgendes: Ich nehme jetzt, um 11:27 Uhr 360µg Clonazolam und alle anderthalb Stunden eine weitere Dosis von 360µg. So lange wie es geht, also bis ich wirklich nicht mehr fähig bin mir das zu notieren, etwas nachzudosieren oder sonstwas. Ein Fenster ist offen, das zu den Bahnschienen damit mich keiner hört. Ein weiteres im Schlafzimmer auf Kippstellung, damit etwas durchzug herrscht. In der Tür steckt der Schlüssel, so das keiner das Haus betreten kann. Der Ventilator ist an, damit zusätzlich Luft umhergewirbelt wird in meinem Dachgeschosszimmer.
Das Sofa ist voll mit Kissen, Netflix auf dem Laptop an und auch sonst habe ich alles hier was ich brauche um nicht aufstehen zu müssen. Bei jedem retake einer Dosis werde ich hier notieren was sich gerade tut. Auf geht's:

11:27 Uhr: 360µg Clonazolam auf halb vollem Magen. Vor 3 Stunden bekam ich meine tägliche Dosis L-Polamidon die 20mg Betrug. Der Sendung auf Netflix kann ich voll und ganz folgen. Ich bin ausgeschlafen und wach, fühle mich nicht entspannt und Probleme bereiten mir Sorgen und ziehen mich extrem runter.
In einer halben Stunde nehme ich erst die nächste Dosis, aber faszinierenderweise bin ich jetzt schon total entspannt und fühle mich wie auf einer höheren Dosis Clonazolam. Gestern bei den 1,6mg z.B., fühlte ich mich seelisch auch so entspannt. Körperlich fühle ich noch nicht so viel, aber das mir bei der geringen Dosis schon alles vollkommen egal ist und ich mich so gut fühle, hätte ich niemals gedacht.

13:04 Uhr: Zweite Dosis. Die Effekte die oben beschrieben wurden sind in gleicher Intensität da. Zwischendurch bin ich aufgestanden und habe somit meine "Entspannung" unterbrochen. Das werde ich jetzt versuchen nicht mehr zu tun, bis ich auch körperlich anfange die Droge zu merken. Das passiert bis jetzt nur wenn ich mich hinlege und komplett abschalte, dann merke ich minimal das mein Körper, bzw. die Muskeln sich entspannen.
Ich habe mittlerweile die Augen mehr zu als auf, ist angenehmer und kommt mit der Zeit sogar automatisch. Die letzte Dosis nahm ich vor knapp 40 Minuten. Der Körper wird auch zunehmend entspannter, selbst wenn ich mich bewege.
Jetzt ist die Wirkung soweit da das ich körperlich und geistig voll drauf bin. Jetzt geht's darum das ganze noch zu intensivieren, ich will ungefähr das dreifache an Wirkstärke erreichen. Anscheinend ist es bei Clonazolam besser sich an eine hohe Dosis ranzutasten, als eine hohe Initialdosis zu nehmen. Fange auch langsam an zu nodden. Die nächste Dosis wird zuviel sein und aus dem nodden wird wegpennen für Sekunden, aber egal, so sind die Regeln. Die Motorik ist noch nicht betroffen, aber wie schon gesagt, Körper und Geist sind schon vollkommen von der Droge beeinträchtigt.

14:34 Uhr: Und die dritte Dosis, womit wir bei 1080µg., also quasi 1mg wären. Es ist jetzt 15:00 Uhr und meine Aussprache fängt an sich schwierig zu gestalten und ich werde langsam im Kopf. Das lallen ist aber noch nicht ganz so schlimm. Meine Motorik ist, zumindest beim tippen, quasi unbeeinflusst.
Nur beim laufen werd ich unsicher und wenn ich mich bewege sieht und fühlt sich das unbeholfen an. Der Zustand gefällt mir sehr und die Zeit vergeht wie im Flug obwohl ich nicht eine Sekunde verschlafe. Freu mich schon auf die nächste Dosis in einer Stunde. Was mir noch aufgefallen ist, das wenn ich die Augen schließe und anfange in einen leichten Noddingzustand zu gleiten, habe realistische Tagträume von Dingen die ich unmittelbar danach wirklich tue, oder die in den nächsten Stunden eintreten. Wie eine Art Zukunftsträumerei. Die Träume stimmen nicht immer zu 100% oder ergeben manchmal gar keinen Sinn, aber sind trotzdem von beängstigend realistischer Natur.


Zwischenfazit:

Bis jetzt klappt das ganze sehr gut. Man kann sich perfekt an den gewünschten Zustand rantasten, aber ich will das ganze ja eigentlich etwas extremer gestalten, deswegen werde ich den intervall jetzt auf 60 Minuten anstelle von 90 Minuten verkürzen.
Wir haben es jetzt 15:14 Uhr, das heißt die nächsten 360µg wird es dann in 20 Minuten geben und danach dann in 60 Minuten. Gegessen und getrunken wird während des Experiments nichts und die einzige Bewegung die ich habe, ist die bis zum Klo und zurück.
Was mir etwas Sorgen bereitet, naja das Wort Sorgen ist falsch gewählt, denn ich habe keine Sorgen. Im Prinzip ist mir alles egal, selbst wenn jetzt die Polizei in der Tür steht und mich für alle meine RC Bestellungen festnehmen würde, würde mich das ganze einen Dreck scheren. Wobei das eine immense Strafe geben würde, vor allem weil das nicht mein erster BTM-Delikt wäre.
Auf jeden Fall schwitze ich sehr viel und das obwohl ich nichts tue ausser rumliegen und Netflix gucken.
Was mir beim tippen des Textes noch auffällt, ist das ich deutlich mehr schreibe als sonst. Also ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis wie auf Amphetaminen. Oder es ist einfach nur die durch das Benzodiazepin hervorgerufene Hemmungslosigkeit.

15:34 Uhr: Vierte Dosis, Gesamtmenge an Wirkstoff liegt jetzt bei 1440µg/1,44mg. Der ganze Körper fühlt sich jetzt dauerhaft "verbenzt" an. Also dieses typische Rauschgefühl bei einem Benzodiazepin, welches für so etwas auch geeignet ist. Pyrazolam z.B. könnte diesen Zustand niemals hervorrufen können, egal bei welcher Gesamtdosis. Da ich gerade erst erhöt habe, aber es sich trotzdem schon so anfühlt, denke ich das es in einer halben Stunde anfängt stärker zu werden und sich die Wirkung in totaler Muskelrelaxierung äußert und Bewegungen schwer fallen. Denken kann ich immer noch, auch logisches denken und abrufen von Informationen sowie eine perfekte Schreib- bzw. Tippfähigkeit ist vorhanden.Auch wenn ich den Text durch's vertippen öfter mal korrigieren muss.
Lüfte das Dachgeschoss jetzt einmal kurz für 5 Minuten durch und mach dann wieder alles soweit dicht. Die Luft war zwar noch erträglich, aber lüften muss halt auch mal sein.

16:34 Uhr: Fünfte Dosis á 360µg. Ab jetzt werde ich die Dosis auf 14 Tropfen erhöhen, also 504µg pro Stunde. Oder alle anderthalb Stunden, mal gucken wie es mir in einer Stunde geht. Bis jetzt bin ich komplett entspannt, schwitze nicht mehr, lag also nur daran das die Wohnung gelüftet werden musste. Scheiß Dachbodenwohnzimmer. Bei dem Wetter herrschen hier halt echt miese Temperaturen, die trotz totaler verbenztheit störend wirken. Jetzt geht es auch los das die Motorik und die Aussprache auffällig gestört sind.
War erst noch am überlegen ein V+ Curuba dazu zu trinken, aber die Wirkung des Clonazolams allein ist jetzt entspannend genug und ich denke mehr als 4-5x nachlegen werde ich nicht mehr. Aber man kann ja nie wissen. Auf jeden Fall werde ich heute Abend wieder meine Ratiopharm Schlaftabs dazu nehmen, die verändern die Wirkung in ein mollig warmes, wattiges Gefühl welches einfach nur super angenehm ist. Dazu diese Sorglosigkeit ist der beste und perfekteste Zustand den ich jemals hatte. Schön wäre es noch wenn ich 50mg Pentedrone rauchen könnte, das würde das ganze abrunden, auch wenn hier viele den Kopf schütteln, aber ohne das ihr es probiert habt, solltet ihr dazu lieber nichts sagen. Denn Pentedrone und Clonazolam harmonieren super zusammen.
Insgesamt ist die Clonazolamdosis mittlerweile ja doch schon recht hoch, aber ich habe alles unter Kontrolle. Ich lege nur dann nach, wenn es auch geplant ist und habe noch rein gar nichts von heute vergessen, geschweige denn das ich einmal umgefallen bin oder sonstwas schlimmes passiert ist.
Was natürlich auch an der Toleranz liegen kann, aber trotz dieser habe ich einen vollwertigen Rausch.
Clonazolam ist echt das einzige Benzo was mir untergekommen ist, mit dem man solo was anfangen kann.

17:34 Uhr: Sechste Dosis, diesmal aber 504µg, also 0,5mg. Die Effekte sind simmer noch die gleichen: Brutalste Entspanntheit, Sorglosigkeit, kontrollierbare Enthemmtheit und soziale Interaktionen sind problemlos durchführbar. Das gegenüber merkt aber das man auf über 2mg Clonazolam ist, auch wenn man es über den Tag verteilt genommen hat und die Wirkung der Dosen von vor 6 Stunden gerade abflachen. Man sieht es einem halt einfach an und wenn man sich draußen aufhält und unter Leute geht, werden die sich wohl ihren Teil denken. Aber das ist mir egal, das wäre mir auch nüchtern egal. Denn was andere Leute von mir denken die mich nicht kennen, ist nicht wichtig und diese Menschen tun mir einfach nur leid da sie anscheinend andere Personen finden müssen damit sie ihre eigenen Sorgen nicht vor Augen haben und ihr bemitleidenswertes Leben für ein paar Minuten vergessen können.
Ich weiß das ich ein guter Mensch bin, der zwar viele Drogen nimmt, aber auch nur weil ich diese kaputte Welt nüchtern nicht ertragen kann. Ich konsumiere ja nur ab und zu, war mal anders, aber war auch scheiße. So wie jetzt ist es gut. Ich liebe mein Leben und meine Kontakte sind auf dem gleichen intelektuellen Stand wie ich und ich könnte es auch nicht ertragen, wenn es keine Menschen wären, die deutlich erwachsener wirken vom Verhalten als sie wirklich sind.

18:40 Uhr: Weitere 504µg.Jetzt geht's derbe ab. Nur noch chillen angesagt. In einer Stunde gibt's die letzte Dosis, die fällt aber deutlich höher aus. Ich nodde nur noch vor mich hin und in den Wachphasen ist alles so schön warm und freundlich. Gott, Clonazolam ist das Heroin unter den RC-Benzodiazepinen. Selbst denken endet in lallenden, konfusen und wirren Gedanken. Ab jetzt wird nach draußen gehen auch gefährlich, denn ein falscher Schritt und man knallt auf die Fresse, evtl. vor ein Auto und dann ist Ende im Gelände. Aber mehr gibt's leider nicht zu sagen. Vielleicht noch nachher, wenn ich in 30 Minuten die letzte Dosis für heute nehme die mindestens 1mg beträgt, aber wohl eher 1,75mg.
Ich merke die letzte Dosis entfaltet ihre Wirkung, die Sedierung ist überwältigend. Ich kann kaum texten Folgen ohne zu nodden, bei jeder zweiten Zeile. Musik hört sich zu strange an und leichte Optiks bekomme ich auch. Mein Sichtfeld wabert teilweise und mein Hirn ist tot. Wirklich tot, ich hab keine Erinnerung mehr an das was vor der ersten Dosis heute Morgen war. Das war mal ein geiler Tag. Hab jetzt auch eine halbe Stunde (19:10 Uhr) nach der Dosis Clonazolam die 25mg Schlaftablette von Ratiopharm genommen.
Der Wirkstoff ist Doxy-laminsuccinat, lese und höre ich zum ersten mal, aber wenn man die Teile das erste mal nimmt hauen die echt rein und man hat am nächsten Morgen noch was von der Sedierung die die Teile auslösen.
Bin mir nicht sicher ob das jetzt die Dosis Clona ist oder das Schlaftab, aber mich überkommt eine Welle von Wärme und Geborgenheit, bewegen kann ich mich kaum noch so sediert bin ich. Die letzte Dosis Clona nachher wird mich den ganzen Abend nodden und wachträumen lassen, da bin ich mir sicher. Aber das werd ich dann noch schreiben.

19:45 Uhr: So, die letzte Dosis steht an plus eine weiter 25mg Tablette mit Doxy-laminsuccinat. Diesmal gibt es 50 Tropfen Clonazolam, also genau 1,8mg. Dann gehe ich einkaufen und genieße mit Musik im Ohr den krassen Benzorausch und bin mal gespannt was passiert wenn die Wirkung voll da ist wenn ich wieder daheim bin. Auf jeden Fall rauschen gerade 50mg Doxy-laminsuccinat und 4608µg Clonazolam durch meinen Körper. Welch eine wohltuende Menge an Substanzen.
Scheiße alter, ich fliege. Ich wiege ein Gramm und alles was ich sehe ist total schön.
Hätte nie Gedacht das sich solche Effekte hervorrufen lassen von einem Benzodiazepin. Ich noddete noch ein paar Stunden vor mich hin, bis ich dann in einen Komatösen schlaf fiel, der ca. 11 Stunden dauerte, aber komplett traumfrei war. Bei niedrigeren Dosen habe ich z.B. träume realistischer Natur.
Erinnern könnte ich mich auch so noch an den Tag, wenn auch hier und da ein paar Lücken da wären. Insgesamt war das mal eine interessante, wenn auch ziemlich nutzlose und verschnwenderische Erfahrung die ich sicherlich nicht nochmal wiederholen werde. Aber es hat mich halt einfach mal interessiert was passiert und wie sich die Wirkung bei kontinuierlicher Steigerung der Dosis entwickelt.

Naja, das war's dann auch schon. Ich hoffe ich konnte einen Eindruck von dem Benzodiazepin vermitteln. Achja, was das anxiolytische Potenzial angeht, finde ich Clonazolam nicht so besonders. Es kann zwar auch als Angstlöser fungieren, aber andere Benzos sind da definitiv besser für geeignet, da das Clonazolam halt ziemlich sedierend ist.

Lieben Gruß und danke für's lesen!

Eule






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