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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Mittel gegen leichte Depressionen


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AutorBeitrag
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Traumländer

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  Geschrieben: 31.12.14 23:03
Hey,

da ich immer öfter mal etwas depressivere Phasen habe, wollte ich fragen ob jemand Wege und Mittel kennt diese irgendwie zu "überwinden", sprich, einfach besser zu fühlen.
Ich habe vor einigen Tagen mit Johanniskraut angefangen, allerdings noch nicht wirklich was gemerkt. Ebenso habe ich es mit etwas Gras und n2o probiert, das ist aber nur für ein paar Minuten gut und dann gehts wieder bergab.

Kennt jemand etwas was die Stimmung hebt, ohne das man direkt nicht mehr ohne kann?
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 01.01.15 10:09
Sport ist genau so hilfreich (laut Untersuchungen) wie leichte Antidepressiva. Sollte man nicht aus dem Auge verlieren.

Johanniskraut ist ein leichtes-mittelstarkes Mittel - wobei Johanniskraut-Tee nicht stark genug ist. Ein noch leichteres Antidepressiva ist Valdoxan.
Ansonsten könnte Kava Kava und 5-HTP interessant sein.
Wie NukaCola aber schon sagt: wichtig wäre auch, welche konkreten Symptome liegen denn vor? Also, Ein-Durchschlaf-Störungen, Depri-Stimmung, Antriebslosigkeit, Angst ... Depression hat sehr vielfältige Symptome und je nach Symptomlage ist eher was anderes angezeigt.
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 01.01.15 14:57
Prarrior schrieb:
Hey,


Ich habe vor einigen Tagen mit Johanniskraut angefangen, allerdings noch nicht wirklich was gemerkt.


Johanniskraut braucht wie auch die "richtigen" antidepresiva 2-3 wochen bis man was merkt
 
Traumländer

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  Geschrieben: 01.01.15 16:40
Licht hilft;-)

Wenn berufsbedingt keine Möglichkeit besteht, sich Mittags an frischer Luft zu betätigen, kann man die Zimmerbeleuchtung mit tageslichtählichen Metallhalogenstrahlern oder Vollspektrum- Leuchstoffröhren aufzurüsten.

Es gibt auch Lichtduschen für diesen Zweck, vor die man sich, ähnlich wie in einer Rotlichtbehandlung bei Erkältung, eine gewisse Zeit setzen muss.


zu alt für den Scheiß
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 01.01.15 17:19
Johanniskraut ist nur zu empfehlen, obwohl ich keine Depressionen habe trinke ich täglich einen Tee weil es einen "erfrischt" und die Lebensqualität meiner subjektiven Meinung nach steigert, schau dich mal in deiner Gegend um des wächst ja wild, dann musst du nicht das teure gekapselte Zeug kaufen :)
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 01.01.15 18:25
Hey, also wenn sich deine Frage speziell auf Medikamente bezieht, kann ich dir sagen, dass Opipramol bei mir sehr gut hilft. Es handelt sich hierbei um ein leichtes Antidepressivum (kein SSRI), welches gleichzeitig auch noch angstlösend und beruhigend wirkt, was mir in meinem Fall sehr entgegen kommt.
Die Nebenwirkungen sind auch gering, bei mir sogar nicht einmal vorhanden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ärzte dieses Medi sehr gerne verschreiben, bevor sie irgendwelche "Brecher" raus hauen, also starke SSRI's und es in der Regel auch sehr zuverlässig wirkt.

Wenn es dir nicht nur um Medis geht, sondern auch um einfachere Möglichkeiten, kann ich mich nur meinen Vorpostern anschließen; Sport, frische Luft, Freunde, Ablenkung usw. sind alles Dinge die depressiven Verstimmungen wunderbar entgegen wirken.
Für den Fall, dass du regelmäßiger Kiffer bist würde ich dir noch raten deinen Konsum ggf. zu reduzieren. Oft kann Dauerkiffen zu solchen Symptomen führen. Falls nicht, würde ich auch nicht damit anfangen, auch wenn man oft hört das es helfen soll. Sicher kann dies der Fall sein, aber ich würde die Finger von so einem "Selbstversuch" lassen, weil Gras eben auch ganz schnell in die falsche Richtung gehen kann, auch wenn es schwer vorstellbar ist. N2O (Lachgas) ist vielleicht auch nicht die optimalste Lösung, da es dissoziativ wirken kann und Depersonalisations-Zustände auch nicht das Beste bei Depressionen sind.
Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass Kratom mir super gegen psychische Negativ-Symptome hilft. Keine Konsum-Empfehlung exclaim Es hilft mir zwar sehr gut, mittlerweile bin ich aber auch abhängig.

Ich hoffe, dir geholfen zu haben. Liebe Grüße. :)
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 01.01.15 18:49
Hi,

Also mir haben Seroquel, Doxepin und Mirtazapin recht gut geholfen. Wobei die Nebenwirkungen bei Doxepin bei mir recht stark waren. Seroquel war eigentlich das beste.
Am besten wäre es du lässt dich von einem qualifizierten Arzt deiner Wahl beraten, ganz unverbindlich. Eine (mindestens) Ambulante Therapie würde ich aber zusätzlich in Erwägung ziehen denn wenn die Depressionen so stark sind dass du gerne eine medikamentöse Hilfe nehmen würdest macht das mMn. schon Sinn.
Denk vielleicht mal drüber nach.

Alles Gute
I remember when I used to rock the H-train/
I had the dragon by the tail, fucking weight gain/
Abwesender Träumer



dabei seit 2013
1.080 Forenbeiträge

  Geschrieben: 01.01.15 18:53
Wie lange hast du diese "leichten Depressionen" denn bereits? Wenn es bereits in Richtung einer manifestierten Dysthymie geht sollte man sich etwas überlegen, wenn es dagegen nur etwas kurzfristiges ist (einige Tage / Wochen) dann sollte man ernsthaft überlegen, ob man das nicht vielleicht sogar lieber ohne medikamentöse Hilfe angehen will. Das kann einem wertvolle skills geben die später einmal helfen, wenn es darum geht richtige Depressionen in den Griff zu kriegen, während einen der direkte Griff zum Medikament bei jeder kleineren Verstimmung auf die Dauer ganz schön abhängig (jetzt nicht in dem hier sonst üblichen Sinne) und unselbstständig macht.
Ansonsten würde ich dir auch das Übliche empfehlen was hier bereits gesagt wurde: Sport, Licht, sozialer Kontakt usw., das hilft immer etwas.

LG
Inc
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Maeckes
» Thread-Ersteller «
Traumländer

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  Geschrieben: 01.01.15 20:02
Erstmal danke für die Antworten.

Ich bin schon seit längerer Zeit antriebslos und depressiv. Ich schlafe eigentlich durchgehend 8-9 Stunden, egal ob in der Woche oder am Wochenende. Selten ist es mehr oder weniger. Zur Zeit ist es aber etwas schlimmer, ob es mit dem Winter zusammenhängt kann ich aber nicht sagen. Könnte sein.
Angstzustände habe ich jetzt aber nicht. Vor einem Jahr wurde mir mal Opipramol wegen Angstzuständen verschrieben, das ging aber nur 3 oder 4 Tage, danach waren sie weg. Auch ohne das Opipramol.

Ich habe mir im Drogeriemarkt Johanniskraut Tabletten mit 200mg besorgt. In der Apotheke sind die höheren (900mg) bei uns verschreibungspflichtig, bzw. die Frau wollte sie mir so keine geben. Ansonsten bin ich auch kein Dauerkonsument von Weed, vielleicht einmal im Monat 1/4 gramm und dann wars das auch. Bringt aber nur kurz was.
Sport mache ich auch, es ist eher das soziale welches mir Probleme bereitet und da suche ich etwas Abhilfe um zumindest aus dem Alltagstrott rauszukommen. Arbeit, essen und dann Serien schauen. Am Wochenende hin und wieder was mit Freunden aber das wars auch. Bin eben etwas Antriebslos und da suche ich was mir hilft.

Für den Anfang möchte ich jetzt keinen Arzt aufsuchen und suche daher Mittel die ich auch ohne Rezept bekomme.

edit: Ich bin gerade dabei mir eure vorgeschlagenen Sachen durchzulesen und Kratom hört sich bis jetzt auch relativ gut an, kann man auch ohne Probleme bestellen. Ich schaue mir die Shops und die anderen genannten Dinge mal an und gebe nachher nochmal Bescheid.
 
Traumländer

dabei seit 2013
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  Geschrieben: 01.01.15 20:26
Kein Wunder. Johanniskraut, bzw Rotöl, ist hat Nebenwirkungen;-)

Lies dich doch mal ins Heilkunde Unterforum ein. da gibt es einen aktuellen Thread über Schlafstörungen und mehrere über Vitamine.
zu alt für den Scheiß
Ex-Träumer
  Geschrieben: 01.01.15 21:04
Also wie von mir schon beschrieben, helfen mir Opipramol und Kratom super. Da du schon Erfahrungen mit Opi hast wie ich grade lese, wäre das doch ne Option?
Du musst dir nur darüber im Klaren sein, dass Kratom abhängig macht und ob es dir das auf die Dauer wert ist.
Ich habe mich, bevor ich mich für den Konsum von Kratom entschieden hab auch damit auseinander gesetzt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich eine Sucht für eine solch gute Wirkung in Kauf nehme.
Jedoch sollte man da schon gut drüber nachdenken, denn wenn dann mal kein Kratom bzw. kein Geld für Kratom da ist wirds eben auch eng.
Und wie die anderen schon sagten, Medikamente, genau wie Kratom "heilen" eine Depression nicht, sie unterdrücken besten falls nur die Symptome. Als wenn's zu krass wird ab zum Psychologen, mir haben in meiner schweren Phase schon ein paar Gesprächs-Stunden bei der Lebenshilfe und ein guter Hausarzt geholfen.
 
» Thread-Ersteller «
Traumländer

dabei seit 2013
28 Forenbeiträge

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  Geschrieben: 02.01.15 18:34
Also ich habe mir im Shop jetzt einfach mal 10g Thai Kratom und 1g Kanna bestellt um es auszuprobieren. Ob ich es weiterhin so mache, kann ich dann ja nach der Wirkungsweise entscheiden.
Wie und wieviel sollte ich am besten einnehmen? Soll ja sehr bitter sein. Einfach 1g mit einem Schluck von irgendwas intensivem wie Cola mischen und schnell runter damit?

Falls das nicht funktioniert, werde ich vielleicht einfach mal so eine Probesitzung bei einem Psychologen machen. Kann ich einfach in einer solchen Praxis anrufen und einen Termin vereinbaren wie bei anderen Ärzten?
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 02.01.15 18:38
zuletzt geändert: 02.01.15 18:49 durch ehemaliges Mitglied (insgesamt 2 mal geändert)
Gerade im andren Thread auch erwähnt Cibdex (reines Cannabidol) bekämpft auch Depressionen also hebt die Stimmung ohne Dicht zu sein ist auch schmerzlindernd und das wird dich wohl kaum abhängig machen (da kein Rausch) Ist glaub ich in deinem Fall das beste,

Lg machs beste draus :)
 
Traumland-Faktotum



dabei seit 2009
4.462 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.01.15 19:40
zuletzt geändert: 02.01.15 19:52 durch katha (insgesamt 1 mal geändert)
Hallo Prarrior,

jetzt hast du das Kratom schon bestellt, aber es sind ja nur 10 Gramm. Ich finde es etwas bedenklich, dass hier bei leichten Depressionen und Schlafstörungen zu Opis geraten wird - hätte er in jedem anderen pharmazeutischen Opi-Thread gefragt, wäre bestimmt ein Sturm von Entrüstung entstanden - aber mindestens.

Kratom ist ein Opioid wie jedes andere auch, außer dass es leichter zu beschaffen ist da (noch) legal, kaum atemdepressive Wirkung besitzt und eben noch in seinen Pflanzenteilen besteht. Um das mal in Relation zum Äquivalenz-Opi Morphin zu stellen (Faktor 1):

Die Alkaloide des Kratoms bestehen unter anderem aus 7-Hydroxymitragynin, welches als extrahierter Reinstoff eine 17-fach höhere Potenz besitzt als Morphin, und das nicht auf die analgetische Potenz bezogen, sondern auf die generelle.

Prarrior,

du hast es ja bisher noch mit keinem anderen Mittel versucht, und da wäre Kratom als Erstmedikation wirklich nicht geeignet. Lies dich ein bisschen ein, vor allem in diesem Unterforum und im Unterforum "Heilkunde" und schau auch mal in die Threads zu Antidepressiva, als erstes würde ich dir folgenden empfehlen:

Antidepressiva - Info & Sammelthread

Ansonten kannst du mal nach "Rosenwurz", "Ashwaghanda" (Schlafbeere), und "5-HTP" suchen und dich in den Threads informieren - mittels Rosenwurz oder anderen Adaptogenen haben viele andere User & Userinnen solche Probleme, wie du sie schilderst, schnell in den Griff bekommen. Zusätzlich noch ein Vitamin-B-Komplexpräparat, Magnesium und zu dieser Jahreszeit Vtamin D und es sollte sich schon bessern.

Sollten diese Versuche nichts nützen, kannst du dir überlegen, ob du es mal mit Kratom probierst, alles andere wäre wirklich nicht sinnvoll und ein problematisches Konsummuster quasi vorprogrammiert - ich rede aus Erfahrung; meiner eigenen und denen der anderen User & Userinnen.

Ich hoffe, du probierst es wirklich erstmal mit etwas anderem.

Liebe Grüße,
katha

Edit:

PsyWorld schrieb:
Gerade im andren Thread auch erwähnt Cibdex (reines Cannabidol) bekämpft auch Depressionen also hebt die Stimmung ohne Dicht zu sein ist auch schmerzlindernd und das wird dich wohl kaum abhängig machen (da kein Rausch) Ist glaub ich in deinem Fall das beste


In CBD-Öl ist das CBD so niedrig dosiert, dass es eigentlich keine Effekte entfalten kann. Wusste ich auch nicht und bin drauf reingefallen und habe mir das Cibdex-Präparat besorgt.

Nachlesen kann man das hier, hauselv hat das in folgendem Thread gut erklärt:

Frage zu Cannabidiol

Hier sein Text als Spoiler:
Spoiler:
Nummer #1. Bei dem Öl handelt es sich um Olivenöl welches mit ein wenig CBD versetzt worden ist und ist damit nicht zu vergleichen mit Hasch-Öl. Deswegen sollte man es eigentlich auch nicht rauchen, es sei denn, man steht auf Olivenöl-Rauch.

Nummer #2 Die Konzentration ist mit 2.7% extrem gering, der Rest ist Olivenöl. Das heißt ihr zahlt einen absolut verrückten Preis für fast reines Olivenöl. Ihr zahlt 3500 Euro pro Liter Öl...!! Völlig absurd. Wenn ich 3500 Euro für einen liter ausgeben würde, dann müsste das schon verdammt guter Absinth oder Wein sein, aber kein billiges Olivenöl.

Eine kleine Rechnung dazu....:

Gehen wir aus das Olivenöl die gleiche Dichte hätte, wie Wasser (sie ist in echt natürlich geringer-> Öl schwimmt oben), würden 1ml ungefähr 1000mg wiegen.

2.7% davon sind dann 27mg CBD-> Das bedeutet in Echt hat 1ml weniger als 27mg CBD.

In der ganzen Flasche für ca. 35 Euro sind 10ml, also insgesamt irgendwas um die 245mg CBD (Die Dichte von Olivenöl ist etwa 0.91 g/ml).....

Nummer #3 Die Dosierung von CBN ist eigentlich mehrere hundert (meistens mindestens 300mg) mg bis hin zu 1.5g pro Tag!!!

Das bedeutet man muss die komplette Flasche auf einmal konsumieren um einen Effekt zu haben. Die Effekte die viele bei einer Dosierung von wenigen Tropfen spüren sind leider Placebo-Effekte und eine Wirkung ist bei diesen geringen Mengen völlig utopisch.

Das weiß der Hersteller natürlich auch..... Die CBD Produkte die es im Deutschen (EU??) Raum gibt, zumindertes die, die ich gefunden habe, sind Betrug und können in der Dosierung, die üblicherweise empfohlen werden, nicht wirken.

Spart euch euer Geld.....


liebe grüße!
alles ne Sache der Wahrnehmung
Ex-Träumer
  Geschrieben: 02.01.15 19:51
@katha
Ich wollte ihm keinesfalls zum Opi Konsum raten, sondern nur berichtet wie es bei ist. Hab ja auch geschrieben, dass man sich zeit zum drüber nachdenken nehmen sollte, grade wegen der Abhängigkeit. Auf Dauer hilft da (NATÜRLICH) nur ein Psychologe bzw eine ernsthafte Befassung mit seinem Leben, besten Falls ohne Drogen.
 

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