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LdT-Forum » Drogen » Research Chemicals » Der Methoxetamin - MXE - Sammelthread


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AutorBeitrag
Ex-Träumer
  Geschrieben: 01.03.14 10:02
Ich habe MXE jetzt in den letzten Wochen therapeutisch genutzt und kann nur sagen, dass es sehr hilfreich war, mich mit meinem Narzissmus auseinander zu setzen und ich konnte mich durch die dissoziative Wirkung sehr gut von meiner eigenen Identität und meinen Gefühlen distanzieren und dadurch zu einer objektiveren und reflektierteren Selbsterkenntnis gelangen.

Es hat mir dabei geholfen Kritikfähigkeit, Empathie und Wertschätzung zu integrieren und meine narzisstische Persönlichkeitsstörung zu lindern.

Ich möchte MXE nicht verherrlichen. Der therapeutische Effekt war nur unterstützend vorhanden und die Wirksamkeit ist individuell und Set/Setting abhängig.

Ich rate niemanden, es zur psycholytischen Therapie zu nutzen und die Erfahrung ist rein subjektiv.
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 01.03.14 17:41
Hat jmd schon erfahrungen von mxe in verbindung mit pilzen? Ich denke da eher an relativ geringe dosen so 30mg mxe und 1-2g cubensis
"wenn unser wunsch nach Freiheit vom schmerzen größer wird als unser Wunsch, uns der Realität zu stellen, sind wir verdammt, ein Leben zu führen, das immer versucht, Veränderungen aus dem Weg zu gehen"
Traumländer



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  Geschrieben: 04.03.14 11:50
default schrieb:
Ich habe MXE jetzt in den letzten Wochen therapeutisch genutzt und kann nur sagen, dass es sehr hilfreich war, mich mit meinem Narzissmus auseinander zu setzen und ich konnte mich durch die dissoziative Wirkung sehr gut von meiner eigenen Identität und meinen Gefühlen distanzieren und dadurch zu einer objektiveren und reflektierteren Selbsterkenntnis gelangen.

Es hat mir dabei geholfen Kritikfähigkeit, Empathie und Wertschätzung zu integrieren und meine narzisstische Persönlichkeitsstörung zu lindern.

Wie viel oder wie wenig hast du denn da genommen?
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 04.03.14 14:50
Das erste Mal mit ca. 80 mg und dann noch 5-6 Einnahmen von ca 40-50mg in einem Zeitraum von knapp 2 Monaten.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 04.03.14 17:25
Ich hatte vor, das in festgelegten Abständen (1x pro Woche oder 1x im Monat) zu konsumieren aus ähnlichen Gründen.
Sehr lowdose 1x pro woche kann es möglicherweise schlechte Stimmung fernhalten oder ich habe mir gedacht 1x im Monat eine stärkere Dosis vielleicht 50-80mg.

Ich finde diese Droge halt etwas frustrierend, weil sich für mich schwer Euphorie oder ähnliches rausholen lässt, sondern es ist eher sehr neutral und dissoziert einfach. Löcher in die Luft schauen ist bei 20mg und 50mg sehr ähnlich. Das einzige mal wo es etwas euphorisch war hatte ich noch THC dazu aber THC allein macht auch euphorisch.
Diesen Teil mit "Da muss doch noch was gehen, warum finden andere das Zeug so geil?" hatte ich voll vergessen, aber es war damals definitiv auch so.
 
Moderator



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  Geschrieben: 04.03.14 19:48
default schrieb:
Ich habe MXE jetzt in den letzten Wochen therapeutisch genutzt und kann nur sagen, dass es sehr hilfreich war, mich mit meinem Narzissmus auseinander zu setzen und ich konnte mich durch die dissoziative Wirkung sehr gut von meiner eigenen Identität und meinen Gefühlen distanzieren und dadurch zu einer objektiveren und reflektierteren Selbsterkenntnis gelangen.

Es hat mir dabei geholfen Kritikfähigkeit, Empathie und Wertschätzung zu integrieren und meine narzisstische Persönlichkeitsstörung zu lindern.


So ziemlich genau das gleiche habe ich beobachten können bei anhaltendem MXE-Konsum. Aber die Worte die du nimmst treffen es quasi perfekt, durch eine stetige -leichte- Dissoziation vom Dauerkonsum die sich bei mir glaub ich nie schnell wieder "auf null" eingependelt hat, fängt man einfach an diese dissoziierten Gedankengänge immer weiter in den Alltag zu übertragen, was dann bei mir zu den von dir beschriebenen Symptomen führte: Du nennt es Kritikfähigkeit, Empathie und Wertschätzung - bei mir würde ich es runterbrechen auf "Relativitätsbewusstsein" (ich kenn eure Dosierungen ja nicht aber wenn eins mein Relativitätsbewusstseins steigert, dann ist es ein Stuhl oder ein Stein zu sein). Fand bezüglich jener Entwicklungen auch wirklich interessant soziopsychologische Sachen von Freud oder Mead zu lesen (hab ich hier schonmal erwähnt glaub ich), konnte aus der ganzen "Ich und Mich" oder "Ich, Es und Über-Ich" interessante Schlüsse ziehen.

Diese Auswirkungen vom MXE-Konsum hinsichtlich Relativität bestehen auch bis heute noch, und nach der ganzen Tripperei wollte das dann auch erstmal vernünftig in mein Denken eingepflegt werden.
Ich hoff ich wiederhole mich in diesem Thread nicht zu oft, aber über Dinge wie ich oder default sie erlebt haben zu reden brennt mir einfach unter den Fingern.

grüße Svas verliebt

@ Günther, ich kann dir nur sagen dass Gras bei mir (und viele andere erzählten es mir genauso) einfach essentiell ist in diesem Fall, was natürlich von den Konsumumständen eines jeden einzelnen abhängig ist
"The only way to write honestly about the scene is to be part of it. If there is one quick truism about psychedelic drugs, it is that anyone who tries to write about them without first-experience is a fool and a fraud." ― Hunter S. Thompson (1967)
Ex-Träumer
  Geschrieben: 04.03.14 20:34
zuletzt geändert: 04.03.14 20:58 durch (insgesamt 2 mal geändert)
Hey svas,

erstmal freut es mich, dass du auch persönlichkeitsfördernde Effekte und positive Effekte bezüglich Werteempfinden feststellen bzw erzielen konntest. Relativitätsbewusstsein trifft es nach meinem Empfinden auch recht gut. Im Endeffekt hat es aber auch viel mit Selbstakzeptanz zu tun.

Mir hat es zb auch dabei geholfen, mich selbst nicht mehr so stark zu idealisieren und Symptomatiken die schon stark Richtung Größen-, Omnipotenzwahn gingen (leider lebe ich beruflich und privat in einem psychosozialen Umfeld, die solche Tendenzen begünstigen), zu mildern.

Meine Frage an dich wäre, wie dein Konsummuster aussah, ob du es von Anfang an gezielt dazu eingesetzt hast oder es sich im Laufe des Konsums einfach als angenehmer Nebeneffekt herauskristallisiert hat und wie nachhaltig die Effekte sind/waren?

Habe den Konsum jetzt vorerst eingestellt, auch um wie du es schon erwähnt hattest zu schauen, wie sich diese relativistischen Einstellungen ins Persönlichkeitsbild integrieren.

Edit: Mich würde es auch interessieren, wie sich die Toleranz bzw das Wirkspektrum ändert, wenn man von Natur aus schon dissoziative Tendenzen hat oder halt situativ gut dissoziieren kann. Habe nämlich das Gefühl, dass es bei mir relativ klar wirkt, während es bei Bekannten in gleicher Dosierung schon stark verschiebt.

Besten Gruß
 
Moderator



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  Geschrieben: 04.03.14 21:25
Hey :)
Also mein Konsummuster entwickelte sich absolut chaotisch einfach aus sich selbst heraus, das liegt unter anderem daran dass es damals die Zeit war als ich in die tiefe Welt der Research Chemicals trat, und darauf folgten ziemlich zertrippte Monate die in meinem Umfeld (Studium & vorlesungsfreie Zeit) auch entsprechend gut umsetzbar waren. Ich lege dir da auch einfach mal meinen Langzeitbericht über MXE ans Herz.
Was ich damit sagen will, bei mir entfaltete sich das ganz und gar nicht aus medizinischen oder therapeutischen Intentionen, das wird nach dem Lesen des LZ's bestimmt auch klarer.

Meine Dosierungen waren also oft trippig (bei mir ab 40mg nasal + nachlegen), jedoch verfiel ich (und meine Kollegen) durchaus auch dem Lowdose Konsum (~20mg nasal). Das ging wie gesagt bestimmt ein Paar Monate, aber bei uns wurde auch schlagartig erstmal aufgehört dann, weil der aktuelle Batch leer war und mal wieder Verpflichtungen anstanden. Irgendeine Art Entzugssymptome konnte damals keiner feststellen. Und naja, darauf hat glaube ich bei mir auf jeden Fall noch ein langer psychischer Prozess gefolgt, der dann erstmal wieder Ordnung beziehungsweise einen alltagstauglichen Realitätsbezug schaffen sollte was auch durchaus geschah.
Danach und heute belaufen sich meine MXE Erfahrungen auf systematisch koordinierte Trips, alle paar Wochen mal. Die psychischen Effekte, beziehungsweise, die Art wie diese stetige Dissoziation mein Denken beeinflusst hat hält bis heute an, beginnt jedoch schwächer zu werden sobald der Konsum ganz eingestellt wird glaube ich.

Zum Thema Tolleranz: Also ich hatte ziemlich das Gefühl "anspruchsvoller" geworden zu sein was die Dissoziation betrifft, Keta konnte danach zum Beispiel nicht mehr viel reißen, bis heute hat sich das zwar relativiert, aber eine gewisse dissoziative Erfahrenheit bleibt meiner Meinung nach bestehen.

Ich bin gespannt wie sich das bei dir entwickeln wird!
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 04.03.14 22:12
Hab ihn mir jetzt durchgelesen. Finde ihn sehr interessant. Mir hat auch der Mischkonsum im lowdose-Bereich gefallen. Skurril wurde es dann im highdose Bereich und schon fast lifechanging im highdose-Mischkonsum mit assoziativen Psychedelika vor allem mit LSD, 2CE und DMT.

30mg MXE, niederpotente Opis oder Kratom, 2 Bier und 1 Joint war für mich von der Euphorie und dem Körpergefühl immer unübertrefflich.

Wenn du nochmal ne weitere Forschungsreihe startest würde ich mich freuen nochmal was von dir dazu zu lesen :)
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 18.03.14 16:31
Ich habe Mxe ca. 2 Monate fast täglich konsumiert, meistens im lowdose Bereich von 10mg ca. 2-3 mal am Tag verteilt. An Tagen wo ich nicht arbeiten musste wurde dann auch mal im highdose Bereich getrippt, anfangs bei ca. 40mg und am Ende auch durch die Toleranz bis 120mg. Durch den fast täglichen Konsum von Mxe wurde mein Cannabiskonsum komplett verdrängt, ich denke weil Cannabis selbst die lowdose zu Intensiv gepusht hat und es einfach nicht mehr so Gesellschaftsfähig war. Dazu muss ich sagen dass Cannabis mir schon vor dem Mxe-Konsum nicht mehr so zugesagt hat und ich sowieso eine Pause davon nötig hatte, weil jeder Joint oder Köpfchen schon ein kleiner Trip für mich war oder sogar mehr als das.. Bei mir hat sich auch auf jeden fall ein persönlichkeitsfördernder Effekt eingestellt und ich denke auch dass es sehr viel mit Selbstakzeptanz zutun hat! Man hat halt sehr viel über sich, die Gesellschaft und das Leben gelernt und wenn man das akzeptiert kann man nur einen positiven Effekt daraus ziehen. Den gleichen Effekt kenne ich in abgeschwächter Art auch vom Cannabis, bloß war der ohne Mischkonsum nie so Tiefgründig wie ich finde. Da merkt man richtig warum man solche Drogen auch bewusstseinserweiternde Stoffe nennt^^ smile

Ich erkenne meist auch sofort welcher Mensch "über den Tellerrand schaut" und verstehe mich sofort gut mit denen^^ Damit meine ich das "denken" der Menschen und nicht dass Sie Drogen nehmen, meistens stellt sich dann aber raus wenn man Sie ein bisschen länger kennt, dass Sie doch Drogen nehmen.biggrin
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 24.04.14 16:24
zuletzt geändert: 24.04.14 16:48 durch katha (insgesamt 1 mal geändert)
Meine Traumkombo ist:

ca 70mg MXE + 30-40mg 4-ho-met.

Heaven on earth :D
 
Kommentar von katha (Traumland-Faktotum), Zeit: 24.04.2014 16:48

da sollte man dann aber auch dazu sagen, dass das eher eine Combo für erfahrene Psychonauten ist. Nicht dass das ein "Newbie" unbesehen nachmacht^^
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2004
82 Forenbeiträge

  Geschrieben: 26.04.14 22:24
skive2k schrieb:
Meine Traumkombo ist:

ca 70mg MXE + 30-40mg 4-ho-met.

Heaven on earth :D


OK is für kosmonauten :D
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 27.04.14 12:38
Wie lange beträgt die Toleranz-Abbauzeit?
"Ein Weiteres Versuchskananichen der RC- Industrie- aber Trotzdem noch am Leben"
Abwesender Träumer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 27.04.14 13:51
zuletzt geändert: 27.04.14 20:04 durch katha (insgesamt 1 mal geändert)
ca 1 Woche
meine lieblings kombo mit mxe waren einmal knapp 150-200 mg mxe und 2 blaue geister (ca 300 mg mdma)
Köpergefühl fast unübertroffen ( und ich hatte schon einiges ;) ) optics sind auch abgegangen und nach denken war nicht mehr ganz so drin
 
Kommentar von katha (Traumland-Faktotum), Zeit: 27.04.2014 20:04

hier ebenfalls wie 2 Posts weiter oben: das sind sehr hohe Dosen. Außerdem sollen hier Infos über MXE ausgetauscht werden und nicht mit hohen Dosen geprahlt werden, das ist nicht der Sinn des Threads. Es gibt einen Lieblingscombo Thread, da könnt ihr das ja gerne reinschreiben, dann aber bitte mit "Disclaimer".

lieben dank,
katha
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 13.05.14 15:29
Kennt jemand dieses zwitschern/zirpen auf den Ohren bei höheren Dosierungen (auch Mischkonsum, hauptsächlich mit Metocin) wenn es komplett ruhig um einen ist? Das zwitschern- und oder zirpen (eine Mischung aus beidem) wird deutlich verstärkt wenn man die Augen schließt und sich konzentriert, es wird dann zu einem richtigem Orchester im Kopf. ^^ Wie wird sowas ausgelöst, ist es ein Warnsignal- und kennt einer auch dieses Phänomen in Verbindung mit Mxe?

p.s. Das Geräusch kommt NICHT von zu lauter Musik ^^


 

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